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DE850577C - Rechenreinigungsvorrichtung fuer tiefliegende Einlaeufe von Wasserkraftanlagen u. dgl. - Google Patents

Rechenreinigungsvorrichtung fuer tiefliegende Einlaeufe von Wasserkraftanlagen u. dgl.

Info

Publication number
DE850577C
DE850577C DEM8520A DEM0008520A DE850577C DE 850577 C DE850577 C DE 850577C DE M8520 A DEM8520 A DE M8520A DE M0008520 A DEM0008520 A DE M0008520A DE 850577 C DE850577 C DE 850577C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
guide frame
cleaning device
ropes
upper edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM8520A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Dr-Ing Juengling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM8520A priority Critical patent/DE850577C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE850577C publication Critical patent/DE850577C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/02Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
    • E02B8/023Arresting devices for waterborne materials
    • E02B8/026Cleaning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Rechenreinigungsvorrichtung für tiefliegende Einläufe von Wasserkraftanlagen u. dgl. Bekannte Vorrichtungen zur Reinigung der Einlaufrechen von Kraftwerksanlagen, Pumpwerken usw. bestehen aus einem auf dem Rechenpodium quer vierfahrbaren Nagen, an dem die meistens durch seitliche Rollen geführte Rechenharke aufgehängt ist. Der Rechenreinigungswagen wird dabei an das zu reinigende 1Zechenfeld herangefahren, und die Rechenbarke wird dann mittels der im Wagen eingel)auten Windwerksvorrichtung über dem Rechen herunter,elassen, wobei meistens durch ein VVippseil dafür gesorgt ist, daß die Harke in hochgeliobener Stellung über das auf dem Rechen angelagerte Scltwetnnizeug hinweggleitet. Nach :dem Erreichen der tiefsten Stellung wird die Harke mittels des Wippseils zum Anliegen auf dem Rechen gebracht, so daß das Schwemmzeug beim Hochziehen der Harke nach oben befördert wird.
  • Liegt nun der Einlaufrechen in einer gewissen, aber nicht zu großen Tiefe unter dem Betriebswasserspiegel, so wird in der Regel zwischen der Rechenoberkante und dem Rechenpodium eine in Verlängerung des Rechens nach oben verlaufende ebene Fläche vorgesehen oder eine am Rechenreinigungswagen nach abwärts bis zur Rechenoberkante verlaufende Schurre angebracht, auf der die Harke das Schwemmzeug nach oben kratzen kann. Ist dagegen der Abstand zwischen Rechenoberkante und Rechenpodium beträchtlich, wie dies besonders bei hohen Wehren und Talsperrenanlagen der Fall ist, so bereitet die bauliche Durchbildung der zuvor beschriebenen Anordnung meist gewisse Schwierigkeiten; es besteht auch die Gefahr, daß auf dem langen Wege wieder Schwemmzeug aus der Harke herausfällt. Man hilft sich meist dann damit, daß der Rechen im ganzen oder in einzelnen Teilen aufziehbar gestaltet wird. Dies hat jedoch den betrieblichen Nachteil, daß während der meist längere Zeit dauernden Rechenreinigung der Betrieb der hinter dem Einlauf liegenden Maschinenanlage unterbrochen werden muß. Trotz der Unterbrechung besteht noch die Gefahr, daß während dieser (Zeit in den ungeschützten Einlauf größere Schwimmkörper, z. B. treibendes Holz, eindringen, die den Betrieb der Maschinenanlage später empfindlich stören können.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt die Mängel der bisher üblichen Rechenreinigungsvorrichtungen bei tiefliegenden Einläufen.
  • Erfindungsgemäß wird bei einer Rechenreinigungsvorrichtung für tiefliegende Einläufe mit einer an Seilen aufgehängten, auf seitlichen Führungsrädern laufenden Harke ein mit der Harke zusammenarbeitendes, bis zur Rechenoberkante an Seilen herablaßbares, seitlich geführtes Führungsgestell vorgesehen, das eine das hochgeharkte Schwemmgut führende Rückwand bzw. einen Aufnahmebehälter für das Schwemmgut besitzt.
