DE865068C - Verfahren zur Herstellung von Tonruhestreifen mit einem der Tonaufzeichnung gleichemGeraeuschpegel - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Tonruhestreifen mit einem der Tonaufzeichnung gleichemGeraeuschpegelInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B31/00—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
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Description
- Ve@r_fahren zur Herstellung von Tonruhestreifen mit einem der Tonaufzeichnung gleichem Geräuschpegel Bei der Herstellung von Tonfilmen kommt es häufig vor, da.ßi eine Tonaufzeichnung durch kürzere oder längere Pausen unterbrochen wird. Es .mußi selbstverständlich verlangt werden, daßi Beginn und Ende einer Pause unhörbar in: die Tonaufzeichnung übergeht und daßf auch der Geräuschpegel ini den aufzeichnungsfreien ,Stellen. der gleiche ist wie ,bei der vorhergehenden und nachfolgenden Tonaufzeichnung. Liese Forderung ist leicht zu erfüllen, wenn schon bei der Tonaufnahme die Pause als natürliche Unterbrechung der Tonrdolge mit aufgenommen wird. Die Pause unterscheidet sich dann nur dadurch von der Tonaufzeichnung, daß' die Ruheschwärzung nichts moduliert ist.
- Anders dagegen liegen die Verhältnisse, wenn eine Tonpause nachträglich durch das sogenannte Schneiden im Tonfilm eingefügt werden muß. In diesem Fall werden die beiden Enden der Tonaufzechnung durch einen zwischengeklebten Filmstreifen, der keine Tonaufzeichnungen enthält, verbunden. Die Klebestellen selbst werden meist durch an sich bekannte 1Dethoden unschädlich gemacht; es ist aber auch wichtig, daß, die übrigen charakteristischen 10erkmale während der Tonpause, insbesondere der Geräuschpegel, genau die gleichen sind wie diejenigen der eigentlichen Tonaufzeichnung, da andernfalls ein störender Unterschied zwischen der eigentlichen Tonwiedergabe und der Pause h1ö-rbarwürde. Der genannte Fall kommt in der Praxis sehr häufig beim sogenan@nten überspielen und Mischen mehrerer Tonbänder vor. Hierbei werden oft kurze Tondarbietungen eingemischt, die durch Pausen. unterbrochen sind. Da die zu mischeriiden Tonbänder synchron laufen müssen., ist es nicht möglich, ein Band; das nur absatzweise benutzt werden soll, immer nurdann anzutreiben, wenn es abgetastet wird und in der übrigen Zeit stillzu setzen. Die aufzeichnungsfreien Sitellen der Bänder müssen daher durch entsprechend lange Filmstreifen Überbrückt werden. Fair diese Pausenstreifen trifft die gemannte Forderung zu, da& der Geräuschpegel und damit die mittlere Schwärzung gleich ist der mittleren Schwärzung dier anschließenden Tonaufzeichr nun,-en. Handelt es sieh bei der.letzteren um eine Reintonaufzeichnumg, so muß° an Stelle der mittleren Schwärzung der gleiche mittlere Geräuschpegel treten.
- E,rfindungsgemUt werden als Pausenstreifen solche Filmstreifen benutzt, die eine unmodulierte Ruhespur von solcher Schwärzung aufweisen, daßt beim Abtasten der gleiche Geräuschpegel erhalten wird, wie bei der anschließenden modulierten Tone spur. Da der Geräuschpegel in Beziehung zur mittleren Deichte der Ruhespur gesetzt werden kann, ist es lediglich n@dtig, für eine bestimmte Geräuschstärke die dazugehörige Geräuschschwärzung zu bestimmen und Streifen mit dieser iSehwärzung zum Einfügen, als Pausenstreifen zu verwenden. Dsa der Geräuschpegel einer Tonaufzeichnung mit Ansteigen der mittleren Schwärzungsinkt, mulß' z. B. bei einer Klartonaufzeichnung der Ruhestreifen eine er'heblic'h '.höhere Schwärzung !haben als belr einer Tonaufzeichnung ohne Klartonwirkung.
- Dlie zum Einfügen in die Mrischbänder benötigten Pausenstreifen werden zweckmäßtig mit verschiedenen* Ruheschwärzungen vorrätig behalten und nach Bedarf ausgebildet. Ihre Herstellung erfolgt in einer normalen Kopiermaschine bei unmöduliertem Kopierlicht von passend eingestellter H'elligkeit. Die Eielichtung kann auch durch Verändern des Bllendenspaltes in F'ilnzrichtungerfolgen.
