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DE852932C - Schmiedevorrichtung fuer Gesenkschmiedehaemmer od. dgl. - Google Patents

Schmiedevorrichtung fuer Gesenkschmiedehaemmer od. dgl.

Info

Publication number
DE852932C
DE852932C DEB9831A DEB0009831A DE852932C DE 852932 C DE852932 C DE 852932C DE B9831 A DEB9831 A DE B9831A DE B0009831 A DEB0009831 A DE B0009831A DE 852932 C DE852932 C DE 852932C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
forging
bar
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closes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB9831A
Other languages
English (en)
Inventor
Hellmuth Broch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB9831A priority Critical patent/DE852932C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE852932C publication Critical patent/DE852932C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/02Dies or mountings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Schmiedevorrichtung für Gesenksduniedehämmer od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiedevorrichtung, insbesondere für Fallhämmer, zum fortlaufenden Gesenkschmieden von Werkstücken an der Stange nach Art des sog. Stranggesenkschmiedens und hat sich die Aufgabe gestellt, Vor-und Nachschlagen. wie dies beispielsweise beim Pressen von «"erkstücken bereits bekannt ist, in einem Arbeitshub zu vereinigen, vor allem aber eine selbsttätig wirkende Schmiedevorrichtung zu schaffen.
  • Zu diesem Zweck besitzt die Schmiedevorrichtung gemäß der Erfindung ein Gesenk mit mehreren in Richtung des Stangenvorschubes hintereinanderliegenden Gravuren fürdas Vor- und Nachschlagen, das vorzugsweise unter Mitwirkung einer periodisch in Abhängigkeit von der, hauptsächlich ununterbrochenen, Bärhubfolge gesteuerten automatischen Vorschubeinrichtung für die Werkstoffstange erfolgt.
  • Die Steuerung der Vorschubeinrichtung für die Werkstoffstange erfolgt gemäß der Erfindung mittels eines von dem Hammerbär betätigten Endschalters, der bei Anwendung z. B. eines Riemenfallhammers mit zwei Polen versehen ist, von denen der eine kurz vor dem Aufschlag des Hammerbärs den Stromkreis zu einem den Aufwärtshub steuernden Magneten schließt, während der andere nach dem Aufschlag des Hammerbärs den Stromkreis zu einem Schalter schließt, mittels dessen die Kupplung eines Motors zum Antrieb einer Vorschubhubscheibe eingerückt wird, die einen Greifer zum Vorziehen der Werkstoffstange trägt.
  • 1n der Zeichnung ist die Schmiedevorrichtung nach der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in ihrer Anwendung auf einen Riemenfallhammer mit Friktionsrollenantrieb erläutert; sie ist jedoch nicht auf diese Maschinenart beschränkt. Es zeigt Abb. i das Untergesenk des Schmiedehammers in Draufsicht, Abb. 2 das Unter- und Obergesenk im Längsschnitt, Abb.3 das Unter- und Obergesenk im Längsschnitt mit angehobenem Werkstoff, Abb.4 den Schmiedehammer mit der automatischen Vorschubeinrichtung für die Werkstoffstange in Ansicht und Abb. 5 die Vorschubeinrichtung in Draufsicht. Mit i ist das Unter- und mit 2 das von dein Hammerbär 3 getragene Obergesenk des Schmiedehammers bezeichnet. Die Gesenke i und 2 besitzen mehrere hintereinanderliegende und verschieden tiefe Gravuren 4, wodurch in einem Arbeitsgang vor- und nachgeschlagen werden kann. Mit 5 ist der Zugriemen für den Hammerbär 3 bezeichnet, der über eine umlaufende Hubscheibe 6 geführt ist. Zum Hochziehen des Hammerbärs 3 legt sich ein Andrückhebel 7 mit einer Friktionsrolle 8 an die Hubscheibe 6 an. Die Betätigung des Andrückhebels 7 wird mittels des Hammerbärs 3 ausgelöst, der im Fallen kurz vor dem Aufschlagen auf das Untergesenk i einen zweipoligen Schalter 9 betätigt, dessen einer Pol die Leitung io zu einem Magneten i i schließt. Dieser zieht dadurch den Andrückhebel 7 bis zur Anlage mit seiner Friktionsrolle 8 an die Hubscheibe 6 an, wodurch der Zugriemen 5 sich noch im Fallen des Hammerbärs 3 spannt und verhütet wird, daß letzterer beim Aufschlagen auf das Untergesenk i federt. Der Zugriemen 5 zieht sodann den Hammerbär 3 hoch, der in seiner Hochstellung einen Schalter 12 betätigt, mittels dessen die Leitung 13 zu dem Magneten ri unterbrochen wird. Der von dem Magneten i i freigegebene Andrückhebel 7 setzt sich mit seiner Friktionsrolle 8 von der Hubscheibe 6 ab, wodurch der Zugriemen 5 entspannt wird und der Hammerbär 3 wieder in seine Tieflage fällt.
  • Der zweite, kurz nach dem Aufschlag des Hammerbärs 3 betätigte Pol des Schalters 9 schließt die Leitung 14 zu einem Schalter 15, mittels dessen die Kupplung i6 eines Motors 17 zum Antrieb einer Vorschubhubscheibe 18 eingerückt wird. An letzterer ist ein Greifer i9, sog. Frosch, angeordnet, dessen Schenkel 2o, 21 die sich von einer Haspel 22 zwischen Richtrollen 23, 24 und Führungsrollen 25, 26 abrollende Werkstoffstange 27 erfassen und durch einen Ofen 28 hindurch zwischen Führungsrollen 29, 3o dem Untergesenk i des Schmiedehammers zuführen. Der Vorschub wird begrenzt durch eine an der Kupplung 16 sitzende Nase 31, die den Schalter 15 ausschaltet, wodurch die Kupplung 16 des Motors 17 wieder ausgerückt wird.