  • Mittels besonderer Seilführung ist es möglich, Harke und Führungsgestell mit den gleichen Seilen zu bewegen. Eine dies ermöglichende .Ausführung besteht darin, daß das Führungsgestell während des Anhebens und Ablassens auf der Harke ruht und am oberen Rande des Rechens ein fester Anschlag zum Aufsetzen des Führungsgestells vorgesehen,ist. Zweckmäßig wird hierfür eine Seilführung gewählt, die, von den Aufhängepunkten der Harke ausgehend, mittels einer S-förmigen Schleife über zwei Umlenkrollen desFührungsgestells zurUmlenkrolle des Windwerkgestells und von da zur Windwerkstrommel verläuft. Hierdurch wird es möglich, daß das in der Regel in der gleichen Breite wie der Rechen ausgebildete Führungsgestell auf den Laufschienen oder in den Führungsnischen des zur Erleichterung von Unterhaltungsarbeiten zweckmäßigerweise aufziehbar gestalteten Rechens bis zur Oberkante des Rechenrahmens herabgelassen werden kann. Während des Herablassens legen sich die Laufrollen der Rechenharke infolge dieser Seilführung gegen das Führungsgestell an. Erst beim Aufsetzen des Führungsgestells auf den Rechenrahmen rollt die Rechenharke infolge ihres Gewichts bis an das untere Ende des Rechens herunter, wobei ein in ähnlicher Weise wie die Harkenseile geführtes Wippseil das rechtzeitige Anheben der Harke bewirkt. Beim Wiederhochziehen nimmt die durch das Wippseil wieder zum Aufliegen auf dem Rechen gebrachte Harke das angesammelte Sch,tvemmzeug zum Führungsgestell hinauf, wo es in einen mit einer rückwärtigen Klappe versehenen Behälter hineinfällt. Sobald sich die Harke gegen das Führungsgestell anlegt, übertragen die Hubseile ihre Kraftwirkung wieder auf das Führungsgestell und führen dieses bis zum Windengestell hinauf. Durch Öffnen des in die Rückwand des Führungsgestells eingebauten Verschlusses kann dann das Schwemmzeug auf die Reinigungsplattform oder in Rollwagen befördert werden. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung liegt darin, daß die Rechenreinigung ohne jede Störung des Betriebs und praktisch ohne Verluste an Schwemmzeug während des Transportwegs durchgeführt werden kann.
  • Um im Falle einer etwaigen Verklemmung des Führungsgestells in den seitlichen Führungsbahnen ein unbeabsichtiges Herabrollen der Rechenharke zu verhindern, kann auch eine Verriegelung der Harke mit Hilfe bekannter Vorrichtungen, z. B. mittels Haken, die Tiber die Radachse der Harke greifen, vorgesehen werden, etwa derart, daß der Abwärtslauf der Harke erst nach dem ,Aufsetzen auf einen Anschlag in ungefährer Höhe der Rechenoberkante freigegeben wird.
  • Weiterhin kann das Führungsgestell so ausgebildet werden, daß es, sofern die Hubwinde genügend kräftig ist oder sofern durch andere Maßnahmen die notwendige Hubkraft bereitgestellt wird, gleichzeitig als Zangenbalken für das Herausziehen und Wiedereinsetzen der Rechentafeln oder Dammbalken benutzt werden kann.
