[go: up one dir, main page]

DE859773C - Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen - Google Patents

Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen

Info

Publication number
DE859773C
DE859773C DED7337A DED0007337A DE859773C DE 859773 C DE859773 C DE 859773C DE D7337 A DED7337 A DE D7337A DE D0007337 A DED0007337 A DE D0007337A DE 859773 C DE859773 C DE 859773C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grommet
cable lug
spout
elevations
longitudinal rib
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED7337A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dittelbach
Martin Dittelbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED7337A priority Critical patent/DE859773C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE859773C publication Critical patent/DE859773C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/12End pieces terminating in an eye, hook, or fork

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Kabelschuh zum Anschluß elektrischer Leitungen Die Erfindung bezieht sich auf am Ende von Leitungsdrähten od. dgl. zu befestigende Kabelschuhe, mittels welcher die Drähte an Klemmen angeschlossen werden können. Diese Kabelschuhe bestehen in der Regel aus einer als Lochplatte oder gabelförmige Platte ausgebildeten Klemmplatte mit radial angesetzter geschlitzter Tülle, in welche das Drahtende gesteckt wird. Dessen Befestigung am Kabelschuh erfolgt durch Zusammendrücken der Tülle und Verlöten des Drahtes in der Tülle. Das Verlöten ist umständlich und mühsam, es hat außerdem den Nachteil, daß der Kabelschuh nicht ohne weiteres auswechselbar ist. Überdies ist die Einsparung von Lötzinn wünschenswert, da es eingeführt werden muß.
  • Um eine feste Verbindung des Kabelschuhes mit dem Draht ohne Verlötung zu erzielen, ist vorgeschlagen worden, an der Klemmplatte eine längs geteilte Hülse mit konischem Außengewinde anzubringen und auf diese nach dem Einführen des Drahtes eine konische Mutter aufzuschrauben. Durch das Aufschrauben der Mutter werden die für sich starren Teile der Hülse in radialer Richtung gegeneinander gedrückt und gegen den in die Hülse eingesteckten Draht gepreßt. Die Hülse muß der jeweiligen Drahtstärke gut angepaßt sein. Stärkere Drähte passen nicht in die-Bbhrung der Hülse und dünnere Drähte werden nicht genügend festgeklemmt. Durch das Aufschrauben der konischen Mutter legen sich die Hülsenteile nicht mit ihrer .vollen Fläche an den eingesteckten Draht an, sondern nur in einer oderzweiLinien, daderDurchmesser der Bohrung der Hülse mit dem Durchmesser des Drahtes fast nie genau übereinstimmt. Die Herstellung einer mit konischemAußengewinde versehenen mehrteiligen Hülse sowie einer auf sie aufzuschraubenden Mutter mit konischem Gewinde ist umständlich, zumal dazu besondere Vorrichtungen erforderlich sind. Derartige Kabelschuhe sind wesentlich teurer als die der erst beschriebenenArt.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Kabelschuh mit einfacher geschlitzter Tülle zum Festklemmen des Drahtes so zu gestalten, daß zum Festklemmen des Drahtes in der Tülle gleichfalls eine Mutter verwendet wird, wobei jedoch die Nachteile der vorbeschriebenen Ausführungen vermieden werden. Das Neue besteht darin, daß die aus hiegsamem Material, vorzugsweise Blech, bestehende Tülle schwach kegelförmig derart gestaltet ist, daß ihr Außendurchmesser vom Ende nach der Ansatzstelle an der Klemmplatte hin zunimmt oder bei zylindrischer Form längsrippenartige vom Ende der Tülle nach ihrer. Ansatzstelle hin ansteigende Erhöhungen besitzt und daß auf die gewindelose Tülle eine Mutter aufgeschraubt ist, die beim Anziehen unter konzentrischem Zusammendrücken der geschlitzten Tülle und Anpressen derselben an den eingesteckten Draht Gewindegänge in die Oberfläche der Tülle einschneidet. Dabei kann eine Mutter handelsüblicher Ausführung verwendet werden. Uni zu erreichen, daß die Mutter in möglichst großen Umfange an der konischen Tülle zum Anliegen kommt, empfiehlt es sich, die Mutter an dem Aufsteckende konisch aufzureiben, so daß sie einem Gewindeschneideisen ähnlich wird.
