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DE858948C - Verpackung fuer stossempfindliche Gegenstaende, insbesondere Sprengladungszuender - Google Patents

Verpackung fuer stossempfindliche Gegenstaende, insbesondere Sprengladungszuender

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DE858948C
DE858948C DED2231A DED0002231A DE858948C DE 858948 C DE858948 C DE 858948C DE D2231 A DED2231 A DE D2231A DE D0002231 A DED0002231 A DE D0002231A DE 858948 C DE858948 C DE 858948C
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DE
Germany
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container
compartment
tongues
compartments
packaging according
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DED2231A
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English (en)
Inventor
Leslie Noel Darbyshire
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Publication date
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    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/30Containers for detonators or fuzes
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    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. DEZEMBER 1952
D2331 XII72 d
Die Erfindung betrifft eine Verpackung für stoßempfindliche, z. B. zerbrechliche oder in anderer Weise mechanisch beeinflußbare Gegenstände, insbesondere Sprengladungszünder. Der Zweck der Erfindung richtet sich darauf, eine Verpackung zu schaffen, die einen bisher unerreichten Grad der Sicherheit im Transport und in der Handhabung von elektrischen Zündern, wie sie bei Sprengladungen u. dgl. in Verbindung mit explosiven Materialien gebraucht werden, zu erreichen. Ein solcher Zünder besteht im allgemeinen aus einem zylin-' drischen Körper, der den Zündsatz enthält, sowie einem daran befestigten langen elektrischen Leitungskabel, das zwecks bequemerer Handhabung in Form einer Docke gebündelt ist, die um ihreMitte, z. B. mit Hilfe des freien Endes der Leitung, derart zusammengebunden ist, daß ein langes Bündel von "verhältnismäßig kleinem Querschnitt entsteht.
Solche Zünder werden üblicherweise durch Sprengmeister in Minen und Steinbrüchen und bei dergleichen Arbeiten in Kästen gebraucht, die verschiedene Fächer für je einen Zünder enthalten. Diese müssen unter schwierigen und beschwerlichen Bedingungen oder bei spärlicher Beleuchtung gehandhabt werden. Ein Nachteil der bisher benutzten Kästen besteht darin, daß bei der Entfernung eines einzelnen Zünders es möglich ist, daß ein anderer unbeabsichtigt verschoben oder mit herausgezogen wird, was Gefahrenmomente mit sich bringt. Überdies Avar, was die Arbeitsbedmgungen anbelangt, der bisherige Schutz gegen die Möglichkeit der Beschädigungen von Zündern oder ihrer Explosion beim Fallenlassen der Kästen oder bei Stößen gegen harte Gegenstände, wie sie unerwartet oder zufällig dem die Kästen ^tragenden Mann begegnen können, unzureichend.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß die Verpackung so ausgebildet, daß der Behälter eine Haltevorrichtung für die Gegenstände enthält, die diese gegen Verschiebung sichert. Diese Haltevorrichtung besteht aus einer Anzahl elastischer Lappen, die sich nach innen undüber das offene Ende des Behälters erstrecken oder auch innerhalb oder in der Nähe des offenen Endes jedes Faches angeordnet sind. Die Haltevorrichtung kann insbesondere aus biegsamem oder federndem Material bestehen und einerseits eine zufällige Verschiebung der verpackten Gegenstände verhindern, andererseits als Isolation oder Pufferung gegen Stoßbeanspruchung wirken.
