DE858332C - Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhaengigen Verstellung der Fuellungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorisch - Google Patents
Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhaengigen Verstellung der Fuellungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorischInfo
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- DE858332C DE858332C DEM872D DEM0000872D DE858332C DE 858332 C DE858332 C DE 858332C DE M872 D DEM872 D DE M872D DE M0000872 D DEM0000872 D DE M0000872D DE 858332 C DE858332 C DE 858332C
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Description
- Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhängigen Verstellung der Füllungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorisch
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Füllungs- ()der Drehzahlregeleinriclitung einer Brennkraftmasrhine wahltveise voii Rand uiiniittel- bar an der Maschinc oder motorisch aus der Ferne zti verstellen. Es wird beispielsweise bei Schiffs- antrieben durch Bi-enakraftinascliineu nicht selten verlangt, daß die Füllungs- oder Diehzahlregelein- richtung der Brennkraftinaschinen sowohl von der Kommandobrücke als auch vom llascliinenrauni aus betätigt werden kann. Diese Aufgabe wurde bis- her in der "'eise gelöst, claß man vor Betätigung der Ilandverstellting den motorischen Antrieb ein- schließlich des in der Regel vorhandenen Über- setzungsgetriebes durch eine Kupplung von der Ver- stellvorrichtung trennte, um nicht Motor und Getriebe mitdrehen zu müssen, was übrigens bei Verwendung eines selbsthemmenden Schnecken- getriebes auch gar nicht möglich wäre. Die bekannten Verstellvorrichtungen haben den Nachteil, daß zwar der Mann an der Maschine jederzeit durch Lösen der Kupplung die Handverstellung betätigen kann, von der Fernsteuerstelle aus die Betätigung aber nicht möglich ist, wenn die Kupplung ausgerückt ist. Der Eingriff der Fernsteuerstelle ist demnach ab- hängig von der Aufmerksamkeit des '.\lannes an der Maschine, der nach Betätigung der Ilandverswllung stets die Kupplung wieder einrücken muß. Uei der Vorrichtung nach der Ei lindutig weiden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die axial bewegliche Verstellstange mit einem Schraulicn- gewinde versehen ist, mit (lern sie über ein 11 utterrad mit dein motorischen Antrieb in Verbindung steht, während (1-er Handantrieb, bcis pielsw-cisc in Gestalt einer Kurbel oder eines Handrades, unmittelbar an der lirstellstange angreift. Durch Drehen des l-Iand- antriebes wird die Verstellstange ebenfalls gedreht und durch Zusammenwirken des Sclii-attllenge\rindes an der Verstellstang e und in der mutterförmig aus- gebildeten ldeten Nabe des stillstehenden motorischcti All- triebsracies in ihrer Achsrichtung verschoben. Die Verbindung zwischen der Vcrstellstange und dem Handantricll ist dabei derart attsgehildet, daß eine 1-erschiebung der Verstellstange in axialci- Richtung unabhängig vom Handantrieb erfolgen kann, wäh- rend die Drehbewegung des Handantriebes auf die Verstellstange übertragen wird. `Wird nun das Mutterrad motorisch gedreht und die `'ci-stcllstange durch den fcststehendenHandantrieb an der Drehung vel-bindcrt, dann verschiebt sich die 1T<@rstellstange infolge ihrer Gewindeverbindung mit dein Mutter- rad elwnfalls in der Richtung ihrer Achse. Es ist z@N ar bekannt, die gegenseitige Verdrehung der Scheillcel eines W'inlcelhcbels durch die Zwischen- schaltung eines Schraubentriebes zu ermöglichen und damit den Gleichlauf einzeln angetriebener Loko- motivachsen zu gewährleisten. Aufgalle und Lösung bei dieser Verwendung des bekannten kinematischen Tuinzips liegen jedoch vorn Erfindungsgegenstand zu weit entfernt, um ohne -,N-eitel-es zur Lösung der der l:rtindung zugrunde liegenden Aufgabe zu führen. zumal außerdem