[go: up one dir, main page]

DE857396C - Gleis-Anschlaghebelanordnung zur Bewegung von Betaetigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen - Google Patents

Gleis-Anschlaghebelanordnung zur Bewegung von Betaetigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen

Info

Publication number
DE857396C
DE857396C DES1245A DES0001245A DE857396C DE 857396 C DE857396 C DE 857396C DE S1245 A DES1245 A DE S1245A DE S0001245 A DES0001245 A DE S0001245A DE 857396 C DE857396 C DE 857396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion bar
actuating arm
stop lever
safety devices
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES1245A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1673122U (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA
Original Assignee
Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA filed Critical Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA
Application granted granted Critical
Publication of DE857396C publication Critical patent/DE857396C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Gleis-Anschlaghebelanordnung zur Bewegung von Betätigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen Die Erfindung betrifft Anschlaghebel.anordnungen zur Bewegung von Betätigungsorganen an Signalen bzw. anderen Eisernbahn-Sicherungseiirrichtungerr, insbesondere von Organen, durch deren Betätigung elektrische Ströme geschlossen bzw. unterbrochen werden, wobei diese Hebelenordnungen jeweils :lrnschlagarme aufweisen, an welche die Räder der auf den betreffenden Strecken verkehremden Fahrzeuge anschlagen.
  • Erfindungsgemäß ist bei solchen Anordnungen zur Erzielung eines sicheren Arbeitens trotz der Trägheit der zu bewegenden Teile der den Stoß des Rades aufnehmende Betätigungsarm mit den zu bewegenden Teilen, z. B. Kontakten der Luft-oder Ölkessel; über eine als Torsionsstab wirkende Welle verbunden. Eine solche Welle kann, wie im folgenden zu ersehen, ein genau bemessenes, auf die jeweiligen Erfordernisse der zu bewegenden Teile abgestimmtes Drehmoment übertragen. Die zu bewegenden Teile sind infolgedessen nur bekannten, innerhalb bestimmter Grenzen liegenden Kräften unterworfen. Im übrigen ist der den Stoß des Rades empfangende Arm nur einer geringen Beanspruchung ausgesetzt, da er über den Torsionsstab wirkt.
  • Eine solche Anschlaghebelanordnung könnte praktisch in der Weise ausgeführt sein, daß der Betätigungsarm als ' eigenes Bauelement an den Torsionsstab angesetzt ist. Dies würde jedoch der Hinzufügung eines zusätzlichen Gliedes von nicht vernachlässigbarer Trägheit gleichkommen, Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen .Anschlaghebelanordnung sind infolgedessen der Betätigungsarm und der Torsionsstab aus einem einzigen Stück hergestellt.
  • Bei einer Ausführungsform, bei welcher der Anschlagfhebel an) der Außenseite des Gleises angeordnet ist und vom Radkranz betätigt werden soll, ist die Stange. ein einziges Mal gebogen, und ihr Außenende bildet den Betätigungsarm.
  • Wenn der Anschlaghebel zwischen den Schienen angebracht sein und hier durch den Spurkranz des Rades angeschlagen werden soll, ist die Stange zweimal gebogen, so daß sich der eigentliche Anschlagliel>el quer zur Schienenrichtung erstreckt.
  • Die einzelnen Ausführunigsformen der erfindungsgemäßen Anordnung sind in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar Fig. i eine Teilansicht der Betätigungsarme zweier beiderseits der Schiene angeordneter Anschlaghel>elanord:nurrgen, deren zugehörige Torsionsstäbe der Einfachheit halber abgebrochen dargestellt sind, Fig. 2 eine an der Außenseite der Schiene angebrachte Anischlaghebelanordnung im Grundriß, Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung, Fig. 4 ,eine Einrichtung im Grundriß, bei welcher der Anschlaghebel innerhalb der Schienen angebracht ist und Fig. 5 eine Seitenansicht ;der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung.
  • Wie die Zeichnung zeigt, bestehen die dargestellten Einrichtungen jeweils aus einer Stange i, die einerseits mit einem Betätigungsarm 2 und andererseits über ein auf dieser Stange i befestigtes Teil 3 mit dem zu betätigenden Organ (nichtdargestellter Kontakt oder Luftkessel) verbunden ist, wobei diese Stange i in Buchsen 4, 5 und 6 drehbar gelagert und als Torsion@sstab ausgebildet ist, d. h. an mindestens einer Stelle einen Querschnitt hat, auf Grund dessen sie unter der Wirkung der Gegenkräfte des an dem zu betätigenden Organ, angelenkten Teiles 3, sooft der Betätigungsarm einen plötzlichen Stoß aufnimmt, der versucht, die Stange in den Lagerbuchsen zu drehen, eine bestimmte elastische Verdrehung in sich erfährt. Bei den dargestellten Ausführungsformen ist der Torsionsstab i kurbelförmig abgebogen, um so den Betätigungsarm 2 zu bilden.
  • Bei einer außerhalb des Gleises angebrachten und durch die Randbandagen betätigten Anschlagliebelanordnung (Anordnung rechts in Fig. i sowie in Fig. 2 und 3) kann das äußere Ende des Betätigungsarmes 2 außerdem bei 21 nochmals abgebogen sein, um so zweckmäßig eine Betätigung durch in beiden Fahrtrichtungen verkehrende Züge zu erleichtern.
