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DE859631C - Seilkuppelapparat mit zwei Klemmen fuer ein von diesen loesbares Zugseil - Google Patents

Seilkuppelapparat mit zwei Klemmen fuer ein von diesen loesbares Zugseil

Info

Publication number
DE859631C
DE859631C DEH7880A DEH0007880A DE859631C DE 859631 C DE859631 C DE 859631C DE H7880 A DEH7880 A DE H7880A DE H0007880 A DEH0007880 A DE H0007880A DE 859631 C DE859631 C DE 859631C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamps
load
cable coupling
clamping pressure
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH7880A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Zahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HASENCLEVER AG
Original Assignee
HASENCLEVER AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HASENCLEVER AG filed Critical HASENCLEVER AG
Priority to DEH7880A priority Critical patent/DE859631C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE859631C publication Critical patent/DE859631C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Seilkuppelapparat mit zwei Klemmen für ein von diesen lösbares Zugseil Bei Personendrahtseilbahnen des Umlaufsystems, bei denen sich die Seilbahnwagen in den Stationen vom Zugseil lÖsen, ist aus Sicherheitsgründen verlangt, daß am Laufwerk eines Wagens zwei Zugseilklemmen vorhanden sind. Jede Klemme allein soll den Wagen in der größten Steigung der Anlage mit Sicherheit halten. Die zweite Klemme soll ein voller Ersatz sein, falls eine der beiden Klemmen nicht wirken sollte. Die bekannten Konstruktionen von Laufwerken für Lastenseilbahnen, bei denen durch Anordnung einer Klemme das Eigengewicht der anhängenden Last benutzt wird, um den Klemmdruck zu erzeugen, lassen sich bei Anordnung von zwei Klemmen, von denen jede allein mit einem bestimmten Bruchteil der Last angedrückt wird, nicht anwenden. Die nachstehend beschriebene Erfindung macht es möglich, auch bei zwei Seilklemmen diese mit einem bestimmten Bruchteil einer Kraft von der Größe des Eigengewichtes der Läst für den Klemmdruck anzudrücken. Durch die neuartige Anordnung des Lastangriffes wird erreicht, daß das Eigengewicht des Wagens für jede Klemme genügend Klemmdruck erzeugt, um den Wagen in jeder Steigung mit Sicherheit zu halten. Die Klemmkraft kann auch statt aus dem Eigengewicht der Last durch eine entsprechend bemessene Federkraft erzeugt werden. Durch die Erfindung wird weiterhin ermöglicht, außer der Klemmkraft aus dem Eigengewicht der Last für jede Zugseilklemme eine zusätzliche Klemmkraft zu erzeugen. Die Sicherheit des Betriebes wird also dadurch bedeutend erh=3it, lall eine zweite Kraftquelle nutzbar gemacht wird. die zusätzlich einen hleinmdrticlc erzeugt. der unabhängig von der Last wirksam ist. Diese zusätzliche Kraft kann beliebig groß gewählt «-erden, so dai,3 für jede Steigung einer derartigen Anlage größte Sicherheit besteht.
  • Die Erfindunly schafft weiterhin die 'Möglichkeit einer Kontrolle des Kuppelvor;ganges. Durch das System der Last- bzw. der Kraftangriffe, die o-iell Klemmdruck erzeugen, kann der Hub, den das zugehörige Hebelsystem macht. benutzt werden, uni ein Signal oder eine 1e oritr<illeiiirichtun- zu betätigen. Das Si`iial oder die Iontrolleinrichtun kommt dann zur Wirkung, wenn der Kuppelvorgang nicht richtig erfolgte und wenn infolgedessen der Kleinindruck nicht groß genug ist. Die Anordnung einer solchen Kontrolle ist für die Sicherlieit, die bei Personentransport verlangt wird, von großer Bedeutung. Es erfolgt damit eine dauernde automatische Kontrolle: der Klemmkraft. Der Betrieb ist dann nicht nur @vie bei d°ii bekanntgewordenen Systemen von der Sorgfalt der Bedientiii-M,l,sleute abhängig.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Beispiel I Klemmkraft aus Eigengewicht (Abb. A, B -und C') An dem 1_aufwerk, bestehend aus den Laufrädern i, den Traversen 2 und dem Laufwerks-Izcrper 3, sind die zwei festen Klemmbacken .4 am Körper 3 angegossen. Die zwei beweglichen Klemmbacken 5 werden durch ein an sich bekanntes Knielielielsvstem geschlossen und geöffnet. Der Kuppelhebel der durch die Kuppelschiene ; für Schliefen bzw. Kuppelschiene 8 für Üifrien betätigt wird, bewirkt Öffnen und Schließen der Klemme.
