[go: up one dir, main page]

DE852158C - Elektromagnetischer Tonabnehmer - Google Patents

Elektromagnetischer Tonabnehmer

Info

Publication number
DE852158C
DE852158C DEI1877A DEI0001877A DE852158C DE 852158 C DE852158 C DE 852158C DE I1877 A DEI1877 A DE I1877A DE I0001877 A DEI0001877 A DE I0001877A DE 852158 C DE852158 C DE 852158C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
mounting pin
tongue
electromagnetic
pickup according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI1877A
Other languages
English (en)
Inventor
Carroll R Miner
Eric O Peterson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Application granted granted Critical
Publication of DE852158C publication Critical patent/DE852158C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • H04R11/10Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus comprising two or more styli or transducers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)

Description

  • Elektromagnetischer Tonabnehmer Zusatz zum Patent 821 423 Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Umwandeln von mechanischen Schwingungen in elektrische, insbesondere auf Tonabnehmer für Sprechmaschinen, und bezweckt in erster Linie gewisse Verbesserungen der Konstruktion der Tonabnehmer und der hierbei verwendeten Nadelhalter.
  • Im -Patent 821 427 ist u. a. ein elektromagnetischer Tonabnehmer vorgeschlagen, bei dem am freien Ende einer nachgiebigen Zunge eine Nadel befestigt und an gegenüberliegenden Seiten dieser nachgiebigen Zunge ein in einen magnetischen Kreis eingeschaltetes Polpaar derart angeordnet ist, daß bei der von der wiederzugebenden Schallplatte gesteuerten seitlichen Bewegung der Nadel der Fluß im magnetischen Kreis nach Maßgabe der Nadelschwingungen geändert wird. Dem :Magnetsystem ist ein Spulenpaar zur Erzeugung elektrischer Ströme zugeordnet, deren Frequenzkomponenten sich in Übereinstimmung mit den von der Schallplatte hervorgerufenen Nadelschwingungen ändern. Die Erfindung zielt auf gewisse Verbesserungen der Konstruktion von Tonabnehmern dieser Art ab.
  • Meist werden bei diesen Tonabnehmern Dauer- bzw. Langspielnadeln verwendet, vorzugsweise solche, die aus einem Edelstein mit einer abgerundeten Spitze bestehen, welche an den Seitenwänden der Tonrille der Schallplatte gleitet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Nadelspitze durch die schabende Einwirkung des Plattenmaterials nach Abspielen einer beschränkten Anzahl von Schallplatten seitlich abgeflacht wird und daß hernach eine weniger originalgetreue Wiedergabe der Schallplatten erhalten wird. Da man bestrebt ist, die Masse des Tonabnehmers so klein wie möglich zu machen, um die Nadel und die Schallplatten möglichst wenig abzunutzen, war es bisher schwierig, einen Tonabnehmer so zu konstruieren, daß er ein leichtes Auswechseln von Langspielnadeln gestattet. Dementsprechend ist ein weiteres Ziel der Erfindung, einen Tonabnehmer mit geringem Gewicht und einer Langspielnadel zu schaffen, bei dem die Nadel vom Benutzer leicht ausgewechselt werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Tonabnehmer für Sprechmaschinen, bei dem eine Dauer- oder Langspielnadel bleibend am Ende einer nachgiebigen Zunge befestigt ist und der gesamte Nadelhalter leicht und rasch ausgewechselt werden kann.
  • Ferner zielt die Erfindung auf eine neue und verbesserte Konstruktion von Tonabnehmern ab, bei der zwei einander ergänzende Preßteile, welche die den elektrischen Strom erzeugenden Teile des Tonabnehmers einschließen, mit Hilfe eines auswechselbaren Nadelhalters zusammengehalten werden.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein neuer und verbesserter, mit gesteuertem magnetischem Widerstand arbeitender Tonabnehmer, bei dem ein auswechselbarer Nadelhalter verwendet wird, der so konstruiert ist, daß er die richtige Justierung der Nadel bezüglich der anderen wirksamen Teile des Tonabnehmers gewährleistet.
