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DE866227C - Schwingkompressor - Google Patents

Schwingkompressor

Info

Publication number
DE866227C
DE866227C DEA12316D DEA0012316D DE866227C DE 866227 C DE866227 C DE 866227C DE A12316 D DEA12316 D DE A12316D DE A0012316 D DEA0012316 D DE A0012316D DE 866227 C DE866227 C DE 866227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
drive
pressure
compressor
swing compressor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12316D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dr-Ing Greiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA12316D priority Critical patent/DE866227C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866227C publication Critical patent/DE866227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B35/00Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
    • F04B35/04Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric
    • F04B35/045Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric using solenoids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Schwingkompressor Zum Verdichten von Luft oder Gasen werden für kleinere Fördermengen und mittlere Drücke im allgemeinen einstufig arbeitende Kolbenkompressoren verwendet, deren Kolben von einem umlaufenden Motor über einen Kurbeltrieb bewegt werden. Um den Werkstoffaufwand und die Fertigungskosten zu verringern, ist man in neuerer Zeit bestrebt, den Kolben durch unmittelbar hin und her gehende Antriebe zu bewegen. Hierzu eignen sich vorzüglich elektromagnetische oder elektrodynamische Antriebssysteme, deren Anker mit dem Kompressorkolben die eine Masse eines Schwinggebildes darstellen. Die zweite Masse wird durch den Zylinder des Kompressors und den stehenden Teil des Antriebssystems sowie ein Gehäuse oder einen Rahmen gebildet, in das bzw. in den diese beiden Teile eingebaut sind. Eine Feder verbindet diese beiden Massen schwingfähig miteinander.
  • Die Durchführung dieses einfachen Antriebsprinzips stößt nun auf erhebliche Schwierigkeiten, die durch die praktischen Betriebsbedingungen entstehen, und zwar durch wechselnden Gegendruck und durch Spannungsschwankungen im Netz. Der Gegendruck kann zwischen Null und dem Höchstwert schwanken, die Spannung im allgemeinen etwa um 5 bis - ro % der Netzspannung. Zunahme des Gegendruckes bewirkt entsprechend der größeren verlangten Nutzleistung stärkere mechanische Bremsung oder Dämpfung des Schwinggebildes, Abnahme der Spannung hat eine Abnahme der elektrodynamischen oder elektromagnetischen Antriebskraft zur Folge, und zwar im quadratischen Verhältnis der Spannung. Beide Einflüsse haben eine Abnahme der .Schwingweite des Schwinggebildes, die gleich dem Kolbenhub ist, zur Folge, da Zwanglauf des Kolbens wie bei einem Kurbeltrieb fehlt und- die Schwingweite sich aus dem Kräftegleichgewicht des Schwinggebildes selbsttätig einstellt. Hierin liegt ein grundsätzlicher Nachteil des Schwingkompressors gegenüber einem Kompressor mit Kurbeltrieb, weil der veränderliche Kolbenhub entsprechende Änderungen des :Ausschubweges, damit auch des schädlichen Raumes, des Lieferungsgrades und der Fördermenge zur Folge hat. Versuche mit einem -Schwingkompressor mit elektromagnetischem Antrieb haben gezeigt, daß selbst bei konstanter Netzspannung die Lieferungsmenge bereits bei einem Gegendruck von 3 atü auf Null abfällt, wenn für Gegendruck Null die Betriebsspannung auf die größtmögliche Schwingweite eingestellt wird, bei der noch kein Anschlagen des Kolbens am .Zylinderdeckel eintritt.
  • Um diesem ungünstigen Betriebsverhalten, das die praktische Verwendung eines solchen Kompressors ausschließt, abzuhelfen, hat man bereits besondere Hilfsmittel angewendet. Das bezüglich Druckschwankungen naheliegendste Mittel ist eine Drosselvorrichtung, die den Druck hinter dem Kompressor auf konstanter Höhe hält, ohne Rücksicht auf den wirklich nutzbaren Gegendruck, wobei die elektrische Auslegung dem durch die Drosselvorrichtung eingestellten Druck angepaßt wird. Hiermit ist zwar eine erhebliche Erweiterung des Gegendruckbereiches um einige Atmosphären erreichbar, jedoch mit dem Nachteil, daß die aufzuwendende. Leistung bei kleinem nutzbarem Gegendruck wesentlich höher und die Liefermenge erheblich geringer ist, als diesem Nutzdruck ohne Drosselung entsprechen würde.
  • Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, eine bei Überschreitung der höchstzulässigen Schwingweite selbsttätig einsetzende mechanische Pufferung vorzusehen, die es ohne Gefahr des Anschlagens des Kolbens gestattet, für Gegendruck Null eine überhöhte elektrische Leistung zuzuführen, die ausreicht, um den höheren Leistungsbedarf bei höherem Gegendruck zu decken. Eine derartige Pufferung kann z. B. durch eine vom Kolben gesteuerte Absperrung eines Restvolumens des Kompressionsraumes bewirkt werden. Jedoch sind auch hiermit gewisse Drosselungsverluste verbunden, und der Kolbenhub kann nicht voll ausgenutzt werden; auch ist es hiermit nicht möglich, den Gegendruckbereich bis auf 8 oder zo atü zu erweitern, wie er z. B. zur Betätigung von bruckluftschaltern oder für Kühlschränke notwendig ist.