  • Zweckmäßig wird die Tülle als Doppelkegel derart ausgebildet, daß ihre lichte Weite an der Ansatzstelle genau so groß wird wie am Ende. Dadurch wird erreicht, daß die Tülle beim Zusammendrücken durch die aufgeschraubte Mutter den in sie eingesteckten Draht am Ende und an der Ansatzstelle gleichzeitig festklemmt.
  • Die bei zylindrischer Tülle anzubringenden längsrippenartigen Erhöhungen können auf verschiedene Weise gebildet werden, z. B. durch Prägen oder durch Falten des Materials der Tülle.
  • In der Zeichnung ist der Kabelschuh gemäß der Erfindung in drei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Es zeigt .
  • Abb. i eine Draufsicht auf einen Kabelschuh mit doppelkegelförmiger Tülle, Abb. 2 eine Draufsicht auf einen Kabelschuh mit zylindrischer Tülle, auf welcher durch Prägen längsrippenartige Erhöhungen gebildet sind, Abb. 3 eine Draufsicht auf einen Kabelschuh mit zylindrischer Tülle, bei welcher die längsrippenartigen Erhöhungen durch Faltung des Materials der Tülle gebildet sind, Abb. q. einen Querschnitt des Kabelschuhes nach Abb. 3 gemäß Linien A-Ä Abb. 3 und Abb. 5 den Zuschnitt der Tülle bei der Ausf ührung gemäß Abb. 3 und q..
  • Der Kabelschuh besteht aus einer als Lochplatte i ausgebildeten Klemmplatte und einer damit unmittelbar zusammenhängenden radial verlaufenden Tülle 2, welche mit einemLängsschlitz versehen ist. DieLochscheibe und dieTülle bilden ein zusammenhängendes Ganzes. Der Kabelschuh ist also einteilig. Er ist aus biegsamem Material, insbesondere Blech, hergestellt. Die Lochscheibe kann an der der Tülle gegenüberliegenden Seite auch ausgeschnitten sein, so daß ein gabelförmiges Gebilde entsteht.
  • Zum Zusammendrücken der geschlitzten Tülle dient die Mutter 3 handelsüblicher Form, welche auf die Tülle aufgeschraubt wird. -Die Tülle selbst besitzt kein Gewinde. Die Gewindegänge werden durch die aufgeschraubte Mutter in die äußere Oberfläche der Tülle eingeschnitten. Damit die Mutter 3 die Tülle beim Aufschrauben zusammenpressen kann, ist die Tülle entweder, wie in Abb. i gezeigt ist, derart schwach konisch gestaltet, daß ihr Durchmesser vom Ende nach der Ansatzstelle der Tülle an der Lochscheibe zunimmt oder gemäß Abb. 2 bis 4. bei zylindrischer Form mit längsrippenartigen Erhöhungen versehen, welche vom Ende der Tülle nach ihrer Ansatzstelle hin ansteigen, so daß sie Keilform besitzen.
  • Die Bohrung der Mutter ist zweckmäßig von der einen Seite her konisch aufgerieben, ähnlich wie es bei Gewindeschneideisen der Fall ist. Dadurch wird das Aufschrauben der Mutter und das Einschneiden von Gewindegängen auf der Tülle erleichtert.
  • Die konische Tülle verengt sich nach der Ansatzstelle an derLochplattewieder auf denDürchmesser am Ende. Sie hat also die Form eines Doppelkegels. Damit soll erreichtwerden, daßsiebeimZusammendrücken an beiden Enden auf den eingesteckten Draht drückt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 2 sind die gleichmäßig auf den Umfang der Tülle verteilten längsrippenartigen Erhöhungen q, in die Tüllen eingeprägt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und q. sind die längsrippenartigen Erhöhungen durch nach außen gekehrte Falten 5 der Tülle selbst gebildet. Um das zu ermöglichen, wird dem Teil des Blechstückes, aus welchem die Tülle geformt wird, die Form der Abwicklung des Mantels eines Kegelstumpfes gegeben, wie in Abb. 5 gezeigt ist. Dieses Stückwird an den in Abb. 5 gestrichelt angedeuteten Stellen derart gefaltet, daß- das Werkstück rechteckig wird und somit die Abwicklung eines Zylindermantels darstellt. Das Werkstück wird zylinderförmig so gebogen, daß die gelegten Falten 5 nach außen zu stehen kommen. Im allgemeinen wird man an der Tülle viergleichmäßig auf den Umfang verteilteFalten vorsehen. D'ieseZahl kann bei größerem Durchmesser der Tülle erhöht werden.
