DE8524028U1 - Steingreifer - Google Patents
SteingreiferInfo
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- 239000004575 stone Substances 0.000 title claims description 61
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 6
- 101100072702 Drosophila melanogaster defl gene Proteins 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
- E04G21/14—Conveying or assembling building elements
- E04G21/16—Tools or apparatus
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
Anmelder: Willy Nelles
Wipperfürther Straße
5067 Kürten 1
Bezeichnung: Steingreifer
Bezeichnung: Steingreifer
Die Erfindung geht aus von einem Steingreifer mit zwei auf
einer Greifbackenführung angeordneten Greifbacken, von denen
mindestens eine verschiebbar auf der Greifbackenführung
geführt ist und mit einer zwischen einem Hubseil und den Greifbacken in der vertikalen Ebene der Greifbackenführung
angeordneten Schere, deren freie Enden an den beiden Greifbacken angelenkt sind und diese in einer zusammengeklappten
und gesperrten Stellung in Spreizstellung hält und nach Entriegelung der Schere die Greifbacken gegeneinanderbewegen.
Diese bekannten Steingreifer können mehrere in Reihe nebeneinander angeordnete Steine ergreifen
und beispielsweise auf eine Mauer absetzen. Die Steine wsrden dabei genau so abgesetzt, wie sie vom Stapel gegriffen
werden.
Manche Steinspaltautomaten der Steinpressen stapeln die Steine um 90° gedreht gegenüber der Lage, wie diese Steine
später in der Mauer zu verarbeiten sind. Die meist an den Stirnseiten der Steine vorgesehenen Mörteltaschen, die im
Mauerverband vertikal verlaufen, liegen bei derartig ab-
gg gestapelten Steinen horizontal. Deshalb müssen die Steine
der derartig abgestapelten Steinstapel von Hand um 90°
gekippt werden, bevor sie von den bekannten Steingreifern gegriffen und verwendungsgerecht auf einer Mauer abgesetzt
werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steingreifer zu schaffen, der sowohl die Funktionen des bekannten
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Steingreifers erfüllt als auch um 90° verdreht abgestapelte
Steine und Steinreihen ergreifen kann und verarbeitungsgerecht auf der Mauer absetzen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Greifbacken um eine parallel zur Greifbackenführung verlaufende Achse schwenkbar an den freien Enden der Schere
gelagert sind und ein Handhebel zum Verschwenken des Steingreifers um mindestens 90° vorgesehen ist.
Der erfindungsgemäße Steingreifer wird mit gespreizten
Greifbacken und verriegelter Schere über die zu ergreifende Steinreihe bewegt. Liegt die Steinreihe mit ihren Mörteltaschen
um 90° verdreht, dann wird mittels des Handhebeis der Steingreifer um 90° gedreht, so daß die Greifbacken
in die horizontal verlaufenden Mörteltaschen an den außenliegenden Seiten der äußeren Steine eingreifen
können. Nach Entriegelung und Anheben der Schere erfassen die Greifbacken die aus drei, vier oder fünf Steinen sich
2Q zusammensetzende Steinreihe. Aufgrund des Eigengewichtes
kippt der Steingreifer mit den ergriffenen Steinen um die Schwenkachse, so daß die Steinreihe verarbeitungsgerecht
auf einer Mauer abgesetzt werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Schutzansprüchen.
In der folgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Steingreifer nach der Erfindung mit einer ergriffenen
Steinreihe,
Fig. 2 eine Stirnansicht des erfindungsgemäßen Steingreifers
mit verriegelter Schere,
oc Fig. 3 eine Stirnansicht eines Steingreifers beim Erfassen
einer um 90° verdreht abgestapelten Steinreihe eines Steinstapels.