Insbesondere kann die Haltevorrichtung aus einem Paar Gliedern von umgekehrt L-förmigem Querschnitt bestehen, deren jedes einen vertikalen Schenkel hat, der an dem oberen Teil der beiden Längsseitenwandungen des Behälters anliegt, sowie einem quer oder waagerecht verlaufenden Schenkel, der sich gegen den gleichen Schenkel des gegenüberliegenden Gliedes über die Mündung eines Faches oder die oberen Mündungen einer Reihe von Fächern erstreckt. Die Haltevorrichtung kann ferner aus einer Kappe oder einem Deckel für ein Fach oder für eine Anzahl von Fächern bestehen, wobei die Kappe oder der Deckel mit zwei vertikalen Schenkeln versehen ist, die am oberen Teil der beiden Längsseitenwandungen des Behälters anliegen, während ein Paar Zungen oder eine Anzahl von Zungenpaaren sich über die Mündung des Faches oder eines jeden Faches gegeneinander erstrecken. Ein oder mehrere Zungenpaare können dabei einen in der Querrichtung der Mündung des Behälters abschließenden Teil bilden und mit einem oder mehreren Schlitzen entsprechend der Mündung oder den Mündungen der Fächer versehen sein. Jeder Teil eines Zungenpaares kann dabei mit entsprechenden Verschlußelementen, z. B. den Ver-Schlußelementen eines Druckknopfes, versehen sein. Zweckmäßig erhält jedes Fach im Behälter in der Xähe des offenen Endes in den zwei Seitenwanduugen gegenüberliegende Öffnungen, wobei die Haltevorrichtung aus Kissen, Platten, Streifen, Bändern u. dgl. besteht, die außen an den Wandungen anliegen und mit ihren Zungen durch die Öffnungen greifen. Die Kissen, Platten, Streifen, Bänder od. dgl. der Haltevorrichtung können mit Knöpfen versehen sein, die in die Öffnungen des Behälters eingreifen. Auch kann jedes Fach im Behälter eine Öffnung in einer Wandung in der Nähe seiner Mündung haben, wobei die obere Umrandung der gegenüberliegenden Wandung eine Aussparung enthält und die Zunge oder die Zungen der aus einem Kissen, einer Platte, einem Streifen oder einem Band oder einer Reihe derartiger Teile bestehenden Haltevorrichtung sich teilweise in das Innere des Faches oder der Fächer erstrecken.
Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Ausbildung einer derartigen Verpackung für stoßempfindliche Gegenstände sind aus den Zeichnungen ersichtlich, die verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise darstellen.
Fig. ι zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Zünderkasten nebst Deckel, der teilweise weggebrochen ist;
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie II-II in Fig. ι;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf einen Kasten bei abgenommenem Deckel mit entsprechenden Haltevorrichtungen;
Fig. 4 ist ein Teil eines Vertikalschnitts entsprechend dem oberen Teil von Fig. 2, in dem eine abgeänderte Ausführungsform dargestellt wird;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Halteeinrichtung, wie in Fig. 4 dargestellt, nebst Kasten bei abgenommenem Deckel;
Fig. 6 ist ein Teil eines Vertikalschnitts, ähnlich wie in Fig. 4 dargestellt, jedoch einer anderen Ausführungsform der Halteeinrichtung;
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf den in Fig. 6 dargestellten Kasten bei abgenommenem Deckel.
Bei allen Ausführungsformen besteht das Gehäuse zur Aufnahme der Zünder aus einem Kasten 1, der z. B. aus Weißblech, Gummi, Leichtmetall oder einem anderen Werkstoff gefertigt sein kann. Auf denselben ist ein Deckel 2 aufgepaßt, der mit einem Traggriff 3 sowie mit Bügeln 4 versehen ist, durch welche ein Gürtel für den Träger durchgezogen werden kann, so daß die den Kasten tragende Person dabei die Hände frei behält. Dabei kann eine Einrichtung zum Verschluß des Deckels mit am Kasten und am Deckel befestigtem Teil vorgesehen sein. Zweckmäßig können der Kasten und der Deckel, wie dargestellt, außen mit einer Haspe 5 und mit einer Krampe 6 versehen sein, um den Kasten z. B. mit Hilfe eines Vorlegeschlosses zu verschließen. Der Boden des Kastens kann innen mit einem elastischen oder weichen Kissen7, z.B. aus Filz bestehend, ausgelegt sein. Auch der Deckel kann eine derartige elastische oder weiche Einlage 8 haben, die ebenfalls aus Filz bestehen kann.