  • Das Kniehebelsystenr, besteht aus der einstellbaren Druckstang:- 9 und dein 7 Kuppelhebel 6. Der Kuppelliebel (i ist in einem Gleitstuck iK.) gelagert.
  • Das Gehänge i i der Kabine ist finit dem Gehänge-. bolzen 12 in einer Traverse 13 gelagert. Die Traverse hat die beiden Augen 1d. und i s, die als_ Bolzenlager ausgebildet sind, wobei im Auge 15 das -Bolzenlager als Langloch ausgebildet ist.
  • An den Bolzenlagern 14 und 15 greifen die beiden einarmigen Hebel 16 an, die -an den Punkten 17 und i8 durch Bolzen am Laufwerkskörper 3 gelagert sind. In den beiden Hebeln 16 sind die io nnt den beiden Bolzen irr gelagert.
  • Der Kuppelvorgang spielt sich wie folgt ab: Iin ausgekuppelten Zustand ruht das Gehänge i i mit der Traverse 13 in dem Lager 2-, am Laufwerksk17rper 3. I .er Kuppelliebel 6 steht nach oben bei gl-öffneter @elemme, wie Abb. B zeigt. Die Zugfedern 21 halten die Klemme offen und damit den t Kuppelhebel 6 in der gezeigten Stellung.
  • Durch die Kuppelschiene ; wird der Kuppel Nebel6 nach unten gedrückt; dadurch kommt das Kniehebelsystem zurrt Schließen iAbb. C@. Die Länge der Druckstange c) ist so eingestellt, daß vor Erreichen der Schlußstellung des Kniehebelsystems ,-lie @eiIkl;mme .L. 5 geschlossen ist. Das weitere Schlief,--n des Knieliebelsystems muß nun so erfolgen, dalß der obere Drehpunkt 22 des Kuppel-(-, zusammen mit dem Gleitstück io nach oben #"edriickt wird, bis das Kniehebelsystem über die "1'otpunktlage hinaus geschlossen ist. Ilas Knieliebelsystem legt sich in der Schließlage gegen den Anschlag 2d. des Laufwerkskörpers 3.
  • Durch das Hochdrücken des Gleitstückes io beim °:chlieilen des Kniehebels wird der Hebel i$ angehoben und damit gleichzeitig durch die Traverse j,3 <las Gehänge i i. Wenn dann beide Klemmen .1. geschlossen sind, steht das gesamte Hebelsystem unter der Einwirkung der Last am Gehängebolzen 12.
  • In diesem Zustand wirkt dann das Eigengewicht der Last auf die beiden Klemmen durch die Hebelübersetzung ei. : e. Durch entsprechende Wahl der Vbersetzungsverhältnisse wird erreicht, daß die Hälfte cler@ Last, die für je eine Seilklemme zur l,`erfügung steht, groß genug ist, genügend Klemmhraft zu erzeugen, um mit der Einzelklemme die @;esanite Last in der größten Steigung zu halten.
  • Wenn der Seilbalinwagen einer solchen Bahn in einer Steigung steht, ändert sich durch die Schräglage des Laufwerkes die Angriffsrichtung der Last am Gehängebolzen 12. Durch die Anordnung des Hebelsystems wird erreicht, daß auch dann jede Klemme den halben Lastanteil zur Erzeugung des Klemmdruckes erhält. In Abb. D ist das schematisch dargestellt. Im eingekuppelten Zustand, also bei angehobenem Gehänge i i mit der Traverse 13. liegen die Punkte 12 des Gehängebolzens i4bzw. 15 der Augen der Traverse 13 sowie il bzw. 18 der Endpunkte der -Hebel 16 in einer Geraden. Es wirken dann aus der Last am Punkt 12 die kleine Kraft Pi am großen Hebelarm a1 und die große Kraft P= am kleinen Hebelarm a2.
