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DE8510083U1 - Bauelementesatz für ein Bauwerk - Google Patents

Bauelementesatz für ein Bauwerk

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Publication number
DE8510083U1
DE8510083U1 DE19858510083 DE8510083U DE8510083U1 DE 8510083 U1 DE8510083 U1 DE 8510083U1 DE 19858510083 DE19858510083 DE 19858510083 DE 8510083 U DE8510083 U DE 8510083U DE 8510083 U1 DE8510083 U1 DE 8510083U1
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DE
Germany
Prior art keywords
bars
strips
building
holes
bores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19858510083
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRANZISKA BRUNO 8601 SESSLACH DE
Original Assignee
TRANZISKA BRUNO 8601 SESSLACH DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRANZISKA BRUNO 8601 SESSLACH DE filed Critical TRANZISKA BRUNO 8601 SESSLACH DE
Priority to DE19858510083 priority Critical patent/DE8510083U1/de
Publication of DE8510083U1 publication Critical patent/DE8510083U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/108Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements with holes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/26Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

GD 428 = M/s
Coburg, 14.o4.86 Patentanwalt
Jürgen Metzler
3630 Coburg
Ketsohendorfef Str. 76
Tel, 00561-18844
Bruno Tranziska, 86ol Sesslach
'S. Bauelementesatz für ein Bauwerk y'
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bauelementesatz zum Aufbau eines in der Art eines Fachwerkbaus ausgebildeten Bauwerks, wie Gebäude, Haus, Hütte, auch Modell- oder Spielhaus", mit vertikal und horizontal verlaufenden, zu einem "tragenden Gerüst verbundenen Einzelelementen.
Es ist in der Hochbautechnik bekannt, Gebäude aus vorgefertig ten Teilen, sog. Fertigbauteilen, herzustellen. Dabei handelt es sich in aller Regel um Betonfertigteile, die auf der Baustelle auf- und nebeneinandergesetzt und miteinander verbun-
den werden. Da diese Betonfertigteile aufgrund des verwendeten Materials sehr schwer sind, ist ihr Antransport auf die Baustelle nur mit Spezialfahrzeugen möglich. Auch bei der Weiterverarbeitung dieser schweren Fertigbauteile sind besondere Baumaschinen und -geräte notwendig, die den Bau entsprechend verteuern. Für den Aufbau derartiger aus Fertigteilen bestehender Bauwerke sind Fachkräfte erforderlich: ein Selbstbau ist für den Laien nicht möglich·
Es ist auch bekannt, bei in der Art eines Fachwerkbaus ausgebildeten Bauwerken zunächst ein tragendes Gerüst aus Einzelelementen, nämlich Balken od. dgl., zusammenzusetzen, das dann mit Brettern verschalt wird. Diese Art des Aufbaus ist vor allem beim Bau von kleineren Gebäuden, wie Hütten, anzutreffen. Dabei ist jedoch notwendig, die verwendeten Einzelelemente entweder nach Plan oder vor Ort auf die gewünschte Länge zu bringen, wobei die so hergestellten Bauteile nur für ein ganz bestimmtes Gebäude, eben für das, auf das sie abgestimmt sind, verwendbar sind. Auch hierbei werden Fachkenntnisse benötigt, wie auch besondere Werkzeuge notwendig sind, um den Zusammenbau vornehmen zu können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Aufbau des Bauwerks der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art insoweit zu verbessern, daß ein den jeweiligen Bedürfnissen angepaßtes individuelles Gebäude ohne besondere fachliche Kenntnisse und ohne besondere Werkzeuge herstellbar ist. Die für das: Bauwerk benötigten Einzelteile sollen leicht handhabbar sein und ohne Schwierigkeiten zusammengesetzt und miteinander verbunden werden können. Dabei sollen die Einzelteile für das Bauwerk mit jeweils gewünschter Grundfläche und Raumaufteilung sozusagen kattalogmäßig bestellt werden können und vom Hersteller bereitgestellt we'2-den.
