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DE864903C - Einfaedige Kloeppelmaschine - Google Patents

Einfaedige Kloeppelmaschine

Info

Publication number
DE864903C
DE864903C DER7249A DER0007249A DE864903C DE 864903 C DE864903 C DE 864903C DE R7249 A DER7249 A DE R7249A DE R0007249 A DER0007249 A DE R0007249A DE 864903 C DE864903 C DE 864903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
machine according
lace machine
pawl
adjusting disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER7249A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Reising
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WM REISING
Original Assignee
WM REISING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WM REISING filed Critical WM REISING
Priority to DER7249A priority Critical patent/DE864903C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE864903C publication Critical patent/DE864903C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Einfädige Klöppelmaschine Die Erfindung bezieht sich ,auf eine einfädige Klöppelmaschine mit ständig umlaufenden Treiberm und an den Kreuzungsstellen der Ganghahn angeordneten Steuergabeln. welche die stillgesetzten Klöppel wahlweise in den Bewegungsbereich des einen oder anderen Treibers bringen und nach Ausführung eines halben Umlaufes an der Gangbahnkreuzung wieder stills@etzen oder an den nächsten Treiber weitergeben. Bei einer bekannten Klöppelmaschine dieser Art sitzen die Steuergabjeln auf senkrechten Wellen, die nahe ihren unteren Enden je einen dreiarmigen Stellhebel tragen, auf die zwischen je zwei Stellhebeln angeordnete drehbare Stellscheiben einwirken. Diese Stellscheiben werden ihrerseits vom Jacquardwerk aus über Züge verstellt und durch Federn in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Diese Rückführung der Steuerscheiben durch Federn allein ist wenig zuverlässig. Man hat deshalb bereits einen um die ganze Maschine herumgehenden Ring mit radialen Fingern vorgesehen, die an den Stehscheiben zwecks deren Rückführung angreifen. Ein voller Erfolg ist jedoch auch mit dieser bekannten Einrichtung nicht zu erzielen, da einerseits die Lagerung des großen, Ringes und ,anderseits die genaue Anbringung der vielen Finger Schwierigkeiten bereitet. Außerdem müssen .bei dieser Maschine immer noch Federn vorhanden sein, welche die Stehscheiben in Ruhelage halten.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel der vorbekannten Maschinen dieser Art zu vermeiden und eine Klöppelmaschine zu schaffen, bei der eine zwangsläufige Rückstellung und Feststellung der Stellscheiben auch ohne Federn mög- ]ich ist. .Erreicht ist dics#-,s -Ziel- erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch, daß .die Stellscheiben drehbar und höhenverschiebbar auf ihren Wellen lagern und ihnen wenigstens -eine Kurven-oder Hubscheibe zugeordnet ist, die bei einer Drehiuig der Stellscheiben in der einen Richtung diese anhebt, so daß sie bei seiner Drehung in der anderen Richtung durch Schwerkraftwirkung in ihre die Stellung der Steuergabeln sichernde Ruhelage zurückkehren. Man kann dabei so vorgehen, daß man eine ortsfeste Hubkurve unterhalb der Stellscheiben vorsieht, an der jede Stellscheibe mit einem' vorstehenden Teil geführt ist. Es @empfiehlt sich jedoch, zusätzlich zu dieser die Hubbe'vvegung der Stellscheiben steuernden Hubkurve ein-, weitere Hubkurve z. B. an den Treiberzahnrädern vorzusehen, an denen ein zwecl#mäßig die Unterplatte durchgreifender Vorsprung der Stellscheibe abgestützt ist. Kehrt man bei dieser Anordnung der Hubmittel die Drehrichtung der Stellscheiben um, derart, daß die Jacquardzüge die Stellscheiben zwecks Verstellung der Gabeln in ,einer gegenüber früher umgekehrten Dxehrichtung beeinflussen, d. h. die Stellscheiben bei ihrer Verstellbewegung durch die Züge entgegen dem Drehsinn des zugehörigen Treibers bewegen, so erreicht 'man, daß zusätzlich zu der Schwerkraft und zu .dem Druck der oberen Hubkurve bei der Rückstellung der Stellscheiben durch die Treiber bzw. die Treiberzahnräder ein Drehmoment auf die Stellscheiben ausgeübt wird, das gleichfalls. im Sinn einer Abwärtsführung der Stellscheiben wirkt. -Dite Anordnung von Hubkurven an den Treiberzahnrädern kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung dazu benutzt werden, durch Anordnung einer weiteren Hubkurve .an den Treiberzahnrädern, und zwar vorzugsweise auf deren Oberseite, die in der Steuergabel vorgesehene Klinke gleichfalls zwangsläufig Du steuern, derart, daß sie nach dem Fangen des Klöppels diesen zuverlässig festhält, er also nicht zurückprallen kann. Gegenüber den bisher verwendeten federbelasteten Klinken bedeutet dies leinen erheblichen Vorteil, da Störungen durch unkontrollierte Bewegungen der Klinken vermieden sind. Auch hier kann man die Schwerkraft zur Unterstützung der Steuerung ausnutzen, indem man die Klinke als doppelarmigen Hebel ausbildet, wobei der der Fangklinke abgekehrte Arm :als Gegengewicht ausgebildet-ist und die Klinke in der Ruhe-oder Fangstellung hält.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbieispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i -,ein Treiberpaar mit Steuermitteln von der Innenseite der Maschine gesehen, Fig. ä leinen Querschnitt hierzu. nach der Linie II-II der Fig. i und .