  • Die Anordnung der Signalanlage bei dieser Ausführung ist in Abb. H, J und K dargestellt. Durch einen Schleifkontakt 25 wird eine Stromschiene 26 berührt: Vom Schleifkontakt aus führt eine Leitung zum Federschalter 2,^. Der Feder-_scliaIter 2; wird durch die Traverse 13 betätigt, wenn diese Traverse 13 bei einwandfreiem Kuppelvorgang angehoben ist. Bei Betätigung schließt der Federschalter 2; den Stromkreis Schleifkontakt-Masse, und die Signallampe#28 glüht auf.
  • In Abb. H, J und K sind die -Vorgänge des Kup-I-elns dargestellt.
  • Abb. H: Beide 1-Z-lemm.en sind offen, die Hebel 16 sind in Ruhestellung. Dadurch ist auch der Schalter =; nicht betätigt, ist also noch offen.
  • Abb. f: Eine der Seilklemmen ist geschlossen. ein Hel;el iti ist angehoben und damit die Traverse 13 einseitig angehoben. Der Schalter 2,^ kann auch dann noch nichtbetätigt werden. Er bleibt offen.
  • Abb. K: Beide Klemmen sind vorschriftsmäßig geschlossen. Die Hebel 16 sind beide äng°.hoben und damit die Traverse 13. . Die Traverse 13 hat den Schalter r; betätigt, d. h. ihn geschlossen, und damit ist der Stromkreis .der Signallampe 28 :eschlossen. und die Lampe glüht auf. Abb. I-1; T und K zeigen also die Wirkung der Signalanlage. Es ist ersichtlich, daß die Signalanlage''nicht betätigt- -wird; wenn nicht einwandfrei gekuppelt ist bzw. enn nicht der vorgeschriebene Klemmdruck erreicht wird. Der -Federschalter 27 ,;cliließt-dann den Stromkreis der -Lampe nicht; das Kontrollsignal bleibt aus. Das- ist das Zeichen, daß nicht richtig gekuppelt ist. Der Wagen darf die Station nicht verlassen. Die Bahn wird stillgesetzt.
  • Diese Kupplungskontrolle kann auch in der Art vorgenommen werden, daß durch den Schalter 2; rin Relais angesprochen wird. Dieses. Relais bleibt unter Strom, wend der Wagen ordnungsgemäß gekuppelt ist. In Abb. L, 11 und N ist diese Anordnung dargestellt.
  • Der Schalter a7 ist über den Schleifkontakt 25 und die Stromschiene 26 mit der Stromquelle des Relais 29 verbunden. Der zweite Pol des Schalters liegt an der Masse: Ist der Schalter 27 nicht geöffnet, dann wird -das Relais, sobald der .Wagen mit dem Schleifkontakt -25 die Schiene 26 berührt, l:urzgescltlöazl, lind über das Relais 29 wird dann der Antriebsmotor stillgesetzt: Abb. L, NI und N zeigen die Arbeitsweise der- Kontrolle über das Relais.
  • Abb. L zeigt das Laufwerk in der Kontrolle. Die Hebel 16 sind nicht angehoben, d. h. die Klemmen d., 5 sind nicht geschlossen oder geschlossen mit ungenügendem Klemfndruck. Die Traverse 13 hat dann den Schalter --7 nicht geöffnet.; der Stromkreis des Relais 29 ist über den Schleifkontakt 25 und über den Schalter 27 kurzgeschlossen.- Das stromlos gewordene Relais gibt seinen Anker frei und unterbricht die Stromzuführung zum Antriebsmotor.
