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DE859915C - Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderstaenden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderstaenden

Info

Publication number
DE859915C
DE859915C DEP12265A DEP0012265A DE859915C DE 859915 C DE859915 C DE 859915C DE P12265 A DEP12265 A DE P12265A DE P0012265 A DEP0012265 A DE P0012265A DE 859915 C DE859915 C DE 859915C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
production
sputtering
ohmic resistors
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP12265A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Dr Hiesinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHYSIKALISCHES UNTERSUCHUNGSLA
Original Assignee
PHYSIKALISCHES UNTERSUCHUNGSLA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHYSIKALISCHES UNTERSUCHUNGSLA filed Critical PHYSIKALISCHES UNTERSUCHUNGSLA
Priority to DEP12265A priority Critical patent/DE859915C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE859915C publication Critical patent/DE859915C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors

Landscapes

  • Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderständen Der Erfindung liegt dieAufgabe zugrunde, Hochohmwiderstände herzustellen, die einen gleichbleibenden Widerstand unter ,den bei der Anwendung üblichen mechanischen und chemischen Beanspruchungen behalten. Dabei soll das Verfahren eine wirtschaftliche Herstellung bei der Serienanfertigung ermöglichen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wunde darin. gefunden, daß auf einer nichtleitenden Unterlage dünne Schichten von Verbindungen, insbesondere Oxyden, durch Kathodenzerstäubung dadurch aufgebracht werden, daß die von der Kathode zerstäubten Elemente durch Reaktion mit den im Zerstäubungsraum vorhandenen Gasen in die Verbindungen übergeführt werden. Der Erfindung liegt die Beobachtung zugrunde, daß Elemente, die nach der bisherigen Auffassung nicht zerstäuben, in Wirklichkeit doch in besonders hohem Maße zur Zerstäu.bung gelangen, aber im Gasraum die noch restlich vorhandenen reagierenden Gase aufzehren und. dann in nichtmetallischer Form zur Kondensation gelangen, in der sie der Beobachtung bisher entgingen. Bei der nun erfindungsgemäß ausgenutzten. Erzeugung von Verbindungen durch Kathodenzerstäwbung ist es oft wesentlich, in reiner Gasatmosphäre zu arbeiten, beispielsweise bei der Herstellung von Oxyden in reinem Sauerstoff.
  • Bei der Erfindung wenden die Verbindungen auf den schon bisher zur Herstellung von Hochohmwiderständen benutzten Nichtleitern, z. B. keramischen -Massen, Glimmer und Papier, niedergeschlagen. Als Widerstandsmaterialien, die hierauf nach dem beschriebenen Verfahren der Kathodenzerstäubung aufgebracht werden, werden vorzugsweise solche Verbindungen, z. B. Oxyde und Sulfide, ausgewählt, die eine Lichtabsorption aufweisen, die also gefärbt oder schwarz sind. Die dünnen, durch Kathodenzerstäubung hergestellten. Widerstandsschichten bestehen beispielsweise aus Oxyden, wie Fee 03, Cr2 03, Ni O, Co O, "Si O, sowie niederen Tntanoxydern oder aus Titannitrid.
  • Die Schichten lassen sich nach dem beschriebenen Verfahren der Kathodenzerstäubung in gleichmäßiger Dicke in einer Stärke zwischen einigen Moleküllagen bis beispielsweise iö--#zem herstellen-. Sie besitzen die Struktur, die ein beständigerHochohmwiderstand erfordert und haften .fest an der Grundlage. Sie übertreffen in diesen Eigenschaften Widerstandsschichten, die nach anderem Verfahren hergestellt sind.
  • Wesentlich für die wirtschaftliche Anfertigung der Hochohmwiderstände ist' daß die Schichten nach dem Verfahren der Kathodenzerstäubung in großen Serien ohne Schwierigkeit hinsichtlich der Einstellung des genauen Wertes für die Dicke der Beläge aufgebracht wenden können. Hierbei wird die Form der Widerstände in einfachster Weise durch Verwendung entsprechend gestalteter Schablonen genau vorgeschrieben.
  • Von großer Bedeutung ist weiterhin, daß sich bei der Fertigung kleinerer oder größerer elektrischer Geräteteile die Herstellung der Hochohmwiderstände mit der Herstellung anderer elektrischer Teile in der gleichen Zerstäubungsanlage verbinden läßt. Die Widerstandsschichten lassen sich nach diesem Verfahren auf beliebigen Schaltteilen und Bauteilen, z. B. einer Radioapparatur, aufbringen. Ohne Unterbrechung werden beispielsweise nacheinander in der gleichen Zerstäubungsanlage die Überzüge zum Aufbau der dielektrischen Schichten und zum Aufbau der Hochohmwiderstände sowie 'der zwischen diesen Bauelementen erforderlichen 'metallischen Leitungen (Verdrahtung) aufgebracht; gegebenenfalls wind in der gleichen Anlage das Aufbringen einer Schicht, beispielsweise aus einem leitenden Metall, auch durch Hochvalkuumverdampfung ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderständen, dadurch gekennzeichnet, daß dünne Überzüge von Verbindungen, insbesondere Oxyden, durch K athodenzerstäubung dadurch auf den elektrisch nichtleitenden Unterlagen aufgebracht werden, daß die von der Kathode zerstäubten Elemente durch Reaktion finit den im Zerstäubungsraum vorhandenen Gasen in: Verbindungen mit dem erforderlichen elektrischen Widerstand übergeführt werden. a. Verfahren nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathod-enzerstäubung. in chemisch reinen Gasen, beispielsweise reinem Sauerstoff, durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß solche Elemente in einer S auerstoffatmosphärekathodenzerstäubt werden, die hierbei die Bildung dünner Schichten lichtabsorbierender Oxyde bewirken.
DEP12265A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderstaenden Expired DE859915C (de)

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DEP12265A DE859915C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderstaenden

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DEP12265A DE859915C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderstaenden

Publications (1)

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DE859915C true DE859915C (de) 1952-12-18

Family

ID=7363970

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DEP12265A Expired DE859915C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Hochohmwiderstaenden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE859915C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200421B (de) * 1959-11-27 1965-09-09 Ibm Verfahren zur Herstellung von elektrischen Widerstaenden
DE1229435B (de) * 1961-04-24 1966-11-24 Western Electric Co Verfahren zur Herstellung von synthetischem Mullit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200421B (de) * 1959-11-27 1965-09-09 Ibm Verfahren zur Herstellung von elektrischen Widerstaenden
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