In einem solchen äußeren Kasten können mindestens eine oder, wie in Fig. 1 dargestellt, vorzugsweise zwei Innenbehälter 9 angeordnet sein, die in eine Anzahl tiefer Abteilungen 10 von verhältnismäßig kleinem Querschnitt unterteilt sein können. Diese Abteilungen sind oben offen und dienen dazu, je einen Zünder 11 aufzunehmen. In der in der Zeichnung veranschaulichten typischen Ausgestaltung ist der Kasten mit zwei Innenbehältern 9 versehen, deren jeder eine Reihe von Abteilungen 10, z. B. fünf, enthält, wobei die beiden Behälter Seite an Seite angeordnet sind. Die Behälter können auch Ende an Ende oder in anderer Weise angeordnet werden. Ferner ist es auch möglich, mehr als zwei Behälter unterzubringen und dabei jeden Behälter in eine beliebige Anzahl von Abteilungen zu unterteilen.
Über dem oberen Teil jedes Behälters sind, wie in Fig. ι dargestellt, Halteeinrichtungen angebracht, die aus einem Paar Schienen 12 von umgekehrt L-förmigem Querschnitt bestehen. Jede derselben hat einen breiten vertikalen Flansch 13, der an den Seitenwänden im oberen Teil befestigt sein kann, sowie einen waagerechten Flansch 14. Diese
Flansche jedes Paares sind so angeordnet, daß sie sich über die oberen Öffnungen einer Reihe der Behälter io erstrecken. Solche Halteeinrichtungen werden gegebenenfalls aus einem elastischen Material, wie z.B. Gummi, gefertigt, so daß die waagerechten Flansche 14 ihre normale Stellung infolge ihrer eigenen Elastizität behalten.
Die waagerechten Flansche 14 jedes Paares reichen fast bis zur Kante der gegenüberliegenden Flansche. Daher ist es zwecks Einbringens eines Zünders in eine der Abteilungen eines Behälters erforderlich, die darüberliegenden Flanschenpaare genügend weit zu deformieren. Eine ähnliche Deformation oder Verschiebung, z. B. mit Hilfe der Finger, ist auch erforderlich, um einen Zünder aus eitler der Abteilungen herauszuziehen. Bei diesem Herausziehen ist die Möglichkeit, einen oder mehrere Zünder in einer der angrenzenden Abteilungen zu verrücken, praktisch ausgeschaltet. Überdies sind infolge des Anliegens der Behälterwände an den elastischen Vertikalflanschen 13 beim Einsetzen der Behälter 9 in den Außenkasten 1 mit Hilfe der Haltevorrichtungen 12 die Behälter gegenüber dem Kasten isoliert. Die einzige Berührung mit den Innenwänden des Kastens findet durch die senkrechten Flansche der Haltevorrichtungen im oberen Teil der Behälter statt, während die unteren Teile der Behälter einen gewissen Freiheitsgrad zur Ausführung von Schwingungen unter dem Einfluß von Stoßen auf den Kasten haben. Ferner sind die beiden Behälter gegeneinander durch die doppelte Dicke der zwischengeschalteten Vertikalflansche der beiden Halteeinrichtungen getrennt, wie aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, so daß die Möglichkeit eines Aufeinanderprallen praktisch vollständig vermieden ist.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform der Haltevorrichtung wird an Stelle separater Glieder gemäß Fig. 1 und 2 ein einziges Halteglied 15 gemäß Fig. 3 vorgesehen. Dasselbe hat ein Querteil 16 aus elastischem Material, das sich ganz über den Behälter erstreckt und eine Anzahl Schlitze 17 aufweist, die so angeordnet sind, daß sie den Zugang zu den Abteilungen ermöglichen.
