DE859421C - Bandvereinigungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung - Google Patents
Bandvereinigungsmaschine od. dgl. mit WickelvorrichtungInfo
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- DE859421C DE859421C DES19364D DES0019364D DE859421C DE 859421 C DE859421 C DE 859421C DE S19364 D DES19364 D DE S19364D DE S0019364 D DES0019364 D DE S0019364D DE 859421 C DE859421 C DE 859421C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G27/00—Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes
- D01G27/02—Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes with lap-roll or the like loaded to provide firm packages
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Bandvereinigungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung Bei den bekannten Bandvereinigungsmaschinen werden die aus den Töpfen entnommenen Bänder durch Nebeneinanderlegen in Watteform gebracht und unter Druck auf einen Stützkörper (Holzspule) aufgewickelt.
- Derartige Wickel sind in der Regel ungleichmäßig dicht, und zwar sowohl in radialer wie in axialer Richtung und ihre seitlichen Begrenzungsflächen sind nicht glatt, sondern zeigen ein schlissiges Aussehen und neigen zum Zusammenfallen.
- Der radiale Dichtenunterschied ist die unvermeidliche Folge des mit zunehmendem Wickel abnehmenden Preßdrucks. Bekanntlich wird beim Aufwickeln der Wattebahnen auf die Wickelhülse der sich bildende Wickel durch zwei geriefelte Trommeln angetrieben, gegen welche er mit Hilfezweier Preßkopfzahnstangen gepreßt wird. Diese Pneßkopfza:hnstangen sind insofern belastet, als deren Aufwärtsbewegung durch die Wirkung einer Backen- oder Bandhremse stark behindert wird. Dieser Preßdruck P (vgl. Abb. i) zerlegt sich in zwei Komponenten P1 und P2, welche normal zu den jeweiligen Berührungsflächen zwischen Riefeltrommeln und Wickeln wirken. Mit zunehmendem Wickel nimmt der Winkel ß, den diese Komponenten miteinander bilden, ab und dementsprechend fällt auch ihr Wert, denn es ist nach dem Cosinussatz d. h. je kleiner der Winkel, desto geringer die Pressung. Bei kleineren Wickeln ist die hierdurch bedingte Lockerung der äußeren Wickellagen nicht so bedeutend wie bei großen Wickeln von beispielsweise 6oo mm Außendurchmesser und 6o bis 70 kg Gewicht, wie sie in der Woll- und Leinenspinnerei Verwendung finden. Bei letzteren ist die Kohäsion im Größtteil des Wickels gefährdet, um so mehr, als durch die Elastizität der Wickelmasse diese Lockerung noch begünstigt wird.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, satte und- gleichmäßig dichte U"ickel mit vollkommen glatten, nicht zusammenfallenden Seitenflächen auf Bandvereinigungsmaschinen zu erzeugen.
- Erfindungsgemäß wird daher das den Bremseffekt erzeugende Belastungsmoment mit zunehmendem Wickel verhältnisgleich vergrößert, so daß damit der Preßdruck des Wickels während der Wickelbildung konstant bleibt. Zu diesem Zweck ist beispielsweise (Abb. 2) das Bremshebelbelastungsgewicht i auf dem Bremshebel 2 verschiebbar angeordnet, und die Zahnstange 3, welche von der aufsteigenden Preßkopfstange4 durch das Zahnrad 3 angetrieben wird, erzeugt, bei zunehmendem Wickel die zur Iionstanthaltungder Preßdruckkomponenten P, und P., erforderliche Vergrößerung des Hebelarmes a des Gewichts i bzw. des Preßdrucks P. Gegebenenfalls kann durch entsprechende Wahl des Antriebs der Zahnstange 3 ein mit zunehmendem Wickel steigender Preßdruck erzeugt werden.
- Auf einer so ausgeführten Maschine können in den meisten Fällen einwandfreie Wickel hergestellt werden. Es kann jedoch trotz des gleichmäßigen Preß.drucks des Wickels -%_orkommen, daß manchmal die einzelnen Wattebahnen in ihrem Querschnitt Dickenunterschiede aufweisen, da sie ja lediglich durch das Nebeneinanderliegen einzelner Bänder entstanden sind und die Bandzentren sich bei der Pressung niemals so vollkommen verflachen, daß sie nicht gegenüber den faserärmeren Bandrändern hervortreten.
