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DE852197C - Kontroll- und OEffnungseinrichtung fuer Konservenbehaelter - Google Patents

Kontroll- und OEffnungseinrichtung fuer Konservenbehaelter

Info

Publication number
DE852197C
DE852197C DEP43924A DEP0043924A DE852197C DE 852197 C DE852197 C DE 852197C DE P43924 A DEP43924 A DE P43924A DE P0043924 A DEP0043924 A DE P0043924A DE 852197 C DE852197 C DE 852197C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
hole
plate
opening
canning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP43924A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Peters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP43924A priority Critical patent/DE852197C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE852197C publication Critical patent/DE852197C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1672Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element
    • B65D51/1677Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element by rupturing a portion of the closure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D79/00Kinds or details of packages, not otherwise provided for
    • B65D79/005Packages having deformable parts for indicating or neutralizing internal pressure-variations by other means than venting
    • B65D79/0087Packages having deformable parts for indicating or neutralizing internal pressure-variations by other means than venting the deformable part being located in a closure, e.g. in caps or lids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Kontroll- und Öffnungseinrichtung für Konservenbehälter Die bisher üblichen Konservenbehälter, z. B.
  • Rilleneinkochgläser oder Einkochgläser mit geschliffenen Abdichtungsflächen hatten den Nachteil, daß beim Öffnen des Konservenbehälters der ahdichtende Gummiring der L)eckeldichtung sehr leicht zerriß oder beschädigt und dadurch unbraucill)ar wurde. Darüber hinaus wurde sehr oft auch der Konservenbehälter selbst oder dessen Deckel durch Gewaltanwendung bei Ingebrauchnahme eines \Nerkzeuges, Messers, Hebels oder ähnlichen Gegenstandes beschädigt so daß hierdurch Unbrauchbarkeit des betreffenden Teiles eintrat. winter besonderen Umständen ist es gar nicht möglich. Konservenbehälter durch einmaliges Einkochen zu verschließen.
  • Bisher X-ar es üblich, die Kontrolle darüber, ob der Konservenbehälter durch das Einkochen gut verschlossen war, von Hand vorzunehmen, indem man den Deckel abzuheben versuchte. Oft war aber trotz dieser Kontrolle nach Tagen oder Wochen der Konservenbehälter doch nachträglich undicht geworden und der Inhalt dann meist schon verdorben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Ausführungen von Konservenbehältern, welche obige Mängel nicht aufweisen, da sie ein besonderes Loch zur Öffnung des Konservenbehälters besitzen und das Abdichtungselement dieses Loches zugleich eine untrügliche Kontrolle für den einwandfreien Verschluß ermöglicht Auch ist eine Beschädigung des Konservenlehälters, seines Deckels und seines abdichtenden Gummiringes nicht möglich, weil für das Öffnen des Konservenbehälters der Hauptverschluß nicht mehr betätigt wird, sondern nur das ;\l)dichtungselement des Loches.
  • Konservenbehälter sind in bekannter Weise so ausgeführt, daß der eigentliche Behälter mit einem Deckel verschlossen wird. Als Abdichtung wird ein bekannter Gummiring verwendet. Die üblichen Formen des Konservenbehälters mit seinem Deckel und der Abdichtung werden durch die vorliegende Erfindung nicht berührt.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein zusätzliches Loch, zweckmäßig im Mittelpunkt des Deckels angeordnet, und eine Verschlußkappe aus elastischem Stoff. Beim Einkochen des Konservenbehälters drückt der Deckelspanner die Verschlußkappe gegen den Deckelsitz, und diese bleibt nach erfolgtem Einkochen durch das entstandene Vakuum auf den Deckelsitz gepreßt. Andernfalls nimmt nach Lösen des Spanners die Verschlußkappe ihre gewölbte Form wieder an und zeigt somit sichtbar und fühlbar, daß der Konservenbehälter nach erfolgtem Einkochvorgang nicht ordnungsgemäß verschlossen ist.
  • Auch bei einem späteren Undichtwerden des Konservenbehälters nimmt durch Aufhebung des Vakuums, entstanden durch Gärung des Inhaltes oder sonstige Fehler, die Verschlußkappe ihre ursprüngliche Form wieder an und zeigt so sichtbar und fühlbar, daß der Konservenbehälter nicht mehr ordnungsgemäß verschlossen ist.
  • Das Offnen des Konservenbehälters erfolgt nicht wie bisher üblich durch Herausziehen der Deckeldichtung oder durch Anheben des Deckels unter Gewaltanwendung, sondern durch einen Einstich in die Verschlußkappe mittels einer Hohlnadel, wobei durch die einströmende Luft ein Druckausgleich stattfindet und der Konservenbehälter geöffnet ist.
  • Von den vielen möglichen Ausführungen gibt Abb. 4 eine weitere an, wobei die Verschlußkappe durch ein Gummiringchen und ein Plättchen aus Metall oder ähnlich festem Material ersetzt wird.