Bei einer anderen, in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform, bei welcher ein ähnliches Außengehäuse oder ein Kasten 1 dazu dient, zwei Behälter 9 aufzunehmen, deren jeder eine einzige Reihe von Abteilungen 10 hat, sind die Halteglieder für die Zünder in Form von Plattenpaaren 18 ausgebildet, die dazu dienen, Puffer zwischen den oberen Teilen der Wandungen der Behälter und dem Kasten wie auch zwischen den Behältern selbst zu bilden. Jede Platte hat eine Anzahl Zungen 19, die sich aufwärts erstrecken. Jede Zunge trägt einen Druckknopf 20, und jedes Zungenpaar ist so angeordnet, daß zum Schließen der Druckknöpfe die Zungen über einer der Abteilungen in einem Behälter zusammengebracht werden. Wenn also ein Zünder für sich in ein Fach 10 eingebracht ist, kann er in demselben durch Schließen des Zungenpaares 19 über dem Fach gesichert werden. Er kann dann für sich herausgenommen werden, wenn die Zungen gelöst und voneinander entfernt werden. So ist die Möglichkeit eines Herausreißens eines anderen 6g Zünders- durch den sicheren Verschluß jedes einzelnen in seinem Fach verhindert.
Gemäß jeder der drei vorstehend beschriebenen Ausführungsformen können die vertikalen Schenkel 13 (Fig. ι und 2) oder 15 (Fig. 3) oder 18 (Fig. 4 und 5) der Haltevorrichtung sich rings um die Enden 21 der Behälter erstrecken, so daß sie in diesen ganz oder teilweise verlaufen.
Ferner kann der obere Teil des Behälters in einen durchlaufenden elastischen Flansch oder ein Band einer Haltevorrichtung eingelassen werden, das ein Paar waagerecht sich gegenüberliegender Flansche, wie z.B. 14'(Fig. ι und 2), oder einen quer verlaufenden Teil 16 mit Schlitzen 17 (Fig. 3), oder Zungen 19 mit Druckknöpfen 20 (Fig. 4 und 5) hat, je nachdem, welche Ausführungsform wünschenswert oder zweckmäßig erscheint. Dadurch kann das Einpassen der Behälter und der Haltevorrichtungen in den Kasten 1 erleichtert werden. Ferner wird eine zusätzliche Stoßpufferung zwischen den Endwandungen der Behälter 9 und des Kastens 1 gewährleistet.
Bei einer anderen, in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform, bei welcher zwei etwas abgeänderte Behälter 9' vorgesehen sind und jeder eine go einzelne Reihe von Fächern 10' aufnimmt, wobei die Behälter Seite an Seite innerhalb eines Außenkastens ι angeordnet sind, sind die längeren Seitenwände der Behälter mit einander gegenüberliegenden Öffnungen 22 versehen, die nahe den oberen Enden der Fächer liegen. Hierbei ist an jeder der langen Seitenwandungen ein Streifen oder eine Platte 24 aus elastischem Material, z. B. Gummi, angebracht, die Knöpfe 25 trägt, die in die öffnungen in den Behälterwandungen eingreifen können. Von diesen Knöpfen gehen ferner Zungen 26 nach innen, so daß sie paarweise quer in jedem Fach io' verlaufen. Wenn ein Zünder 11 in ein solches Fach eingesetzt wird, muß er zwischen den nachgiebigen Zungen 26 nach dem Boden zu geschoben werden. Sein oberer Teil wird dann innerhalb des Faches durch die Zungen ergriffen und, wie aus Fig. 6 ersichtlich, auf diese Weise gegen zufällige Verschiebung festgehalten. Wenn andererseits ein Zünder herausgezogen werden soll, so werden die Zungen 26 zwangsläufig deformiert. Die Möglichkeit einer zufälligen Verschiebung oder eines Herausreißens eines anderen benachbarten Zünders ist dabei vermieden.
Diese Ausführungsform hat den weiteren Vorteil, daß die Anzahl der in dem Kasten befindlichen Zünder übersichtlich ist, ohne daß man es nötig hätte, die Haltevorrichtungen zu berühren oder zu verschieben. Die Streifen oder Platten 24 aus elastischem Material, die an jeder Seite eines Behälters angeordnet sind, können durch ein Band ersetzt werden, das um den oberen Teil des Behälters gelegt wird und mit Knöpfen und Zungen versehen ist.