  • Eine durchgreifende Abhilfe wäre an sich mittels eines vom Gegendruck abhängigen Spannungsreglers denkbar, der bei steigendem Gegendruck der Arbeitswicklung des Antriebes eine entsprechend höhere Spannung zuführt. Ein solcher Regler könnte außerdem so gebaut werden, daß er auch die Schwankungen der Netzspannung auszuregeln vermag. Für Schwingkompressoren kleinerer Leistung würde aber ein besonderer Regler wirtschaftlich nicht tragbar sein und die durch den vereinfachten Antrieb erreichbare Kostensenkung wieder aufheben.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß Schwankungen der iSchwingweite entsprechend demAntriebsprinzip unvermeidlich sind und daß es daher bei Schwingkompressoren unmöglich ist, im ganzen Betriebsbereich mit einem schädlichen Raum von nur wenigen Prozenten des Hubvolumens zu arbeiten, wie er bei Kurbelkompressoren auch kleinerer Leistung ohne weiteres eingehalten werden kann. Erfindungsgemäß wird der nachteilige Einfluß der unvermeidlichen Schwingweiten- und Hubänderung dadurch in zulässigen Grenzen gehalten, daß grundsätzlich auch fürSchwingkompressoren kleiner Leistung und für Gegendrücke von etwa 2 atü an aufwärts zweistufige Kompression angewendet wird. Der Versuch hat gezeigt, daß hierdurch der Gegendruckbereich bis 8 oder zo atü auch mit einem Schwingkompressor beherrscht werden kann, wobei die verbleibenden Änderungen der Liefermenge etwa in der Größenordnung wie bei einstufigen Kurbelkompressoren gleicher Leistung liegen, also in Kauf genommen werden können. Die durch die zweistufige Bauart von Zylinder und Kolben bedingte Verteuerung ist gering im Vergleich zu den Aufwendungen, die sonst für einen besonderen Regler notwendig würden.
  • Aus dem Vergleich der für ein- und zweistufige Kompression in der Zeichnung dargestellten Weg-Druck-Schaulinien geht der Fortschritt, der bei einem Schwingkompressor durch Übergang zu zweistufiger Kompression erreicht wird, klar hervor.
  • Abb. z zeigt die Verhältnisse bei einstufiger, Abb.2 die bei zweistufiger Kompression, und zwar beispielsweise für einen Endüberdruck von 8 atü. Wird nach Abb. r der Hub s1 durch Regelung der Spannung so eingestellt, daß ein schädlicher Raum von 5 0/0 entsprechend dem Resthub so i eingehalten und der durch die voll gezeichnete Kurve dargestellte Verlauf von Kompression und Rückexpansion mit einem Ausschubweg s", erreicht wird, so hat eine geringe Abnähme der Schwingweite von s1 auf s2, wie sie durch eine Spannungsabnahme um etwa 5 % eintritt, bereits eine Verminderung des Ausschubweges auf sag zur Folge, d. h. mit den beispielsweisen Werten auf 0,43.s 01. Hiermit fällt auch die Liefermenge auf 43 0/a der früheren. Die Rückexpansion aus dem viel größeren schädlichen Raum entsprechend sog ist in dem gleichen Verhältnis größer, so daß für den Ansaugvorgang nur ein entsprechend kleiner Teil des Saughubes zur Verfügung steht. Die hierdurch bedingte unvollständige Füllung des Zylinders ist in der Abbildung nicht berücksichtigt, würde aber in Wirklichkeit die Liefermenge weiter verringern.
  • Demgegenüber wird bei zweistufiger Kompression nach Abb.2, für die gleiche Hubverhältnisse wie in Abb. z und für die Nieder- und Hochdruckstufe gleiches Druckverhältnis angenommen sind, eine Verminderung des Ausschubweges von sai auf sag gleich o,78 - s" i eintreten, also eine entsprechende Verminderung der Liefermenge um 22 % gegenüber 57 % bei einstufiger Kompression. Entsprechend ist auch bei einer durch wachsenden Gegendruck verursachten Verminderung des Hubes die Verminderung der Liefermenge ebenfalls wesentlich geringer als bei einstufiger Kompression, so daß es jetzt möglich ist, einen Schwingkompressor bis zu einem Gegendruck von io atü ohne Zuhilfenahme besonderer Regler zu bauen.
  • Die zweistufige Kompression hat bezüglich der Schwingweitenänderung noch eine weitere günstige Wirkung dadurch, daß der Niederdruckkolben, der den Hochdruckzylinder entweder durch unmittelbare Überströmkanäle oder über einen Zwischenaufnehmer auffüllt, stets gegen einen zwar schwankenden, aber nie auf Null fallenden Zwischendruck arbeitet. Daher tritt ein völliger Leerlauf des Schwinggebildes überhaupt nicht mehr auf, so daß die Schwankungen der erforderlichen Antriebsleistung in engeren Grenzen liegen als bei einstufiger Kompression ohne Drosselung. Die Erfindung ist nicht nur für Kompressoren mit geradlinig hin und her schwingenden Kolben anwendbar, sondern mit gleicher Wirkung auch für Kompressoren, deren Kolben eine Drehschwingung ausführt und durch einen Drehschwingantrieb angetrieben wird.

