DE8528152U1 - Werkbank - Google Patents
WerkbankInfo
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Classifications
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Landscapes
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Description
e C + A Dick GmüH ,:*;::·:; J 29. Auaust 1985
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fr Brückenstraße 1 · Ne/Na
>f 5275 Bergneustadt GM 8520 DE
Werkbank
e + oll iinrl ninov auf lftnKaron nyKaifcni a + + o 7i ι. y* Huf na Km α u η η
einietzbaren Schrankeinheiten. Derartige Werkbänke können
je nach Kundenwunsch mit verschiedenartigen Schrankeinheiten unterschiedlicher Aufteilung, beispielsweise Schubladenschränken
oder Fachbodenenschränken versehen werden, wobei die Schrankeinheiten in ein vorgefertigtes Werkbankgestell
eingesetzt werden können.
Die Nachteile derart bekannter Werkbänke bestehen darin, daß die Lagerhaltung der Werkbänke beim Hersteller einen
hohen Raumbedarf erfordert. Im übrigen müssen für Werkbänke mit unterschiedlichen Breiten für ein oder mehrere
Schrankeinheiten unterschiedliche Typen von Werkbankgestellen
bereitgehalten werden. Problematisch ist auch das Oberflächenbeschichten bzw. Lackieren der entsprechenden
Werkbankgestelle, die bei einer gewünschten Automatisierung schwierig ist und große Anlagen erfordert.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkbank bereitzustellen, bei der eine vereinfachte
Lagerhaltung möglich ist und mit der die obengenannten Nachteile bekannter Werkbänke überwunden werden. Darüber
hinaus soll eine gute Stabilität und ein guter optischer Gesamteindruck erzielt werden. Die Lösung dieser Aufgabe
besteht darin, daß das Werkbankgestell aus zwei seitlichen Rahmenteilen, die jeweils aus zwei Standrohren und zwei
Querstreben bestehen, sowie aus zumindest zwei Längsträ-
(C It···· ·
ti ti·"1 ·ι in
gern, dio eine Auflage oder eine Aufhängung für einzusetzende
Schrankeinheiten bilden, in Steckkonstruktion zusammengefügt ist. Der wesentliche Vorteil dieser Konstruktion
besteht darin, daß abgesehen von den verschiedenen Typen von Schrankeinheiten nur noch ein Typ eines seitlichen
Rahmenteils und wenige gleichartige Typen von Längsträgern in unterschiedlicher Länge bereitgehalten werden ^
müssen. Es wird hiermit eine größere Flexibilität in der t Erfüllung von Kundenwünschen möglich und die Kosten für ψ
den erforderlichen Lagerraum kennen aufgrund der Art der |
Teile, die eine hohe Packur.gs- bzw. Stapeldichte zulassen, ;
auf einen Bruchteil gesenkt werden.
seitlichen Rahmenteile und die Dicke der verwendeten Rah- I
menrohre aufweisen, ist eine automatisierte Lackierung %
oder Beschichtung anderer Art mit wesentlich verkleinerten )
Anlagen möglich.
Als Mittel für die erfindungsgemäße Steckverbindung kommen )
Haken, Bolzen und dergleichen in Betracht, die in entspre- ' chende Ausnehmungen eingreifen und gegebenenfalls anschließend
gesichert werden können, z.B. durch Verformen der Haken oder durch Anziehen der als Schrankbolzen ausgeführten
Bolzen. Jeweils zumindest zwei Verbindungselemente sind mit Abstand voneinander vorzusehen.