  • Abb.M zeigt ein Laufwerk in der Kontrolle, wenn nur eine der Klemmen d., 5 ordnungsgemäß mit genügendem I`lemmdrucl: geschlossen ist. Die zweite Klemme ist offen geblieben oder hat zu wenig Klemmdruck. Dann ist nur einer der Hebel 36 in Arbeitsstellung und dadurch die Traverse 13 nur teilweise angehoben und kann den Schalter 27 so nicht öffnen. Auch hier wird das Relais durch die Kontrolle stromlos gemacht.
  • Abb. N zeigt das Laufwerk mit richtig geschlossenen Klemmen. Die beiden -Hebel 16 sind in Arbeitsstellung. Dadurch hat die Traverse 13 den Schalter 27 geöffnet. Der Stromkreis des Relais z9 bleibt geschlossen, und der Wagen kann die Station --erlassen. Beispiel 1I Klemmkraft aus Federdruck (Abb. EJ Das System des Kraftangriffes bleibt das gleiche -wie bei Beispiel I, nur ist bei dieser Ausführung das Gehänge i i mit dem Gehängebolzen 1:2 in einem am Laufwerk festen Lager gelagert. Die beiden Hebel 16 werden durch je eine Zugfeder 30 an den Punkten 14. und 15 mit der erforderlichen Kraft nach unten gezogen, die den genügend großen Klemmdruck erzeugt. Die Traverse 31 ist bei diesem Beispiel ebenso gelagert wie die Traverse 13 beim Beispiel I und betätigt auch hier den Schä;lter-27. Bei' geöffneter -Kietnrrle-@.;" 5,-alsä':bei abgekuppeltem Laufwerk, ruhen die beiden -Hebel 16 auf den Anschlägen 36 am Laufwerkskörper 3. - . Beispiel III Klemmkraft aus Eigengewicht der Last Und Federdruck (Abb. F) Das System des Last- bzw. Kraftangriffes bleibt das gleiche wie beim Beispiel I. Bei dieser Ausführung aber wirken auf den Hebel 1-6 außer der Last aus dem Eigengewicht noch je eine Druckfeder 32. Die Druckfedern 32 sind ein vollständiger Ersatz für die Belastung aus dem Eigengewicht am Gehänge i i. Damit- ist für jede Klemme eine zolle Reserve vorhanden. . Beispiel IV Klemmkraft aus Federdruck ohne Hebelübersetzung (Abb. G) Diese Ausführung zeigt ein Beispiel, bei dem der erforderliche Klemmdruck ebenfalls nur von zwei Druckfedern 33 erzeugt wird. Das Gehänge i i. ist hier wie beim Beispiel II mit dem Gehängebolzen 1.2 in einem ani Laufwerk festen Lager gelagert. Die Federn 33 wirken bei diesem Ausführungsbeispiel jedoch nicht über ein Hebelsystem, sondern greifen in bekannter Weise direkt am Gleitstück io an. Die Hubbewegung des Gleitstückes, wodurch der Federdruck für die Klemmen d., 5 erzeugt wird. wird- benutzt, um den Schalter 27 über ein Hebelpaar 3:I und das Mittelstück 35 zu betätigen. Abb: -G zeigt die Stellung der Druckfedern 33 und des Hebelsystems 3.4 und 35 bei offener Klemme .l., 5. Der Schalter 27 ist in diesem Ausführungsbeispiel also offen, der Stromkreis der Signallampe ist nicht geschlossen.
  • Die Sicherheitssignaleinrichtungen arbeiten bei den Ausführungsbeispielen II, III und IV genau so wie beim Beispiel I.
  • Die vorstehend beschriebene Erfindung macht es also möglich, den Verschleiß- der Klemmbacken mit der Signal- bzw. Kontrolleinrichtung zu prüfen. Ist der Verschleiß zu stark geworden, so kann das Kniehebelsystem 6 und 9 zum Schließen gebracht werden, ohne daß der nötige Klemmdruck zwischen den Klemmbacken .a. und 5 vorhanden ist. Die beiden Hebel 16 bei den Beispielen I. 1I und III bzw. die Hebel 34 beim Beispiel IV würden dann durch das Gleitstück io nicht angehoben. Der Schalter 27 kann dann nicht betätigt -werden. Das Signal der Kupplungskontrolle bleibt aus. Die Bahn muß stillgesetzt werden bzw. wird durch Ansprechen des Relais 29 automatisch stillgesetzt.