  • Zu diesem Zweck sind an der Unterseite des Führungsgestells die an sich bekannten Vorrichtungen zum selbsttätigen Ein- und Ausklinken der Rechen- oder Dammtafeln anzubringen, wie z. ,B. zwei durch ein Hebelsystem gelenkig verbundene Haken, die durch ein umleghares Gewicht entweder im Sinne des Schließens oder Aufsperrens gesteuert werden. Da es für einen störungsfreien Betrieb nötig ist, daß einerseits bei Benutzung des Führungsgestells für Rechenreinigungszwecke die Zangenhaken in Öffnungsstellung verriegelt und andererseits bei Z.angenbalkenbetriel) die Rechenharke verriegelt sein müssen, so ist es empfehlenswert, die beiden Verriegelungen in zwangsläufige Abhängigkeit voneinander zu bringen, derart, daß stets mir eine der beiden Verriegelungen offen sein kann.
  • Der Erfindungsgedanke kann auch bei gekrümmten oder polygonal geformten Rechen verwirklicht werden.
  • Die Zeichnung bringt ein Ausfiihrungsheispiel der Erfindung, und z,#x-ar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch eine Rechenreinigungsvorrichtung und Fig. 2 die zugehörige linke Draufsicht; Fig. 3 bis 6 zeigen schematisch Verriegelungsvorrichtungen, wobei jeweils der rechte den Rechen zeigende Teil um 9o° in die Zeichenebene geklappt ist.
  • In einem Rechenreinigungswagen i ist ein Windwerk 2 angeordnet, dessen Seile das Führungsgestell 3 und die Harke 4 tragen und betätigen. Die Seile 5 sind in S-förmiger Gestalt um Rollen 6 und 7 des Führungsgestells gelegt und greifen an der Harke 4 an, die mit Rollen 8 auf seitlichen Führungsbahnen io häuft. Auf den gleichen Fiihrungsbahnen io läuft das Fiilirtingsgestell 3 mit Rollen 11. 111 171g. 1 sind neben de cii Rechenreinigungswagen t in strichpunktierten Linien das Führungsgestell 3 und die Harke 4 in ihrer höchsten Stellung dargestellt. Nach Öffnen einer Klappe 12 kann das von der Harke- liochgeför-derte Schwemmgut in einen Tratisl>ort\@-agcri 13 befördert werden. Mit 14 ist der liüchstc: l,etriebswasserspiegel bezeichnet, so daß Führungsgestell 3 und IIarke 4 in der gezeichneten Stellung sich bereits unter Wasser befinden. Der hintere Teil des Führungsgestells besteht aus einem Behälter i_5 zur Aufnahme des Schweinniguts. Im unteren Teil der Fig. i und 2 ist der Rechen 16 dargestellt, der mittels Rollen 17 ebenfalls auf den Fü hrungsbalinen io laufen kann. Er schützt einen Einlauf 18, der durch einen Verschlußkörper 19 abgeschlossen werden kann und beispiels@@eise zu einer Wasserturbinenanlage führt. In dem unteren Teil der Fig. i ist das Führungsgestell 3 in einer Lage gezeichnet, in der es auf dem oberen Rand des Rechens 16 aufsitzt. Bei weiterem Nachlassen der Seile 5 kann es also nicht weiter nach unten laufen. jedoch senkt sich darin die Harke 4 und rollt hierbei Tiber den Rechen 16 herunter, wobei sie beispielsweise die Stellung .1 a einnimmt. Durch Betätigung eines Wippseils 2o, das in gleicher Weise wie die Seile 5 über Rollen am Führungsgestell geleitet sein kann, wird die Harke 4 geschwenkt, so daß sie die Stellung 4 b» einnimmt, in der sie über Schwemmgut, das am Rechen 16 ansitzt, hinweggleiten kann. In der untersten Stellung wird das Wippseil 20 nachgelassen, so daß die Harke 4 sich an den Rechen 16 anlegt und beim Hochfahren das Schwemmgut hoch zieht, bis es in den Behälter 15 übertritt. Bei weiterem Anziehen der Seile 5 wird die Harke finit dem Führungsgestell 3 zusammen hochgezogen, bis beide die obere gestrichelte Stellung am Rechenreinigungswagen i einnehmen.