  • Um zu verhüten, daß der ausgeschmiedete Werkstoff 27 in den Gravuren 4 des Untergesenks i haftenbleibt, wodurch der Vorschub der Werkstoffstange 27 gehemmt würde, sind an der Eintrittsstelle der- Werkstoffstange ä7 in das Untergesenk i wie auch an der Austrittsstelle je ein Arm 3i2-, 33 angeordnet, die auf einer gemeinsamen Achse 34 sitzen. Auf dieser sitzt ferner ein Arm35, der einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Magneten vorgelagert ist. Beim Schließen des Stromkreises des Schalters 15 wird gleichzeitig die Leitung 36 zu dem Magneten geschlossen. Dies hat zur Folge, daß der auf der Achse 34 sitzende Arm 35 von dem Magneten angezogen wird, wodurch sich die Achse 34 mit den Armen 32, 33 um ein geringes Maß dreht und letztere den Werkstoff 27 untergreifen und aus den Gravuren 4 des Untergesenks i so lüften, daß der Vorschub der Werkstoffstange 27 ohne,Hindernis vonstatten geht. Beim Ausschalten des Schalters 15 wird auch der Stromkreis zu dem die Arme 32, 33 beeinflussenden Magneten geöffnet, der den Arm 35 und damit die Arme 32, 33 freigibt, die in ihre .Ausgangslage zurückfallen.
  • Im Bedarfsfalle kann der durch die Hubscheibe 18 mit demGreifer i91)ewirkteVorschub derWerkstoffstange 27 durch eine an der Austrittsstelle des Werkstoffes aus dem Gesenk i angeordnete zweite Hubscheibe 36 mit dem Greifer 37 unterstützt werden. Das Einrücken der Kupplung des die Hubscheibe 36 antreibenden Motors 38 erfolgt durch einen Schalter 39, der durch den Endschalter 9 über eine Leitung 4o betätigt wird, während zum Ausrücken der Kupplung des die Hubscheibe 36 antreibenden Motors 38 die Leitung 4o von dem Schalter 15 aus unterbrochen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiedevorrichtung, insbesondere für Fallhämmer, zum fortlaufenden Gesenkschmieden von Werkstücken an der Stange nach Art des sogenannten Stranggesenkschmiedens, gekennzeichnet durch ein Gesenk mit mehreren in Richtung des Stangenvorschubes hintereinanderliegenden Gravuren für das Vor- und Nachschlagen, das vorzugsweise unter Mitwirkung einer periodisch in Abhängigkeit von der, hauptsächlich ununterbrochenen, Bärhubfolge gesteuerten automatischen Vorschubeinrichtung für die Werkstoffstange erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen von dem Hammerbär (3) betätigten Endschalter (9), der bei Anwendung z. B. eines Riemenfallhammers mit zwei Polen versehen ist, von denen der eine kurz vor dem Aufschlag des Hammerbärs (3) den Stromkreis zu einem den Aufwärtshub steuernden Magneten schließt, während der andere nach dem Aufschlag des Hammerbärs (3) den Stromkreis zu einem Schalter (i5) schließt, mittels dessen die Kupplung (16) eines Motors (17) zum Antrieb einer Vorschubhubscheibe (18) eingerückt wird, die einen Greifer (i9) zum Vorziehen der Werkstoffstange (27) trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite, kurz nach dem Aufschlagen des Hammerbärs (3) betätigte Pol des Endschalters (9) den Stromkreis zu einem Schalter (39) schließt, mittels dessen die Kupplung eines Motors (38) zum Antrieb einer die T:iiigkeit der Vorschubhubscheibe (18) auf der entgegengesetzten Maschinenseiteunterstützenden N'orschubhubscheibe (36) eingedrückt wird, die ebenfalls einen Greifer,(37) zum Vorziehen der Werkstoffstange (27) trägt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Werkstoffstange (27) von einer an der Kupplung (16) für die eine Vorschubhubscheibe befindlichen Nase (31) begrenzt wird, die die Schalter (15, 39) zum Ausrücken der Kupplungen beider Motoren (17, 38) für den Vorschub ausschaltet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Eintrittsstelle der Werkstoffstange (27) in das Untergesenk (i) ,zowie an der Antrittsstelle je ein auf einer gemeinsamen Achse (34) sitzender Arm (32 bzw. 33) angeordnet sind, die bei Erregen eines der Achse (34) vorgelagerten und durch den Schalter (15) gesteuerten Magneten sich verschwenken und dabei die Werkstoffstange (27) aus den Gravuren (4) des Untergesenkes (i) abheben. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 672 579; Kurrein, Max: »Die Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen«, 2. Aufl., Berlin 1926, S.287.
DEB9831A 1950-09-16 1950-09-16 Schmiedevorrichtung fuer Gesenkschmiedehaemmer od. dgl. Expired DE852932C (de)

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Publications (1)

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DE852932C true DE852932C (de) 1952-10-20

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672579C (de) * 1934-05-10 1939-03-06 Nat Machinery Co Vorrichtung zum Befoerdern der Werkstuecke von einer Matrize zur naechsten an Maschinen zur Herstellung von Kopfbolzen aus von einer Werkstange abgeschnittenen Werkstuecken

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672579C (de) * 1934-05-10 1939-03-06 Nat Machinery Co Vorrichtung zum Befoerdern der Werkstuecke von einer Matrize zur naechsten an Maschinen zur Herstellung von Kopfbolzen aus von einer Werkstange abgeschnittenen Werkstuecken

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