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DE851824C - UEberwachungsschaltung fuer Achszaehlanlagen mit Schrittschaltern, insbesondere fuer Eisenbahnen - Google Patents

UEberwachungsschaltung fuer Achszaehlanlagen mit Schrittschaltern, insbesondere fuer Eisenbahnen

Info

Publication number
DE851824C
DE851824C DEV2943A DEV0002943A DE851824C DE 851824 C DE851824 C DE 851824C DE V2943 A DEV2943 A DE V2943A DE V0002943 A DEV0002943 A DE V0002943A DE 851824 C DE851824 C DE 851824C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
contact
circuit
relay
step switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV2943A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dipl-Ing Baumgart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEV2943A priority Critical patent/DE851824C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE851824C publication Critical patent/DE851824C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/167Circuit details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Uberwachungsschaltung für Achszählanlagen mit Schrittschaltern, insbesondere für Eisenbahnen Es ist bekannt, die Zählvorrichtungen von Achszählanlagen mit einem Umschaltkontakt zu versehen, dessen Stellung davon abhängt, ob Ein- und Auszählung übereinstimmen. Bei den Überwachungseinrichtungen derartiger Anlagen ist in den Stromkreis des die Rückstellung der Anlage bewirkenden Relais derjenige Kontakt der Zählvorrichtung geschaltet, der sich beim Verlassen der Nullstellung schließt. Das Ansprechen der Zählvorrichtung wird auf diese Weise durch das Schließen eines Arbeitsstromkreises überprüft. Es kann somit auch ein Ausbleiben und Wiederkehren der Betriebsspannung nicht das ordnungsmäßige Arbeiten der Zählvorrichtung vortäuschen. Bei Zählvorrichtungen, die mit Schrittschaltern arbeiten, war bisher die Schließung eines Stromkreises beim Verlassen der Nullstellung unmittelbar durch die Schrittschalter schwierig. Man hatte statt dessen vorgeschlagen, in derartigen Achszählanlagen ein besonderes Relais vorzusehen, durch welches das Ausbleiben der Betriebsspannung überwacht wird. Dieses Spannungsprüfrelais wird über einen Selbsthaltekontakt während der Zeit in angezogener Stellung gehalten, in der ein Ausbleiben der Betriebsspannung eine unzeitige Freimeldung bewirken könnte. Fällt während dieser Zeit die Spannung aus, so öffnet das Relais seinen Selbsthaltekreis. Es ist dann die Rückstellung der Anlage in die Grundstellung ohne Eingriff von außen nicht mehr möglich. Die Störung macht sich somit bemerkbar.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung, welche auf einfache Weise die Herstellung eines Stromweges im Schrittschalterzählwerk bewirkt, wenn das Zählwerk die Nullstellung verläßt. Durch diese Schaltung wird eine weitere Verbesserung der bisher bekannten Einrichtungen erzielt, da das Spannt@ngsprüfrelais wegfallen kann und die Einrichtungen somit einfacher werden. Außerdem wird auch die Betriebssicherheit erhöht, denn in den bisher bekannten Anlagen konnte eine zufällige vorübergehende Unterbrechung des Stromkreises für das Zählwerkrelais das ordnungsmäßige Arbeiten der Zähleinrichtung vortäuschen, während bei Anwendung der Schaltung gemäß der Erfindung mindestens ein ganzer Zählschritt ausgeführt werden muß, wenn später, nach dem Freiwerden des Gleisabschnittes, die Freimeldung erfolgen soll.
