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DE865018C - Anordnung zur wahlweisen Schaltung eines Paares von Geschwindigkeitsgroessen eines elektrischen Antriebes - Google Patents

Anordnung zur wahlweisen Schaltung eines Paares von Geschwindigkeitsgroessen eines elektrischen Antriebes

Info

Publication number
DE865018C
DE865018C DES21169A DES0021169A DE865018C DE 865018 C DE865018 C DE 865018C DE S21169 A DES21169 A DE S21169A DE S0021169 A DES0021169 A DE S0021169A DE 865018 C DE865018 C DE 865018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switched
contactor
pair
contacts
selector switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES21169A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr-Ing Volk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES21169A priority Critical patent/DE865018C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE865018C publication Critical patent/DE865018C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/46Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor
    • H02P1/52Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor by progressive increase of frequency of supply to motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Anordnung zur wahlweisen Schaltung eines Paares von Geschwindigkeitsgrößen eines elektrischen Antriebes Die sehr weitgehenden Anforderungen, die an neuzeitliche Bearbeitungsmaschinen hinsichtlich ihrer Anpassung an die verschiedenen Arbeitsv orgänge gestellt «erden, haben vielfach dazu geführt, die Einstellung der jeweils benötigten Arbeitsgeschwindigkeiten auf zwei Einrichtungen aufzuteilen, nämlich auf einen regelbarer (bzw. polumschaltbaren) Motor und auf ein Schaltgetriebe. Es ist also im Gegensatz zum Antrieb mit dem einfachen regelbaren -\lotor oder dem einfachen Schaltgetriebe jetzt ein Paar von Geschwindigkeitsgrößen zu schalten. Ähnliche Voraussetzungen kennen auch bei anderen Arbeitsmaschinen auftreten., doch hat das Problem besonders im Zusamin°nhang mit Werkzeugmaschinen an Bedeutung gewonnen, von denen daher bei der Darstellung der Erfindung ausgegangen «erden soll. Wird z. B. ein Werkstück auf einer Revolverdrehbank bearbeitet, so umfaDt der Bearbeitungsvorgang eire Reihe von Teilvorgängen, die jeweils ganz verschiedene Arbeitsgeschwindigkeiten benötigen, z. B. Schruppen, Schlichten, Bohrer, Gewindeschneiden, Abstechen usw. Für solche Maschinen hat sich ein Antrieb besonders bewährt, der aus einem polumschaltbaren Motor und einem durch Magnetkupplungen schaltbaren Getriebe besteht. Ob das Getriebe einfach schaltbar ist und daher nur eine 1-lagnetkupplung oder ein Paar von Magnetkupplungen als Schaltkupplungen enthält, oder ob es als mehrstufiges Getriebe mit einer entsprechend grci,P"eren Anzahl von Magnetkupplungen zum Schalten der Getriebedrehzahlen ausgerüstet ist, spielt für die Orfindung leine Rolle. Die Vereinigung des polumschaltbaren Motors mit einer schaltbaren Magnetkupplung hat aber nicht nur betriebliche Vorteile, sondern ermöglicht auch eine sehr einfache Betätigung über einen Wahlschalter. Es ist dies ein Drehschalter mit einer Mehrzahl von Kontakten und Kontaktbahnen, gegenüber denen der Kontaktarm des Wäblschalters einge-.stellt werden kann. Kennzeichnend für die Bauform eines solchen Wahlschalters ist die Tatsache, daß immer gleichzeitig zwei Stromkreise geschaltet werden, nämlich der Stromkreis für die Polumschaltung dies Antriebsmotors und für die Miagnetkupplung. Man ging dabei von der V'oraussetzung aus, die Kupplung müsse während des Umschaltens der Polzahl eingeschaltet bleiben.
  • Die vorliegende Effindung beruht auf dier Erkenntnis, - daßi Steuerungen - dieser Art gewisse Nachteile aufweisen. Wenn man nämlich bei ein, gerückter Kupplung den Meotor auf die neue Drehzahl umschaltet, so bedeutet das einen Sto& Das braucht nicht unbedingt gefährlich zu sein; die Konstruktion kann stabil genug ausgeführt werden, daß Sichäden nicht zu befürchten sind. Aber jeder Stoß wirkt sich doch irgendwie aus, sei es auch nur in einer kleinen Störungsstelle am Werkstück. Dieshalb wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Wahlschalter für das Geschwindigkeitspaar mit Zwischenstufen zu versehen, innerhalb deren jeweils beide Antriebsgnölßen abgeschaltet sind. Wird bei dieser Art des Wahlschalters etwa die Polzahl umgeschaltet, während die gleiche Getriebestufe beibehalten werden kann, so wird zunächst auch die Magnetkupplung abgeschaltet und dann erneut eingeschaltet. Das neue Einschalten der Miagnetkupplung bedeutet eine gewisse Elastizität, die stoßvermindernd: wirkt.
  • Dlie Zwischenstufen, in denen die Größen eines Geschwindigkeitspaares abgeschaltet sind:, führen aber auch zu einer bauelichen günstigen Möglichkeit insofern, als der Wahlschalter wesentlich einfacher werden kann. Es ist jetzt möglich, am Wahlschaler jedem Geschwindigkeitspaar nur einen Schaltkontakt zuzuordnen. Man erspart hierdurch wesentlichen Bauaufwand- für den Schalter; der Schalter wird billiger und wegen seiner großien Einfachheit naturgemäß auch betriebssicherer.
  • Die günstigen Auswirkungen der Erfindung lassen sich an Hand ,des Ausführungsbeispieles in der Zeichnung ohne weiteres erkennen. Es ist dabei ein Antrieb vorausgesetzt, bei dem die Welle W durch einen polumschaltbaren Motor M über das Getriebe G angetrieben .wird. Das Getriebe G ist über Magnetkupplungen ini den Stufen I und, II schaltbar. Die Polzahl des- Motors M kann durch Motorschützwidklungen Lsi und Ss, geschaltet werden. Die Wicklungen der beiden Magnetkupplungen I und. II sind mit W i und W 2 bezeichnet. Der Wahlschalter WS werde auf den ahalterkontakt a gelegt. Damit erhält die Schätzwicklung i Spannung und schließt ihre Arbeitskontakte I' und i", währende gleichzeitig Ruhekontakt i` geöffnet wird. Über i' wird die Kupplungswicklung W i erregt und über i" und, Ruhekontakt S"' die Schätzwicklung Ls1. Es wird also die hohe Polzahl des Klotors M, also seine geringe Drehzahl und die Magnetkupplung I eingeschaltet, so daß die Welle W mit der geringsten Geschwindigkeit läuft.
  • Wird. WS und a nach b bewegt, so durchläuft der Schaltarm WS die Zwischenstellung zwischen a und b. Schützenwicklung i, wird abgeschaltet, so daß die Kontakte i.' uund i" öffnen. Schütz LS fällt ab, und: der Mbtor M ist abgeschaltet. Dia auch Kupplungswicklung W i stromlos wird, wird: auch die Kupplung I ausgerückt. Es sind also jetzt beide Grölen des Geschwindigkeitspaares abgeschaltet.
  • Nimmt ,der Wahlschalter WS die Stellung b ein, so eist jetzt die Wicklung Ssi an Spannung .gelegt, da die Ruhekontakte i"', 2"', LS' geschlossen sind. Der Motor 111 ist also auf hohe !Drehzahl geschaltet. Gleichzeitig ist aber auch Kontakt Ss' durch das Ansprechen von: Ss geschlossen, so da.ß Kupplungswicklung W i angeschaltet ist. Die Welle W wird also jetzt vom Klotor M mit der höheren Drehzahl, aber wieder über die Kupplung I angetrieben.
  • In der Zwischenstellung zwischen b und c ist wieder das Geschwindigkeitspaar abgeschaltet, während beim Übergang von WS auf c jetzt Kupplung EI erregt wird und über Arbeitskontakt 2", Ruhekontakt S' und Wicklung Lsi die niedere Drehzahl des Motors M geschaltet wird. Zwischen c und d ist das Geschwindigkeitspaar abgeschaltet. Auf d ist über Schätzkontakt Ss" die Kupplungswicklung W 2, eingeschaltet, während durch die Motorschützwicklung Ssl Schütz Ss für niedere Polzahl, also hohe Motordrehzahl geschlossen ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daße das Getriebe nur in einer Stufe schaltbar sei. Es wäre selbstverständlich ohne weiteres möglich, jetzt hinter die Welle W nochmals. eine schaltbare Getriebestufe zu setzen. Dann würden die Schätzwicklungen L, 2 und die Kupplungswicklungen W i, W2 entsprechend zu vermehren sein.-

