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DE86599C - - Google Patents

Info

Publication number
DE86599C
DE86599C DENDAT86599D DE86599DA DE86599C DE 86599 C DE86599 C DE 86599C DE NDAT86599 D DENDAT86599 D DE NDAT86599D DE 86599D A DE86599D A DE 86599DA DE 86599 C DE86599 C DE 86599C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
chamber
lock
locking
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT86599D
Other languages
English (en)
Publication of DE86599C publication Critical patent/DE86599C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Vorliegendes Schlofs besteht aus einem durch eine Mittelwand getheilten Mechanismus, wodurch dasselbe in zwei Kammern zerfällt, wovon die erste den Zuhalteriegel und einen waagrechten, in die zweite Kammer führenden Schlüsseleingahg, die zweite Kammer dagegen Feder, Sperr- und Auslöseriegel, sowie eine Drehscheibe mit Feder und Sperrstift enthält.
Fig. ι ist eine vordere Schlofsdeckplatte; α ist ein Schlüsseleingang, b ein Schlüsselführungsstift.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Mittelwand der ersten Kammer nach Abhebung der vorderen Schlofsdeckplatte; α ist ein waagrechter Schlüsseleingang, b ein Schlüsselführungsstift, c ein Zuhalteriegel, d ein Führungsstift des Zuhalteriegels c, durch die Mittelwand gehend, e ein Einschnitt in der Mittelwand für den Führungsstift d, η eine Drehscheibe, 0 ein Sperrstift, ρ eine Feder.
Fig. 3 ist eine Rückansicht der Mittelwand, von der zweiten Kammer aus gesehen; abcde wie in Fig. 2. /ist ein Sperrriegel zur Sperrung ■des Führungsstiftes d des Zuhalteriegels c, g eine Schliefs- und Sperrriegelfeder, h ein Drehpunkt des Sperrriegels/, / ein Auslöseriegel für den Sperrriegel/ k ein Einschnitt im Auslöseriegel z, ./ ein Führungsstift für den Auslöseriegel z, m ein fester Eisentheil zur Verhütung von Versetzungen des Auslöseriegels 2 nach unten. Die in einander greifenden Ausbuchtungen am Sperrriegel / und Auslöseriegel i bezwecken Vorbeugungen von Verschiebungen des letzteren Riegels vor- und rückwärts. ..·■■. ■
Fig. 4 ist eine Ansicht von Fig. 3 bei geschlossenem Schlofs und zeigt, wie der Sperrriegel/,den Führungsstift d, folglich den.Zuhalteriegel c gesperrt hat.
Fig. 5 zeigt das Schlofs mit ausgelöstem Sperrriegel /, wodurch der Führungsstift d, folglich der Zuhalteriegel c freigelegt wird.
Fig. 6 ist eine Ansicht der inneren Seite der hinteren Schlofsdeckplatte, von der zweiten Kammer aus gesehen; b ist ein befestigter Schlüsselführungsstift, η eine Drehscheibe; der Sperrstift o, in der Drehscheibe η befestigt, dient zur Sperrung des waagrechten Schlüsseleingangs α durch die Mittelwand; ρ ist eine Feder zur Sperrung der Drehscheibe n.
Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch das Schlofs »beide Theile«.
Fig. 8 ist ein Schlüssel mit waagrechtem Durchgang (Loch) im Bart zur Aufnahme des Sperrstiftes 0, wie in der Figur dargestellt.
Schliefsen und Oeffhen des
schieht auf folgende Weise:
Nach Einführung des Schlüssels wird derselbe nach gewöhnlicher Art herumgedreht.
Durch die Wirkung der Schlüsseldrehung wird dann der Zuhalteriegel c mit seinem Führungsstift d vorwärts geschoben, durch letzteren aber auch gleichzeitig der Sperrriegel / gehoben; derselbe fällt aber, nachdem der Führungsstift den Sperrriegel passirt hat, durch Druck der Feder g wieder nach unten und sitzt dann, wie Fig. 4 zeigt, vor dem Führungsstift d (also entgegengesetzt, wie Fig. 3 bei offenem Schlofs zeigt), wodurch der letztere
Schlosses ge-

Claims (1)

  1. und mit demselben der Zuhalteriegel c gesperrt wird.
    Um das Schlofs, zu öffnen, wird der Schlüssel so weit nach rechts gedreht, bis der Bart desselben waagrecht steht, wo dann durch Druck der Schlüssel durch den waagrechten Schlüsseleingang α in die zweite Kammer geht. Durch Umdrehen des Schlüssels in der Schliefsrichtung wird dann der dort vorhandene Auslöseriegel i vorwärts geschoben, wodurch der Sperrriegel / wieder gehoben und dadurch, wie Fig. 5 zeigt, der Führungsstift d, folglich der Zuhalteriegel c freigelegt wird. Darauf wird der Schlüssel wieder nach der ersten Kammer zurückgezogen und das Schlofs auf gewöhnliche Weise geöffnet, wodurch gleichzeitig der Auslöseriegel i durch den Führungsstift d zurück nach seiner ursprünglichen Stellung versetzt wird.
    Aus vorstehender Erklärung ergiebt sich, dafs derjenige, welcher den getheilten Schlofsmechanismus nicht kennt, das Schlofs auch mit dem richtigen Schlüssel nicht leicht zu öffnen vermag. Besonderen Schutz gegen Dietriche, Nachschlüssel etc. gewährt der den Schlüsseleingang zur zweiten Kammer versperrende Sperrstift o, welcher, in beliebiger Form gemacht, nur einem sorgfältig gearbeiteten Schlüssel Eingang gewährt. Ferner kann die Sicherheit des Schlosses noch dadurch erhöht werden, wenn dasselbe mit sogenannten Versetzfedern und beliebigen Hindernissen ausgestattet wird. Die vorliegende Construction ist anwendbar an allen Arten von Schlössern, wie Thür-, Schrank-, Schiebladen-, Koffer- etc. Schlössern.
    Pa tenτ-Anspruch:
    Zweikammeriges Schlofs, dadurch gekennzeichnet, dafs der Verschlufsriegel sich in der einen Kammer befindet und mit dem Sperrstift (d) durch die Scheidewand hindurch in die andere Kammer, die die Zuhaltung und einen zum Ausheben derselben dienenden Schieber (i) enthält, hinübergreift, derart, dafs der Schlüsselbart beim Oeffnen zunächst in "die letztere Schlofskammer eingeführt werden mufs, um den Schieber i vorzuschieben und dadurch die Zuhaltung auszuheben, worauf beim Zurückschieben des Riegels durch den in die erste Kammer zurückgeführten Schlüsselbart auch der Schieber (i) durch den Sperrstift (d) mit zurückgenommen wird. .....
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT86599D Active DE86599C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE86599C true DE86599C (de)

Family

ID=358638

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT86599D Active DE86599C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE86599C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2108833A1 (de) * 1970-10-09 1972-05-26 Danzero Carlo

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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