  • Erfindungsgemäß wird die Schließung des Stromkreises, wenn das Zählwerk die Nullstellung verläßt, dadurch erreicht, daß die erste, zweite, dritte usw. Kontaktlamelle des Schrittschalters für die Auszählung mit der zweiten, dritten, vierten usw. Kontaktlamelle des Schrittschalters für die Einzählung verbunden wird. Fährt nun die erste Ächse in den von der Achszählanlage überwachten Gleisabschnitt, so ist der Schrittschalter für Einzählung dem Schrittschalter für Auszählung um einen Schritt voraus. Es werden dann vom Kontaktarm des* Einzählers und Auszählers zwei miteinander leitend verbundene Lamellen gleichzeitig berührt. Über diesen Stromweg kann z. B. ein Relais zum Anzug gebracht w: rden das dabei einen Selbsthaltekreis schließt, über, den es seinen Anker in angezogener Stellung festhält, wenn bei Einfahrt der zweiten Achse der Anzugstromkreis wieder geöffnet wird. Von der angezogenen Stellung dieses Relais wird die Freimeldung des Gleisabschnittes abhängig gemacht, wenn alle Achsen ansgefahren sind. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur näher erläutert. Es sind darin nur diejenigen Teile der Überwachungseinrichtung dargestellt, die zur Erläuterung des Erfindungsgedankens notwendig sind. Mit i ist einer der Impulsgeber bezeichnet, vermittels deren die zu zählenden Achsen auf die Zähl- und Überwachungseinrichtung einwirken. Über seinen Kontakt 702 führt ein Stromweg zur Zählvorrichtung, die nur teilweise dargestellt ist. Über den Kontakt 70i ist das in Grundstellung angezogene Überwachungsrelais A angeschaltet, das über einen Selbsthaltekontakt ioi Strom erhält. Die weiteren zur Anlage gehörenden Impulsgeber mit den zugehörigen Überwachungsrelais sind zur Vereinfachung der Figur nicht dargestellt. Das Beispiel kann für eine beliebige Zahl von Überwachungsrelais erweitert werden. Es ist in dem Beispiel der Figur angenommen, daß die Zählvorrichtung aus Schrittschaltern besteht, von denen der Schrittschalter EZ b.°i jeder einfahrenden Achse, der Schrittschalter AZ bei jeder ausfahrenden Achse einen Schritt ausführt. AZ I und AZ II sind zwei verschiedene Kontaktebnen von AZ. Mit den Ziffern r bis 6 sind in jeder Kontaktebene die Kontaktlamellen bezeichnet, über die sich der zugehörige Kontaktarm des Schrittschalters schrittweise hinwegbewegt. Praktisch sind im allgemeinen in jeder Kontaktebene mehr als sechs Lamellen vorhanden. Bei freiem Gleis berühren der Kontaktarm des Einzählers und der Kontaktarm des Auszählers Lamellen mit gleicher Nummer. In der Kontaktebene 11 des Auszählers ist nun erfindungsgemäß die Lamelle r mit der Lamelle 2 von E7_, die Lamelle 2 mit der Lamelle 3 von EZ usw. verbunden. Über die Kontaktebene AZ II erhält das Rückstellungsrelais Y Strom, das nach Freiwerden des Glaisabschnittes die Grundstellung der Anlage wieder herstellt. An die Kontaktebene AZ I ist das Zählwerksrelais X angeschlossen, das die Übereinstimmung der Zählergebnisse von Einzählung und Auszählung prüft. Die Ankerstellung des Relais G entscheidet darüber, ob der Gleisabschnitt als frei oder besetzt zu gelten hat.
