DE866121C - Karusselldrehbank - Google Patents
KarusselldrehbankInfo
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Classifications
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/26—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
- B23Q1/40—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members using ball, roller or wheel arrangements
-
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- B23Q1/50—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/52—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism a single rotating pair
- B23Q1/522—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism a single rotating pair which is perpendicular to the working surface
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
- Karusselldrehbank Bei Karusselldrehbänken ist es allgemein üblich, die Planscheibe mit einer V-förmigen, Gleitfläche zu versehen, die in. einer ebenfalls V-förmigen Gleitbahn, des Unterbaues geführt ist. Da man. die Gleitflächen nicht absolut genau passend zueinander herstellen kann, müssen sie aufeinander auftuschiert und von Hand nachgeschabt werden. Diese Arbeit ist sehr zeitraubend. Die Schmierung der beiden Gleitflächen geschieht durch Drucköl, das zwischen die beiden Bahnen eingepreßt wird:. Zur richtigen Einstellung der Ölluft ist in der Regel am Königszapfen ein nachstellbares Stützlager vorgesehen, dessen Achse in die gleiche Richtung fällt wie die Achse des Königszapfens, der, gleichzeitig auch zur Radialführung der Planscheibe dient.
- Trotz Verwendung von Drucköl ist der Anteil der Antriebsleistung, der für die Überwindung der gleitenden Reibung erforderlich ist, im Vergleich zur gesamten Antriebsleistung (Reibung und Schnittkraft) sehr groß. Dadurch müssen alle Antriebselemente verhältnismäßig stark ausgeführt werden.
- Es ist auch schon; vorgeschlagen worden, die auftretenden Vertikalkräfte unter Vermittlung des Königszapfens allein durch ein Stützlager aufzufangen, das am Königszapfen angreift. Allerdings ist man bei dieser Art der Lagerung an kleine Durchmesser der Planscheibe gebunden, weil bei größerem Durchmesser die Gefahr besteht, daß sich die Planscheibe am Umfang durchbiegt.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Karusselldrehbank, bei welcher Schwierigkeiten, die bei den bekannten, Konstruktionen auftreten, vermieden sind. Gemäß der Erfindung werden bei einer KarusseIldrehbank die V-förmigen Gleitflächen dadurch ersetzt, daß die Planscheibe auf Rollen oder Wälzlagern abgestützt wird, deren Laufflächen Teile des Mantels eines Kegels sind, dessen, Spitze im Schnittpunkt der Lauffläche der Planscheibe mit ihrer Drehachse liegt. Durch die Anwendung der Erfindung lassen sich auch Karusselldrehbänke großen Durchmessers: herstellen, ohne daß die für den Antrieb aufzuwendende Leistung zu groß wird. Die Radialführung übernimmt der Königszapfen, der in, Gleit- oder Wälzlagern gelagert sein kann. Ein besonderes Stützlager am Königszapfen zur Einsstellung der Ölluft- ist überflüssig. Besonders zweckmäßig ist, es, die Einzelachsen der Rollen oder Wälzlager- je für sich in der Höhe -einstellbar zu machen, was: eine besonders einfache Möglichkeit bietet, Überlastungen der einzelnen Rollen bzw. Wälzlager, zu verhindern.
- Zweckmäßig wird, man bei Karusselldrehbänken mit unterteilter- Planscheibe, also mit einer Kernscheibe und einer Ringscheibe, jede dieser Scheiben für sich auf Rollen oder Wälzlagern, abstützen und für die Ringscheibe eine besondere radiale Führung vorsehen, so daß man diese gesondert von der Kernsebeibe antreiben kann.
- Die Rollers oder Wälzlager, können, in der Planscheibe gelagert sein oder in dem Unterbau. Zu diesem Zweck kann man z. B. einen besonderen Stützring, in welchem die Rollen oder Wälzlager gelagert sind, auf: dem Unterbau vorsehen. Vorzugsweise wird man jedoch die Rollen oder Wälzlagen in einzelnen Lagerböcken lagern. Durch besondere Vorrichtungen, vorzugsweise durch Exzenter, wird dabei die Höhe der Lager entsprechend eingestellt. Die Lagerböcke werden zweckmäßig so ausgebildet, daß sie bei großem Druck etwas nachgeben können, wobei aber eine zu große Nachgiebigkeit durch eine zusätzliche Abstützung verhindert wird. Besonders günstig ist eine Ausführung, bei der die einzelnen Lagerböcke federnd (Stahlfedern oder Gummi) abgestützt sind, so daß sich kleine Ungenauigkeiten in der Einstellung von selbst ausgleichen. Hierbei ist es> besonders zweckmäßig, Gummi zur Federung zu verwenden, da man die Bemessung der Gummistücke so wählen kann, daß mit wachsendem Druck auf den Gummi die Zusammendrückung des Gummis weniger als linear zunimmt.