ψ. Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die im I kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale
\ ' vorgesehen, wobei noch in den weiteren Ansprüchen für die % Aufgabenlösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen ) beansprucht sind.
I1 Gemäß der Erfindung werden also 'die Einzelelemente, nämlich I Balken und/oder Leisten, mit aufeinander abgestimmter Lani'· ge im Sinne von genormten Abmessungen zusammen mit Verbin-I dungszapfen als Bausatz zur Verfugung gestellt. Je nach den I gewünschten Abmessungen sowie der Raumaufteilung des Bau-I werks setzt sich der Bausatz aus einer bestimmten Anzahl von ja Balken und/oder Leisten mit vorbestimmter Länge zusammen. Die |. Verbindung der einzelnen Elemente unter- und miteinander er- |. folgt durch Verblattung und zusätzlicher Verzapfung, wobei j, die Verbindungszapfen in vorgegebene Bohrungen der Balken * und Leisten mit Festsitz eingetrieben werden. Der Zusammen- ·; bau der einzelnen Teile kann durch deren entsprechendes Mar-■ kieren erleichtert werden, wobei durch diese Markierung jeweils zusammengehörige Elemente einander zugeordnet werden können. Es ist auch möglich, das spätere Bauwerk zunächst Lt; Modell aufzubauen, um ggf. Korrekturen in der Größe und/oder Raumaufteilung vornehmen zu können. In diesem Falle sind die Einzelelemente entsprechend schwächer gestaltet und weisen ·, entsprechend kleinere Abmessungen auf. Ein solches Modellhaus - kann auch von Kindern aufgebaut werden und als Spielhaus die-I? nen. Hierbei lernt das Kind, Einzelteile einander richtig zu- |. zuordnen, was von hohem erzieherischen Wert ist und auch das fe| räumliche Vorstellungsvermögen des Kindes fördert.
Der Hersteller der Einzelteile kann diese auf Vorrat fertigen, ohne daß diese Einzelteile für ein bestimmtes Bauwerk benötigt
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Fig. 1 ein aus einzelnen miteinan
der verbundenen Balken bzv/.
Leisten bestehendes Traggerüst als wesentlicher Bestandteil des Bauwerks in schematischer perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 die vergrößerte perspektivische
Darstellung von vier unterschiedlich ausgebildeten vertikal ausgerichteten, als Ständer eingesetzten Balken,
werden? vielmehr können die bereitgestellten Einzelteile
in Anpassung an das gewünschte Gebäude zusammengestellt wer- .5
den, so daß sie also katalogmäßig bestellt und geliefert wer- |
den. Dabei können die Einzelteile, die als aus H0Iz bestehen- |
de Balken bzw. Leisten ausgebildet sind, jeweils in Gruppen |-
paketartig zusammengefaßt werden, wobei das Gewicht jedes ^
derartigen Pakets so gehalten ist, daß es ohne Schwierigkei- i
ten transportiert und gehandhabt werden kann. Die Balken und |
Leisten können im Do-it—yourself-Verfahren auch von Laien zu- * sammengesetzt werden, wodurch erhebliche Kosten beim Hausbau
eingespart werden. Darüber hinaus stellt Holz als natürlicher ['■
Werkstoffein gesundes Material dar, mit dem Bauwerke mit ho- f;
hem Wohnwert geschaffen werden. £,
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen im t Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig· 3 bis 5 in vergrößerter perspekti
vischer Darstellung mehrere horizontal verlaufende Balken bzw. Leisten in verschiedener Ausbildung und rr.it z.T. unterschiedlicher Längenabmessung,
Fig. 6 bis 9 die Verbindung von Balken bzw.
Leisten untereinander und miteinander, wobei diese Verbindungen im auseinandergezogenen Zustand mit abgebrochenen Einzelteilen dargestellt sind, ge mäß VI bis IX in Fig. 1, und
Fig. Io einen Querschnitt durch eine
Wand des Bauwerks, gleichfalls vergrößert und abgebrochen.
