DE864134C - Elektrischer Heizstab - Google Patents
Elektrischer HeizstabInfo
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- DE864134C DE864134C DEG6299A DEG0006299A DE864134C DE 864134 C DE864134 C DE 864134C DE G6299 A DEG6299 A DE G6299A DE G0006299 A DEG0006299 A DE G0006299A DE 864134 C DE864134 C DE 864134C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
- Elektrischer Heizstab Es sind elektrische Heizstäbee bekannt, bei denen die Heizleiter isoliert in festen Rohren verlegt oder üb-er die ganze Länge mit Isolierperlen überzogen sind. Außerdem sind elektrische Heizstäbe bekannt, bei denen die Heizleiter in metallischen Umhüllungen mit Isoliermasse eingebettet sind, ferner solche, bei denen der Heizleiter zwischen Platten, z. B. aus Glimm-er, eingelegt ist.
- Die bisher bekannten Heizstäbe sind demzufolge über die ganze Länge geschlossen abisoliert. Meistens sind die Heizstäbe, -die in Rohren u. dgl. isoliert verlegt sind, gerade und starre Gebilde. Diese Bauweise hat den Nachteil, daß der Heizleiter durch die Isolierung so abgeschlossen ist, daß eine freie Wärmestrahlung des Heizleiters nicht möglich ist und der Wärmeübergang durch die Umhülltingen, beeinträchtigt wird. Die bekannten starren Heizstäbe haben außerdem den Nachteil, daß sie an unebenen Flächen nicht satt anliegen können, wobei der Wärmeübergang durch die hierbei auftretenden Luftspalte ungünstig beeinflußt wird. In der Praxis tritt dies sehr häufig auf, da z. B. emaillierte Blechflächen an Backöfen u. dgl. durch den Emailliervorgang meistens nie ganz eben herstellbar sind und sich sogar beim Emailbrennen verwerfen.
- Andererseits stellt man Kesselböden, z. B. bei Futterdämpfern ti. dgl., aus Gründen der Festigkeit in gewölbter Form her.
- Die bekannten Heizstäbe -%verden bisher zur Beheizung der oben erläuterten Backofenflächen, Bodenflächen von Kochkesseln u. dgl. verwendet.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Heizstab, bei dem die vorerwähnten Nachteile, nämlich einerseits die Starrheit, andererseits die vollständige Abschließung des Helzleiters nicht auftreten. Der Heizstab ist hierbei so gestaltet, daß er flexibel ist, so daß er sich unebenen und gewölbten Flächen gut anpassen kann, und daß er in Richtung der zu ' beheizenden Flächen eine freie- Wärmestrahlung ermöglicht, in der entgegengesetzten Richtung jedoch gegen Wärmeabstrahlung isoliert ist.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Heizstab sich aus beweglichen, miteinander gelenkig verbundenen Gliedern zusammensetzt, in denen der Heizleiter verlegt ist.
- Die Glieder besitzen vorzugsweise eine flache, rechteckige Grundform und weisen nach der zu beheizenden Seite hin Fenster auf, durch welche die Wärmestrahlung erfolgt.
- An -der entgegengesetzten Seite sind diese Glieder geschlossen ausgebildet, damit in dieser Richtung eine Wärmeabstrahlung verhindert wird. Der flexible, im Querschnitt rechteckige Heizstab legt sich leicht auch an gewölbte Flächen an, wobei vor allem auch die flache Ausbildung der einzelnen Glieder ein sattes Anliegen ermöglicht. Die Anpassungsfähigkeit des Heizstabes an gewölbte Flächen, die gerichtete und freie Abstrahlung auf ,die zu beheizende Fläche und die Isolierung gegen Wärmeabstrahlung in der nicht zu beheizenden Richtung hab-en zur Folge, daß im Gegensatz zu den bisher bekannten Bauformen von Heizstäben die Heizwirkung sehr intensiv und mit sehr gutem Wirkun,gsgrad erfolgt.
- Die Zusammensetzung des Heizstabes aus einzelnen Gliedern ermöglicht zudem die Herstellung von Heizstäben in jeder beliebigen Länge, ohne daß für Sonderabmessungen eine besondere Lagerhaltung erforderlich wäre.
- Fig. i zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Hier handelt es sich heispielsweise um einen Heizstab, der zur Beheizung von Bac,krühren u. dgl. verwendet werden kann. Der Heizsta-b setzt sich aus Isoliergliedern i, dem elektrischen Anschlußstück 2 und dem AbschlußstÜck 3 zusammen. Der elektrische Heizdraht 4 ist in den Gliedern verlegt, wobei Anfang und Ende des Heizdrahtes zum Anschl-ußstück 2 herausgeführt sind. Die einzelnen Glieder werden durch einen Draht oder -ein flexibles Seil 5 in geeigneter Weise, beispielsweise durch krenzweise Umschlingung der einzelnen Gli#eder,-elastisdh zusammengehalten.. Die einzelnen Glieder sind an den Stirnseiten so ausgebildet, daß sie sich gelenkig gegeneinander bewegen können.
- Fig. 2 zeigt ein Isoliergli-ed des Heizstabes in Stirnansicht, Draufsicht und im Längsschnitt (ohne Heizdraht).
- Die Stirnseiten 6 und 7 sind so ausgebildet, daß sie mit den jeweils sich anschließend-en Gliedern eine gelenkige Bewegung ermöglichen, indem beispielsweise jeweils die eine der einander gegenüberliegenden Flächen eine Vertiefung, die andere einen in diese gelenkig eingreifenden Vorsprung besitzt. Die Fenster 8 sind möglichst groß ausgebildet, damit der Heizdraht auf einer möglichst großen Länge die Wärme frei abstrahlen kann. Der Schlitz 9 dient zur Aufnahme des die einzelnen Glieder verbindenden Drahtes oder Seiles. Während die Strahlungsseite io die Strahlungsfenster aufweist, ist die entgegengesetzte Seite ii geschlossen, damit eine Strahlungsisolierung erreicht wird.
- Abschlußstück und Anschlußstück sind für die Unterbringung und den elektrischen Anschluß des Heizleiters in geeigneter Weise ausgebildet.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE: i. Elektrischer Heizstab, dadurch gekennzeichnet, daß er sich aus beweglichen, miteinander gelenkig verbundenen Isoliergliedern (i) ;zusammensetzt, welche die Heizleiter (4) aufnehmen und so ausgebildet sind, daß sie nach der Strahlungsseite hin Fenster (io) aufweisen, in der entgegengesetzten Richtung jedoch geschlossen sind.
- 2. Elektrischer Heizstab nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierglieder (i) flache, rechteckige Grundform besitzen. 3. Elektrischer Heizstab nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder (i) durch ein Seil (5) oder einen Draht zusammengefialten werden, derart, daß der Heizstab sich flexibel an gewölbte Flächen satt anlegen kann. 4. Elektrischer Heizstab nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch- gekennzeichnet, daß die einzeln-en Glieder (i) des Heizstabes an den Stirnseiten so ausgebildet sind, daß sie mit den jeweils anschließenden Gliedern ein Gelenk bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6299A DE864134C (de) | 1951-06-13 | 1951-06-13 | Elektrischer Heizstab |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEG6299A DE864134C (de) | 1951-06-13 | 1951-06-13 | Elektrischer Heizstab |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE864134C true DE864134C (de) | 1953-01-22 |
Family
ID=7118068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG6299A Expired DE864134C (de) | 1951-06-13 | 1951-06-13 | Elektrischer Heizstab |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE864134C (de) |
-
1951
- 1951-06-13 DE DEG6299A patent/DE864134C/de not_active Expired
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