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Halterung, insbesondere für Schlüssel
| Die Erfindung betrifft eine Halterung, ins- |
| besondere für Schliissel beliebiger Art. |
| An einem ringförtnigen Bund zu mehreren auf- |
| gehängte Schlüssel lassen sich beim Gebrauch meist |
| sehr schlecht auseinanderhalten, besonders bei |
| Dunkelheit bzw. itn Dunkeln bedarf es jedesmal |
| eines außerordentlich lästigen Suchens und oft- |
| maligen Ausprobierens aller, zumindest aber eine |
| Teiles der Schlüssel, um den richtigen unter ihnen |
| herauszufinden. |
| Der Ülltelstattd macht sich u. a. hauptsächlich |
| auch hei Autofahrern bemerkbar, die mindesten |
| die an einem gemeinsamen Ring hängenden kleinen |
| Schlüssel für den Benzintank, die Zündung und die |
| \Vagentfr ständig bei sich tragen und auseinander- |
| halten müssen. |
| Es sind nun nicht allein bereit; Schlüssel mit zu |
| erfühlenden, lösbar oder unlösbar mit ihnen ver- |
| sehenen Merkzeichen bekanntgeworden, sondern |
| auch segmentfö rtnige Schlüsselrinne tnit Tast- |
| markctt. Auß-erdetn ist es nicht mehr neu, Schlüssel- |
| kinde in Ilttfeisenform zu verwend:n, an deren |
| Auslaufenden sich eine verschwenkbare Querleist |
| befindet. |
| Die Schlüsse! mit an ihrem Griff lösbar oder |
| unlösbar angebrachten Merkzeichen haben den |
| Nachteil, daß sie ent\%-eder zu schwierig und t°uer |
| in der Herstellung sind oder aber Schwierigkeiten |
| bei ihrer 1>efesti-ung bzw. ihrem Auswechseln b@- |
| reiten, da sie infolge der Mannigfaltigkeit der |
| Schliissel sich kaum als den Schlüsselkopf üb: r- |
| greifende Kapseln allen Schliisseltvpen anpassen |
| und auf Lager halten lassen. |
| Die Schlüsselringe mit Tastmarken besitzen |
| tnebrcre Altteilungen zur Einzelaufnahme der |
| Schlüssel, wohei die Tastmarken sich am Auß:,ii- |
umfange der Ringe befinden. Die Tastmarken werden dabei durch den
Schlüsselgriff sehr leicht verdeckt, so daß sie im Bedarfsfalle sehr schwierig zu
erfühlen sind, wodurch dann zu viel Zeit verlorengeht und somit auch der eigentliche
Zweck der Erfindung, ein möglichst schnelles Herausfinden bzw. Herausfühlen des
jeweils gewünschten Schlüssels, sich nicht erreichen läßt.
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Die in Hufeisenform gehaltenen Schlüsselbunde dienen lediglich zum
Aufreihen von Schlüsseln. Ihre Ouerleiste ist mit einem unter Federwirkung stehenden
Schnäpper bzw. als Schnappschloß ausgebildet, der oder das in der Hauptsache ein
schnelles Öffnen oder Verschließen des Sammelbundes bezweckt.
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Außerdem sind schon in beliebiger Form gehaltene Schlüsselanhängeschilder
bekanntgeworden, die mit der Zweckbestimmung der vorliegenden Erfindung jedoch kaum
etwas zu tun haben, da sie für den Taschengebrauch als zu sperrig wirkend ungeeignet
sind.
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Die Mängel zu beseitigen, ist Zweck der Erfindung. Er wird in einfachster
Weise durch Verwendung einer Halterung erreicht, die im wesentlichen gebildet wird
aus einem Sammelbund sowie beliebig vielen, die Schlüssel einzeln tragenden, als
zu erfühlende Merkzeichen ausgebildeten bzw. mit einem oder mehr Merkzeichen versehenen,
etwa in Doppelschlaufenform gehaltenen Aufhängeorganen, auf welche sich nach Art
teilweise halbierter Schlüsselringe die Schlüsselgriffe aufschieben lassen.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigt Abh. i mehrere in Döppelschlaufenform gelialtene Aufhängeorgane für Schlüssel
in Ansicht, Abb. 2 mehrere jeweils einzeln mit einem Schlüssel verbundene, an einem
Sammelbund befestigte Aufhängeorgane in Seitenansicht und Abb.3 eine den Schlüsselgriff
zusätzlich übergreifende, mit Merkzeichen versehene Klammer in Vorder- und Seitenansicht.