In Fig. 1 ist ein allgemein mit 1 bezeichnetes Traggerüst in fachwerkartiger Ausbildung dargestellt, das aus einer Vielzahl von als Balken oder Leisten ausgebildeten Einzelelementen besteht, die jeweils fest miteinander verbunden sind. Durch das Traggerüst 1 werden mehrere Räume bzw. Zimmer gebildet, wie deutlich in Fig. 1 zu erkennen ist. Die Ausbildung der Einzelelemente, die einen je nach gewünschter Größe und Raumaufteilung des Bauwerks individuell zusammengestellten Bau-
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satz bilden und beispielsweise paketartig abgepackt und dabei nach Gruppen der Zusammengehörigkeit zusammengefaßt sind, geht deutlich aus den Fig. 2 bis 5 hervor, wobei in den Fig. 3 bis 5 die horizontal verlaufenden Balken (Riegel), die jeweils vorzugsweise in einer unteren und einer oberen Ebene 2 und 3 liegen, und in Fig. 2 die vertikal ausgerichteten Balken (Säulen oder Ständer), in Fig. 1 mit 4 bezeichnet bzw. angedeutet, dargestellt sind. Die Balken sind als Kanthölzer ausgebildet und weisen quadratischen Querschnitt auf, wobei die Querschnitte sämtlicher Einzelelemente untereinander gleich sind.
Wie Fig. 2 deutlich erkennen läßt, sind insgesamt vier Typen von vertikalen Balken bzw. Ständern vorgesehen, die mit den Bezugszeichen 5, 6 7 und 8 bezeichnet sind. Die Ständer 5, 6 und 7 sind untereinander längengleich und entsprechen in ihrer Länge etwa einer Geschoßhöhe des Bauwerks, während der Ständer 8 wesentlich kurzer ausgebildet .ist. Die geschoßhohen Balken 5, 6 und 7 erstrecken sich jeweils zwischen den 'torizontal liegenden Balken der beiden Ebenen 2 und 3 und stützen die Riegel bzw. Balken der oberen Ebene 3 gegen die Riegel bzw, Balken der unteren Ebene 2 ab, die wiederum am Boden aufliegt. Der kurzer ausgebildete Pfosten 8 wird zur Abstützung im Fonsterbereich 9 eingesetzt. Die vertikal ausgerichteten Balken 5 bis 8 tragen an ihren Stirnflächen jeweils zwei Sackbohrungen Io und 11. Zusätzlich sind bei den Balken 6 und 7 jeweils zwei v/eitere Bohrungen 12 und 13 vorgesehen, die an einer der Längsflächen angeordnet und als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind«, Das Element 7 weist darüber hinaus noch zwei Einschnitte 14 und 15 auf.