  • Beim Aufschrauben der Mutter auf die Tülle wird diese nach Art einer Schlinge zusammengezogen, so daß sie sich gegen den Umfang des in sie eingesteckten Drahtendes legt. Damit wird der Draht allseitig erfaßt und bekommt einen festen Halt in der Tülle.
  • Die Tülleninnenwand bei allen Ausführungen wird durch die Mutter 3 an den Draht angepreßt, so daß er in der Tülle festen Halt bekommt und ein guter Kontakt bei geringem Übergangswiderstand entsteht. Gegebenenfalls kann die Tülle auch auf der Innenseite mit zweckmäßig durch Prägen erzeugten war'zenartigen Erhöhungen versehen werden, an welchen der Anpreßdruck besonders groß wird. Diese Erhöhungen wirken auf den in die Tülle eingesteckten Draht wie Krallen und geben ihm in der Tülle einen besonderen Halt.
  • Wenn im vorstehenden von der Herstellung eines Kabelschuhes aus Blech gesprochen ist, so soll damit nicht ausgeschlossen sein, daß er auch durch Gießen hergestellt werden kann. In diesem Fall müßte aber ein Material verwendet werden, welches auch nach dem Gießen entsprechende Biegsamkeit besitzt, damit die Tülle durch die Mutter gleichmäßig zusammengezogen und eine volle Anlage der Tülleninnenwandung an dem Draht herbeigeführt werden kann.
  • Zur Herstellung des Kabelschuhes kann auch einseitig plattiertes Blech verwendet werden, wenn eine Verbindung zwischen Leitern aus verschiedenen Metallen, z. B. Kupfer und Aluminium, hergestellt und Korrosionen durch galvanische Ströme, welche bei Zutritt von Feuchtigkeit an den aufeinanderliegenden Materialien entstehen könnten, vermieden werden sollen.
  • Gegenüber den bisher bekannten Kabelschuhen zeichnet sich die Ausführung gemäß der Erfindung durch die Wirtschaftlichkeit seiner Herstellung und die Leichtigkeit und Sicherheit der Montage aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kabelschuh in Form einer Klemmplatte mit am Rand sitzender längs geschlitzter Tülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle derart schwach kegelig gestaltet ist, daß ihr Durchmesser vom Ende nach der Ansatzstelle an der Klemmplatte zunimmt oder bei zylindrischer Form längsrippenartige vom Ende der Tülle nach ihrer Ansatzstelle hin ansteigende Erhöhungen besitzt und daß auf die gewindelose Tülle eine Mutter aufgeschraubt ist, die beim Anziehen unter Zusammendrücken der geschlitzten Tülle und Anpressen derselben an den in sie eingesteckten Leitungsdraht Gewindegänge in die Oberfläche der Tülle einschneidet. a. Kabelschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle aus biegsamem Material, insbesondere Blech, besteht. 3. Kabelschuh nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle als Doppelkegel derart ausgebildet ist, daß; sich die lichte Weite an der Ansatzstelle wieder auf den Durchmesser am Ende verringert. 4. Kabelschuh nach den Ansprüchen i, und a, dadurch gekennzeichnet, daß die längsrippenartigen keilförmig verlaufenden Erhöhungen der Tülle durch Prägen gebildet sind. 5. Kabelschuh nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, dj die längsrippenartigen keilförmig verlaufenden Erhöhungen der Tülle durch Faltenbildung in der Tülle erzeugt sind, wobei von einem Zuschnitt in der Form der Abwicklung des Mantels eines Kegelstumpfes ausgegangen wird, welcher durch die Faltenbildung an gleichweit voneinander entfernten Stellen in rechteckige Form überführt wird. 6. Kabelschuh nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterbohrung von der einen Seite her konisch aufgerieben ist. 7. Kabelschuh nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle auf der Innenseite mit warzenartigen Erhöhungen versehen ist.
DED7337A 1950-11-17 1950-11-17 Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen Expired DE859773C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED7337A DE859773C (de) 1950-11-17 1950-11-17 Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED7337A DE859773C (de) 1950-11-17 1950-11-17 Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE859773C true DE859773C (de) 1952-12-15

