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DE865227C - Landwirtschaftliches Geraet, insbesondere Egge - Google Patents

Landwirtschaftliches Geraet, insbesondere Egge

Info

Publication number
DE865227C
DE865227C DEM8226A DEM0008226A DE865227C DE 865227 C DE865227 C DE 865227C DE M8226 A DEM8226 A DE M8226A DE M0008226 A DEM0008226 A DE M0008226A DE 865227 C DE865227 C DE 865227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rolling element
approximately
support
rolling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM8226A
Other languages
English (en)
Inventor
Meinolf Muenstermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM8226A priority Critical patent/DE865227C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE865227C publication Critical patent/DE865227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B19/00Harrows with non-rotating tools
    • A01B19/10Lifting or cleaning apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Bei den zur Bodenbearbeitung verwendeten Eggen hat man bereits vorgeschlagen, nahe deren hinterem Ende auf einer etwa horizontalen Achse exzentrisch gelagerte Abwälzelemente anzuordnen, denen eine durch Zugmittel bedienbare Sperre zugeordnet· ist. Beim Auslösen, der Sperre dreht sich das Abwälzelement unter Abstützung gegen den Boden und hebt dabei die Egge an, wodurch sich das an den Dornen des Gerätes festgesetzte Kraut, Stroh od. dgl. ablösen soll. Bei einigen dieser bekannten Geräte hat man die Abwälzelemente zu beiden Längsseiten der Egge vorgesehen. Diese Anordnung'hat den Nachteil, daß bei der Verwendung mehrerer nebeneinander angeordneter Eggen ein Verhaken und dadurch eine Beeinträchtigung der Arbeitsweise eintritt. Gemäß einem anderen Vorschlag wird ein nach Art eines doppelarmigen Hebels ausgebildetes Abwälzelement innerhalb des Bereichs der Breite des Gerätes in einer erheblich über den hinteren Querholm hinaus verlängerten Gabel gelagert. Diese Lage des Abwälzelementes bedingt große Abmessungen desselben, da sonst die Egge nur ungenügend angehoben wird. Alle diese bekannten Geräte haben außerdem den Nachteil gemeinsam, daß das Anheben und auch das Absenken ohne merkliche Stoß wirkung erfolgt) wodurch ein Ablösen des Krautes bzw. Strohes aus den Dornen nicht in der angestrebten Weise eintritt. Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile dadurch beseitigt, daß das in einem Ausschnitt des; Gerätes etwa in der Höhe des hinteren Querholmes drehbar gelagerte Abwälzelement aus etwa im Dreieck gegeneinander versetzten Stützhebeln verschiedener Länge gebildet ist, von denen
der in Abwälzrichtung zunächst zum Eingriff kommende Hebel kurzer als der nächste, jedoch langer als der letzte Hebel bemessen ist. Die besondere Lage des Abwälzelementes in einem Ausschnitt des Gerätes und die Formgebung des Abwälzelementes ermöglichen ein starkes Anheben der Egge unter gleichzeitiger Ausnutzung stoßartiger Erschütterungen, die zu einem Abschütteln des< an den Dornen hängenden Krautes od. dgl." führen. Bei ίο entsprechender Bemessung der Längenuntersehiede und der Versetzung detr Hebel in. Umf angs'richtung können verhältnismäßig starke Erschütterungen herbeigeführt werden.
Es hat sich ein Abwälzkörper solcher Bauart als 15. zweckmäßig herausgestellt, welcher aus· zwei etwa im rechten Winkel zueinander stehenden Armen gebildet ist, von denen der in Richtung der Abwälzbewegung zuletzt zur Wirkung gelangende Arm verhältnismäßig kurz bemessen ist, und zwisehen welchen ein zum längeren Arm im spitzen Winkel angeordneter langer Arm vorgesehen ist, der bei der Abwälzbeweguog eine stoßartige Rüttelunig herbeiführt.
Zur Unterstützung der Durchrüttelung des· angehobenen Eggenkörpers wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen,, dem Abwälzkörper einen schwenkbar gelagerten Schlagkörper an der Oberseite des Eggenrahmens zuzuordnen, der bei der Einleitung der Abwälzbewegung vom Abwällzelement angehoben und in der höchsten Stellung der Egge freigegeben wird und, gegebenenfalliSi unterstützt durch eine Feder, auf den Eggenrahmen schlägt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. I zeigt ein aus drei Eggen normaler Größe zusammengestelltes· Bearbeitungsgerät;
Fig. 2 zeigt einen Teil einer einzelnen Egge in Draufsicht;
Fig. 3 zeigt das Abwälzelement in Seitenansicht; ■ Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2;