Sofern eine Werkbank mit einem Arbeitsplatz als Sitzplatz mit offenem Fußraum gebildet werden soll, ist einer der
Längsträger vom entsprechenden vorderen Standrohr des Seitenteils weg zur Werkbankmitte hin zu versetzen, wobei der
Längsträger dann an den unteren Querstreben befestigt wird. In vereinfachter Ausführung -. ;i hierbei anstelle
der Steckverbindung gegebenenfalls eine Schraubverbindung
zwischen der Querstrebe und einer stirnseitigen Blechlasche am Längsträger treten. Jj
Ein Nachteil bekannter Uerkbankgestelle besteht darin, daß die Längsträger in der Regel nur stumpf an die Standrohre
angeschweißt sind, wobei eine ausreichende Stabilität der Werkbank erst dann erreicht ist, wenn die Arbeitsplatte
aufgelegt und die Schrankeinheiten eingesetzt sind.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind an den Enden der Längsträger in Seitenansicht dreieckige Wir,
kelstücke angeschweißt, deren eine Kante oder Fläche senkrecht zur Achse der Längsträger steht und die Mittel für
eine Steckverbindung mit den Standrohren der Seitenrahmen aufweisen. Derartige Verbindungselemente sind einfach darzustellen,
beispielsweise durch gestanzte Blechteile, an denen zwei oder mehr mit Abstand voneinander angeordnete
Mittel für die Steckverbindung angeformt sein können. Hierdurch entsteht ein in sich stabiles Werkbankgestell, bei
dem die Längsträger vorzugsweise unterhalb der Schrankeinheiten angeordnet sind. Durch das Aufsetzen der Arbeitsplatte
entsteht eine geschlossene Kastenkonstruktion, die insbesondere bei völ1igem Ausfüllen des Werkbankgestells
mit Schrankeinheiten weiter stabilisiert wird. Es ist jedoch auch möglich, bei einer mehrfachen Länge des Werkbankgestells
gegenüber einer Schrankeinheit das Werkbankgestell nur zum Teil mit Schrankeinheiten auszufüllen und teilweise
offene Fächer, insbesondere mit Einlageböden vorzusehen.
In einer weiteren Ausgestaltung werden die Verbindungselemente
so dargestellt, daß an den Enden der Längsträger U-Profile angeschweißt sind, deren Schenkel den Träger umfassen
und deren Basis senkrecht zur Trägerachse steht und Mittel für eine Steckverbindung mit den Standrohren aufweist.
Diese Anordnung der U-Profile schafft in erster Linie eine besonders große Stabilität der Steckverbindung,
da an ihnen zwei mit Abstand voneinander angeordnete Mittel für die Steckverbindung angebracht werden kön-
t * t · · t ■*
nen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Längsträger zunächst mit relativ großen Toleranzen auf ihre Länge
geschnitten werden können und das genaue Endmaß erst beim Anschweißen der U-Profile, bei dem Fehler ausgeglichen
werden können, erfolgt. In günstiger Weise sind die angesetzten U-Profile so geformt, daß sie in seitlicher Ansicht
einseitig zur Basis zulaufender Dreiecke darstellen und somit stabilisierende Knotenbleche bilden. Diese verstärkenden
Knotenbleche sind in vorderer Ansicht der Werkbank erkennbar und schaffen somit in Verbindung mit den
stark dimensionierten Trägerrohren, auf denen die Schrankeinheiten aufliegen, auch optisch einen außerordentlich
massiven Eindruck.
Die Mittel zur Steckverbindung an der Basis der U-Profile und an den Seiten der Standrohre sind bevorzugt zwei jeweils
mit Abstand voneinander angeordnete, aus dem Material ausgeprägte Haken bzw. ausgestanzte Löcher, wobei in
der Regel die Haken an den U-Profilen angeordnet und nach
unten offen sind. Die Darstellung erfolgt dabei in der Weise, daß die Ausprägungen bzw. Ausstanzungen zunächst
aus dem Flachmaterial erfolgen und daß erst anschließend das Flachmaterial zum U-Profil abgekantet bzw. zum Vierkantrohr
kaltgewalzt wird, wobei die Naht unverschweißt bleiben kann und so angeordnet ist, daß sie zum Inneren
des seitlichen Rahmenteils weist. In vereinfachter Form können auch die Standrohre als z.B. zur Rahmenaußenseite
offene U-Profile dargestellt sein. Die Löcher .in den
Standrohren sind dabei in günstiger Weise symmetrisch auf beiden Seiten vorgesehen, so daß eine über die Länge von
drei Schrankeinheiten hinausgehende Werkbank durch unmittelbares Anschließen weiterer Einheiten in der Weise entstehen
kann, daß ein seitliches Rahmenteil als mittleres Rahmenteil verwendet wird, an das sich zu beiden Seiten
Längsträger in Steckverbindung anschließen. Auch hierin besteht ein wesentlicher Vorteil gegenüber bekannten Werk-
J - 10 -
bänken, bai denen bei einer Anzahl von Schrankeinheiten,
die über zwei oder drei Einheiten hinausgeht, nur ein ( weiteres vollständiges Werkbankgestell angefügt werden
kann, so daß in platzraubender Weise zwei Standrohre un-(
mittelbar benachbart aneinanderstoßen. Auch der optische Eindruck einer derartigen Anordnung wird in der Regel als
störend empfunden. Demgegenüber kann nach der vorliegenden . Erfindung beispielsweise eine Werkbank in der Länge von
l· vier Schrankeinheiten in statisch sinnvoller und optisch
ansprechender Weise aus drei Rahmenteilen und jewel's zwei Paaren von Längsträger', die die Länge zweier Schrankeinheiten
haben, zusammengesetzt werden.