In den Fig. 3 bis 5 sind verschieden ausgebildete und z.T. auch in der Länge voneinander abweichende Horizontalbalken 16 bds 26 dargestellt, die mit den Vertikalbalken 5 bis 8
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querschnittsgleich sind. Die Balken oder Riegel 16, 17, 18, IS, 2o, 21 und 22 weisen im Stirnflächenbereich nach außen frei auslaufende Ausnehmungen 27 und 28 auf, wobei die eine Ausnehmung 27 nach unten und die andere Ausnehmung 28 nach oben weist. Weitere Einschnitte 29 sind bei den BBlken 2o, 21 und 22 vorgesehen. Die Balken bzw. Riegel 23 bis 25 besitzen gleichfalls in der Nähe ihrer Stirnseiten nach außen auslaufende Einschnitte bzw." Ausnehmungen 3o und 31, die jedoch beide nach unten, also zur einen Seite, !,inweisen. Zusätzlich weist auch der Balken 25 einen weiteren Einschnitt 29 auf. Schließlich ist der Horizontalbalken 26 ohne Einschnitte ausgebildet. Die Einschnitte bzw. Ausnehmungen sind untereinander abmessungsgleich und entsprechen der halben Querschnittsfläche, so daß sie sich beim Verblatten zweier benachbarter Balken zum Vollquerschnitt ergänzen. Die Horizontalbalken besitzen im Bereich ihrer Einschnitte, also im Verblatfcungsbereich, paarweise angeordnete Durchgangs— bohrungen 32, 33, deren Abstand voneinander jeweils gleich ist und dem Abstand der Bohrungen Io, 11 bzw. 12, 13 der Ständer entspricht. An den Balken 18, 19, 22, 25 und 26 sind weitere Bohrungspaare 34, 35 angeordnet. Die Bohrungspaare . sind in gleicher Richtung ausgerichtet, nämlich in Längsrichtung· Hiervon machen die Bohrungspaare 32, 33 auf der einen Seite des Riegels 16 sowie die Bohrungspaare in den Einschnitten 29 eine Ausnahme, die quer ausgerichtet sind. An den Stirnflächen des Riegels 26 sind ebenfalls Bohrungen angeordnet, entsprechend den Bohrungen Io, 11 der Ständer 5 bis 8.
Die beschriebenen Bohrungen sollen neben dem Verblatten ein festes Verbinden der Einzelteile miteinander durch Verzapfen ermöglichen. Zu diesem Zweck sind dem die einzelnen Teile zusammenfassenden Bausatz Verbindungszapfen 36 beigegeben, die in den Fig. 6 bis 9 zu erkennen sind. Die Verbindungs-
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zapfen 36 sind mit längslaufendön Rillen ausgestattet, wo= bei der Außendurchmesser der Verbindungszapfen 36 geringfügig cjirößer ist als der Durchmesser der Bohrungen 32, 33, so daß di-e Verbindungszapfen 36 nach dem Eintreiben in die entsprechenden Bohrungen 32, 33, was ohne weiteres Werkzeug allein mit einem Hammer möglich ist und auch von Ungeübten durchgeführt werden kann, mit Festsitz in diesen sitzen. Während bsi der VerblattUng gemäß Fig. 6 (entsprechend Einkreisung VI in Fig. 1) verhältnismäßig kurze Verbindungszapfen 36 benötigt werden - die Lange dieser Zapfen ist gleich der Kantenlänge der zu verbindenden Balken -, ist die Lange der Verbindungszapfen 36 bei der Verbindung gemäß Fig. 8 und 9 (entsjprechend den Einkreisungen VIIX und IX in Fig. 1) größer, weil hier neben einer Verblattung zweier Riegel 17 und 18 bzw. 16 und 19 und Verbindung derselben auch eine Verbindung eines Ständers 5 erhalten werden soll. Aus Fig. 9 ist auch ersichtlich, warum die Bohrungen 32 und 33 quer ausgerichtet sind im Gegensatz zu den längs ausgerichteten Bohrungen 32 und 33 des Riegels 19, weil hier eine Eckverbindung vorliegt.