  • Eines der Merkmale der verbesserten Tonabnehmerkonstruktion ist somit die Anwendung von zwei Preßteilen, welche die den elektrischen Strom erzeugenden Teile des Tonabnehmers einschließen. Diese Preßteile werden mit Hilfe eines auswechselbaren Nadelhalters zusammengehalten. Der Tonabnehmer arbeitet mit gesteuertem magnetischem Widerstand, und der Nadelhalter umfaßt ein Führungsglied, welches so angeordnet ist, daß es die richtige Justierung der Nadel und eines magnetischen, die Nadel tragenden Organs bezüglich der Polschuhe im magnetischen Kreis des Tonabnehmers sichert.
  • Die Wirkungsweise und Ausführung der Erfindung sowie weitere Ziele und Vorteile derselben sollen an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • Fig. i zeigt im Schnitt eine Seitenansicht eines Tonabnehmers gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Ansicht des Tonabnehmers nach Fig. i von oben; Fig.3 ist eine ebenfalls teilweise geschnittene Ansicht des Tonabnehmers nach Fig. i von unten; Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht des Tonabnehmers längs der Linie 4-4 in Fig. i von vorn.
  • Der in Fig. i dargestellte verbesserte Tonabnehmer ist mit zwei zusammenpassenden Preßteilen i und 2 ausgestattet, die aus irgendeinem geeigneten Kunststoff hergestellt sind. Einander gegenüberliegende Abschnitte dieser Preßteile sind mit Ausnehmungen versehen, welche die wirksamen Teile des Tonabnehmers einschließen. So ist das Spulenpaar 3 in einer Ausnehmung 4 des Bodenteiles 2 befestigt und erstreckt sich m eine entsprechende Ausnehmung des Deckelteiles i. Die beiden Spulen 3 umschließen die zwei Schenkel eines Paares ferromagnetischer Jochglieder 5 und 6 und eine Mehrzahl magnetischer Lamellen 7, welche zwischen diesen Jochgliedern g und 6 angeordnet sind. Der magnetische Fluß, welcher die Spulen 3 durchsetzt, wird von einem permanenten Magnet 8 erzeugt, der vorzugsweise aus einer Aluminium-Nickel-Kobalt-Legierung hergestellt und in einem Loch g des gepreßten Bodenteiles 2 gehaltert ist. Die Joche 5 und 6 sowie die Lamellen 7 sind ebenfalls in der Weise gehaltert, daß die unteren Enden dieser Teile in entsprechende Ausnehmungen des Bodenteiles 2 eingreifen. Zwei Polschuhe io, welche t mit den Schenkeln der Jochglieder 5 und 6 und mit deren Spulen 3 zusammenwirken, sind in passende Öffnungen des Bodenteiles 2 eingekittet.
  • Gemäß der Erfindung werden die Preßteile i und 2 durch den Nadelhalter in der richtigen gegenseitigen Lage zusammengehalten. Der Nadelhalter greift in einen Hohlniet ii ein, welcher durch eine Öffnung 12 des Deckelteiles i durchgeschoben und am oberen Ende 13 vernietet ist. Eine in gewissem Abstand vom oberen Ende des Hohlniets i i angeordnete Schulter 14 ermöglicht es, die Hülse starr an dem gepreßten Deckelteil i zu befestigen. Der untere Teil des Niets i1 verläuft in einer vertikalen Öffnung 15 des Bodenteiles 2. In der Nähe ihres unteren Endes ist der Niet ii mit einer ringförmigen Einschnürung 16 versehen, welche den Zapfen 17 des Nadelhalters aufnimmt und festklemmt. Der untere Teil des Zapfens 17 geht in einen erweiterten Kopf 18 über, welcher an der Unterseite des Bodenteiles 2 an der Öffnung 15 anliegt. Wenn daher der Zapfen 17 ganz in den Niet ii eingeschoben ist, wird er durch die Einschnürung 16 festgehalten und klemmt dadurch die Preßteile i und 2 in der richtigen gegenseitigen Lage zusammen. Der Niet ii, der Zapfen 17 und der Kopf 18 gehören nicht zum magnetischen Kreis des Tonabnehmers, vielmehr sind sie aus urimagnetischem Material, beispielsweise Messing, hergestellt.