  • Um zu verhindern, daß die Harke ..abläuft, ehe das Führungsgestell 3 auf dem Rechen 16 aufsitzt, was beispielsweise eintreten kann, wenn das Führungsgestell 3 sich unterwegs festklemmt, ist zwischen Fiihrungsgestell 3 und Harke 4 eine Verriegelung vorgesehen. Das Führungsgestell 3 kann ferner auch zum ,-Anheben des Rechens 16 verwendet werden und tr;igt zu diesem Zweck Haken 21. Die Fig. 3 bis 6 zeigen beispielsweise eine schematische Anordnung der Verriegelung für die Haken 21 und 22.
  • Ein Haken 22 kann die Achse 23 des Harkenrads e festhalten. Er steht unter der Wirkung einer Feder 24 und wird unter Zwischenschaltung eines Lenkers 25 über einen Winkelhebel 26 betätigt, der durch eine Stellstange 27 bewegt werden kann. Letztere tr;igt an ihrem unteren Ende ein Blech 28, (las gegen ein Führungsblech 29 anliegen kann, welches sich am oberen Ende einer Stange 30 befindet, die unter der Wirkung einer Feder steht und unten eine Anschlagplatte 31 trägt. Mit-dieser Anschlagplatte 31 kann ein Anschlag 32, der sich am oberen Rand des Rechens 16 befindet, zusainmenarbeiten. "/.wischen (las Blech 28 und das Fülirungsblecl1 29 kann ein Kontaktstück 33 treten, das unter Zwischenschaltung einer Feder 34 Tiber eine Stange 35 von einem Gewichtshebel 36 verschoben -,werden kann. Der Gewichtshebel 36 ist starr mit zwei Anschlägen 37 und 38 verbunden, die tun die gleiche Achse 39 wie der Gewichtshebel 36 schwenkbar sind. Um die Achse 39 ist ferner ein Doppelhebel 40 schwenkbar, der über Lenker 41, 42 an den oberen Fortsätzen 43 und 44 der Haken 21 angreift. _Am oberen Rand des Rechens 16 befinden sich ferner Zapfen 45, unter welche dieHaken 21 greifen können. Fig.3 zeigt die Stellung der Verriegelungen von Harkenhaken und Zari@genliaken im Rechenreinigungsbetrieb. Beim Hinunter- und Hinauffahren befinden sich die Zangenhaken 21 in Ruhestellung und sind durch den Gewichtshebel 36 verriegelt, dessen -Anschlag 37 gegen den Doppelliebel 4o anliegt. Das Kontaktstück 33 befindet :ich zwischen dein Blech 28 und dem Führungsblech 29. Die Harke 4 ist durch den Haken 22 gehalten. Beim Aufsetzen des Führungsgestells 3 auf den Rechen 16 können die Zangenhaken 21 nach wie vor nicht einklinken. Der Anschlag 32 stößt jedoch die Anschlagplatte 31 nach oben und löst hierbei unter Vermittlung des Kontaktstücks 33, der Stange 27, des Winkelhebels 26 und des Lenkers 25 den Haken 22, so (laß die harke 4 nunmehr frei gellt (v1;1. Fig.4, in der die Stellung der Harke nach dem Lösen der Haken 22 in strichpunktierten Linien ange(1eutet ist).
  • Soll die Vorrichtung zum Heben des Rechens verwendet werden, so wird (vgl. Fig.5) das Kontaktstück 33 durch Umlegen des Gewichtshebels 36 außer Wirkung gesetzt, so daß beim Aufsetzen des Führungsgestells 3 auf den Anschlag 32 keine Betätigung des Hakens 22 eintritt. Der mit dem Gewichtshebel 36 starr verbundene Anschlag 38 hat sich nunmehr aber derart gegen den Doppelhebel .4o gelegt, daß die Haken 21 nach unten hängen. Beim Aufsetzen des Führungsgestells 3 auf den Rechen 16 klinken die Haken 21 nunmehr hinter die Zapfen 45. Der Haken 22 verriegelt weiterhin die Harke 4.