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur wahlweisen Schaltung eines Paares von Geschwindigkeitsgrößen eines elektrischen Antriebes (z. B, der Polzahl eines Drehstrommotors und der Stufen eines über Magnetkupplungenschaltbaren Flädergetriebes), gekennzeichnet durch einen Wahlschalter zur Einstellung des jeweils gewünschten Geschwindigkeitspaares mit Zwischenstufen, innerhalb deren jeweils beide Antriebsgrößen abgeschaltet werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1y dadurch gekennzeichnet, daß im Wahlschalter jedem Geschwindigkeitspaar jeweils nur ein Schaltkontakt zugeordnet ist.
  3. 3,. Anordnung nach Anspruch i oder 2., dadurch gekennzeichnet, daß! die Steuerm-itbel in zwei Gruppen (Gchützenwicklungen i; 2 bzw. Magnetkupplungen W ii, Wz) unterteilt sind, die abwechselnd denn Kontakten. des Wahlschalters (WS) in der Weise zugeordnet sind, daß die Steuermittel der einen Gruppe (Schützenwicklungen i, z) unmittelbar durch den Wahl- Schalter, die anderen (Magnetkupplungen Wi, TV2) über Abhängigkeitskontakte (Ss', Ss") einbeschaltet werden. .
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhängigkeitskontakte Ss', Ss") durch Steuermittel (Schützenwicklung Ssl) geschaltet werden, die in den Zwischenstufen wirksam werden.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 für einen Antrieb mitpolumschaltbaremMotor und einem durch mindestens eine Magnetkupplung schaltbarem Getriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar durch den Wahlschalter geschalteten Steuermittel (Schützenwickltfngen i, 2) zur gleichzeitigen Schaltung von Polzahl (Schütz Ls) und Magnetkupplungen (W i, W 2) dienen, die über Abhängigkeitskontakte (Ss', Ss") geschalteten Steuermittel (Wi, W2) dagegen nur zur Schaltung der Magnetkupplungen, während in diesem Fall die Polzahl (Schütz Ss) über Abhängigkeitskontakte geschaltet wird.
DES21169A 1950-12-08 1950-12-08 Anordnung zur wahlweisen Schaltung eines Paares von Geschwindigkeitsgroessen eines elektrischen Antriebes Expired DE865018C (de)

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