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DE8579C - Neuerungen an Cylindertrockenmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Cylindertrockenmaschinen

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Publication number
DE8579C
DE8579C DENDAT8579D DE8579DA DE8579C DE 8579 C DE8579 C DE 8579C DE NDAT8579 D DENDAT8579 D DE NDAT8579D DE 8579D A DE8579D A DE 8579DA DE 8579 C DE8579 C DE 8579C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
innovations
drying machines
cylinder drying
rollers
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Active
Application number
DENDAT8579D
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English (en)
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Individual
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Individual
Publication of DE8579C publication Critical patent/DE8579C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 82.
C. G. HAUBOLD jr. in CHEMNITZ. Neuerungen an Cylindertrocke η maschinen.
Zusatz-Patent zu No. 1337 vom 4. December 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom J. Juni 1879 ab. Längste Dauer: 3. December 1892.
Die Trockencylinder von Kupfer oder anderem Metall werden zunächst gelöthet und dann in eine hohle Form 1, Fig. 1, gesteckt, deren innere Oberfläche die Form der äufseren Oberfläche der fertigen Cylinder hat. Durch den Cylinder werden nun Dorne oder Stempel 2, Fig. 1, von immer zunehmender Stärke hindurchgetrieben, bis der Cylinder an dem ihn umgebenden Mantel anliegt; dann wird der Cylinder aus dem Rohre herausgezogen bezw., wenn die Form aus zwei Hälften besteht, herausgenommen.
Der Cylinder kann auch von innen so lange gehämmert werden, bis er der ihn umgebenden Form anliegt, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist.
In Fig. 3 und 4 dreht sich die aus zwei Hälften zusammengesetzte Form 3 auf Rollen 4. In dieses Formrohr wird der zusammengelöthete Blechcylinder gesteckt und in diesen die Walze 5. Diese Walze ist an den Enden ihrer Axe 6 mittelst Hebel 7 belastet. Das Rohr 3 wird nun in Drehung gesetzt; dadurch dreht sich auch die Walze 5 und erweitert durch ihren Druck den Cylinder bis zur gewünschten Form.
Die fertig gestellten Cylinder werden entweder auf gewöhnlichem oder auf galvanischem Wege verzinnt oder vernickelt.
Zum Einfügen der Böden ist, Fig. 5, der Cylinder an seinem Ende soweit erweitert, dafs der Boden 13 gerade hineinpafst. Der Boden 13 wird dann durch Umschlagen des etwas überstehenden Cylinderendes befestigt. Oder es wird, wie Fig. 6 zeigt, nahe am Ende des Cylinders von aufsen eine Nuth 14 in den Cylinder eingedrückt, der Boden 15 in den Cylinder gepafst und durch Umschlagen des Cylinderrandes befestigt.
In der Nuth 14 kann eine Schnur laufen.
Die Gewebe werden auf folgende Art ab- und aufgewickelt:
In horizontaler Ebene liegen die zwei Walzen 25 und 26; zwischen diese beiden wird nun die abzuwickelnde Rolle 27 gelegt; auf diese drückt die Walze 28, welche in den Zahnstangen 29 fest gelagert ist. Diese Zahnstangen erhalten durch die an einer Welle befestigten Räder 30 einerlei Bewegung, so dafs sich die Walze 28 desto mehr senken kann, je kleiner die Rolle 27 wird.
Durch die Anwendung von drei Walzen 25, 26 und 28 hat man nicht nöthig, durch eingesteckte Stäbe der Waarenrolle eine durchgehende Axe zu geben, wie dies bei früheren Anordnungen nöthig war.
Die Walzen 25 und 26 sind durch Räder oder Riemen mit den übrigen Walzen der Maschine verbunden.
Die die Maschine verlassenden endlosen Gewebe werden auf folgende Weise auf Rollen aufgewickelt:
Die zwei parallelen Walzen 31 und 32 drehen sich in festen Lagern; auf ihnen liegt die Waarenrolle 33 und auf dieselbe drückt die Walze 34, deren Enden durch zwei belastete Hebel beschwert sind.
Es werden also wiederum die Gewebe auf eine Hülse aufgewickelt, ohne dafs man nöthig hätte, eine Welle oder Spindel durch die Holzhülse zu stecken.
Man kann diesen Apparat auch derart anordnen, dafs die Walze 31 durch die Walze Z ersetzt wird.
Die Walzen 31 und 32 erhalten ihren Antrieb mittelst Räder oder Riemscheiben.
Bei Cylindertrockenmaschinen geht ein grofser Theil der Wärme durch die Ausstrahlung der Böden, Gestelle oder Dampfleitungsröhren verloren. Zur Vermeidung dessen werden die Boden des Cylinders mit einer nichtleitenden Schicht versehen.
In Fig. 5 und 6 stellt der doppelt schraffirte Theil 50 die nichtleitende Masse dar, welche aus Filz, Thon u. dergl. bestehen kann.
In Fig. 9 ist die nichtleitende Schicht eine Luftschicht zwischen dem eigentlichen Boden und dem Doppelboden 51.
Fig. 10 bis 12 stellen einen Theil des gegossenen Gestelles einer Cylindertrockenmaschine dar, in welchem sich die Leitungen 53 für den Dampf und das abgehende Condensationswasser befinden.
■■' Diese Theile und Rohrleitungen werden durch Umhüllen mit nichtleitenden Schichten vorWärmeverlust möglichst bewahrt.
* Die doppelt schraffirten Theile stellen die nichtleitenden Schichten von Luft oder einer anderen Masse dar.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Das beschriebene Verfahren, gelöthete Metallcylinder für Cylindertrockenmaschinen in einer zweitheiligen Form herzustellen.
    Die Abwickel- und Aufwickelvorrichtung mit drei Walzen, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt ist.
    Die Anbringung eines schlechten Wärmeleiters oder einer Luftschicht an dem Boden der Cylinder, um die Wärmeausstrahlung der Böden zu verhindern, wie es Fig. 5, 6 und 9 zeigen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8579D Neuerungen an Cylindertrockenmaschinen Active DE8579C (de)

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DENDAT8579D Active DE8579C (de) Neuerungen an Cylindertrockenmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE8579C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1445563A3 (de) * 2003-01-14 2006-12-20 Mantec Engineering S.r.l. Tunnel und Unterstützung für eine Druck- und/oder Kupplungsmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1445563A3 (de) * 2003-01-14 2006-12-20 Mantec Engineering S.r.l. Tunnel und Unterstützung für eine Druck- und/oder Kupplungsmaschine

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