  • Der Zapfen 17 dient auch zur Halterung des auslegerartigen Organs ig, welches die Form einer einmal verwundenen, nachgiebigen Zunge hat und aus federndem magnetischem Material, beispielsweise aus Werkzeugstahl, besteht. Diese Zunge ist an dem einen Ende durch Einlöten in einen Schlitz des Kopfes 18 starr mit dem Zapfen 17 verbunden. Am anderen Ende trägt die Zunge ig eine Nadel 20. Vorzugsweise ist diese Nadel eine Dauer- oder Langspielnadel und besteht beispielsweise aus einem Edelstein, etwa aus einem Saphir. Die Nadel 2o ist in einer Fassung 21 befestigt. Das Ende der die Nadel 2o tragenden Zunge ig ist derart zwischen den Polschuhen io angeordnet, daß die Nadel, sobald sie durch Eingreifen in die Tonrille einer wiederzugebenden Schallplatte in Schwingungen versetzt wird, entsprechende Änderungen der die Polschuhe io und die Jochglieder 5 und 6 sowie die Lamellen 7 und damit die Spulen 3 durchsetzenden magnetischen Flüsse bewirkt.
  • Ferner ist auch eine Vorrichtung vorgesehen, welche die Nadel 20 und die magnetische Zunge ig derart einjustiert, daß nach Auswechseln des aus dem Zapfen 17, der Zunge ig und der Nadel 2o bestehenden Nadelhalters das die Nadel 20 tragende Zungenende im wesentlichen in der Mitte zwischen den Polschuhen io liegt. Diese Vorrichtung besteht aus einer Führung 22, welche aus einem rechteckigen Streifen urimagnetischen Materials, wie etwa aus Phosphorbronze, hergestellt ist und in einem gewissen Abstand parallel zur Zange ig verläuft. Auf der einen Seite geht diese Führung 22 in einen erweiterten ringförmigen Teil 23 über, der über den Zapfen 17 geschoben und, z. B. durch Verlötung, an der Oberseite des Kopfes 18 befestigt ist. Am anderen Ende weist die Führung 22 einen in vertikaler Richtung abgewinkelten Teil 24 auf, der in den Raum zwischen den Polschuhen io hineinragt und dessen Breite im wesentlichen mit dem gegenseitigen Abstand dieser Polschuhe übereinstimmt. Die Führung 22 gehört nicht zu dem magnetischen Kreis des Tonabnehmers, sondern ist aus unmagnetischein Material hergestellt, so daß sie den magnetischen Fluß, welcher über die magnetische Zunge ig und die Luftspalte zwischen dem Magnet 8 und den Polschuhen io verläuft, nicht beeinflußt. Es ist zu beachten, daß zwischen dem Ende des =Magnets 8 und der Zunge ig ein verhältnismäßig großer Luftspalt besteht. Ein kleines Preßstück 25 aus Cellulosenitrat oder einem ähnlichen Material, welches zwischen der Führung 22 und einer knapp vor der Verwindung liegenden Stelle der Zunge ig angebracht ist, bewirkt eine hinreichende Dämpfung, um in dieser Zunge ig Resonanzschwingungen zu unterdrücken.
  • Der gesamte Tonabnehmer mit den Preßteilen i und 2 ist von einem ferromagnetischen, metallischen Schirm oder Gehäuse 26 umgeben. Die untere Wand des Gehäuses 26 und die Unterseite des Bodenteiles 2 verlaufen nicht parallel zur Oberseite des Deckelteiles i, sondern sind gegen diese unter einem kleinen Winkel geneigt. Es ist daher die Höhe des Tonabnehmers auf der linken Seite, also in der Nähe der Nadel 20, größer als auf der rechten Seite. Diese Höhenabmessungen sind derart verschieden gewählt, daß bei Verwendung des Tonabnehmers in Verbindung mit einem selbsttätigen Plattenwechsler jener Bauart, bei der die einzelnen, nacheinander abgespielten Schallplatten aufgestapelt werden, der Tonabnehmer beim Abspielen der letzten. Schallplatte nicht auf der Oberseite derselben schleift. Es kann also nur die Nadel, welche sich am tiefsten Punkt des Tonabnehmers