Fig. 5 bis 8 zeigen in schematischer Darstellung verschiedene Stellungen der Egge während einer Schwenkung des, Abwälzelementes.
Wie auisi Fig. 1 zu erkennen ist, sind drei Eggen i, 2 und 3 nebeneinander angeordnet und werden über die Zugvorrichtung 4 von einem nicht dargestellten Gespann oder Traktor gezogen. Am Ende jeder dieser Eggen ist etwa in deren mittlerem Bereich ein Abwälzelement 5 vorgesehen, welches- unter Zwischenschaltung einer Verriegelung vom Gespann oder Traktor aus in Tätigkeit gebracht werden kann.
■ 55 Wie besonders Fig. 2 erkennen läßt, ist das1 Abwälzelement 5 auf einem als Achse ausgebildeten Teil des hinteren Holmes 6 exzentrisch und drehbar gelagert. Der vorhergehende Querholm 7 ist unterteilt ■ und mit abgewinkelten Teilen- 8 derart mit dem Querholm 9 verbunden, daß ein Ausschnitt 10 gebildet ist,· durch welchen sich das Abwälzelement 5 während seiner Drehbewegung frei 'bewegen kann. Seitlich des Ausschnittes 10 ist ein Riegel 11 parallel zu den Holmen 6, 7 und 9 verschi'eblich gelagert, welcher gegen die Wirkung einer Feder 12 mittels eines Winkelhebels 13 und eines an diesem angreifenden Zugmittels· 14 zurückgezogen werden kann. In der normalen Betriebsstellung ruht das Abwälzelement auf dem Riegel 11. Nach dem Zurückziehen des Riegels fällt das· Abwälzelement infolge seiner Gewichtswirkung herab und greift mit einem Arm 15 in das Erdreich ein. Bei der weiteren Abwälzbewegung im Verlauf der Vorwärtsbewegung des Eggenkörpers1 wird nun letzterer angehoben. Im spitzen Winkel zu dem Hebelarm 15 ist ein etwas länger bemessener Hebelarm ιό vorgesehen, dessen Spitze in einem solchen Abstand von dem äußeren Ende des Hebels 15 angeordnet ist, daß im Augenblick des Eingriffs des· Hebels 16 in das Erdreich ein Stoß in den Eggenkörper übertragen wird (vgl. Fig. 6). Nunmehr erfolgt ein schnelles· Absinken der Egge in die Normalstellung, wobei ein etwa im rechten Winkel zum Arm 15 angeordneter, vergleichsweise kurzer Stützarm 17 gemäß Fig. 7 nur das Weiterschwenken des Abwälzelementes bewirkt derart, daß es in die in Fig. 8 dargestellte Lage schwenkt und sich hierbei auf den Riegel auflegt.
Die Enden der Hebelarme 15 und 16 sind durch ein Bandeisen bewehrt derart, daß ein tiefes Eindringen in die an sich lose Erde vermieden wird. Die Flächenteile zwischen den Hebeln 15,16 und 17 sind zweckmäßig ausgespart, damit die stoß artige Arbeitsweise nicht beeinträchtigt wird und andererseits der Gesamtweg, über den das Garät angehoben wird, möglichst gering bleibt. Die Hebelarme 15, 16 und 17 können auch durch ein an den umlaufenden Kanten bewehrtes, genügend stark bemessenes und entsprechend zugeschnittenes Blech gebildet sein, wobei dann im Bereich des Riegels 11 eine Gleitleiste 18 vorgesehen wird, welche verhindert, daß der Riegel in unerwünschter Weise in das Abwälzelement einhaken kann.
Wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, besitzen der in Abwälzrichtung vordere Stützarm 15 und der hintere Hebelarm 17 einen Dorn bzw. schneidenartigen Ansatz 15° bzw. 17", wodurch zu Anfang der Abwälzbawegung ein sicherer Eingriff in die Erde erreicht .bzw. gegen Ende der Abwälzbawegung das Einschwenken des Abwälzelementes no in die Endlage sichergestellt wird. Um zu verhindern, daß der mittlere Stützarm 16 zu stark in das Erdreich eindringt, wird dieser an der äußeren Spitze mit einer zweckmäßig breitnachigen Platte bewehrt. Es ist aber auch denkbar, diese Bewehrung über den ganzen Umfang des1 Abwälzelementes' zu erstrecken. Bezüglich der Form des Abwälzelementes ist noch zu bemerken, daß der Abstand der Spitzen der Stützhebel 15 und 16 etwa gleich der Länge des Stützarmes 17 bemessen wird.
Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, kann seitlich des Abwälzkörpers auf der Oberseite der Egge ein Schlaggeräti 19 um eine Achse 20 drehbar angeordnet sein. Das Schlaggerät wird alsi ungleicharmiger Doppelhebel ausgebildet, dessen kurzer Arm 2Ί zu Beginn der Abwälzbewegung des
Elementes 5 niedergedrückt wird und dadurch das am langen Hebelarm befestigte Gewicht anhebt. Bei Freigabe des kurzen Hebelarmes 21 schlägt mit Unterstützung der Feder 22 das am langen Hebelarm befestigte Gewich't auf den Eggenrahmen und unterstützt das Ablösen des an den Dornen der Egge hängenden Krautes od. dgl.