  • Soll der Rechen hinuntergefahren und unten abgesetzt werden, so wird bei eingehängten Haken 21 der Gewichtshebel 36 nach links geschwenkt, jedoch bleibt das Kontaktstück 33 vor dem Blech 28, da die Haken 21 in eingeklinkter Stellung kein vollständiges Heriiberfallen des Gewichtshebels 36 nach links gestatten. Der Anschlag 37 liegt nämlich gegen den von den Haken 21 gehaltenen Doppelhebel 4o an. Trotz Eingriffs des Anschlags 32 bleibt deshalb die Harke verriegelt. Beim Aufsetzen des Rechens 16 springen die Zangenhaken 21 aus, und (las Kontaktstück 33 verschiebt sich weiter nach links (vgl. die strichpunktierte Stellung 33a). Die Harke bleibt gleichwohl verriegelt, da das Kontakt-' stück 33 nicht zwischen Blech 28 und Führungsblech 29 treten kann. Dieser Stellung des Kontaktstücks 33 entspricht die strichpunktiert eingetragene Stellung 36a des Gewichtshebels 36 und die Stellung 21a des Hakens 21. Beim Hochziehen des Führ-trngsgestells 3 geht die anschlagplatte 31 vom _Anschla"- 3= frri, 11u(1 ;las Kontaktstück 33 sclüebt sich in den Zwischenraum zwischen dem Blech 28 und dem Führungsblech 29, so daß wieder die Lage gemäß Fig. 3 erreicht ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenreini:gungsvorrichtung für tiefliegende Einläufe von Wasserkraftanlagen u. dgl. mit einer an Seilen aufgehängten; auf seitlichen Führungsrädern laufenden Harke, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Harke (4) zusammenarbeitendes, bis zur Rechenoberkante (16) an Seilen (5) ,herablaßbares, seitlich geführtes Führungsgestell (3) mit einer das hochgeharkte Schwemmgut führenden Rückwand bzw. einem Aufnahmebehälter (15) für das Schwemmgut vorgesehen ist.
  2. 2. Rechenreinigungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgestell (3) während des Anhebens und Ablassens auf der Harke (4) ruht und sich nach dem Ablassen auf den oberen Rand des Rechens (16) aufsetzt.
  3. 3. Rechenreinigungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (5) der Harke (4) und gegebenenfalls auch ihre Wippseile (20) S-förmig um je zwei am Führungsgestell angeordnete Rollen (6, 7) geführt sind.
  4. 4. Rechenreinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgestell (3) mit der Harke (4) durch eine Verriegelungsvorrichtung (22) verbunden ist, welche sich beim Aufsetzen des Führungsgestells auf den oberen Rand des Rechens (16) selbsttätig öffnet und wieder schließt, sobald die Harke beim Hochziehen an das Fizhrungsgestell anstößt.
  5. 5. Rechenreinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgestell, mit Haken (21) zum Bewegen des Rechens (6) bzw. Dammbalkens versehen ist, wobei eine einstellbare oder auch in Abhängigkeit von der Verriegelungsvorrichtung (22) der Harke (4) wirksame Sperre (36 bis 38) zur Verhinderung des ungewollten Einklinkers der Haken (21) angeordnet sein kann.
  6. 6. Rechenreinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Harke (4) in Anpassung an ,gekrümmte oder polygonal begrenzte Rechen selbst gekrümmt oder abgewinkelt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6i9 o59.
DEM8520A 1951-02-11 1951-02-11 Rechenreinigungsvorrichtung fuer tiefliegende Einlaeufe von Wasserkraftanlagen u. dgl. Expired DE850577C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039949B (de) * 1954-04-15 1958-09-25 Jonneret S A Atel Const Rechenreinigungsmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE619059C (de) * 1932-04-24 1935-09-21 J M Voith Fa Windwerk fuer Rechenreiniger mit einer zwischen Tragrollen schwenkbar angeordneten Reinigungsharke

Patent Citations (1)

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