Family

ID=7032068

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED7337A Expired DE859773C (de) 1950-11-17 1950-11-17 Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE859773C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062070B (de) * 1955-09-23 1959-07-23 Steyr Daimler Puch Ag Rollenlagerung der Pleuelstange am Kurbelwellenzapfen, insbesondere fuer Kraftradmotoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062070B (de) * 1955-09-23 1959-07-23 Steyr Daimler Puch Ag Rollenlagerung der Pleuelstange am Kurbelwellenzapfen, insbesondere fuer Kraftradmotoren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2425070C3 (de) Elektrischer Steckverbinder für Koaxialkabel
DE1052493B (de) Becherfoermige Isolierhaube zur nichtloesbaren Verbindung an einer kappenfoermigen Endverbindungshuelse fuer elektrische Leiter
DE7632584U1 (de) Gehäuse oder Gehäuseteil für elektrische oder elektrisch betriebene Geräte und Kontaktelemente
DE4212771A1 (de) Rohrverschraubung
DE1765208B1 (de) Kabelklemme
DE1128901B (de) Gesenk zum Andruecken von Verbindungsklemmen
DE1151578B (de) Loetfreier Verbinder
DE2344045C2 (de) Lüsterklemme
DE9000964U1 (de) Stecker für den Anschluß von abgeschirmten Kabeln
DE859773C (de) Kabelschuh zum Anschluss elektrischer Leitungen
DE1515404B1 (de) Erdungsklemme zum Andruecken an den Abschirmmantel eines Koaxialkabels
DE1615578C3 (de) Anquetschzwinge
DE455722C (de) Klemme fuer elektrotechnische Zwecke, insbesondere Schalttafelklemme fuer vorderseitigen Anschluss
DE2229236C2 (de) An einer elektrischen Kupplung anbringbare Kabelbefestigung
DE2443385A1 (de) Elektrische verbindungsvorrichtung, verfahren zum herstellen einer elektrischen und mechanischen verbindung und formwerkzeug zum durchfuehren dieses verfahrens
DE1286173B (de) Kabeleinfuehrung mit Zugentlastung fuer Gehaeuse elektrischer Maschinen und Geraete
DE697713C (de) Aluminium-Kabelschuh
DE3127283C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen einer Preßhülse und einem Leiter
DE2439539C3 (de) Batterieklemme
DE2638586A1 (de) Schubsicherung fuer rohrverbindungen
DE1665893B1 (de) Vorrichtung zum elektrischen Anschluss eines abisolierten Kabelendes
DE2101458A1 (de) Drosselspule mit schraubenloser Anschlußklemme
DE933237C (de) Kupplungsverbindung fuer Rohre und Leitungen
DE2601236A1 (de) Gehaeuse fuer elektrische oder elektrisch betriebene geraete und kontaktelemente
DE632228C (de) Klemme fuer elektrische Drahtverbindungen