- Nun kommen aber beim Aufwickeln einerseits stets die dicken Watte-bahnstränge. andererseits die dünnen Bannfurchen aufeinander zu liegen, so daß der fertige Wickel auch in axialer Richtung ungleichmäßig ausfällt und infolgedessen leicht zusammenfällt, um so mehr, als die außenliegenden Bänder der Wattebahn nicht genügend mit den Nachbarbändern verschmolzen sind. Es ist verständlich, daß selbst der nach der Erfindung vorgesehene gleichbleibende Preßdruck bei solchen Ungleichmäßigkeiten keinen restlos einwandfreien Wickel ergeben kann. Damit nun der konstante Preßdruck nach der Erfindung richtig zur Auswirkung gelangen kann, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine bewegliche Bandführung mit seitlicher Hinundherbewegung den Einzugszylinidern vorgelagert. Dadurch wird ein gleichmäßiger Wattequerschnitt erhalten, denn die nebeneinanderliegenden Bandränder werden durch gegenseitige Reibung miteinander verschmolzen. Es ergibt sich an allen Stellen :gleiche Dichte, und nun kann sich der Preßdruck im Sinne der Aufgabe der Erfindung auch vollkommen auswirken. Der fertige Wickel zeigt dann in jedem Falle an allen Stellen gleiche Dichte und ist seitlich vollständig glatt. Dementsprechend enthält er auch bei gleichem Durchmesser eine erheblich größere Wattenlänge bzw, ein höheres Gewicht.
- Die beschriebenen Maßnahmen können sinngemäß auch bei anderen wickelbildenden Maschinen, z. B. Schlagmaschinen, Anwendung finden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bandvereini.gungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung, bei welcher der Wickel auf Zwei ihn antreibende Trommeln gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Wickels gegen ,die Trommeln während der Wickelbildung durch entsprechende Vergrößerung der Belastung mit zunehmendem Wickeldurchmesser konstant gehalten wird.
- 2, Bandvereini,gungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung, bei welcher der Wickel auf zwei ihn antreibende Trommeln gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Wickels gegen die Trommeln während der Wickelbildung durch entsprechende Vergrößerung der Belastung mit zunehmendem Wickeldurchmesser vergrößert wird.
- 3, Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremshebelbelastungsgewicht der den Preßdruck des Wickels erzeugenden Bremse verschiebbar ist. 4.. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Einzugszylindern eine bewegliche Bandführung mit seitlicher Hinundherbewegung vorgelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES19364D DE859421C (de) | 1942-09-20 | 1942-09-20 | Bandvereinigungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES19364D DE859421C (de) | 1942-09-20 | 1942-09-20 | Bandvereinigungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE859421C true DE859421C (de) | 1952-12-15 |
Family
ID=7475850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19364D Expired DE859421C (de) | 1942-09-20 | 1942-09-20 | Bandvereinigungsmaschine od. dgl. mit Wickelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE859421C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1083160B (de) * | 1955-11-12 | 1960-06-09 | Spinnerei Karl Marx Veb | Vlieswickler |
| DE1083718B (de) * | 1956-02-28 | 1960-06-15 | Schubert & Salzer Maschinen | Wickelvorrichtung fuer Faserbaender oder Wattebahnen an Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen |
| DE1096257B (de) * | 1955-04-04 | 1960-12-29 | Kammgarnspinnerei Stoehr & Co | Vorrichtung zum Aufwickeln von Faserbaendern u. dgl. |
| US3604649A (en) * | 1968-05-15 | 1971-09-14 | Ahlstroem Oy | Method and apparatus for winding up traveling webs |
-
1942
- 1942-09-20 DE DES19364D patent/DE859421C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096257B (de) * | 1955-04-04 | 1960-12-29 | Kammgarnspinnerei Stoehr & Co | Vorrichtung zum Aufwickeln von Faserbaendern u. dgl. |
| DE1083160B (de) * | 1955-11-12 | 1960-06-09 | Spinnerei Karl Marx Veb | Vlieswickler |
| DE1083718B (de) * | 1956-02-28 | 1960-06-15 | Schubert & Salzer Maschinen | Wickelvorrichtung fuer Faserbaender oder Wattebahnen an Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen |
| US3604649A (en) * | 1968-05-15 | 1971-09-14 | Ahlstroem Oy | Method and apparatus for winding up traveling webs |
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