befindet, auf der Schallplatte gleiten und in die Tonrille derselben eingreifen. Aus dem gleichen Grund ist die Zunge ig unter einem kleinen Winkel gegen die Horizontale geneigt. Diese Neigung ist besonders deutlich an den gestrichelten Linien zu erkennen, welche die Lage des rechten Teiles der Zunge ig bezüglich des Kopfes 18 angeben. In der Nähe des linken, die Nadel 20 tragenden Endes hat die Zunge ig einen Abschnitt 27, der sich in horizontaler Richtung erstreckt. Der Abschnitt 27 liegt also in einer Horizontalebene und ist gegen den übrigen Teil der Zunge ig geringfügig abgewinkelt. Wenn daher ein Tonarm mit dem erfindungsgemäß verbesserten Tonabnehmer die letzte Schallplatte eines Stapels abspielt, dann liegt der Abschnitt 27 der Zunge im wesentlichen parallel zur Oberfläche dieser Schallplatte. Der restliche Teil dieser Zunge und die Unterseite des Tonabnehmers sind bezüglich der Oberseite dieser letzten Schallplatte unter einem kleinen Winkel nach oben geneigt und gewährleisten dadurch, daß kein Teil des Tonabnehmers außer der Nadel selbst die Oberfläche dieser letzten Schallplatte berührt.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht des Tonabnehmers von oben, welche die gegenseitige Lage der Spulen 3, der Joche 5 und 6, der Lamellen 7 und des permanenten Magnets 8 erkennen läßt. Die Spulen 3 sind in Reihe geschaltet und mittels eines Leiterpaares 28 an die Ausgangsklemmen 29 angeschlossen. Die Klemmen 29 sind mit Hilfe von Nieten 3o am Bodenteil 2 befestigt. Das metallische Gehäuse 26 ist am Tonabnehmer mittels einer Mehrzahl von Lappen 31 befestigt, die umgebogen sind und in Ausnehmungen 32 des Deckelteiles i passen. Zur Befestigung des Tonabnehmers am Tonarm des Plattenspielers dienen zwei Schrauben 33, welche durch gleichachsige Öffnungen der Preßteile i und 2 geführt sind.
  • Fig. 3 stellt eine Ansicht des Tonabnehmers von unten dar und zeigt die gegenseitige Lage der Pol-Schuhe io, der Führung 22, der Zunge ig und der Nadel 2o. Diese Figur läßt überdies die Konstruktion der Zunge ig deutlich erkennen. Am linken Ende ist diese Zunge mit einem verbreiterten Abschnitt 34 versehen, in dem die Nadel 2o befestigt ist. Der verbreiterte Abschnitt 34 ist jedoch schmaler als die Führung 22, um zu gewährleisten, daß bei Ersatz eines Nadelhalters durch einen neuen die Nadel des neueingesetzten Halters im wesentlichen in der Mitte zwischen den Polschuhen io liegt. Die Nadel kann somit leicht und rasch durch ungeschulte Personen ausgewechselt werden, wobei nur ein passender Dorn, wie etwa das Ende einer Papierklammer, in den Hohlniet ii von oben eingeschoben zu werden braucht, so daß der Dorn gegen das obere Ende des Zapfens 17 drückt, worauf der gesamte Nadelhalter aus dem Niet ii herausgeschoben werden kann. Beim Einbau eines neuen Nadelhalters genügt der Druck eines Fingers, um den Zapfen 17 des neuen Nadelhalters sicher in die Einschnüru,pg 16 zu klemmen. Hierbei justiert die Führung 22 selbsttätig die Zunge ig derart, daß die Nadel 2o im wesentlichen in der Mitte zwischen den Polschuhen io liegt.
  • Fig. 4 ist eine geschnittene Vorderansicht des Tonabnehmers und zeigt die Lage des vertikal abgewinkelten Teiles 24 der Führung 22 bezüglich der Polschuhe io. Diese Figur läßt ferner die gegenseitige Lage der einander ergänzenden Ausnehmungen in den Preßteilen i und 2 erkennen, in welchen alle Strom erzeugenden Teile des Tonabnehmers, einschließlich der Spulen und der zugehörigen magnetischen Kreise, angeordnet sind.
