DE865247C - Vorrichtung zum Fassen und Schwenken von Metallbloecken od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Fassen und Schwenken von Metallbloecken od. dgl.Info
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- DE865247C DE865247C DED2913D DED0002913D DE865247C DE 865247 C DE865247 C DE 865247C DE D2913 D DED2913 D DE D2913D DE D0002913 D DED0002913 D DE D0002913D DE 865247 C DE865247 C DE 865247C
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- Germany
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- pliers
- spindle
- arms
- carrier
- metal blocks
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J13/00—Details of machines for forging, pressing, or hammering
- B21J13/08—Accessories for handling work or tools
- B21J13/10—Manipulators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Fassen und Schwenken von Metallblöcken od. dg1. Bei der Bearbeitung von Metallblöcken u. dgl. ist es häufig erforderlich, diese beim Übergang zwischen verschiedenen Arbeitsvorgängen an eine andere Arbeitsstelle zu befördern oder ihnen eine andere Lage zu geben. Dazu benutzt man zweiarmige Zangen, die sich durch Drehen von Spindeln und Spindelmuttern mit gegensinnigem Gewinde öffnen und schließen lassen. Diese bekannten Zangen zum bloßen Umsetzen der Blöcke von einer Arbeitsstelle zur anderen ohne Lageveränderung machen aber jedesmal ein Absetzen und Neufassen des Werkstücks erforderlich, wenn, wie beispielsweise bei der Herstellung von Hohlkörpern und Flaschen, die in einem Ofen waagerecht liegenden Blöcke dem Ofen entnommen und dann zum Einsetzen in eine Lochpresse in die senkrechte Lage zu bringen sind, während die fertig gelochten Hohlkörper oder Flaschen aus der senkrechten in die waagerechte Lage zurückgeschwenkt und an eine andere Arbeitsstelle, z. B. zu einer Ziehpresse, gebracht werden müssen.
- Gegenstand der Erfindung ist nun eine zweiarmige Zange, die neben der Beförderung auch das Verschwenken der Werkstücke in einfachster Weise ermöglicht. Das wird dadurch bewirkt, daß die Zange zwischen den Armen einer am Ende des Zangenträgers vorgesehenen Klaue angeordnet ist und ihre Arme um die freien Enden der Spindel drehbar gelagert sind, so daß sie in geschlossenem Zustande durch Weiterdrehen der Spindel um deren Drehachse geschwenkt wird. Die Spindel kann dabei über ein Ketten- oder Zahnradgetriebe oder mittels eines Gestänges von dem der Zange entgegengesetzten Ende des Zangenträgers gedreht werden. Durch einen an letzterem angebrachten Riegel od. dgl. ist die Zange in der angehobenen Lage feststellbar. Zweckmäßigerweise wird die zweiarmige Zange nach der Erfindung auf einem auf Schienen oder schienenlos fahrbaren Wagengestell angeordnet.
- In der Zeichnung ist die beschriebene Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar in Abb. i in,Seitenansicht, während Abb. 2 eine Draufsicht auf die Zange und die ihrer Betätigung dienenden Elemente zeigt.
- An dem einen Ende des Traggerüstes z ist eine Klaue 2 befestigt, zwischen deren Armen 2' und 2" eine Spindel 3 gelagert ist, die auf jeder ihrer Hälften gegensinnige Gewinde trägt. Auf dieser Spindel sitzt die zweiarmige Zange, deren Arme 5, 5' in dem Gelenk 4 verbunden sind. In den Armen der Zange sind Spindelmuttern 6, 6' befestigt, die, dem Spindelgewinde entsprechend, gleichfalls gegensinnige Gewindebohrungen enthalten. Durch Drehen der Spindel 3 kann die Zange geöffnet oder geschlossen werden. Hat diese ein Werkstück gefaßt und ist sie infolgedessen an einer weiteren Schließbewegung gehindert, so wirkt ein weiteres Drehen der Spindel, gleich in welcher Richtung, schwenkend auf die Zange und das von ihr gefaßte Werkstück um die Drehachse der Spindel 3. Nach der Zeichnung erfolgt die Betätigung der Spindel beispielsweise über das Kettenrad 7 und die Kette 8 von dem Ritzel 9 aus. Die Zange kann in ihrer Lage durch einen entsprechend ausgebildeten Riegel ii, der in eine der in der Zange befindlichen Rasten eingreift, in jeder gewünschten Lage festgehalten werden.