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Als Aufhängeorgane für Schlüssel sollen im Sinne der Erfindung nunmehr
Formstücke a, b, c, d
usw. Verwendung finden, die entweder ganz oder teilweise
als Merkzeichen ausgebildet sind oder aber mit einem oder mehreren solcher versehen
sind.
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Nach Abb. i der Zeichnung gelangen Aufhängeorgane zur Verwendung,
die teilweise als Merkzeichen wirken.
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Die Formstücke können in Doppelschlaufenform gehalten sein, von denen
der untere ringförmige Teil zum Aufreihen auf das Sammelbund dient, der obere, eine
etwa Viereck-, Rund-, Herz-, Dreieckform od. dgl. aufweisende Teil dagegen zur Aufnahme
eines Schlüssels e.
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Die Aufhängeorgane werden zweckmäßig aus Federstahldraht od. dgl.
hergestellt. Sie sind stellenweise halbiert, und die halbierten Teile liegen lose
aufeinander, derart, wie dieses bei einem Schlüsselbund der Fall ist, dessen halbiertes
Auslaufende sich anheben läßt und, nachdem der Schlüsselgriff eingeschoben bzw.
aufgereiht wurde, wieder in .die Anfangsstellung zurückfedert.
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Die Aufhängeorgane können aber auch anderer Formgestaltung sein, wie
aus der Zeichnung ersichtlich, indem sie sich beispielsweise mit beliebig vielen
Rasten oder Nocken bzw. Vertiefungen oder Erhebungen od. dgl. beliebiger Art- und
Formgestaltung versehen lassen.
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Die dann jeweils einen Schlüssel haltenden Aufhängeorgane werden anchlieLlend
in beliebiger Anzahl von einem Sammelbund f aufgenommen, der, wie aus Abb. 2 der
Zeichnung ersichtlich, beispielsweise Hufeisenform besitzen kann.
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Dieser Sammelbund ist im Bereiche seiner Auslaufenden mit nach oben
offenen Schlitzen versehen, in welchen eine um .den Punkt g ausschwenkbare Verschlußleiste
f1 mittels einer Schraube i od. dgl. ein Außereingritfkommen der die Schlüssel tragenden
Aufhängeorgane verhindert.
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Aufhängeorgane und Sammelbund bilden gemeinsam die :Halterung.
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Aus Abb. 3 der Zeichnung ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
zusätzlich 2u verwendenden Aufhängeorgans h ersichtlich, das in Form einer zweckmäßig
federnd nachgiebigen Klammer ausgebildet ist und von außen Tiber den Schlüsselgriff
bzw. das Schlüsselauge gestreift wird.
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In den Seitenwandungen eines solchen klammerartig wirkenden Aufhängeorgans
vorgesehene Durchlaßöffnungen hl dienen zum Aufreihen der Schlüssel auf einen Schlüsselring
oder sonstigen Sammelbund, wobei Schlüssel und Aufhängeorgan gleichzeitig unlösbar
miteinander vereinigt werden.
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In beliebiger Zähl und an beliebiger Stelle angebrachte, leicht zu
erfühlende Merkzeichen, wie Nocken h2 od. dgl., sind dann bei Verwendung mehrererAufhängeorgane
unterschiedlich zu halten, d. h. auf einem Aufhängeorgan ein Merkzeichen, auf dem
anderen zwei usw., so wie dieses auch die Aufhängeorgane gemäß Abb. 2 erkennen lassen.
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DerartigeAufhängeorgane lassen sich gegebenenfalls natürlich auch
mit einzeln verwendbaren bzw. nicht auf einen Schlüsselring aufgereihten Schlüsseln
in Verbindung bringen.
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Die Befestigung der :#,ufhäligeorgane auf dem Schlüsselgriff oder
im Schlüsselauge kann dann in beliebiger Weise geschehen, so beispielsweise durch
nach innen- gedrückte Nocken od. dgl., die ein Außereingriffkommen des Schlüssels
in zuverlässiger Weise verhindern.
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Aufhängeorgane für Schlüssel sind nicht nur besonders einfach und
billig in der Herstellung, sondern sie ermöglichen vor allem auch ein schnelles
Herausfinden bzw. Erfühlen des jeweils gewünschten und in Frage kommenden Schlüssels
mit den Fingern beispielsweise während der Dunkelheit.