Claims (7)

Patentansprüche: 10
1. Landwirtschaftliches Gerät, insbesondere Egge, welches nahe dem hinteren Ende und innerhalb des Bereichs der Breite des Gerätes auf einer etwa horizontalen Achse zum zeitweiligen Anheben exzentrisch gelagerte Abwälzelemente aufweist, denen eine durch Zugmittel bedienbare Sperre zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in einem Ausschnitt (10) des Gerätes etwa in der Höhe des hinteren Querholmes (6) drehbar gelagerte Abwälzelement (5) aus etwa im Dreieck gegeneinander versetzten Stützhebeln (15 bis117) verschiedener Länge gebildet ist, von denen der in Abwälzrichtung zunächst zum Eingriff kommende Hebel kurzer als der nächste, jedoch länger als der letzte Hebel bemessen ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Querholm (6) des Gerätes als Achse für das Abwälzelement (5) ausgebildet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abwälzelement derart ausgebildet ist, daß zwischen zwei in. bezug auf die Drehachse etwa im rechten Winkel angeordneten Stützhebeln (15, 17), von denen der in Abwälzrichtung hintere die geringste Länge besitzt, ein gegenüber dem vorderen Hebel langer bemessener Stützhebel (16) vorgesehen ist, dessen Spitze in einem etwa der Länge des hinteren kurzen Hebels (17) entsprechenden Abstand von der Spitze des vordersten Stützhebels (15) angeordnet ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vorderste und der hinterste Stützhebel (15 und 17) an der Spitze mit einem 4-5 Dorn bzw. einem schneidenartigen Ansatz versehen und-der mittlere, längste Stützhebel (16) mit einer breitflächigen Stützplatte bewehrt ist.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abwälzelement ein von diesem gesteuertes Schlaggerät (19) zugeordnet ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlaggerät (19) aus einem mit verschieden langen Armen ausgerüsteten Doppelhebel gebildet ist, dessen kurzer Arm vom Abwälzelement in der ersten Bewegungsphase niederdrückbar ist, während der lange, gegebenenfalls federbelastete Hebelarm mit einem Schlaggewicht ausgerüstet ist.
7. Gerät nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlaggerät (19) seitlich des Ausschnittes (10) des Gerätes und parallel zum Abwälzelement angeordnet ist.
Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2502835.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5682 1.53
DEM8226A 1951-01-16 1951-01-16 Landwirtschaftliches Geraet, insbesondere Egge Expired DE865227C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM8226A DE865227C (de) 1951-01-16 1951-01-16 Landwirtschaftliches Geraet, insbesondere Egge

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DEM8226A DE865227C (de) 1951-01-16 1951-01-16 Landwirtschaftliches Geraet, insbesondere Egge

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Publication Number Publication Date
DE865227C true DE865227C (de) 1953-02-02

Family

ID=7294080

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DEM8226A Expired DE865227C (de) 1951-01-16 1951-01-16 Landwirtschaftliches Geraet, insbesondere Egge

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DE (1) DE865227C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2502835A (en) * 1944-07-06 1950-04-04 Harry L Dunsdon Harrow lift device

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2502835A (en) * 1944-07-06 1950-04-04 Harry L Dunsdon Harrow lift device

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