Für den Fall, daß das Werkbankgestell nicht vollständig mit Schrankeinheiten besetzt ist, sind aus gefalztem Blech
\ bestehende Seitenwände vorgesehen, die in ein seitliches
< Rahmenteil, an welches sich keine Schrankeinheit anschließt,
einhängbar sind. Diese Seitenteile bestehen bevorzugt aus einem Blechteil mit einer unteren Umbördelung,
die von unten in das nach unten offene Profil der unteren
J Querstrebe einhängbar ist und mit einer oberen Abkantung, die nach dem Einhängen der Umbördelung anschließend seitlich
über die obere Querstrebe geschoben werden kann. Eine Fixierung braucht hierbei nur an der oberen Querstrebe zu
erfolgen. Auch hierbei ist wiederum nur die Fertigung und
j Lagerhaltung eines einzigen Types der Seitenwand erforderlich,
die auf beiden Seiten in die Rahmenteile eingehängt werden kann.
Ausstanzungen oder Ausprägungen, aie jeweils an den aus Blech bestehenden Außenseiten der Schrankeinheiten und an
den Seitenteilen in sich entsprechender symmetrischer Anordnung vorgesehen sein können, dienen a IL Befestigungsmittel
für Einlegeböden oder dergleichen, wobei in die entsprechenden ausgestanzten Löcher Klips aus Blech oder
Kunststoff von bekannter Bauart eingehängt werden können,
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α β
- 11 -
auf die unmittelbar Zwischenboden aufzulegen sind oder an
denen wiederum Rollenschienen für ausziehbare Zwischenboden
befestigt werden können.
Die Verwendung von Zwischenboden in derartigen nach vorne
offenen Bereichen erfordern in der Regel entsprechende Rückwände, die in an sich bekannter Weise aus ringsum abgekanteten
Blechen bestehen können, die in das Werkbanknnrtol
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oder zwischen einer Schrankeinheit und einem Standrohr auf dem Längsträger aufliegenu eingesetzt werden können* Die
in das Werkbankgestell eingestellten Schrankeinheiten und
die eingesetzten Rückwände werden von den Längsträgern getragen; gleichfalls werden die eingehängten Seitenwände
von den oberen Querstreben getragen, so daß in allen Fällen nur eine Fixierung gegen ein unbeabsichtigtes Verschieben
erforderlich ist, wobei die Verbindungselemente keine Zugkräfte aufnehmen müssen, in besondere geeigneter Weise
erfolgt daher eine Sicherung jeweils mit POP-Nieten, die bevorzugt in sich senkrecht kreuzende Langlöcher in den zu
verbindenden Teilen eingesteckt werden. In dieser Weise sind die hergestellten Verbindungen relativ leicht wieder
lösbar, so daß die Werkbank bei Bedarf umgerüstet, oder neu zusammengestellt werden kann.
Besondere Gestaltungsfreiheit besteht durch den komponentenartigen
bzw. modulartigen Aufbau, der besondere Freiheiten in der Farbgebung ermöglicht, wobei in der ,Regel die
Teile des Werkbankgestells in einer Standardfarbe gefertigt
werden können, während bei der Fertigung der Seitenteile und der Schrankeinheiten besondere Zusammenstellungen
möglich sind bzw. besondere Kundenwünsche berücksichtigt werden können.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen.
- 12 -
Fig. 1 zeigt die Verbindung eines seitlichen Rahmenteils mit den Längsträgern eines Werkbankgestells
In Fig. 1 ist ein Seitenrahmen 1 mit Längsträgern 2 verbunden und von einer Seitenwand 3 in teilweise weggeschnittener
Darstellung abgedeckt. Die Längsträger sind ebenfalls abgeschnitten dargestellt, wobei die Längsträger in
zu ergänzender Ausgestaltung mit einem symmetrisch angeordneten zweiten Seitenrahmen ein vollständiges Werkbankgestell
bilden können.
