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DE858432C - Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator - Google Patents

Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator

Info

Publication number
DE858432C
DE858432C DEP9152D DEP0009152D DE858432C DE 858432 C DE858432 C DE 858432C DE P9152 D DEP9152 D DE P9152D DE P0009152 D DEP0009152 D DE P0009152D DE 858432 C DE858432 C DE 858432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
electric generator
cathode ray
generator
ray tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9152D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr Phil Katz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEP9152D priority Critical patent/DE858432C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE858432C publication Critical patent/DE858432C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H5/00Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators
    • G10H5/16Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators using cathode ray tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B9/00Generation of oscillations using transit-time effects
    • H03B9/01Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes
    • H03B9/02Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes using a retarding-field tube

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator Zur Erzeugung einer Mehrzahl von Spannungen unterschiedlicher Frequenz kann man mit Vorteil eine Elektronenstrahlröhre anwenden, bei welcher der Elektronenstrahl gleichzeitig oder im raschen Wechsel eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden, voneinander isoliert angeordneten, beispielsweise als Metallbelegungen nebeneinander auf einer nicht leitenden Platte aufgebrachten Elektroden überstreicht. Die einzelnen Elektroden sind dabei so ausgebildet, daß der Elektronenfluß in seiner Intensität verschieden beeinflußt wird und so die die verschiedenen Elektroden durchfließenden Ströme verschiedene periodische Intensitätsschwankungen aufweisen.
  • Der Elektronenstrahl wird in bekannter Weise auf der Elektrodenebene strichförmig fokussiert. Das gleiche kann auch erreicht -werden, wenn der Elektronenstrahl nach einem früheren Vorschlag in raschem Wechsel, z. B. mit einer Frequenz von ito kHz, in einer Richtung pendelt, die mit der Ablenkrichtung einen Winkel von vorzugsweise 9o° bildet.
  • Besondere Bedeutung hat eine derartige Elektronenstrahlröhre als Generator für ein elektrisches Musikinstrument.
  • Bildet man beispielsweise zehn Metallbelegungen so aus,--daß sich die Frequenzen der durch sie fließenden Ströme wie i : 2 : 3 : ... . ito verhalten, so erhält man an einem gemeinsamen Außenwiderstand eine Spannung, die, auf einen Lautsprecher gegeben, einen hörbaren Ton erzeugt, der außer der Grundwelle noch neun Obertöne enthält. Durch Zu- oder Abschaltung von einzelnen Belegungen kann die Klangfarbe des Grundtones variiert werden. Eine stetig veränderbare Klangfarbe erfordert noch zu jeder Belegung einen stetig veränderbaren Widerstand. Bei der aus mehreren Einzelanoden bestehenden Anode einer solchen Elektronenstrahlröhre müssen Vorkehrungen getroffen werden, daß die Sekundärelektronen nicht von einer Teilanode auf die andere gelangen können und Störungen und unerwünschte Kopplungen verursachen. Dies kann man beispielsweise dadurch erreichen, daß man durch Anlegen einer negativen Spannung an eine Hilfselektrode die Sekundärelektronen am Austritt hindert.
  • Gemäß der Erfindung bestehen die Anode bzw. die Teilanoden aus guten Sekundäremissionsschichten. An eine vor der Anode angeordnete Hilfselektrode ist dabei eine die Sekundärelektronen absaugende Spannung gelegt. Als Hilfselektrode kann beispielsweise die Aquadagschicht der Elektronenstrahlröhre benutzt werden.
  • Um eine hohe Sekundäremission zu erhalten, können beispielsweise die einzelnen Metallbelegungen aus Beryllium- oder Magnesiumschichten bestehen. Benutzt man ein Material hoher Sekundäremission, so erreicht man außer der Vermeidung von Störungen und unerwünschten Kopplungen gleichzeitig eine weitgehende Verstärkung. Die Erfindung hat daher nicht nur für Mehrfachgeneratoren, sondern ganz allgemein für Elektronenstrahlröhren benutzte Generatoren und Frequenzvervielfachungs-Anordnungen Bedeutung.
  • Die vorzugsweise regelbare Strahlspannung, die etwa in der Größenordnung von iooo V liegen kann, ist gemäß der weiteren Erfindung so gewählt, daß sich etwa das Maximum der Sekundäremission ergibt. Auf diese Weise kann man mühelos schon in der Röhre eine i o- bis 15fache Verstärkung erreichen. Noch höhere Verstärkungsziffern lassen sich durch eine solche Ausbildung der Sekundäremissionsschicht erreichen, daß schon leichte Feldemission entsteht. Zu diesem Zweck bringt man beispielsweise auf eine Aluminiumschicht Cäsium in atomarer Form auf. Die entstehende Feldemission stört dann nicht, wenn die erzeugten Frequenzen relativ niedrig liegen, was beispielsweise bei einer Elektronenstrahlröhre, die für ein elektrisches Musikinstrument benutzt wird, der Fall ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Mehrfachgenerators gemäß der Erfindung zeigt die Figur. Es ist dabei angenommen, daß die Elektronenstrahlröhre BR vier Teilanoden B1, B2, B3, B4 hat, die beispielsweise durch Metallbelegungen auf einer nicht dargestellten isolierenden Platte gebildet sind. Die Ablenkung des strichförmig fokussierten Elektronenstrahls erfolgt in waagerechter Richtung durch das Ablenkplattenpaar AP, an das bei i und 2 eine entsprechendgewählte Ablenkspannung, z. B.ei@ne'Kippspannung, angelegt ist. Die Teilanoden B1 bis B4 sollen gemäß der Erfindung aus guten Sekundäremissionsschichten, z. B. aus Beryllium- oder Magnesiumschichten, bestehen.
  • Eine im Innern der Elektronenstrahlröhre durch Aufbringung von kolloidal in Wasser gelöstem Graphit gewonnene leitende Belegung, die sogenannte Aquadagschicht, kann als Hilfselektrode HE benutzt werden; an sie ist von .der Spannungsquelle E eine die Sekundärelektronen absaugende Spannung gelegt. An dem gemeinsamen Außenwiderstand R der Teil'anoden'kann dann bei 3 und 4 eine relativ hohe Spannung abgenommen werden.

Claims (4)

  1. PATEN 1'ANSPß; CA E: i. Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator, mit einer Elektronenstrahlröhre, die eine derart ausgebildete Anode bzw. so geformte Teila.noden hat, .daß der Elektronenfluß in seiner Intensität beeinflußt wirdundentsprechend der Anodenausbildung schwankende Spannungen gewonnen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode bzw. die Teilanoden aus. guten Sekundäremissionsschichten bestehen und an eine vor der Anode angeordnete Hilfselektrode eine die Sekundärelektronen absaugende Spannung gelegt ist.
  2. 2. Elektrischer Generator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Innern der Elektronenstrahlröhre aufgebrachte Graphitbelegung als Hilfselektrode benutzt ist.
  3. 3. Elektrischer Generator nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise regelbare Strahlspannung so gewählt ist, daß sich etwa das Maximum der Sekundäremission ergibt.
  4. 4. Elektrischer Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Sekundäremissionsschicht,daß bereits leichte Feldemission entsteht
DEP9152D 1948-10-02 1948-10-02 Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator Expired DE858432C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP9152D DE858432C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator

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DEP9152D DE858432C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE858432C true DE858432C (de) 1952-12-08

Family

ID=7362132

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP9152D Expired DE858432C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elektrischer Generator, insbesondere Mehrfachgenerator

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DE (1) DE858432C (de)

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