noch eine völlige kinematische Unr kehrung des Bewegungsprinzips erforderlich ist, utn es für die Verwendung nach der Eilindtmg reif zu machen. Die Vorrichtung nach der Erfindung hat gegenüller den bekannten Ausführungen von Fül- lungs- und Drehzahlverstellvorrichtungen lwi fern- bedienten l3reti,nkraftmascliincn außer ihrer bau- lichen Einfachheit, die durch den Fortfall der bisher üblichen Kupplung besonders hervorsticht, noch den Vorteil, daß beide Verstellmaßnalmien gleichzeitig ausgeführt werden können, so daß z. 11 bei plötzlich eintretenden Notständen an der lfaschine eine sch( d- liche Fernsteuerung durch entsprechende Handver- stellung an der Maschine aufgehoben werden kann, während es bei den bisherigen Ausführungen nicht möglich ist, die Kupplung der Fernsteuerung mit der 1laschine während der Betätigung zu lösen. In der Zeichnung ist ein Ausführungslwispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung in einem Axial- schnitt dargestellt. Die Verstellstange i, deren axiale 13e,#vegung auf die Regeleinrichtung der Brennkraftmaschine ein- wirkt, ist mit einem Scliraubengctvinde 2 versehen, das in ein entsprechendes Gewinde der mutter- förmigen Nabe 3 des Antriebsrades 4 eingreift. Der Zahnkranz 5 des Antriebsrades 4 steht über eine Schnecke 6 mit der Welle eines elektrischen An- tricbsmotors 7 in Verbindung. 'Selbstverständlich kann auch das Rad 4 auf irgendeine andere moto- rische Weise in Umdrehung versetzt werden. 'Mit einem Hilde ragt die @crstcllstange t in die liolll-ttllg einer Spindel 8 hinein. >>ei einer Drehung dc,i- Spindel 8 wird die 1@Tcrstellstange 1 mittels des Quer- bolzens 9 mitgenommen, der in Schlitz.cn to der Spindel 8 gleitet, so daß sich die tixialc llcwcgun der Verstellstange i nicht auf die Spindel 8 Auf den oberen Zapfen i i der Spindel 8 ist eine Ktlrl)el 12 aufgesetzt, die mit einem Randgriff 13 versehen ist. Im Grite i,; ist ein Feststellstift ri angeordnet, der mittels einer Feder 1 3 gegen eine Platte 16 gedrückt wird, in der Vertiefungen 17 all- geordnet sind. Ancli auf (,ei- I Iülie des 7Zadkranzes des Antriebsrades 4 ist ein derartiger Feststellstift 18 angeordnet, dessen Spitze mittels der Feder ic) in entsprechende Ver tiefungen 2o am Kranz des Rades 4 hineingedrückt wird. Die Spitzen der Feststellstifte 14 und 18 sowie die Vertiefungen 17 und 2o sind derart ausgebildet, dal.i bei einer 1)rchung der 1`urlwl r2 bzw. des Rades I fier Stift il bzw. 18 aus seiner Vertiefung 17 bzw-. 2o wird. Ihr die motorische Drelnmg des Rades 4 bzw. die I)rchtnig der Kurbel 12 von Rand bilden die Feststellstifte 14 und 18 kein Hindernis. Sie halten dagegen entweder das Rad 4 in der Ruhcstellun@r, wenn die Kurbel 12 gedreht wird, bzw. umgekehrt die Kurbel 12 in Ruhe. wenn das Rad 4 gedreht wird. 13ci 1--crwcndung eines Handrades an Stelle der Kurbel 12 kann man den Stift 14 auch in der Platte i6 und die Vertiefungen 17 ini Handradkranz anordnen. Eine Verdrehung des Rades 4 durch den i\lotor 7 über das Schnecken- getriebe 5, 6 verursacht iiifi>lge <lci- Feststvllung <lc°r Kurbel 12 und der damit erzielten \'er drehungsver- hinderung der 1'erstcllswilgc t eine Verschielmng des Gewindes 2 innerhalb der Mutternabe 3. Die Verstellstange Nvird also je nach der Drehrichtung des Rades 4 vor- oder zurückgezogen. Durch die Verdrehung der Verstellstange 1 mit Hilfe der Kurbel 12 wird die Stange innerhalb der feststehen- den Mutternabe 3 ebenfalls serschoben. Es kann aber bei der Vorrichtung nach der Erfin- dung nicht nur die eine oder die andere Betätigung der Verswllstange t vorgenommen werden, sondern es können gleichzeitig beide Antriebe bedient wer- den, die sich je nach ihrer Drehrichtung entweder ergänzen oder aufheben. \ii Stelle des Elektro- motors 7 kann auch eine an<lci-e motorisclic :liitrielis- kraft Verwendung finden.