  • Durch diese Kontrolleinrichtung -wird auch die bei Personenbahnen vorgeschriebene periodische Kontrolle der Klemmkraft einfach und sicher. In den Stationen wird ein Prüftand eingerichtet, wo durch Schließen und Öffnen der Klemmen im Stillstand der Klemmdruck geprüft -wird. Die auch auf dem Prüfstand eingebaute Signal- und Kontrolleinrichtung gibt dann selbsttätig an, ob noch genügend Klemmdruck erzeugt wird, wenn nicht, ob dann durch Nachstellen der Klemmen mit der Druckstange 9 wieder der erforderliche Druck erreicht wird, oder aber, ob vollständig neue Klemmbackeneinlagen an Stelle der abgenutzten einzubauen sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜ CHE: i. Seilkuppelapparat mit zwei Klemmen für ein von diesen lösbares Zugseil, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Klemmen (4, 5) der Klemmdruck mit dem Eigengewicht der Last oder durch zwei getrennte Federn (3o in Abb. E) erzeugt und durch entsprechende Hebelanordnung (16) erreicht wird, daß jede der zwei Klemmen aus einer Einzellast oder -feder so viel Klemmdruck erhält, daß sie die gesamte Last allein in der größten Steigung der Anlage mit der erforderlichen Sicherheit zu halten vermag.
  2. 2. Seilkuppelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß' im eingekuppelten Zustand die Angriffspunkte (14 bzw. 15) der Hebel (16) an einer den Gehängebolzen (12) tragenden Traverse (13) sowie die am Laufwerkskörper (3) angreifenden Gelenkpunkte (17, 1$) mit dem. Gehängebolzen je in einer Geraden (12, 14, 17 bzw. 12, 15, 18 in Abb. D) w liegen, so daß auch bei großen Fahrbahnneigungen auf jede Klemme (q., 5) der gleiche Anteil der Last wirkt.
  3. 3. Seilkuppelapparat nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Eigengewicht der Last noch zusätzliche Federkraft (32) zur Erzeugung des Klemmdruckes verwandt wird (Abb. F).
  4. 4. SeilkuppeIapparat nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Hebelsystems (16), der zur Erzeugung der Klemmkraft erforderlich ist, benutzt wird, um eine Signaleinrichtung (27) zu betätigen, die selbsttätig anzeigt, ob die Klemmen des Apparates mit der erforderlichen Kraft geschlossen sind.
  5. 5. Seilkuppelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn für beide Klemmen (4, 5) der Klemmdruck durch zwei getrennte Federn (30) erzeugt wird, diese so an einem Gestänge (16) angeordnet sind, daß der Arbeitshub der Federn benutzt wird, um die Federkraft durch eine Signaleinrichtung (27) zu prüfen, die nicht genügend großen Arbeitshub jeder der Federn selbsttätig anzeigt.
  6. 6. Seilkuppelapparat nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (27) dazu benutzt wird, um ein Relais (ä@9) zu betätigen, das bei fehlerhafter Kupplung den Antriebsstrom der Anlage unterbricht (Abb. L, M und N).
DEH7880A 1951-03-17 1951-03-17 Seilkuppelapparat mit zwei Klemmen fuer ein von diesen loesbares Zugseil Expired DE859631C (de)

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DE (1) DE859631C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237161B (de) * 1959-06-29 1967-03-23 Pohlig Heckel Bleichert Klemm- und Loesevorrichtung fuer mittels zweier Zugseile angetriebene Drahtseilbahnen, Schraeg-aufzuege u. dgl.
DE1260510B (de) * 1962-05-16 1968-02-08 Schwermaschb Verlade Und Trans Kuppelapparat fuer Einseilbahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237161B (de) * 1959-06-29 1967-03-23 Pohlig Heckel Bleichert Klemm- und Loesevorrichtung fuer mittels zweier Zugseile angetriebene Drahtseilbahnen, Schraeg-aufzuege u. dgl.
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