DE858037C - Vorrichtung zum Entnehmen von Proben - Google Patents
Vorrichtung zum Entnehmen von ProbenInfo
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-
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 4. DEZEMBER 1952
S 23667 IXb 1421
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Ziel, durch die Flüssigkeitsproben aus einem
Vakuumgefäß entnommen werden können, ohne das Vakuum stören oder die Beschädigung der Vorrichtung
durch die in der Luft erhärtenden Absetzungen der Flüssigkeiten, wie Lack, Harz, öl
usw., befürchten zu müssen, bei denen die Erfindung besonders anwendbar ist.
Nach der Erfindung besteht die Vorrichtung zur Entnahme von Proben aus einem Hahnventil, dessen
Ventilsitz von einer Schulter zwischen zwei axialen, verschiedene Durchmesser aufweisenden Kammern
gebildet wird, die, wenn das Ventil geschlossen ist, durch zwei dem Ventil entsprechende, durch eine
das Ventil bildende Schulter verbundene Teile ausgefüllt sind. Das Ventil ist derart ausgebildet,
daß es sowohl seine Schließfunktion als auch eine Reinigungs\virkung ausübt, indem es beim Schließen
des Hahnes die gesamte zur Verschmutzung neigende Flüssigkeit ausstößt. Die Kammer mit dem ao
kleinen Durchmesser sitzt unmittelbar am Vakuumgefäß, und die Kammer mit dem großen Durchmesser
steht in luftdichter Verbindung mit einem kleinen Behälter zur Aufnahme einer aus dem Gefäß
zu entnehmenden Flüssigkeitsprobe nach dem as öffnen des Hahnes, wobei nur die im Behälter enthaltene
Luft in das Vakuumgefäß eindringt, welche durch die ausgelassene Flüssigkeitsmenge verdrängt
wird. Der kleine Behälter ist am Ventil durch eine Andrückvorrichtung abnehmbar befestigt, die ihn
luftdicht mit einem auf dem Ventil vorgeseheneu Sitz in Berührung hält.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese nun an Hand der Zeichnung, die ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel darstellt, beschrieben. Die einzige Figur zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Entnahme von Proben.
Das Ventil, das den Hauptteil der dargestellten Anordnung bildet, besteht aus einem Ventilsitz i,
der zum Teil durch einen Hahn 2 ausgefüllt wird. Der äußere Teil 3 des Hahnes 2 ist mit einem Gewinde
versehen und endigt in einem Betätigungsknopf 4. Der Teil 3 ist in eine Mutter 5 eingeschraubt,
die durch Schraubstifte 6 am Ventilsitz 1 befestigt ist. Der innere Teil des Hahnes 2 dringt
durch eine Ringabdichtung 7 in eine Durchbohrung 1$ des Ventilsitzes 1 ein, die sich aus einer Kammer 8
mit kleinem Durchmesser und aus einer Kammer 9 mit größerem Durchmesser zusammensetzt. Die
beiden Kammern 8 und 9 sind durch einen konischen Schulterteil 10 miteinander verbunden, auf dem wie
ein Ventil auf seinem Sitz ein entsprechender Schulterteil 11 des Hahnes 2 aufsitzt. Das zylindrische
Ende 12 des Hahnes füllt die Kammer 8 vollständig aus und reicht etwas in das Vakuumgefäß
C hinein, auf dem das Ventil unmittelbar angebracht ist. Hinter dfer Schulter 11 füllt ein Teil
13 mit stärkerem Durchmesser den Zugang zur Kammer 9 aus und verschließt dabei eine seitliche
öffnung 14, an der auf einem Sitz 15 über eine
Abdichtung 16 der Probebehälter 17 zur Aufnahme der Probe angebracht ist. Der Probebehälter 17
wird gegen den Sitz 15 durch einen Bügel 18 angepreßt,
der zur Abnahme des Probebehälters gegen die Wirkung einer nidht dargestellten Feder mittels
eines bei 20 an einem Kragen 21 befestigten Hebels 19 gesenkt werden kann.
öffnet man das Ventil zur Entnahme einer Probe des Gefäßinhaltes, so verschiebt sich der Hahn 2
und gibt die Kammern 8 und 9 und die öffnung 14 frei, so daß Flüssigkeit aus dem Gefäß in den Probebehälter
17 strömen kann, wobei in das Gefäß nur die in dem Probebehälter enthaltene Luft eindringt,
deren Menge zu gering ist, um das Vakuum im Gefäß merklich zu beeinträchtigen.
Nach Beendigung der Probeentnahme bleiben die Kammern<8 und 9 des Ventile mit Flüssigkeit
gefüllt, die, wenn sie stehenblieb, den Hahn verschmutzende Absetzungen zurücklassen würde.
Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, daß der Hahn beim Zurückkehren an seinen Platz beim
Schließen des Ventils die Kammern wieder ausfüllt und sie reinigt, indem er die überschüssige Flüssigkeit
in das Gefäß zurückdrängt.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsfoeispiel und auf
Einzelheiten seines Aufbaus beschränkt. Der Erfind'ungsbereich
wird auch durch Ausführung abgeänderten Ausbildungen nicht verlassen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeitsproben, gekennzeichnet durch ein Hahnventil,
dessen Hahn (2) eine Schulter (11) zwischen zwei verschiedene Durchmesser aufweisenden
Teilen (12, 13) des Hahnes (2) besitzt
und dessen Ventilsitz (1) durch eine entsprechende Schulter (10) zwischen zwei verschiedene
Durchmesser aufweisenden Kammern (8, 9) des Ventilsitzes (1) gebildet wird, wobei
die Teile (12, 13) des Hahnes derart bemessen sind, daß sie die Ventilsitzkammern (8, 9) beim
Schließen des Hahnes (2) ausfüllen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (8) mit kleinem Durchmesser und die Kammer (9) mit großem Durchmesser luftdicht mit dem Gefäß (C), aus
dem die Flüssigkeitsprobe entnommen werden soll bzw. mit dem Behälter (17) zur Aufnahme
der Probe in Verbindung stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Probebehälter (17) am
Ventil durch eine Andrückvorrichtung (18, 19) abnehmbar und anbringbar ist, die ihn luftdicht
mit einem mit der Kammer (9) großen Durchmessers des Ventilsitzes (1) in Verbindung
stehenden Sitz (15) in Berührung hält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Andrückvorrichtung aus einem den Probebehälter umfassenden und mittel-s einer Feder gegen das Ventil gedrückten
Bügel (18) besteht, wobei ein Hebel (19) zum Senken des Bügels (1 S) vorgesehen ist, um die
Abnahme di_>s I'robebehälters (17) zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5518 11.52
Applications Claiming Priority (1)
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| BE684823X | 1950-06-27 |
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|---|---|
| DE858037C true DE858037C (de) | 1952-12-04 |
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| DES23667A Expired DE858037C (de) | 1950-06-27 | 1951-06-26 | Vorrichtung zum Entnehmen von Proben |
Country Status (4)
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1951
- 1951-06-21 FR FR1038899D patent/FR1038899A/fr not_active Expired
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- 1951-06-27 GB GB15307/51A patent/GB684823A/en not_active Expired
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