Auch kann mindestens ein Knopf oder eine Zungenausstattung an einem besonderen Kissen an-

Claims (14)

  1. geordnet werden. Wenn ein Kissen, eine Platte. ! ein Streifen oder ein Band eine Anzahl Knöpfe 25 j trägt, können diese und die Öffnungen 22 in den j Behälterwandungen zweckmäßig in Kreisform an- ) geordnet werden. Wenn andererseits ein Kissen mil. j einem einzelnen Knopf versehen ist, so können j dieser und die zugehörigen Öffnungen gegebenenfalls vieleckig, z. B. rechteckig, gestaltet werden, : um die Zungen 26 in der Ouerstellung zu halten. ; Ein mit solchen Kissen, Platten, Streifen oder : Bändern ausgestatteter Behälter ist, wenn er in ; einen Kasten der oben beschriebenen Art ein- : gebracht wird, elastisch gegen von dem Kissen · ausgehende Stöße isoliert. Ebenso sind eine Anzahl ; derartig angebrachter Behälter in gleicher Weise gegeneinander isoliert. :
    Gemäß einer abgeänderten Ausführungsform ! können die Behälter 9' in einer Wandung jedes | Faches 10' mit einer öffnung 22 versehen sein. Am > oberen Rand der gegenüberliegenden Wandung befindet sich eine Aussparung von zweckmäßig halbkreisförmiger Gestalt. Eine Platte oder ein Streifen 24 oder eine Anzahl von Kissen können derart . angeordnet sein, daß an ihnen angebrachte Zungen I 26 nach innen über die Behälter sich erstrecken, so ! daß sie einen Zünder an der entgegengesetzten, mit j dem Ausschnitt versehenen Wandung erhalten. Bei dieser Anordnung kann ein einzelner Zünder durch Daumen und Finger ergriffen werden, wobei eine : Fingerspitze in die Abteilung eingeführt werden i kann, während die Spitze des anderen Fingers in die Aussparung sich einlegt, um den Zünder zu erfassen.
    Gemäß einer weiteren abgeänderten Ausführungsform ist ein Behälter mit zwei Fächern oder zwei Reihen derselben versehen, die zwischen gegenüberliegenden Außenwandungen sich befinden und durch eine Zwischenwand getrennt sind. Dabei j können Öffnungen 22 in den Außenwandungen vorgesehen sein, die Knöpfe aufnehmen, von denen ] Zungen 26 ausgehen, deren eine sich in jedes Fach erstreckt. Ferner ist ein einziger, vorzugsweise halbkreisförmiger Ausschnitt in der oberen Um- I randung der Zwischenwandung zwischen den i Fächern oder zwischen je zwei Fächern vorgesehen. ■ Die Innenbehälter können aus irgendeinem Mate- ] rial, ζ. B. aus Gußmetall, Holz, plastischem oder j hartem oder halbhartem Gummi oder anderem form- j barem Material, gefertigt sein. Bei metallener Ausführung können sie geschweißt, genietet oder gebördelt sein.
    Die Erfindung gewährleistet einen hohen Stand der Sicherheit beim Verpacken, Tragen und der Handhabung von Zündern. Sie läßt sich auch mit ähnlichen Vorteilen beim Verpacken von anderen 1 empfindlichen Gegenständen verwenden.
    Pate νtan sprüche:
    i. Verpackung für stoßempfindliche Gegenstände, insbesondere Sprengladungszünder, bei 'der ein Behälter in verschiedene Fächer für je einen Gegenstand unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter eine Haltevorrichtung der Gegenstände enthält gegen Verschiebung, die aus einer Anzahl elastischer Lappen besteht, die sich nach innen und über das offene Ende des Behälters erstrecken, oder innerhalb oder in der Nähe des offenen Endes jedes Faches in dem Behälter angeordnet sind.