Claims (1)

  1. PATEXTANsrRucx: Schwingkompressor mit elektrodynamischem oder elektromagnetischem Antrieb, dessen Kolben mit dem Anker des Antriebssystems verbunden und durch eine Feder schwingfähig an ein Gehäuse, Rahmen od. dgl. angeschlossen ist, in das bzw. in den der Kompressorzylinder und der stehende Teil des Antriebssystems eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß auch für solche Förderungen. und Drücke, für die bei Kompressoren mit Kurbeltrieb einstufige Kompression ausreicht, der Schwingkompressor zweistufig ausgebildet ist.
DEA12316D 1944-08-08 1944-08-08 Schwingkompressor Expired DE866227C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA12316D DE866227C (de) 1944-08-08 1944-08-08 Schwingkompressor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA12316D DE866227C (de) 1944-08-08 1944-08-08 Schwingkompressor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE866227C true DE866227C (de) 1953-02-09

Family

ID=6922483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA12316D Expired DE866227C (de) 1944-08-08 1944-08-08 Schwingkompressor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE866227C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0106414A3 (en) * 1982-10-18 1986-03-19 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken Refrigerating system comprising a two-stage compression device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0106414A3 (en) * 1982-10-18 1986-03-19 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken Refrigerating system comprising a two-stage compression device

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