  • Bei Benutzung des beschriebenen, mit veränderlichem magnetischem Widerstand arbeitenden Tonabnehmers wird der Abschnitt 34 der Zunge ig im Luftspalt zwischen den Polschuhen io zentriert, und wenn die Nadel 2o durch das Eingreifen in die Tonrille einer Schallplatte in Schwingungen versetzt wird, bewirken die Schwingungen der Nadel entsprechende Änderungen der magnetischen Flüsse durch die als Kerne der Spulen 3 wirksamen Teile der Joche 5 und 6 und der Lamellen 7. Wenn sich die Nadel in der Mittelstellung befindet, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, gehen über beide Kerne im wesentlichen gleich starke Flüsse. Sobald jedoch die Nadel gegen einen der Kerne hinbewegt wird, verläuft über diesen Kern ein stärkerer Fluß als über den anderen, d. h. in einem Kern tritt ein Zuwachs, in dem anderen hingegen eine Abnahme des magnetischen Flusses auf. Die Flußänderungen in den beiden Kernen erfolgen also gegensinnig.
  • Wirkt auf die Nadel eine innerhalb eines bestimmten Bereiches liegende, nicht ausgeglichene Last, z. B. in der Größenordnung von etwa 15 g, dann ist die Charakteristik des Tonabnehmers linear, und die Nadel folgt genau der Tonspur. Wenn der Nadeldruck aus irgendeinem Grunde übermäßig groß wird, beispielsweise wenn der Tonabnehmer angestoßen oder fallen gelassen wird, dann weicht die Nadel 20 in die zentral angeordnete Ausnehmung des gepreßten Bodenteiles 2 zwischen den Polschuhen io zurück (Fig. 4). Die unteren Ränder der Polschuhe io berühren sodann die Oberfläche der Schallplatte und verhindern eine weitere mechanische Beanspruchung von Nadel und Zunge. Auf diese Weise wird die Nadel gegen Beschädigung durch Überlastung geschützt.
  • Der beschriebene Tonabnehmer läßt im Rahmen der Erfindung noch verschiedene Abänderungen und Ausgestaltungen zu und soll daher nur den Grundgedanken der Erfindung illustrieren, ohne diesen auf eine spezielle Ausbildungsform zu beschränken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach Patent 821 427, dadurch gekennzeichnet, daß die aus federndem ferromagnetischem Material bestehende, an ihrem freien Ende die Nadel (20) und einen Anker (34) tragende Zunge (ig) an ihrem anderen Ende starr an einem Montierungszapfen (17) befestigt ist, der außerdem eine Führung (22) zur Einrichtung des Ankers (34), der Zunge (ig) und der Nadel (20) gegenüber dem elektromagnetischen System trägt, und daß der Montierungszapfen, die Zunge und die Führung als Ganzes herausnehmbar mittels des Montierungszapfens (17) an dem Gehäuse des Tonabnehmers befestigt ist, wobei sich der Montierungszapfen (17) zweckmäßig außerhalb des magnetischen Flusses von dem permanenten Magnet (8) zu dem elektromagnetischen System (3, 5, 6, 7, io) befindet.
  2. 2. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (22) aus einem Arm aus nichtmagnetischem Material besteht, dessen eines Ende (23) starr mit dem Montierungszapfen (17) in Verbindung steht, während das andere freie Ende (24) dicht zwischen die Polstücke (io) des elektromagnetischen Systems paßt.
  3. 3. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (22) und die Zunge (ig) aus ferromagnetischem Material parallel, jedoch in Abstand voneinander verlaufen, und daß zwischen beiden Teilen eine Dämpfung (25) angeordnet ist.
  4. 4. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse desselben außerhalb des magnetischen Flusses von dem permanenten Magnet (8) zu dem elektromagnetischen System mit einer Einsteckhülse (ii) versehen ist, in die der Montierungszapfen (17) paßt, so daß die Nadel mit ihrem Träger (ig) und der Führung (22) als Ganzes (1, 2) in das Gehäuse eingesetzt und wieder aus diesem gelöst werden kann.
  5. 5. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, da'ß die Aufnahmehülse und der Montierungszapfen des Nadelträgereinsatzes auf einer Seite des permanenten Magnets (8) und das elektromagnetische System auf der anderen Seite desselben mit im wesentlichen parallelen Hauptachsen angeordnet sind und daß der permanente Magnet (8) sowohl von dem elektromagnetischen System als auch von der Trägerzunge (ig) des Nadeleinsatzes durch Luftspalte getrennt ist.