  • Die Besonderheit hierbei ist die Wiederverwendbarkeit aller Teile entgegen der Verschlußkappe, die durch Einstich unbrauchbar wird. Das Öffnen des Konservenbehälters erfolgt hierbei durch Anheben des Plättchens mittels der dafür bestimmten Vorrichtung.
  • Hierbei ist jedoch eine Kontrolle im Sinne der zuerst beschriebenen Ausführung nicht gegeben.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt im Querschnitt den mittleren Teil eines Konservenbehälterdeckels a mit dem Loch b, der Ringnut c und der Verschlußkappe d. Die Verschlußkappe d wird in die Ringnut c von Hand eingeführt, und ihr oberer Rand schließt mit der Oberseite des Konservenbehälterdeckels so ab, daß nur die Wölbung der Verschlußkappe als Kontrollorgan übersteht.
  • Abb. 2 zeigt dieselbe Ausführung bei einem unter Vakuum stehenden Behälter. Die Verschlußkappe d hat sich durch die Saugkraft des Vakuums abdichtend gegen das Loch b gelegt. Als Kontrollzeichen wirkend, zeigt die Verschlußkappe so den ordnungsgemäßen Verschluß des Konservenbehälters sichtbar tind fühlbar an.
  • Abb. 3 zeigt die Verschlußkappe d, welche aus elastischem Material gefertigt ist, in Ansicht.
  • Abb. 4 zeigt eine Ausführungsform mit Gummiringchen e und Plättchen f. Neben dem Plättchen ist eine seitliche, schmale Aussparung g dargestellt, die ein leichtes Einführen der Öffnungsvorrichtung Abb. 6 ermöglichen soll.
  • Abb. 5 zeigt eine der möglichen Ausführungen der Hohlnadel nach Art einer Injektionskanüle h, die von einem Halter i aus Metall, Holz oder sonst geeignetem Material gehalten wird und seitlich durch eine Bohrung k den Kanal der Nadel nach außen verbindet.
  • Abb. 6 zeigt eine einfache Form der Vorrichtung zum Apheben des Plättchens der Gefäßöffnungseinrichtung nach Abb. 4. Sie besteht aus einem Stück Blech, an dem ein hakenförmiges Gebilde 1 vorgesehen ist, welches in die schmale Aussparungg unter dem über das Gummiringchen e hinausragenden Rand des Plättchens f geführt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Kontroll- und Öffnungseinrichtung für Konservenbehälter, gekennzeichnet durch eine zweckmäßig im Deckel (a) des Behälters über einem Loch (b) angeordnete und im normalen Zustand nach oben gewölbte, durchstoßbare elastische Verschlußkappe (d), deren Rand in eine Ringnut (c) eingelassen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Verschlußkappe bei ordnungsgemäßem Verschluß mit der Deckeloberfläche abschließt.
  3. 3. Vorrichtung zum Öffnen von Verschlüssen nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch eine in einem Halter (i) befestigte Kanüle (h), deren Kanal durch eine seitliche Bohrung (k) mit der Außenluft in Verbindung steht.
  4. 4. Gefäßöffnungseinrichtung für Konservenbehälter nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch (b) durch ein in die Ringnut (c) eingelegtes Gummiringchen (e) und ein auf letzteres aufgelegtes Plättchen (f) verschließbar ist, dessen Oberfläche zweckmäßig mit der Deckeloberfläche abschließt.
  5. 5. Vorrichtung zum Öffnen von Verschlüssen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Stück Blech besteht, dessen größte Breite dem Durchmesser des Plättchens (f) entspricht und mit einem hakenförmigen Ansatz (I) versehen ist, der in eine Aussparung (g) im Deckel und unter den überstehenden Rand des Plättchens (f) einführbar ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 400 998, 362 330.
DEP43924A 1949-05-26 1949-05-26 Kontroll- und OEffnungseinrichtung fuer Konservenbehaelter Expired DE852197C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP43924A DE852197C (de) 1949-05-26 1949-05-26 Kontroll- und OEffnungseinrichtung fuer Konservenbehaelter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP43924A DE852197C (de) 1949-05-26 1949-05-26 Kontroll- und OEffnungseinrichtung fuer Konservenbehaelter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE852197C true DE852197C (de) 1952-10-13

Family

ID=7379888

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP43924A Expired DE852197C (de) 1949-05-26 1949-05-26 Kontroll- und OEffnungseinrichtung fuer Konservenbehaelter

Country Status (1)

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DE (1) DE852197C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030157B (de) * 1955-02-12 1958-05-14 Fritz Seibel Einkochgefaess aus Glas od. dgl.
DE1079436B (de) * 1953-06-16 1960-04-07 Wilhelm Bauer Verschlussdeckel fuer Einkochgefaesse

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE362330C (de) * 1921-04-08 1922-10-26 Ernst Stengele Deckel fuer Konservengefaesse mit Hilfsverschluss
DE400998C (de) * 1922-03-26 1924-08-23 Baum Akt Ges Maschf Saugtrockner zum Abtrocknen feuchter Stoffe

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DE400998C (de) * 1922-03-26 1924-08-23 Baum Akt Ges Maschf Saugtrockner zum Abtrocknen feuchter Stoffe

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