Der dargestellte Seitenrahmen besteht aus zwei Standrohren 4, die aus geschlossenem Vierkantrohr gebildet sind sowie
aus einer oberen Querstrebe 5 und einer unteren Querstrebe 6, die bevorzugt beide als unten offenes U-Profil ausgebildet
sind. Das Seitenteil 3 hat an der Unterkante eine Umbördelung 7, die in die untere Querstrebe 6 eingreift und
ist oben abgekantet und liegt auf der oberen Quer.strebe 5 auf. Ein Langloch 8 dient der Fixierung gegenüber der oberen
Querstrebe 5. Vierecklöcher 9 sind zum Einsetzen von Befestigungsmitteln für Zwischenboden oder dergleichen vorgesehen.
- 13 -
Die Längsträger 2 enden in Winkelstücken 10, deren Verbindung
mit den Längsstreben und den Standrohren in der Einzelheit Z näher dargestellt sind, wobei diese in einem
senkrechten Schnitt durch die Mittelebene dargestellt ist. Die Flanken des Winkelstückes 10, von denen die hintere
Flanke 11 erkennbar ist, umfassen den Längsträger 2 und sind mit diesem in nicht näher dargestellter Weise verschweißt.
Zum Längenausgleich besteht zwischen der Stirnfläche des Längsträgers 2 und der Basisfläche 12 des Winkelstückes
10 ein beim Verschweißen einstellbarer Abstand. Auf der Außenseite sind an der Basis Haken 13 angeordnet,
die aus dem Material der Basisfläche herausgedrückt sein können. Diese Haken 13 greifen in Löcher 14 im Standrohr
ein. Ein Sicherungsstift 15, insbesondere in Form eines POP-Nietes verhindert ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung
zwischen dem Winkelstück 10 und dem Standrohr 4. Die Flanken 11 wirken als winkelverstärkende Knotenbleche.
In Fig. 2 ist ein Seitenrahmen 1 in Dreiseitenansicht als Einzelteil dargestellt, der aus zwei untereinander identischen
Standrohren 4 und zwei untereinander identischen oberen und unteren Querstreben 5, 6 besteht, die miteinander
verschweißt sind. Die Standrohre sind geschlossene Vierkantprofile, während die Querstreben nach unten offene
U-Profile etwas geringerer Breite sind. Unterhalb der Höhe der unteren Querstrebe 6 sind in den Standrohren 4 jeweils
paarweise auf beiden Seiten Löcher 14 vorgesehen, in welche die Haken von Längsstreben eingreifen können.. Weitere
teilweise durch Mittellinien angedeutete Löcher bzw. Bohrungen 17, 18 in den Standrohren 4 und Querstreben 5, 6
sind für die Fixierung von Schrankeinheiten bzw. Seitenwänden vorgesehen. Um eine seitenunabhängige Verwendung
des Seitenrahmens bzw. der entsprechenden Seitenwände möglich zu machen, sind die Löcher in bezug auf die Rahmenmittelebene
jeweils symmetrisch.
Sf - 14 -
In Fig. 3 ist ein Standrohr 4 als Einzelteil dargestellt, wobei in Draufsicht erkennbar ist, daß das Profil als
Kaltwalzprofil mit einer in einer lochfreien Wand liegenden,
nicht verschweißten Längsnaht 16 besteht. Die paarweise angeordneten Löcher 14 für das Einführen von
entsprechenden Haken sind in der Einzelheit Z nochmals dargestellt, wobei erkennbar wird, daß die Lochbreite bei
vertikalem Standrohr von oben nach unten abnimmt, was ein erleichtertes Einführen der Haken ermöglicht. Die weiteren
Löcher 17 zur Befestigung der Schrankeinheiten sind in der Einzelheit Y näher erkennbar, aus der hervorgeht, daß diese
Löcher als sich vertikal erstreckende Langlöcher ausgeführt sind. Mit dem Hinweis "Folgewerkzeug" soll verdeutlicht
werden, daß jeweils eine Gruppe von Löchern, die unterschiedlichen Standrohren zugeordnet sind, jedoch im
Endlosmaterial nahe beieinander liegen, in einem Arbeitsgang gestanzt werden und erst anschließend ein Kaltwalzen
und ein anschließendes Trennen des Profils oder Rohres erfolgt.
In Fig. 4 ist ein Längsträger 2 in geschnitterer Darstellung mit an den Enden angeschweißten Winkelstücken 10 gezeigt.