  • Fig.3 Stehscheiben und dreiarmige Stellhebel in einem schematischen Getriebebild.
  • In der Zeichnung ist mit q. die Unterplatte einer einfädigen Klöppehnaschine bezeichnet, oberhalb deren auf sienkrechten Wellen miteinander kämmende Treiberzahnräder 5 sitzen, die mit den die (nicht gezeichneten) Klöppel bewegenden Treibern 6 auf Mitdrehen gekuppelt sind. Zwischen je zwei Treibern 6 sitzt eine Steuergabel 7, deren senkrechte Welle 8 an ihrem unteren Ende einen dreiarmigen Stellhebel 9 trägt. Die Stellhebel 9 sind durch neben ihnen angeordnete Stellscheiben io verstellbar, wobei die Stellscheiben i o in an sich bekannter Weise von einem Jacquardwerk aus in einer Richtung gedreht werden können. Unterhalb je zweier Stellscheib:en io ist eine Dioppelhubkurve i i, i i vorgesehen, auf deren geneigten Hubflächen an den Unterseiten der Stehscheiben i o vorgesehene Zapfen 17 gleiten. Auf den Oberseiten der an ihren Wellen 13 höhenverschiebbären Stellscheiben io sind gleichfalls Vorsprünge i q. vorgesehen, die konzentrische Ausschnitte 15 der Unterplatte ¢ durchgreifen und an Hubkurven 16 :anliegen, die an den Unterseiten der Treiberzahnräder 5 angeordnet sind.
  • In Abweichung von den bisher bekannten Klöppelmaschinen sind die vom Jacquardwerk gesteuerten Züge an den Stellscheiben io so angeordnet, daß sie diese in einer solchen -Drehrichtung verstellen, daß bei der durch die Jacquardzüge bewirkten Verstellung die Stellscheiben entgegengesetzt zu dem Drehsinn des zugehörigen Treibers 6 gedreht werden. Sie drehen sich demzufolge bei der Rückstellung i;n ihre Ruhelage mit-den-Treibern im gleichen Drehsinn.
  • Die Wirkungskreise dieser neuen Maschine ist wie folgt: Es sei angenommen, die Stehscheiben io stehen in ihrer unteren End- oder Ruhestellung, in der sie den zwischen ihnen liegenden dreiarmigen Stellhebelg durch beidseitige Abstützung in der Mittelstellung halten. Erfolgt nun ein Zug durch das Jacquardweerk, so wird die betätigte Stellscheibe gedreht. Infolge Abstützung ihres Zapfens 12 an der unteren Hubkurve i i hebt sich die Scheibe während ihrer Dmehhewegung und steuert dabei zugleich. den von ihr be@einflußten Stellhebel 9 derart, daß die Steuergabelg aus ihrer Mittelstellung ausschwenkt. Blei dieser Anhebebeivegung gelangt der obere Vorsprung i¢ der. Stehscheibe io in den Bewegungsbereich der Hubkurve 16 des Treiberzahnrades 5, so daß per nach einem halben Umlauf des Treiberzahnrades und damit des Treibers 6, :auf den die Hubkurve 16 am Treiberzahnrad eingestellt ist, mit dessen Hubnocken in Berührung kommt. Durch Druck .des Nockens 16 auf den Vorsprung i ¢ an der Stehscheibe io wird nun auf diese ein Druck nach unten :ausgeübt, so daß die nunmehr vom Jacquardzug freie Stehscheibe unter ihrem Eigengewicht nach unten geht, wobei die infolge Entlanggleitens des Zapfens 12 an der unteren Hubkurve i i erzeugte Drehbewegung dadurch unterstützt wird, daß die das Treiberzahnrad 5 infolge gleichen Drehsinnes mit der zurückztustellenden Stellscheibe io auf diese ein Drehmoment ausübt.