  6. 6. ElektromagnetischerTonabnehmer nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Zunge (ig) an ihrem dem die Nadel tragenden Ende abgekehrten Ende mit einem etwa senkrecht verlaufenden Montierungszapfen (17) versehen ist, und daß die Aufnahmehülse (ii) aus einem an beiden Enden offenen Hohlniet besteht, in dem der darin eingeführte Montierungszapfen (17) durch Reibung festgehalten wird.
  7. 7. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse desselben sich aus mit Ausnehmungen versehenen unteren und oberen Teilen (2 bzw. i) zusammensetzt, in denen das elektromagnetische System und der permanente Magnet untergebracht sind, während sich die Nadel und ihre Trägerzunge außerhalb dieser Ausnehmungen befinden, und daß dei- Hohlniet fest mit dem oberen Gehäuseteil (i) verbunden ist und zusammen mit dem durch den Gehäuseteil (2) hindurchgehenden und an dessen Unterseite mit einem breiteren Kopf (18) anliegenden Montierungszapfen (17) auch dazu dient, den Unter- und den Oberteil (2 bzw. i) des Gehäuses zusammenzuhalten. B. Herausnehmbarer Nadeleinsatz für einen elektromagnetischen Tonabnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Montierungszapfen (17), einem länglichen, aus ferromagnetischem federndem Material gefertigten, am einen Ende von dem Zapfen (17) getragenen und mit seiner Hauptachse im wesentlichen senkrecht zu diesem verlaufenden Arm (ig), einer ausschließlich von dem freien Ende des Armes (ig) getragenen Nadel (20) und einem starren nichtmagnetischen Teil (22) besteht, der parallel zu dem federnden Arm (ig) verläuft und gleichfalls von dem Montierungszapfen (17) getragen wird, und daß zwischen dem Arm (ig) und dem starren Teil (22) nahe ihrer freien Enden ein Zwischenstück (25) aus dämpfendem Stoff angeordnet ist.
DEI1877A 1948-04-02 1950-09-12 Elektromagnetischer Tonabnehmer Expired DE852158C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US852158XA 1948-04-02 1948-04-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE852158C true DE852158C (de) 1952-10-13

Family

ID=22190217

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI1877A Expired DE852158C (de) 1948-04-02 1950-09-12 Elektromagnetischer Tonabnehmer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE852158C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1941569C3 (de) Elektromagnetischer Mehrkanal-Tonabnehmer
DE821427C (de) Tonabnehmer fuer Sprechmaschine
DE1175745B (de) Elektromagnetischer Wandler
DE1175902B (de) Elektromagnetischer Mehrfachtonabnehmer
DE1833796U (de) Tonabnehmer mit auswechselbarer nadeleinheit.
DE852158C (de) Elektromagnetischer Tonabnehmer
DE1175007B (de) Elektromagnetische Abtastvorrichtung fuer Zweikomponentenschrift-Tonabnehmer
DE2024876A1 (de) Tonabnehmersystem
DE6607903U (de) Magnetkopfanordnung.
DE2632599C2 (de) Abtastsystem für Tonabnehmer
DE1645782U (de) Elektromagnetischer tonabnehmer.
DE2536732C2 (de) Plattenspieler-Tonabnehmer-System
DE2837466A1 (de) Tonaufnahmekopf fuer einen tonabnehmer eines plattenspielers
DE2258922B2 (de) Magnetisch betätigbarer, abgeschlossener Kontakt und Anordnung desselben
DE2530838C3 (de) Magnetischer Tonabnehmer
DE1447135B2 (de) Tonabnehmer für Stereophonbetrieb
DE3002899A1 (de) Tonabnehmersystem mit beweglicher spule
DE2409041C2 (de) Magnetischer Tonabnehmer
DE2511918A1 (de) Tonabnehmer vom dynamischen typ
DE1921927C3 (de)
DE2901714C2 (de) Tonabnehmer mit sich bewegender Spule
DE1447135C (de) Tonabnehmer für Stereophonbetrieb
DE2646047A1 (de) Drehschalter
DE2715507C3 (de) Löschkopf aus einem permanentmagnetischen Material sowie Magnetisierungsvorrichtung mit einem bewickelten Kern mit Polstücken aus hochpermeablem Material zur Dauermagnetisierung eines Löschkopfes
DE1851015U (de) Auswechselbare nadelanordnung.