- In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- In Fig. i ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit il ist die Planischeibe bezeichnet, die mit dem Wellenzapfen 2; (Königszapfen) fest verbunden ist, welcher die radiale Führung übernimmt. Der Antrieb der Planscheibe erfolgt über das Zahnrad 7. Mit der Planscheibe ist eine Lauffläche 31 fest verbunden, die aus gehärtetem Stahl besteht und vorzugsweise, wie in Fig.2 dargestellt, aus einzelnen Segmenten 3 zusammengesetzt ist, die mitr Zwischenraum aneinandergereiht sind. Auch die Rollen 4 bestehen. aus gehärtetem Stahl. Sie sind in einem U-förmigen Ring 5, gelagert, und zwar- ist der nur schematisch dargestellte Zapfern, um welchen sich die Rolle dreht, exzentrisch., so daß man die Höhe der Lager einstellen kann. Die Rollen 4s sind konisch ausgeführt, und die Lagerung isst so vorgenommen, daß nur eine rollende Reibung, nicht aber eine gleitende Reibung auftritt. Die Achsen der Rollen sind daher so gegenüber der Horizontalen geneigt, d.aß sich die Achsen mit der Achse des Königszapfens in einem Punkt schneiden, der mit dem Schnittpunkt der Ebene der Lauffläche mit der Achse des Königszapfens zusammenfällt. Man kann aber auch die Achsen horizontal stellen, muß: dann allerdings die Laufflächen, konisch ausbilden.
- Fig. 3 zeigt schematisch einAusführungsbeispiel, bei welchem die Rollen 4 in der Planscheibe i gelagert sind und die Lauffläche 3 am Unterbau befestigt ist. Auch hier wird man durch geeignete Vorrichtungen, z. B. durch Exzenter, dafür sorgen, daß die Rollen in der Höhe entsprechend eingestellt werden können. Auch für die Neigung der, Achsen gilt hier das gleiche; wie es, für die Anordnung nach Fig. i ausgeführt ist.
- Wie bereits erwähnt, kann man an, Stelle dien Rollen auch Wälzlager verwenden, und man wird vorzugsweise jede Rolle bzw. jedes Wälzlager in einem besonderen Lagerbock lagern, wodurch die Einstellung erleichtert wird:. Wie diese Lagerung im einzelnen ausgeführt ist, wird an Hand: dies Ausführungsbeispiels der Fig. 6 und 7 noch beschTieben: werden.
- Es ist bereits eingangs erwähnt worden, daß man bei einer unterteilten Planscheibe, die aus einer Kernscheibe und einer Ringscheibe besteht, die Ringscheibe gesondert durch Rollen abstützen wird und außerdem für diese Ringscheibe einte besondere radiale Führung vorgesehen wird. Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Die Planscheibe besteht im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 aus der Kernscheibe i und der Ringscheibe i i. Die beiden Scheiben könnten durch eine nur schematisch drargestellte Kupplung r3 miteinander verbunden werden. Die Lagerung und der Antrieb der Kernscheibe sind die gleichen wie bei der Anordnung mach Fig. i. Die Ringscheibe ii besitzt zwei Laufflächen 1q; aus gehärtetem Stahl,, die ähnlich wie in Fig. 2 aus einzelnen Segmenten bestehen können. - Die Laufflächen stützen sich auf konischen Rollen 4 ab, uni; die Lage der Achsen ist wieder derartig, daß nur eine rollende Reibung auftritt. Man kann auch hierbei, ähnlich wie in Fig. 3 dargestellt, die Laufflächen fest mixt dem Untergrund verbinden und die Rollen in der Ringscheibe vi lagern. Um die radiale Führung der Ringscheibe i)x zu erzieleny sind Wälzlager i5@ vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel mit der Ringscheibe verbunden sind und sich auf den kreisförmigen Umfang eines mit dem Unterbau verbundenen Teiles 16 abwälzen, der wiederum eine gehärtete Lauffläche i7! besitzt. Im Ausfüh: rungsbeispiel der Fig.4 ist der im allgemeinen vorgesehene besondere Antrieb für die Ringscheibe nicht dargestellt.