Der aus defl Fίg. 1 bis 3 ersichtliche Steingreifer weist
zwei Greifbacken 1 und 2 auf, die auf einer Gleitbackenführufig
3 verschiebbar gelagert sind. Die Greifbackenführung
3 Wird von einem Vierkantrohr gebildet. An den Enden
dieses Vierkantrohres 3 sind Endanschläge 21 vorgesehen, die verhindern, daß eine Greifbacke 1 oder 2 von der
Greifbackenführung 3 abrutscht. Die Greifbacken 1 und 2 sind an den freien Enden 14 einer Schere 4 angelenkt, welche im zusammengeklappten Zustand die Greifbacken 1 und
in Spreizstellung hält. In dieser Spreizstellung kann die
Schere dadurch verriegelt werden, daß das Scherengelenk mit Hilfe des Sperrhakens 6 gegenüber dem Schäkel 20 festgelegt
wird.
In Fig. 2 ist die Schere 4 verriegelt dargestellt. Dabei
greift der Sperrhaken 6 um einen vorspringenden Zapfen 5 des Scherengelenkes.
Wie die Fig. 3 zeigt, wird der an einem Seil 7 hängende
2Q Steingreifer mit verriegelter Schere 4 auf einer Reihe
zu ergreifender Steine abgesetzt. Liegen die Steine - wie die Fig. 3 zeigt - um 90° verdreht zu ihrer Vcrarbeitungsstellung,
dann wird der Steingreifer mittels des Handhebels 12 um 90° um die Achse 11 verschwenkt, so daß die
Greifbacken 1 und 2 in die horizontal liegenden Mörteltaschen 9 der Steine 8 eingreifen können. Zur leichteren
Handhabung des Steingreifers sind einstellbare Anschläge vorgesehen, die sich auf die Oberseite der zu ergreifenden
Steinreihe absetzen, wenn die Greifbacken in die richtige Greifposition gebracht sind. In diesem Zustand kann die
Schere, z.B. durch Wegschwenken des Sperrhakens 6 , entriegelt werden, so daß durch Hochziehen des Seiles 7 die
beiden Greifbacken 1 und 2 die zwischen den Greifbacken 1 und 2 befindlichen Steine 8 einer Reihe zusammenpressen
oc. und sicher halten. Beim Hochziehen des Seiles 7 kippt
die ergriffene Steinreihe um 90°, so daß sie verarbei-
tungsgerecht auf einer Mauer abgesetzt werden kann.
Wie die Fig. 1 zeigt, sind die Greifbacken 1 und 2 gleich
ausgebildet und weisen ein Gehäuse 17 auf, welches die Greifbackenführung 3 umfaßt. An diesem Gehäuse 17 sind
im Abstand voneinander zwei parallele vorspringende Wände 18 angeordnet, zwischen denen um die Achse 11 schwenkbar
Gelenkbuchsen 10 angeordnet sind, die über Laschen an den freien Enden 14 der Schere 4 angelenkt sind.
Der Handhebel 12 sowie auch der Anschlag 13 sind in der Längsmitte der Greifbackenführung an der Greifbackenführung
3 befestigt. Der Anschlag 13 bzw. die Anschläge 13 sind rechtwinklig zur Greifbackertführung einstellbar und
feststellbar, so daß der Steingreifer unterschiedlichen
Steinformaten angepaßt werden kann.
Anstelle der in Mörteltaschen 9 eingreifenden flachen
Greifbacken 1 und 2 können am Steingreifer auch dornartige 2Q in zylindrische Ausnehmungen der Steine eingreifende
Greifbacken vorgesehen sein.