  • Wenn der Anschlaghebel durch den Spurkranz des Rades betätigt werden soll und derselbe innerhalb der Schienen angebracht ist, so ist die Stange i zuerst zu einem Arm 2 abgebogen, der parallel zur Ebene der Schienen liegt, und sodann zu einem Betätigungsarm 22 abgebogen, welcher den von dem Rad des Eisenbahnfahrzeuges ausgeübten Stoß aufnimmt (Einrichtung auf -der linken Seite der, Fig. i sowie in den Fig. 4 und 5). In ihren übrigen Teilen ist diese Einrichtung mit der vorausgehenden identisch.
  • Bei niedrigen Zuggeschwindigkeiten bewegt, wenn ein. Rad an den Betätigungsarm anschlägt und, denselben um einen bestimmten Winkel verschwenkt, der Torsionsstab die mechanischen Organe (Kontakte, Luftkessel usw.) unmittelbar, ohne daß derselbe in sich verdreht wird, und die jeweils zu betätigenden Kontakte werden geschlossen bzw. unterbrochen, wodurch in einem mit diesen Kontakten verbundenen elektrischen Stromkreis ein Signal übertragen wird, welches angibt, daß der Zug diesen Punkt der Strecke durchfahren hat. Nach Durchfahrt des Zuges nimmt der Betätigungsarm unter der Wirkung einer in bekannter Weise ausgebildeten und angeordneten Rückstellfeder wieder seine Ausgangstellung ein.
  • Bei hohen Zuggeschwindigkeiten wird der Anschlagarm sehr schnell um einen bestimmten Winkel verschwenkt und jeweils während des Zeitraumes des Darüberollens des jeweils betätigenden Rades in dieser Stellung gehalten. Infolge der Trägheit der zu betätigenden mechanischen Organe bewegt sich das auf der Seite der zu betätigenden mechanischen Organe liegende Ende des Torsionsstabes während des ersten Zeitabschnittes der Armschwenkung überhaupt nicht, da der Torsionsstab in sich eine Verdrehung um einen bestimmten Winkel erfährt. Diese Verdrehung entspricht einem bestimmten Drehmoment, welches nun seinerseits versucht, die zu betätigenden mec'hanisc'hen Organe zu bewegen. Dieses Drehmoment ist so berechnet, daß es groß genug ist, um jeweils während eines Zeitraumes t1 des Rollens des Rades über den Betätigungsarm die vollständige Bewegung der mechanischen Organe zu bewirken.
  • Die mechanischen Organe werden also stets betätigt, solange die Zuggeschwindigkeit so groß sein wird, daß die Zeit des Darüberrollens des Rades nicht kleiner wird als der Mindestzeitraum t1.
  • Wenn kein Torsionsarm vorhanden wäre, sondern nur ein gewöhnliches torsionssteifes Verbindungselement, dann würde die Bewegung der mechanischen Organe während des ersten Zeitabschnittes des Anschlagvorganges an den Anschlagarm stattfinden, (Uli. \%ä-lirend einer sehr kurzen Zeitdauer. Daraus würden sich für die einzelnen Teile der mechanischen Organe auf Grund der Trägheit Beanspruchungen ergeben, denen entsprechend diese Teile wfederutn dimensioniert werden müßten. Diese Aufgabe wird jedoch sehr schnell unlesbar, sobald man über mittlere Zuggeschwindigkeiten hinausgeht.
  • Durch Verwendung eines Torsionsstabes, welcher ein Drehmoment einer bestimmten Größe übertragen kann, ist es möglich, die mechanischen Organe so zu bemessen, daß dieselben diesem Höchstdrehmoment standhalten, so daß sich Teile mit kleinen Abmessungen und mit bekanntem Sicherheitsfaktor ergeben. Endlich braucht der Betätigungsarm nur den Torsionsarin zu verdrehen, @d. h. das hierfür erforderliche Höchstdrehmoment aufzubringen, ohne daß zusätzliche Trägheitskräfte überwunden zu werden brauchen, da der Torsionsstab selbst ein vernachlässigbares kleines Trägheitsmoment besitzt.
  • Die Hauptarbeit des Betätigungsarmes beschränkt sich also praktisch darauf, die eigenen Trägheitskräfte zu überwinden. Daraus ergibt sich, daß ein Betätigungsarm mit sehr kleinen Abmessungen sehr gut den sehr hohen Geschwindigkeiten standhält und infolgedessen in der oben besclirielreneti einfachen Weise ausgeführt sein kann.
  • Diese Einrichtungen sind sowohl als einfacher Atischlagliebel als auch als Doppelhebel zur wahlweisen Betätigung je nach Zugrichtung anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleis-Anschlag'liebelanordnung zur Bewegung von Betätigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm (2), auf welchen das Rad des Fahrzeuges wirkt, mit dem zu bewegenden Teil (3), beispielsweise einem Luftkessel oder einem Kontaktmechanismus, über eine als Torsionsstab (i) wirkende Welle verbunden ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm (2) und der Torsionsstab (i) als ein einziges Stück aus Spezialstahl gebildet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsstab (i) in einem Hinter- und Vorderlager (.I bzw. 6) drehbar gelagert und so abgebogen ist, daß der Betätigungsarm (2) gebildet wird. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsstab (i) ein erstes -Mal abgebogen ist, um einen Arm (2) parallel zur Schienenebene zu bilden, und ein zweites Mal senkrecht dazu abgebogen ist, um den eigentlichen Betätigungsarm (22) zu bilden, der von dem Spurkranz des Rades angeschlagen wird.
DES1245A 1948-04-28 1950-01-10 Gleis-Anschlaghebelanordnung zur Bewegung von Betaetigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen Expired DE857396C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR857396X 1948-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE857396C true DE857396C (de) 1952-11-27