Noch länger sind die Verbindungszapfen 36 gemäß Verbindung in Fig. 7 (vgl. Einkreisung VII in Fig. 1). Wie in Fig. 1 angedeutet und in Fig. 7 deutlich zu erkennen, liegen auf der oberen Riegel- bzw. Balkenreihe 3 Balken 37 auf, die rechteckiqen Querschnitt aufweisen - vorzugsweise gebildet von zwei übereinanderliegenden quadratischen Flächen - und mit ihren Ausnehmungen 38, die frei nach außen auslaufen, formschlüssig am horizontal verlaufenden Balken oder Riegel 19 anliegen. Diese Balken 37 bilden die Decke des Gebäudes und sind als Sichtbalken freiliegend, wodurch sich ein ästhetisches Aussehen der Decke ergibt. Die Länge der Verbindungszapfen 36 ist also jeweils derart gewählt, daß sie die zu verbindenden"
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Einzelteile sicher halten und fixieren und dabei jeweils mit ihren Enden bündig abschließen bzw. mit ihrem einen Ende bis zum Grund der Sackbohrungen Io, 11 der Ständer 5 reichen. Selbstverständlich sind auch bei den Sichtbalken 37 Bohrungspaare 39. 4o vorgesehen. Durch das überlappende Verbinden (Verblatten) der einzelnen Teile und dem Eintreiben der Verbindungszapfen 36 entsteht eine feste Verbindung zwischen, der. Teilen, so daß das hierdurch gebildete Traggerüst 1 großen Belastungskräften standhält. Die Abstände der Bohrungspaare voneinander stehen in einem festen Verhältnis bzw. einem Vielfachen davon, wie auch die Länge der einzelnen Teile aufeinander abgestimmt ist. Mit den gezeigten Teilen, die als Bausatz entsprechend dem gewünschten Haus (Größe, Flächen- bsw. Raumaufteilung usw.) zusammengestellt "■'erden, sind also die unterschiedlichsten Gebäude aufbaubar und ausbaubar, weshalb ein solches Haus auch als Ausbauhaus bezeichnet werden kann.
Zum Aufbau eines Modells des späteren Hauses können auch Einzelteile mit entsprechend verkleinerten Abmessungen zur Verfügung gehalten werden. Mit diesen verkleinerten Einzelteilen, die dann als Leisten oder Latten bezeichnet werden können, ist es möglich, das Haus im verkleinerten Maßstab aufzubauen, um sich ein besseres Bild über das spätere Haus machen zu können. Auch kann sich der Hausbauer am Aufbau des Modellhauses zunächst üben, um dann das spätere große Haus leicht auf- und ausbauen zu können. Ein solches Modellhaus kann auch als Spielhaus für Kinder dienen .und von diesen als Freizeitbeschäftigung aufgebaut werden. Das in Fig. 1 gezeigte Traggerüst ist in seiner Aufteilung und seiner Ausbildung lediglich als Beispiel anzusehen. Die zur Verfügung stehenden Einzelelemente erlauben den Aufbau des Traggerüstes in jeder beliebigen Größe und Aufteilung.
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-loin Fig, lö schließlich ist ein Querschnitt durch eine Wand des Gebäudes gezeigt. An der Innenseite der vor allem durch die vertikalen Balken oder Ständer 5 bis 8 gebildeten Wand sind Plätten 41 angeordnet, die aus Gipskarton bestehen« An der Außenseite sind Putzträgerplatten 42 befestigt, die den Außenputz halten und aufnehmen. In den durch die Ständer S ( wie auch 6, 7 und 8) und die Platten 41 und 42 begrenzten Zwischenräumen (Felder 43) ist Isoliermaterial 44, z.B. Steinwolle od. dgl. eingebracht, so daß eine gute Isolierung des Gebäudes erhalten wird. Auf den Stoßfugen der Außenplatten 42 können noch Bretter 45 angeordnet sein, wie auch weitere Bretter 46 zwischen diesen Brettern 45 anbringbar sind, eo daß ein Blendfachwerk bzw. Sichtfachwerk entsteht.
Insgesamt besteht also ein derartiges Gebäude aus weitgehend natürlichem Material, so daß ein hoher Wohnwert entsteht.