- In Fig. 5 sind für einen Teil dies Umfanges die Wälzlager i-51 und die Rollenlager 4 dargestellt, Wie im einzelnen die Rollen bzw. Wälzlager ausgebildet sind, zeigt die Fig. 6. Hier besteht das Wälzlager aus zwei Kugellagern 2i, die mit einem konischen Ring 22 versehen sind. Die Kugellager sind, um einen, Bolzen:23i gelagert, der, wie aus Fig. 7 hervorgeht, exzentrisch zur Achse des Kugellagers ist, so daß durch Verdirehung des Bolzens die Höhe der Kugellager eingestellt werden kann. Wie bereits erwähnt, ist .die Neigung der Achse so gewählt, daß lediglich eine rollende, aber keine gleitende Reibung auftritt. Mit 211 ist der Lagerbock bezeichnet. Er ist auf Gummistücken 25 abgestützt" die so bemessen. sind, daß mit wachsender Belastung dieZusammendrückung nicht linear, sondern weniger als linear erfolgt. Durch Schraubenbolzen 26 wird der Gummi so weit zusammengedrückt, daß nach Auflage der Planscheibe die Schrauben praktisch entlastet sind. Durch die Gummizwischenstücke wird erreicht, daß der Lagerbock eine gewisse Nachgiebigkeit besitzt, so daß er sich bei Ungenauigkeiten von selbst richtig einstellt. Dabei wird durch einen Vorsprung 27 bewirkt, daß die Nachgiebigkeit des Lagerbockes begrenzt wird..
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE: i. Karusselldrehbank, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Planscheibe auf einzelnen Rollen oder Wälzlagerni abstützt, deren Laufflächen Teile des Mantels eines Kegels sind, dessen Spitze im Schnittpunkt der Lauffläche mit der Drehachse. der Planscheibe liegt.
- 2. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d:aß die einzelnen. Rollen oder Wälzlager in der Planscheibe gelagert sind. , 3. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen oder Wälzlager im Unterbau gelagert sind. q.. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlager in einem konischen Ring eingebaut sind. 5. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Rollen bzw. Wälzlager jede für sich in der Höhe einstellbar sind. 6. Karusselldrehbank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle oder jedes Wälzlager durch einen Exzenter eingestellt werden kann. 7. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle oder jedes Wälzlager in einem besonderen Lagerbock gelagert ist. B. Karusselldrehbank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock selbst federnd gelagert ist. g. Karusselldrehbank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Lagerbockes, begrenzt ist. io. Karusselldrehbank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Lagerung durch Verwendung von Gummizwischenlagen erfolgt, die so bemessen sind, daß mit wachsender Belastung die Zusammendrückung weniger als linear zunimmt. i r. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche für die Rollen oder Wälzlager aus Stahl besteht. 12. Karusselldrehbank nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche aus einzelnen polygonartig an:einandergereihten Segmenten besteht, zwischen denen sich ein Spalt, herfindet, der gegen die radiale Richtung geneigt ist. 13. Karusselldrehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet;, daß bei Verwendung einer aus Kern- und Ringscheibe bestehenden. Planscheibe auch die Ringscheibe sich auf Rollen oder Wälzlagern abstützt und eine besondere radiale Führung besitzt. 1q.. Karusselldrehbank nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Führung durch Rollen oder Wälzlager erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES1789A DE866121C (de) | 1950-02-18 | 1950-02-18 | Karusselldrehbank |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES1789A DE866121C (de) | 1950-02-18 | 1950-02-18 | Karusselldrehbank |
Publications (1)
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| DE866121C true DE866121C (de) | 1953-02-05 |
Family
ID=7469334
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES1789A Expired DE866121C (de) | 1950-02-18 | 1950-02-18 | Karusselldrehbank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE866121C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0256960A1 (de) * | 1986-07-11 | 1988-02-24 | Emerson Electric Co. | Lagerung für einen Indexierantrieb |
-
1950
- 1950-02-18 DE DES1789A patent/DE866121C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0256960A1 (de) * | 1986-07-11 | 1988-02-24 | Emerson Electric Co. | Lagerung für einen Indexierantrieb |
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