- Dia der Bedarf an Ruhestreifen besonders für das Mischen eines Tonfilms sehr erheblich ist, trägt es wesentlich zur Ersparnis an Filmmaterial bei, wenn das Herstellen der Ruheschwärz.ungss.pur bei jeder normalen Tonkopie vorgenommen wird: Dh die Erfahrung lehrt, daß für die endgültige Vlerwendung beim Tonfilm nur ein Biruchteil der Tonaufnahmen benutzt wird, kann der nicht verwendete Ausschuß, mit Vorteil für die Herstellung von Ruhestreifen herangezogen werden:. Zu diesem Zweck wird bei jedem Kopiervorgang außer der normalen Tonaufzeichnungsspur auf der freibleibenden Fläche des Filmbandes eine Ruhespur aufgelichtet. Dieses Aufbelichten erfolgt zweckmäßig an einer Stelle, an der das Tonnegativ und der Rohfilm getrennt laufen. Die Tonspurbreite für den Ruhestreifen kann erheblich breiter gehalten werden als die genormte Tonspurbreite, was auch zur besseren Unterscheidüng der Streifen beiträgt. Stellt sich heraus, daß eine so hergestellte Kopie als Tonkopie nicht zum Einsatz kommt, so daß sie als AusschuN ausscheiden würde, so wird dieser Streifen erfindungsgemäßi als Überbrückungsstreifen für eine einzuschaltende Pause verwendet. Hierzu ist nur nötig, den Sftneifen umzudrehen, d. h. Anfang und! Ende zu vertauschen, damit die Ruhespur an die richtige Stelle kommt.
- Zur Ausführung der erfindungsgemäßen Maßnahme wird jede @Kopiermaschine mit einem zweitem Kopierfenster versehen, das eine Belichtung des Rohfilms auf der dem Nutztonstreifen gegenüberlegenden Seite des Filmbandes zuläßt, so da3 im gleichen. Arbeitsgang sowohl die Tonaufzeichnung als auch die Ruhespur belichtet werden. Die Einmstellung des Kopierlichtes wird in bekannter Weise durch Regeln der Helligkeit der Lampe selbst oder durch Einschalsten von lichtschwächenden Mitteln, wie Filtern; Blenden u. dgl., oder durch Einstellen der Spaltbreite in Filmlaufrichtung vorgenommen. Gegebenenfalls kann die. zur Belichtung,des Ruhestreifens erforderliche Lichtmenge von der eigentlichen Kopierlampe abgezweigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einzelnen Tölen zusammengesetzter Tonfilm, bei dem Tonaufzeichnungen durch eingefügte Teile ohne Tonaufzeichnungen überbrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf den eingefügten. Filmstreifen an Stelle der Tbnspur ein Ruhestreifen mit konstanter Schwärzung von solcher Dichte angebracht ist, daß der Geräuschpegel bei der Tonaufzeichnung und bei dem Ruhestreifen gleich groß. ist. a1. Verfahren; zum Herstellen von Filmstreifen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßi beirrt Kopieren einer Tonaufzeichnung jeweils auf der gegenüberliegenden Seite des F@lmbandies eine Ruhespur aufkopiert wird. 3. Verfahren nach Anspruch i- und a, dadurch gekennzeichnet, daßi Ruhestreifen mit verschiedener S'chwärzung je nach den vorkommenden Geräuschpegeln hergestellt werden. q.. Vierfahren nach Anspruch .1i bis 3:, dadurch gekennzeichnet, daßt die Ruhespur eine grlölßere Breite aufweist als die Tonspur. 5. Vierfähren nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daßi die Tonkopiermaschine mit einem zusätzlichen Kopierfenster versehen ist, das versetzt gegenüber dem Tonköpierfenster an einer Stelle angebracht ist, an der die beiden Bänder getrennt laufen, und, die Bielichtung lediglich auf dem Rohfilm vorgenommen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU744D DE865068C (de) | 1943-05-12 | 1943-05-12 | Verfahren zur Herstellung von Tonruhestreifen mit einem der Tonaufzeichnung gleichemGeraeuschpegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEU744D DE865068C (de) | 1943-05-12 | 1943-05-12 | Verfahren zur Herstellung von Tonruhestreifen mit einem der Tonaufzeichnung gleichemGeraeuschpegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE865068C true DE865068C (de) | 1953-01-29 |
Family
ID=7564928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU744D Expired DE865068C (de) | 1943-05-12 | 1943-05-12 | Verfahren zur Herstellung von Tonruhestreifen mit einem der Tonaufzeichnung gleichemGeraeuschpegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE865068C (de) |
-
1943
- 1943-05-12 DE DEU744D patent/DE865068C/de not_active Expired
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