- In Abb. i der .Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung darstellende Vorrichtung auf einem Wagengestell 2o angebracht; sie kann aber ebenso mit einer auf Schienen laufenden Beförderungseinrichtung verbunden werden.
- Die Arbeitsweise der Vorrichtung, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, ist folgende: Soll das in Abb. i waagerecht gezeichnete (Stück gefaßt werden, so wird die geöffnete Zange darübergeschoben und das Kettenrad 7 in Pfeilrichtung bewegt, so daß die- Zange sich schließt. Nach Beendigung des Schließvorganges wird der Riegel i i gelöst und das Kettenrad 7 weitergedreht. jetzt folgen die Zange sowie das Werkstück der Drehbewegung der Spindel, da eine weitere Schließbewegung der Zangenarme nicht möglich ist. Nachdem Zange und Werkstück in die gewünschte, beispielsweise senkrechte Lage gebracht sind, kann die weitere Bearbeitung des Werkstücks in dieser Lage erfolgen. Dabei ist es möglich, die Schwenkvorrichtung von dem Werkstück zu lösen, indem entweder dieses unmittelbar oder die Zange durch den Riegel i i festgehalten und die Spindel entgegengesetzt zur Pfeilrichtung gedreht wird. Nach Bearbeitung des Werkstücks in senkrechter Lage kann die Vorrichtung gemäß der Anmeldung wieder an das Werkstück gefahren, die Zange geschlossen, der Riegel i i gelöst und Zange und Werkstück gemeinsam entweder zurück in die ursprüngliche horizontale Lage oder weiter nach oben in eine parallel zur ursprünglich verlaufenden Lage oder in jede beliebige Schrägstellung gebracht werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Zweiarmige Zange, die sich über an ihren .Armen befestigte Spindelmuttern mit gegensinnigen Gewinden durch Drehen einer Spindel schließt, zum Verschwenken von Metallblöcken od. dgl., z. B. der aus einem Ofen entnommenen Blöcke in die Lage zum Einsetzen in das Gesenk einer stehenden Lochpresse, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (5, 5') zwischen den Armen (2', 2") einer am Ende des Zangenträgers vorgesehenen Klaue (2) angeordnet ist und ihre Arme um die freien Enden der Spindel (3) drehbar gelagert sind, so daß sie in geschlossenem Zustande durch Weiterdrehen der Spindel (3) um deren Drehachse geschwenkt wird.
- 2. Zange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (3) über ein Ketten-oder Zahnradgetriebe oder mittels eines Gestänges von dem der Zange entgegengesetzten Ende des Zangenträgers (i) aus drehbar ist.
- 3. Zange nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Zangenträger (i) ein Riegel (ii) angebracht ist, durch den die Zange in der angehobenen Lage feststellbar ist.
- 4. Zange nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf einem auf Schienen oder schienenlos fahrbaren Wagengestell (io) angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. i89 38i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED2913D DE865247C (de) | 1941-02-25 | 1941-02-25 | Vorrichtung zum Fassen und Schwenken von Metallbloecken od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED2913D DE865247C (de) | 1941-02-25 | 1941-02-25 | Vorrichtung zum Fassen und Schwenken von Metallbloecken od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE865247C true DE865247C (de) | 1953-02-02 |
Family
ID=7030227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED2913D Expired DE865247C (de) | 1941-02-25 | 1941-02-25 | Vorrichtung zum Fassen und Schwenken von Metallbloecken od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE865247C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE189381C (de) * |
-
1941
- 1941-02-25 DE DED2913D patent/DE865247C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE189381C (de) * |
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