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DE866343C - Verfahren zur Herstellung eines bakterienhaltigen Duengemittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines bakterienhaltigen Duengemittels

Info

Publication number
DE866343C
DE866343C DEA12878A DEA0012878A DE866343C DE 866343 C DE866343 C DE 866343C DE A12878 A DEA12878 A DE A12878A DE A0012878 A DEA0012878 A DE A0012878A DE 866343 C DE866343 C DE 866343C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substances
bacteria
production
nitrogen
raw materials
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12878A
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Aron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA12878A priority Critical patent/DE866343C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866343C publication Critical patent/DE866343C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F11/00Other organic fertilisers
    • C05F11/08Organic fertilisers containing added bacterial cultures, mycelia or the like
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F11/00Other organic fertilisers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines bakterienhaltigen Düngemittels Die bekannten mineralischen und natürl,ic en Düngemittel befriedigen im einzelnen die Ansprüche der Praxis zum Teil nicht vollkommen. Bei den mineralischen Düngemitteln wird oft als Mangel empfunden, d!aß sie nicht bakterienhaltig s!in!d. Bei den Natuodüng,ern bemängelt man zuweilen die erforderliche Kompostierung und Unterpflügung und auch die Transportschwierigkeiten.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren z;u,r Herstellung eines Naturdüngers, der die Vorzüge der Mineral- und Naturdünger in sich vereinigt, ihre Nachteile aber vermeidet.
  • Der erfindungsgemäß hergestellte Na turd'ünger ist stark bakterienhaltig, trocken und sofort verwendbar, maschinell streu.fäh!ig und wirtschaftlich auf weitere Strecken zu verschicken. Er enthält Stickstoff, Phosphorsäure und Kalk, aus natürlichen Rohrstoffen herrührend, führt also dem Boden fast alle erforderlichen Aufbaustoffe zu.
  • Sein Herstelluingsverfahrenund seine Wirkungsweise werden in folgerndem erläutert.
  • Das folgernde Auisfüh.rungs.beispiel isst für die Herstellung kleinerer Mengen bemessen.
  • Geeignete, für menschliche und tierische Ernährung wertlose, stark au.fsauigefä!h.i@ge Rohstofe, und zwar: ao,k g Erde, 6o kg Humluis und :2o kg Torf du@rchliaufen eine Reinligungs- und Sie banlage und werden dann mit dien gesunden Flüssigkeiten, die stark mit Bakterien angereichert sind, durch Überbrauisen vereinigt.
  • Die Flüssigkeiten werden in folaglendem Verhältnis zugesetzt: 2o leg Fisch- und Fleilsehw'asser, 5 kg Darmschleimwasser. Durch dile Einwirkung des Flüesiegkeitsdruckes beschleunigt, entsteht eine schleamrnige Masse, die einer Meischmaschine zugeführt wird. Auf die innige M:nschung der Komponenten folgt die Trocknung des Gemisches auf natürlichem oder künstlichem Weg bei mäßiger Temperatur, so daß keine Schädigung -der Bakterien eintreten kann. Die Trocknung dauert bis zur Errdchung der Streufähglmit.
  • Auf die Trocknung folgt eine zweite Mischung mit natürlichen Rohstoffen, @die Stickstoff, Phosphorsäure wmd Kalk enthalten und ebenfalls trocken Bind.
  • Bei der zevmitenMischung werden zugesetzt: 2 kg Ofenruß, 3 kg Knochenmehl, 3 kg Fisch- und Fleischmehl.
  • Nach Beendigung der zweiten Mischung ist das Düngemittel versandfertig.
  • Durch das- Verfahren -der Erfindung wind die in den Rohstoffei, und Flüssigkeiten vo@rihahdenee stickstoffhaltige Snxbstanz leicht zensetzbar und in solche Stiickstoffvembnndtungen -übergeführt, welche dlie Pflanzen leicht aufnehmen können. Ferner ist dien Phosphorsäure im, den organlisehen: Substanzen teils in wasserlöslicher, teils in einer schnell darin übergehen!den Form enthalten. Der Dünger erwärmt s-iah im Boden genau wie Stalledung, & er hoch konzentriert ist und gebrauchsfertig geliefert wind.
  • Praktische Verseuche heibeai ergeben, ciaß der erfiudungsgemäß hergestellte Dünger, der zu jeder Jahreszeit ausgestreut werden kann, die so wehr gefürchtete Badenmüdligkeit verhindert und stete eine belebende Wirkung ausübt. Er führt den Pflanzen Wachetumsstoffe zu, die eine freudige Jugendentwicklung hervorrufen und die Pflanzen wi(derstandsdwh Tiger machen. Er föredert Gans Ankeimeenvon; Siälmereiem für alle Zwecke, gier fömdeit die Blüte, erzeugt üppiges Wachstum und sattes. Grün.. Er beschleunigt das Anwachsen der neu gepflanzten Bäumen; Sträntcher, Stauden, Hackfrüchte, Gemüsepflanzen und: wirkt verbessernd auf den Genschmach und,die Haltbarkeit der gewonnenen, Früchte, macht sein zur Konservd@ermg geeigneter und erhöht deren Gesundheitsrwert. Sein Gehalt an den natürlichen Nährstoffen, Stuckstoff, Phosphorsäure, Kalk usw., sichert ausreichende Pflanzenernährung.
  • Der Gehalt an Humus verbessert den Boden physikalisch, indem er denn Wasserhaushalt regelt; bei schweren Böden wirst der Dünger lockerad, bei leichten Böden bindend, also wasserhafemtd. Wäbhtig sind seine biologischen Wirkungen. Er stellt den allerbesteuMutternährboden für dieBedenbakterien dar. Durch die fortgesetzte Arbeit der Kleinlebewesen wird eine Lockerung und Durchlüftung der Ackerkrume erzielt und dadurch die wichtige Bodengare hergestellt.
  • Die durch die Bakteniemt(ältiigkeüt und die chemische Umsetzung erzeugte Wärme des Bodengis fördert das Pflanzenwachstum sehr, und die frei werdende Kohlensäure bildet gleichzeitig die zweckmäßigste Kohl- ens:äuredüngumg, die für Sämlinge und Jungpflanzen besonders wichtig ist. Das erfindungsgemäß hergestellte Düngemittel führt schließlich Aden Pflanzen stickstoftsammelnide Bakterien zu, die hohe Erntzzrtäge sichern, höheren Eiweißgehalt und damit eine Qualstältsverbe@sserung der Ernte herbeiführen und außerdem für die nachfolgende Frucht noch .den Boden mit Stickstoff anzureichern vermögen.
  • Das Verfahren nach der Patentschrift 670,971 bezieht sich ebenfalls auf die Herstellung von bakterienhaltigem Düngemitteln, aber unter Verwendung anderer Rohstoffe. Humus oder Torf werden ausschließlich und allein mit den bei der Fiechmehlherstellung anfallenden heißen Preßsäften angereichert. Andere Rohstoffe oder Flüssigkeiten werden nicht zugesetzt. Bei dem beanspruchten Verfahren finden verschiedenen bakterienhaltige Flüssigkeiten in bestimmtem Mischungsverhältnis Verwendung. Außerdem werden in einer zweiten Mischung noch trockene Rohstoffe zugesetzt, in Mengen, die dem jeweiligen Verwendungszweck des Düngemittels angepaßt werden und auch ausgleichend wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Hemstellung eines. eba!kterien.-haltigen Düngemittels unter Zusatz von Stickstoff, und Kalk enthaltenden Stoffen, dien aus natünleicheen Rohstoffen herrühren, dadurch gekennzeichnet, daß aufsaugeudee Stoffe, wie Humus, Torf u.,dgl., mit stark mit Bakterien amgexeichertenFlüssigkeiten vermischt werden, worauf oder getrockneten Masse -denn jeweiligen Verwehdungsezwecken des Düngenni,ttelis entsprechende Mengen fester, stickstoff-, phosphorsäure- und kalkhaltiger Stoffe zuegesetzt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 67o i 97 ,I4
DEA12878A 1951-02-10 1951-02-10 Verfahren zur Herstellung eines bakterienhaltigen Duengemittels Expired DE866343C (de)