  2. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plaltevorrichtung aus einem Paar Gliedern von umgekehrt L-förmigem Querschnitt besteht, deren jedes einen vertikalen Schenkel hat, der an dem oberen Teil der beiden Längsseitenwandungen des Behälters anliegt, sowie einen quer oder waagerecht verlaufenden Schenkel hat, der sich gegen den gleichen Schenkel des gegenüberliegenden Gliedes quer über die Mündung eines Faches oder die oberen Mündungen einer Reihe von Fächern erstreckt.
  3. 3. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus einer Kappe oder einem Deckel für ein Fach oder eine Anzahl von Fächern des Behälters besteht und zwei vertikale Schenkel hat, die am oberen Teil der beiden Längsseitenwandungen des Behälters anliegen, sowie ein Paar Zungen (19) oder eine Anzahl von Zungenpaaren, die sich über die Mündung des oder eines jeden Faches gegeneinander zu erstrecken.
  4. 4. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere der Zungeupaare einen in der Querrichtung die Mündung des Behälters abschließenden Teil bilden und mit einem oder mehreren Schlitzen entsprechend der Mündung oder den Mündungen der Fächer versehen sind.
  5. 5. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teil eines Zungenpaares eines \ron zwei Verschlußelementen, z. B. eines Druckknopfes (20), trägt.
  6. 6. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fach im Behälter in der Xähe des offenen Endes in den zwei Seitenwandungen gegenüberliegende Öffnungen hat und die Haltevorrichtung aus Kissen, Platten, Streifen, Bändern od dgl. besteht, die außen an den Wandungen anliegen, wobei ihre Zungen (26) durch die Öffnungen greifen (Fig. 6).
  7. 7. Verpackung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kissen, Platten, Streifen, Bänder od. dgl. der Haltevorrichtung mit Knöpfen versehen sind, die in die Öffnungen des Behälters eingreifen, wobei sie von den Knöpfen nach innen hervorragen.
  8. 8. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fach im Behälter eine Öffnung in einer Wandung in der Nähe seiner Mündung aufweist, wobei die obere Umrandung der gegenüberliegenden Wandung eine Aussparung hat, und die Zunge oder die Zungen der aus einem Kissen, einer Platte, einem Streifen oder einem Band oder einer Reihe von Kissen bestehenden Haltevorrichtung sich teil-
    weise in das Innere des Faches oder der Fächer erstrecken.
  9. 9. Verpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Kissen oder Platten der Haltevorrichtung jedes einen einzigen Knopf oder eine einzige Zunge aufweist, wobei die Öffnung oder die öffnungen in dem Behälter vieleckig und der Knopf oder die Knöpfe entsprechend geformt sind.
  10. 10. Verpackung nach Ansprüchen 2 bis 9.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalschenkel oder die Kissen, Platten, Streifen oder Bänder der Haltevorrichtungen sich wenigstens um eine Ecke des Behälters und über zwei oder mehr S ei ten wandungen erstrecken.
  11. 11. Verpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel oder die Kissen, Platten, Streifen oder Bänder der Haltevorrichtungen an einem einzigen endlosen Band, das den oberen Teil eines Behälters umgibt, angeordnet sind oder dieses endlose Band bilden.
  12. 12. Verpackung nach Ansprüchen 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalschenkel ganz oder teilweise aus elastischem Material, z. B. natürlichem oder synthetischem Gummi od. dgl., bestehen.
  13. 13. Verpackung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Behälter in einem äußeren Gehäuse oder Kasten untergebracht ist, wobei die elastischen Vertikalschenkel der Haltevorrichtung zwischen den Innenflächen der Gehäuse- oder Kastenwandungen und dem oberen Teil der Außenflächen der Behälterwandungen anliegen.
  14. 14. Verpackung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalschenkel der Haltevorrichtung ebenfalls zwischen dem oberen Teil der Außenflächen der Wandungen von jeweils zwei benachbarten Behältern anliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5551 12.
DED2231A 1949-04-21 1950-04-20 Verpackung fuer stossempfindliche Gegenstaende, insbesondere Sprengladungszuender Expired DE858948C (de)

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