  • Bei einer Befahrung des Gleisabschnittes vollziehen sich im einzelnen folgende Schaltvorgänge. In der Grundstellung der Anlage sind die Relais A, X und G angezogen, während das Relais Y abgefallen ist, Über Kontakt 701 und ioi erhält die Wicklung io von A Strom; die Wicklung 40 von X wird gespeist über EZ i, AZ I i und den Selbstllaltekontakt 404. Die Wicklung 6o von G erhält Strom üb;-r die Kontakte 504, 405, und 104, In angezogener Stellung von G wird das Gleis als frei gemeldet. Fährt nun die erste Achse eines Zuges in den Gleisabschnitt ein, so wird der Stromkreis für A mit dem Impulsgeberkontakt 701 unterbrochen. A läßt seinen Anker fallen und öffnet seinen Selbsthaltekontakt ioi. Ferner bringt A mit Kontakt 104 das Relais G zum Abfall. , Der Gleisabschnitt wird als besetzt gemeldet. Inzwischen hat die Zählvorrichtung über den Impulsgeberkontakt 702 Strom erhalten, und der Schrittschalter für Einzählung hat seinen Kontaktarm von der Lamelle i auf Lamelle 2 bewegt. Hierdurch ist der Stromkreis für das Zählwerksrelais X unterbrochen worden, das Relais ist abgefallen und liat seinen Selbsthaltekontakt 4o4 geöffnet. Die abgefallenen Relais X und A haben außerdem ihre Kontakte 4o2 und 102 geschlossen, und es fließt nunmehr Strom von EZ 2 über AZ II i, Kontakte 402 und io2 zur Wicklung 5o des Rückstellrelais Y. Dieses Relais zieht seinen Anker an und schließt mit Kontakt 502 einen Selbsthaltekreis, der über die Kontakte 103 oder 403 so lange bestehenbleibt, wie die Relais A oder X abgefallen sind. Die Zeit, die für den Ankeranzug von Y zur Verfügung steht, ist gleich der Zeit, die von der Einfahrt der ersten Achse bis zur Einfahrt der zweiten Achse vergeht, vermindert um die Abfallzeit von X, denn nach Einfahrt der zweiten Achse bewegt sich der Kontaktarm von EZ auf die Lamelle 3 und öffnet hiermit den Anzugsstromkreis von Y. Sollte diese Zeit nicht ausgereicht haben, um Y zum Anzug zu bringen, so ergibt sich für den Anzug von Y nochmals eine Möglichkeit zwischen der Ausfahrt der vorletzten und der letzten Achse; denn während dieser Zeit ist der Kontaktarm von EZ den Kontaktarmen von AZ ebenfalls um einen Schritt voraus, so daß der Stromkreis für Y über die Kontaktebene AZ 1I geschlossen ist. Von dieser Zeit zieht sich die Abfallzeit von X in diesem Fall nicht ab, da X bei der Ausfahrt von Achsen bereits abgefall°n ist. Ist die letzte Achse des Zuges ausgefahren, so berührt der Kontaktarm von AZ I die Lamelle mit der gleichen Ziffer wie der Kontaktarm von EZ. Da außerdem Y angezogen ist, kommt nunmehr über EZ, A7_ I und den Kontakt i 503 der Anzugsstromkreis für X zustande. X zieht seinen Anker an und schließt Kontakt 401, so daß A über Kontakt 5oi Strom erhalten kann, sobald die letzte Achse den Impulsgeber verlassen und Kontakt toi geschlossen hat. Sind A und I angezogen, so wird mit den Kontakten io3 und 4o3 der Selbsthaltekreis von Y unterbrochen. Y läßt seinen Anker fallen und stellt mit Kontakt 50 den Stromkreis für G wieder her. Der Gleisabschnitt gilt nunmehr wieder als frei.
  • Sollte bei der Einfahrt vors Achsen die Zählvorrichtung versagen, so wird der Gleisabschnitt trotzdem durch den Abfall von A und die Öffnung des Kontaktes 104 als besetzt gemeldet. Das Zälilwerksrelais X kann aber nicht abfallen, da die Kontaktarmstellungen von EZ und .9Z weiterhin übereinstimmen. Da Kontakt 402 somit dauernd geöffnet bleibt, kann auch Y seinen Anker nicht anziehen, daher kann sich. auch Kontakt 501 nicht schließen und der Stromkreis für A nicht wiederliergestelltwcrden, wenn der Zug ausgefahren ist. Da somit auch Kontakt 104 nicht mehr geschlossen wirc1 und G nicht zum Anzug kommen kann, wird nach der Ausfahrt des Zuges dauernd das Gleis als besetzt gekennzeichnet. Auf diesen betriebshemmenden Zustand wird das Stellwerkspersonal aufmerksam und meldet Störung.