Wie in der Draufsicht erkennbar, umschließen die Winkelstücke 10 den Längsträger 2 U-förmig und bilden somit
beidseitig Knotenbleche zum Anschluß am Standrohr. An der Basis 12 des Winkelstückes befinden sich Haken 13 zum
Eingriff in die Vierecklöcher in den Standrohren. Die Haken 13 sind in entsprechendem Abstand paarweise , an den
Winkelstücken 10 angeordnet. Die Länge L2 beträgt ein einfaches
oder vielfaches der Breite einer Schrankeinheit und wird durch die Länge des Längsträgers 2 vorgegeben, wobei
zwischen dem Ende des Längsträgers 2 und der Innenseite des Winkelstückes 10 ein Abstand A vorgesehen ist. In dem
hier als unten offenes U-Profil, bevorzugt jedoch als Vierkantrohr ausgebildeten Längsträger 2 sind quer zur
Längsachse angeordnete Langlöcher 19 zur Befestigung der Schrankeinheiten angeordnet.
- 15 -
In Fig. 5 ist das trapezförmige Ausgangsmaterial eines Winkelstücks 10 im unteren Bereich der Figur sowie das
fertig abgekantete U-förmige Winkelstück in zwei Ansichten gezeigt. Neben den ausgedrückten Haken 13 ist ein ausgestanzter
Schlitz 20 zu erkennen, der zur Sicherung des eingehängten Winkelstückes gegenüber einem Standrohr dient ·
und in den ein entsprechendes Sicherungselement eingeführt wird. Der Haken 13 ist am Ende zum besseren Einhängen auf- ;
gegoben. 0er freie Abstand des Hakens 13 von der Basis 12 | des Winkelstückes entspricht der Wandstärke des entspre- \
chenden Standrohres.
In Fig. 6 ist eine Seitenwand 3 in drei Ansichten darqestellt,
wobei im einzelnen die Umbördelunq 7, ein oberer %
Abkantbereich 21 und seitliche Abkantungen 22 erkennbar I
sind. Die Umbördelung 7 ist zum Eingriff in die untere ^
Querstrebe, die obere Abkantung 2ϊ zum Umfassen der oberen
Querstrebe vorgesehen. Die seitlichen Abkantungen 22 dienen dem schmutz- und lichtdichten Abschluß gegenüber den
entsprechenden Standrohren. Im oberen Abkantbereich 21 sind zwei Löcher 8 zur Fixierung der Seitenwand eingebracht.
In der Wandfläche selber sind in zwei Reihen jeweils drei Löcher 9 vorgesehen, die In symmetrischer Anordnung
zur senkrechten Mittel linie liegen und in die Befestigungsmittel für Zwischenboden eingesetzt werden
können. Entsprechende Lochmuster sind an den Seitenwänden ,,
der Schrankeinheiten vorzusehen, so daß im offenen Raum j
zwischen einer Schrankeinheit und einer Seitenwand Zwischenböden in zwei verschiedenen Höhen sowie in ganzer
oder halber Raumtiefe eingesetzt werden können. Weitere Einzelheiten sowie mögliche Abwandlungen ergeben sich für
den Fachmann ohne weiteres aus de< Inhalt der Zeichnungen
und der Beschreibung.
5275 Bergneustadt GM 8520 DE
Werkbank
| 1 | Seitenrahmen |
| 2 | Längsträger |
| 3 | Seitenwand |
| 4 | Standrohr |
| 5 | Querstrebe (oben) |
| 6 | Querstrebe (unten) |
| 7 | Umbördelung |
| 8 | Langloch |
| 9 | Viereckloch |
| 10 | Winkelstück |
| 11 | Flanke |
| 12 | Basis |
| 13 | Haken |
| 14 | Loch |
| 15 | Sicherungsstift |
| 16 | Längsnaht |
| 17 | Langloch |
| 16 | Langloch |
| 19 | Langloch |
| 20 | Schlitz |
| 21 | Abkantbereich |
| 22 | Abkantbereich |
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• » t * · II
Claims (15)
1. Werkbank mit einem Werkbankgesteil und einer auflegbaren
Arbeitsplatte zur Aufnahme von einsetzbaren Scvtrankeinheiten,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Werkbankgestell aus zwei Seitenrahmen (1), die
jeweils aus zwei Standrohren (4) und zwei Querstreben (5, 6) bestehen, sowie aus zumindest zwei Längsträgern
(2), die aine Auflage oder eine Aufhängung für einzusetzende Schr',nkeinheiten bilden, in Steckkonstruktion
zusammengefügt ist.