  • Zwischen den Schenkeln der Steuergabel ? ist in an sich bekannter Weise eine Klinke 17, 18 angeordnet, die -den Zweck hat, den in die Gabel fliegenden Klöppel festzuhalten, so daß er rücht an die abgeflachte Wand i9 der Ganghahnkreuzung 2o in der Oberplatte 22 . zurückprallen und sich damit dem Einfluß der Steuergabel entziehen kann. Nach einem Vorschlag der Erfindung ist diese Klinke 17, 18 gleichfalls durch Anordnung :einer sie steuernden Hubkurve zwangsläufig verstellbar. Die Hubkurve 21 ist im Ausführungsbeispiel an der Oberseite der Nabe des Treiberzahnrades 5 angeordnet und hebt das Fangende 17 der Klinke an, wenn der Klöppel in die Gabe17 eingetreten ist. Die Hubkurve 21 hält die Klinke 17, 18 auch so lange in der Fangstellung, bis :ein Treiber 6 den Klöppel wieder übernimmt. Erst dann kann .die Klinke durch den austretenden Klöppel nach unten geführt werden. Man kann diese Steuerwirkung dadurch unterstützen, daß man die Klinke als doppelarmigen Hebel ,ausbildet, dessen der Fangklinke 17 abgekehrter Arm 18 als Gegengewicht ausgebildet ist, so daß das Fangende 17 der Klinke stets in Ruhe- oder Fangstellung gehalten wird. In diesem Fall braucht die Hubkurve 21 die Klinke nicht ,anzuheben, sondern nur nach dem Fangen des Klöppels in dieser Stellung halten, bis der Klöppel wieder freigegeben werden soll.
  • Wie bereits ,erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere ,Ausführungen und Anwendungen möglich, insbesondere hinsichtlich konstruktiver Einzelheiten der Maschine. So könnte die zwangsläufig gesteuerte Klinke der Steuergabel auch bei anderen Klöppelmaschinen verwendet «=erden, d. h. auch bei solchen Maschinen, bei denen keine durch Hubkurven erzeugte oder durch Sch@verkraft wirkende Zurückstellung der Stellscheib:en vorgesehen ist.
  • Ferner könnte die obere Hubkurve 16 statt am Treiberzahnrad auch an einer besonderen, vorzugsweise unterhalb der Unterplatte sitzenden, mit dem Treiber auf Nlitdrehen gekuppelten Scheibe angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfädige Klöppelmaschine mit ständig umlaufenden Treibern und an den Kreuzungsstellen der Gangbahn vorgesehenen Steuergabeln, deren senkrechte Wellen nahe ihren unteren Enden Stellhebel tragen, welche durch zwischen ihnen angeordnete, von einem Jacquardwerk in einer Richtung drehbare Stellscheiben steuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellscheiben (io) zwangsläufig in ihre die Mittelstellung der Gabeln (7) :entsprechende Ruhestellung zurückführbar sind, indem sie drehbar und höhenverstellbar lagern, und ihnen wenigstens eine Hubkurve (i i) zugeordnet ist, durch die bei einer Verstellung vom Jacqu:ardwerk ;aus die Stehscheibe anhiebbar ist.
  2. 2. Klöppelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Stellscheiben (i o) Hubkurven (i i) angeordnet sind, an :denen sich die Stellscheiben bzw. Vorsprünge (12) derselben abstützen.
  3. 3. Klöppelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß j e zwei Hubkurven (i i) au ,einem Paar zusammeng@efaßt sind ;und einen einheitlichen Bauteil bilden. q.. Klöpp.elmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet,- daß der Stehscheibe (i o) neben der unteren Hubkurve (i i) eine weitere, oberhalb angeordnete Hubkurve (16) zugeordnet ist, an der sich ein Vorsprung (14) der Stehscheibe abstützt, mit der Wirkung, daß beim Auflaufen des Hubnockens auf den Vorsprung die Scheibe nach unten geführt wird. 5. Klöppelmaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die obere Hubkurve (16) an der Unterseite des zugehörigen Treiberzahnrades (5) angeordnet ist und der nach oben gerichtete Vorsprung (14) der Stehscheibe (i o) ,einen Durchbruch (15) der Unterplatte (¢) durchgreift. 6. Klöppelmaschine nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehsinn der Stellscheiben (io) so bestimmt ist, daß diese bei einer Verstellung vom Jacq.ardzug aus entgegen dem Drehsinn ihres zugehörigen Treibers (6) bewegbar sind. 7. Klöppelmaschine mit Fangklinken für den Klöppel aufweisenden Steuergabeln, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (17, 18) zwangsläufig in Ruhe--oder Fangstellung gehalten ist, indem ihr eine sie steuernde Hubkurve (21) zugeordnet ist. B. Klöppelmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Klinken (17, 18) steuernden Hubkurven (21) an den \Taben der Treiberzahnräder (5) angeordnet sind. 9. Klöppelmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (17, 18) ein doppelarmiger Hebel ist, deren einer Hebelarm (18) als Gewicht ausgebildet ist und die Klinke i.n Fangstellung hält.
DER7249A 1951-09-27 1951-09-27 Einfaedige Kloeppelmaschine Expired DE864903C (de)

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