  • Die Besetztmeldung des Gleisabschnittes muß auch bestehenbhiben, wenn nach der Einfahrt des Zuges und dem Vcrsa@Jen der Zählvorrichtung die Spannn-ig der Betriebsstromquelle ausfällt und danach wiederkehrt. Diese Bedingung ist in folgender Weise erfüllt: Beim Ausfall der Betriebsspannung fällt das Relais X ab. Durch den Abfall dieses Relais wird zwar der Anzugsstromkreis für Y mit Kontakt 402 vorbereitet, Y kann aber nach Wiederkehren der Betriebsspannung seinen Anker nicht anziehen, da die Stellung der Kontaktarme von AZ II und EZ die Schließung dieses Anzugsstromkreises verhindert, wenn die Kontaktarme Lamellen mit gleicher Ziffer berühren. Somit ist auch keine Freimeldung des Gleises möglich. Selbst wenn bei der Ausfahrt des Zuges der Auszähler AZ richtig arbeitet und zufällig in einer Stellung stehenbleiben sollte, in welcher Strom von EZ nach AZ II fließen kann, wird das Gleis nicht freigemeldet. Es kommt dann zwar Y zum Anzug. Nun kann aber X nicht anziehen, da X nur Strom erhält, wenn die Kontaktarme von EZ und AZ I Lamellen mit gleicher Ziffer berühren, d.li. wenn Einzähl- und Auszählergebnis übereinstimmen. Dies ist aber unmöglich, wenn zwar Achsen ausgezählt, aber keine Achsen eingezählt sind. Das Versagen der Zählvorrichtung macht sich also auch dann bemerkbar, wenn nach der Einfahrt des Zuges die Betriebsspannung ausgefallen ist und wiederkehren sollte.
  • Der Erfindungsgedanke kann auch durch eine Schaltung verwirklicht werden, bei welcher der Einzähler mit zwei Kontaktebenen und der Auszähler mit nur einer Kontaktebene ausgerüstet ist. Ferner können auch Einzähler und Auszähler je zwei Kontaktebenen erhalten. Wesentlich ist hierbei, daß der Arbeitsstromkreis für die Überprüfung der Zählvorrichtung, iin Beispiel der Figur der Anzugsstromkreis für Y über je eine Kontaktebene von EZ und AZ, zustande kommt, wobei in diesen Kontaktebnen die erste Lamelle von AZ mit der zw; iten Lamelle von EZ, die zweite Lamelle von AZ mit der dritten Lamelle von EZ usw. verbunden ist. Die Erfindung läßt sich ohne weiteres auf Achszähl2inrichtungen anwenden, die mit zwei oder mehr in der Schaltung gestaffelt angeordneten Schrittschaltern arbeit-@n, wobei der erste Schrittschalter bei jedem Zählimpuls, der zweite und jeder weitere Schrittschalter nur nach einem Umlauf des vorgeordneten Schrittschalters einen Zählimpuls erhält. Hierbei ist es im allgemeinen nur erforderlich, daß der Arbeitsstromkreis über die Kontaktebne der Schrittschalter für Ein- und Auszählung geführt wird, die bei jeder zuzählenden Achse einen Schritt ausführen. Es kommt dann der Anzugsstromkreis für Y jeweils nach einem Umlauf dieser Schrittschalter von neuem zustande, was für die Wirkungsweise der Einrichtung belanglos ist. Wenn es erwünscht ist, kann die Schaltung aber auch so erweitert w.2rden, daß Kontaktebenen der nachgeordneten Schrittschalt3r in den erwähnten Arbeitsstromkreis geschaltet werden. In dem Stromkreis für das Zählwrksrelais X müssen jedoch stets die Kontaktebenen sämtlicher zur Zählung benutzten Schrittschalter liegen, da dieser Stromkreis nur geschlossen werden darf, wenn Einzähl- und Auszählergebnis übereinstimmen.

Claims (2)

  1. hATFNTANSPP UCH1:: i. Überwachungsschaltung für Achszählanlagen mit Schrittschaltern, insbesondere für Eisenbahnen, bei denen das Ansprechen der Zählvorrichtung durch Schließen eines Arbeitsstromkreises überprüft wird, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, zweite, dritte usw. Kontaktlamelle des Schrittschalters für Auszählung mit der zweiten, dritten, vierten usw. Kontaktlamelle des Schrittschalters für Einzählung verbunden ist, so daß der Arbeitsstromkreis für die Überprüfung der Zählvorrichtung hergestellt ist, sobald der Schrittschalter für Einzählung dem Schrittschalter für Auszählung um einen Schritt voreilt.
  2. 2. Überwachungsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Schrittschalter für Einzählung oder im Schrittschalter für Auszählung eine Kontaktebene gemeinsam für den Arbeitsstromkreis des Rückstellrelais (Y) und den Ruhestromkreis des Zählwerksrelais (X) benutzt wird.
DEV2943A 1950-12-07 1950-12-07 UEberwachungsschaltung fuer Achszaehlanlagen mit Schrittschaltern, insbesondere fuer Eisenbahnen Expired DE851824C (de)

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