Claims (1)

  1. G 85 Io o83.8 GD 428 - M/s
    B. Tranziska, Sesslach ._ _ , . . . __
    ' Coburg, 14.o4.86
    Ansprüche
    1. Bauelementesatz zum Aufbau eines in der Art eines Fachwerkbaus aufgebildeten Bauwerks, wie Gebäude, Haus, Huts' te, auch Modell— oder Spielhaus, mit vertikal und hori- \
    zontal verlaufenden, zu einem tragenden Gerüst verbunde-
    \ nen Einzelelementen, dadurch gekennzeichnet, daß di-3 als
    Baiken oder Leisten (5 bis 8 sowie 16 bis 26) ausgebildeten, durch Verbindungszapfen (36) miteinander verbindba- ; ren vorgefertigten Einzelelemente jeweils für ein Bau-
    ; werk mit gewünschter Grundfläche und Flächen- bzw. Raumaufteilung aufeinander abgestimmte genormte Längen besitzen, wobei die miteinander verblatt- und/oder verzapfbaren Balken bzw. Leisten (5 bis 8 und 16 bis 26) Bohrungen (lo, 11; 32, 33; 34, 35) für die Verbindungszapfen (36) sowie zumindest teilweise Aussparungen und Ausschnitte (14, 15, 27, 28, 29, 3o, 31) aufweisen.
    2, Bauelementesafcz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen, als Stützpfosten oder Ständer dienenden, zwischen horizontal liegenden, als Riegel dienenden Balken (16 bis 26) einbaubaren Balken (5 bis 8) mit ihren
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    Stirnflachen an diesen in einer unteren und einer oberen Ebene (2 und 3) sowie im Fenster- oder Türbereich
    in einer oder mehreren Zwischenebenen verlaufenden horizontalen Balken (16 bis 26) anliegen.
    I 3. Bauelementesatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g^kenn-
    I zeichnet, daß an den Stirnflächen der Ständer (5 bij 8) je-
    (■ weils zwei nebeneinanderliegende Bohrungen (lo, 11) an-
    I geordnet sind, die mit den entsprechenden Bohrungspaaren
    jj (32, 33; 34, 35) der Riegel (16 bis 26) im zusammengesetz-
    I ten bzw. -gebauten Zustand fluchten, wobei die Bohrungen
    ; (lo, 11) als Sackbohrungen und die Bohrungen (32, 33;
    ; 34, 35) als Durchgangsbohrungen gestaltet sind und die in
    ί die Bohrungen eingreifenden Verbindungszapfen (36) mit
    : Pestsitz in diesen sitzen.
    ; 4. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
    1 gekennzeichnet, daß die jeweils in einer waagerechten Ebe-
    ■ ne liegenden Balken oder Leisten (16 bis 26) sich irw Ver-
    j blattungsbereich überlappend fortlaufend aneinanderreihbar
    sind, wobei die Balken- oder Leistenreihe der unteren Ebene (2) im Türbereich unterbrochen ist.
    5. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken oder Leisten (5 bis 8 und 16 bis 26) als Kanthölzer mit quadratischem und unterein-1 ander abmessungsgleichem Querschnitt ausgebildet sind.
    6· Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekenn-
    • ti· «
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    zeichnet durch v/eitere, auf die oberen horizontal liegenden Balken bzw. Leisten (Ebene 3) auflegbare und abstützbare, als Sichtbalken einen Teil der Decke bildende Balken (37).
    7. Bauelementesatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtbalken (37) im Bereich ihrer Stirnseiten nach außen frei auslaufende Ausnehmungen (38) für den Eingriff der horizontal liegenden oberen Balkenreihe (3) aufweisen·
DE19858510083 1985-04-04 1985-04-04 Bauelementesatz für ein Bauwerk Expired DE8510083U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4021062A1 (de) * 1989-10-20 1991-04-25 Minamifuji Sangyo Kk Polygonfoermiges haus
DE29618705U1 (de) * 1996-10-26 1997-01-02 ILA Bauen & Wohnen Ökologische Produkte und Bausysteme Vertriebsges. mbH, 74249 Jagsthausen Bausystem zur Erstellung von Gebäuden
FR2736073A1 (fr) * 1995-06-27 1997-01-03 Lepelletier Thierry Systeme constructif global par combinaisons d'elements de base pre-usines et procede de montage
DE29713780U1 (de) * 1997-08-02 1997-10-02 Pahl-Kaupp, Heinz, Dipl.-Ing., 51545 Waldbröl Fachwerkkonstruktion

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