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DE866343C true DE866343C (de) 1953-02-09

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DEA12878A Expired DE866343C (de) 1951-02-10 1951-02-10 Verfahren zur Herstellung eines bakterienhaltigen Duengemittels

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DE (1) DE866343C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923791C (de) * 1951-04-12 1955-02-21 Henri Coanda Verfahren zur Herstellung von Bodenverbesserungsmitteln
DE1021867B (de) * 1955-11-04 1958-01-02 Dr Hans Poschenrieder Verfahren zur Herstellung von als Duenge- und Bodenverbesserungsmittel geeigneten Torfaufschliessungsprodukten aus Rohtorf
DE1029839B (de) * 1953-05-07 1958-05-14 Tosaku Yoshioka Mittel zur Verbesserung und Regelung der Duengerwirkung auf landwirtschaftlichen Kulturboeden
DE1056082B (de) * 1956-02-06 1959-04-30 Dr Jaroslav Vintika Verfahren zur Herstellung von zur Bakterienanreicherung von landwirtschaftlichen Kulturboeden und als Eiweissfuttermittel geeigneten Bakterienpraeparaten
FR2764879A1 (fr) * 1997-06-23 1998-12-24 Yann Druet Fabrication d'un engrais a usages agricoles, maraichers, horticoles, par voie biologique a destination de professionnels ou d'amateurs

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE670971C (de) * 1935-08-27 1939-01-31 Krakau & Hempel G M B H Verfahren zur Herstellung von Duengemitteln

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