2. Werkbank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Enden der Längsträger (2) in Seitenansicht dreieckige Winkelstücke angeschweißt sind, deren eine
Kante oder Fläche senkrecht zur Achse der Längsträger (2) steht und die Mittel für eine Steckverbindung mit
den Standrohren (4) der Seitenrahmen aufweisen.
3. Werkbank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
Il 4 t ·
daß an den Enden der Längsträger (2) im Querschnitt U-förmige Winkelstücke (10) angeschweißt sind, deren
Bäsisflächen (12) senkrecht zur Achse der Längsträger
(2) stehen und Mittel für eine Steckverbindung mit den Standrohren (4) der Seitenrahmen (1) aufweisen und daß
die Flanken (11) der Winkelstücke (10) die Enden der Längsträger (2) umfassen.
4. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Steckverbindung an der Basisfläche
(12) der Winkelstücke (10) und an den Seitenflächen der Standrohre (4) jeweils zwei mit Abstand voneinander
angeordnete Haken (13) bzw. Löcher (14) sind.
5. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Standrohre (4) aus kaltgewalztem unverschweißtem
Vierkantprofil bestehen, in welchem die Mittel zur Steckverbindung vor dem Walzen ausgeprägt bzw. ausgestanzt
sind.
6. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenrahmen (1) auf beiden Seiten in gleicher
Anordnung Mittel zur Steckverbindung aufweisen.
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7. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelstücke (10) aus abgekantetem Flachmaterial bestehen» in welchem die Mittel zur Steckverbin-^
dung vor dem Abkanten ausgeprägt bzw* ausgestanzt sind.
8. Werkbank nach einem der Ansprüche i Bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Seitenrahmen (1) aus dünnwandigem Material, insbesondere aus Blech bestehende Seitenwände (3) einsetzbar
bzw* einhängbar sind,
9. Werkbank nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (3) an der unteren Kante eine Umbördelung (7) zum Eingreifen in ein unten offenes Querstrebenprofil
und an der oberen Kante eine Abkantung (21) zum Umfassen eines oben geschlossenen oberen Querstrebenprofils
aufweisen.
10. Werkbank nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (3) seitliche Abkantungen (22) zum dichtenden Abschluß gegenüber den Standrohren (4) aufweisen.
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11* Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die einhängbaren Seitenwände (3) und die Seitenwände der einsetzbaren Schrankeinheiten einander entsprechende,
jeweils zur senkrechten Mittellinie symmetrische Mittel zur Befestigung von Zwischenboden aufweisen.
12. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß aus dünnwandigem Material, insbesondere Blech bestehende
Rückwände mit einer unteren Abkantung zum Aufsetzen auf einen Längsträger und seitlichen Abkantungen
zum dichtenden Abschluß gegenüber Standrohren (4) und/oder Schrankeinheiten vorgesehen sind.
13. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Sicherung der Steckverbindungen zwischen Längsträgern und Seitenrahmen, zwischen Se'itenrahmen
und Seitenwänden, zwischen Rückwänden und Seitenrahmen bzw. Schrankeinheiten und zwischen Schranke.inheiten
und Längsträgern bzw. Seitenrahmen mittels POP-Nieten erfolgt.
14. Werkbank nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
4 · ■ · 1
daß an den Verbindungsstellen in den zu verbindenden
Teilen jeweils senkrecht zueinanderstehende Langlöcher vorgesehen sind.
15. Merkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungspunkte an den L'ängsträgern (Z) und
an den Querstfeben (5, 6) bezogen auf die Länge jeweils
symmetrisch angeordnet sind.
t 11 >
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858528152 DE8528152U1 (de) | 1985-10-03 | 1985-10-03 | Werkbank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858528152 DE8528152U1 (de) | 1985-10-03 | 1985-10-03 | Werkbank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8528152U1 true DE8528152U1 (de) | 1985-11-21 |
Family
ID=6785899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858528152 Expired DE8528152U1 (de) | 1985-10-03 | 1985-10-03 | Werkbank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8528152U1 (de) |
-
1985
- 1985-10-03 DE DE19858528152 patent/DE8528152U1/de not_active Expired
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