Claims (1)
-
PATE\T?,NI!'l;l ('. il t: 1. Vorrichtung zur w-ahlwcisen voneinander unabhängigen Verstellung der Fülltrogs. oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschi- ncn von Hand odcr/und motorisch, dadurch ge- kennzeichnet, daß die axial hewegliclie Verstell- stange (1) mit einem Scliraubengcwinde (2) versehen ist, mittels welchem sie überein 1lutter- rad (3, 4) mit dem niotoriscllcll Antrieb (7) in Verbindung steht, während der IIandtrieb (12) beispielsweise in Gestalt einer Kurbel oder eines Handrades unmittelbar an der Verstellstange 1 angreift, wobei der Handantrieb mit der Ver- stellstange derart gekuppelt ist, daß letztere vorn Handantrieb bei dessen Drehung mitgenommen wird, sich aber gegenüber diesem axial ver- schieben kann. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Radkranz des Nltitterrades (.4) und des Handantriebsrades mit einer Anzahl von Vertiefungen (17, 20) versehen ist, in welche clie Spitzen von fedec-nden Feststellstiften (14, 18) bei entsprechender Stellung der Räder je- weils eingreifen, wobei die Ausbildung eine der- artige ist, daß bei Drehung des Mutterrades (4) durch den Antriebsmotor (7) bzw. des Hand- rades (12) von Hand der betreffende Feststell- - st 1 ift (18 bzw. 14) aus seiner Vertiefung heraus- gedrückt «-ird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 667 956.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM872D DE858332C (de) | 1941-08-16 | 1941-08-16 | Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhaengigen Verstellung der Fuellungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM872D DE858332C (de) | 1941-08-16 | 1941-08-16 | Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhaengigen Verstellung der Fuellungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE858332C true DE858332C (de) | 1952-12-04 |
Family
ID=7290900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM872D Expired DE858332C (de) | 1941-08-16 | 1941-08-16 | Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhaengigen Verstellung der Fuellungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE858332C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211858B (de) * | 1963-03-15 | 1966-03-03 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zur selbsttaetigen Drehzahlbegrenzung einer Brennkraftmaschine |
| DE1223618B (de) * | 1958-02-03 | 1966-08-25 | Ceskoslovenske Zd Y Naftovych | Einrichtung sowohl zur direkten Steuerung als auch zur Fernsteuerung von Brennkraftmaschinen |
| DE1260227B (de) * | 1966-01-19 | 1968-02-01 | Bosch Gmbh Robert | Stellwerk zum Verstellen der Regelstange einer Einspritzpumpe |
| DE1292935B (de) * | 1963-04-24 | 1969-04-17 | Siemens Ag | Fernsteuerung von umsteuerbaren Dieselmotoren fuer Fahrzeughauptantriebe, insbesondere Schiffsantriebe |
| DE1961438A1 (de) * | 1968-12-06 | 1970-07-23 | Brico Eng | Drehzahlsteuersystem fuer Brennkraftmaschinen |
| FR2582730A1 (fr) * | 1985-05-30 | 1986-12-05 | Bosch Gmbh Robert | Dispositif de reglage d'une butee couplee avec un organe de commande d'un moteur a combustion interne |
| FR2607191A1 (fr) * | 1986-11-22 | 1988-05-27 | Bosch Gmbh Robert | Actionneur pour le reglage d'une butee accouplee a un organe de commande d'un moteur a combustion interne |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE667956C (de) * | 1935-05-03 | 1938-11-23 | Friedrich Witte Dipl Ing | Regelvorrichtung fuer den Gleichlauf einzeln angetriebener Achsen von Lokomotiven |
-
1941
- 1941-08-16 DE DEM872D patent/DE858332C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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