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• ■ ■ a · ■ ■ ι
Bezugszeichenliste
1 Greifbacke
2 Greifbacke
5 3 Greifbackenführung (Vierkantrohr)
4 Schere
5 Scherengelenk
6 Sperrhaken
7 Seil
8 Stein
8 Stein
9 Mörteltasche
10 Gelenkbuchse
11 Gelenkachse
12 Handhebel !5 13 Anschlag
14 freie Enden
15 Steinstapel
16 Palette
17 Gehäuse 18 Wand
19 Lasche
20 Schäkel
21 Endanschlag
Claims (5)
1. Steingreifer mit zwei auf einer Greifbackenführung (3) angeordneten Greifbacken (1,2), von denen mindestens eine
verschiebbar auf der Greifbackenführurig (3) geführt
ist und mit einer zwischen einem Hubseil (7) und den Greifbacken (1,2) in der vertikalen Ebene der Greifbackenführung
(3) angeordneten Schere (4), deren freie Enden (14) an den beiden Greifbacken (1,2) angelenkt sind und
ίο diese in einer zusammengekalppten und gesperrten Stellung
in Spreizstellung hält und nach Entriegelung der Schere (4) die Greifbacken (1,2) gegeneinander bewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Greifbacken (1,2) um eine parallel zur Greifbackenführung (3) verlaufende Achse (11) schwenkbar an den freien Enden (14) der Schere (4) gelagert sind und ein Handhebel (12) zum Verschwenken des Steingreifers um mindestens 90° vorqesehen ist.
die Greifbacken (1,2) um eine parallel zur Greifbackenführung (3) verlaufende Achse (11) schwenkbar an den freien Enden (14) der Schere (4) gelagert sind und ein Handhebel (12) zum Verschwenken des Steingreifers um mindestens 90° vorqesehen ist.
2. Steingreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbacken (1,2) ein die Greifbackenführung (3)
umfassendes Gehäuse (17) aufweisen, an dem im Abstand voneinander zwei parallele vorspringende Wände (18) angeordnet
sind, zwischen denen um die Achse (11) schwenkbar Gelenkbuchsen (10) angeordnet sind, die über Laschen
(19) an den freien Enden (14) der Schere (4) angelenkt sind.
3. Steingreifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenngg
zeichnet, daß die Greifbackenführung (3) ein Vierkantrohr ist und der Handhebel (12) etwa in der Längsmitte
der Greifbackenführung (3) am Vierkantrohr befestigt ist und sich in einer der Erstreckung der Greifbacken (1,2)
im wesentlichen entgegengerichteten Richtung erstreckt.
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4. Steingreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ge-'
kennzeichnet durch mindestens einen beim Ergreifen einer Reihe Steine (8) sich auf die Oberseite dieser Steinreihe
sich auflegenden Anschlag (13).
5 f 5. Steingreifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
: daß der Anschlag (13) rechtwinklig zur Greifbackenführung
(3) einstellbar und feststellbar ist.
I 10 ß. Steingreifer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn-4eichnet,
daß der Anschlag (13) am Vierkantrohr (") befestigt ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858524028 DE8524028U1 (de) | 1985-08-22 | 1985-08-22 | Steingreifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858524028 DE8524028U1 (de) | 1985-08-22 | 1985-08-22 | Steingreifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8524028U1 true DE8524028U1 (de) | 1986-01-02 |
Family
ID=6784437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858524028 Expired DE8524028U1 (de) | 1985-08-22 | 1985-08-22 | Steingreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8524028U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3601404A1 (de) * | 1986-01-18 | 1987-07-23 | Anton Anliker | Vorrichtung zum versetzen von bausteinen, insbesondere hochlochziegeln |
| DE3704444A1 (de) * | 1987-02-12 | 1988-08-25 | Bisotherm Baustoff Vertriebsge | Verfahren zum hochziehen von mauern und bausatz zum durchfuehren des verfahrens |
| DE3843487A1 (de) * | 1988-12-23 | 1990-06-28 | Decher Heinrich | Scherengreifer |
-
1985
- 1985-08-22 DE DE19858524028 patent/DE8524028U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3601404A1 (de) * | 1986-01-18 | 1987-07-23 | Anton Anliker | Vorrichtung zum versetzen von bausteinen, insbesondere hochlochziegeln |
| DE3704444A1 (de) * | 1987-02-12 | 1988-08-25 | Bisotherm Baustoff Vertriebsge | Verfahren zum hochziehen von mauern und bausatz zum durchfuehren des verfahrens |
| DE3843487A1 (de) * | 1988-12-23 | 1990-06-28 | Decher Heinrich | Scherengreifer |
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