Family

ID=9329429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES1245A Expired DE857396C (de) 1948-04-28 1950-01-10 Gleis-Anschlaghebelanordnung zur Bewegung von Betaetigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE857396C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE857396C (de) Gleis-Anschlaghebelanordnung zur Bewegung von Betaetigungsorganen an Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen
DE267570C (de)
DE2805411A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer eine fahrzeugschiebetuer, insbesondere einer haengebahnkabine
DE576428C (de) Fahrzeugkupplung
DE485355C (de) Uhr mit doppelt wirkendem Pendelaufzug fuer Kraftfahrzeuge u. dgl.
DE722370C (de) Spielzeugbahn mit sich ueberholenden, durch Federtrieb bewegten Spielfahrzeugen
EP0057817B1 (de) Fahrtschreiber
DE479501C (de) Durch Streckenanschlaege beeinflusste Anzeigevorrichtung an Lokomotiven
DE515598C (de) Vorrichtung zur Verhinderung des UEberfahrens von Haltsignalen
DE370774C (de) Elektrisch betriebene Zaehleinrichtung
DE382562C (de) Schaltvorrichtung fuer die Stationsanzeiger von Eisenbahnwagen
DE514804C (de) Antrieb fuer mindestens zwei durch den gleichen Drahtzug mechanisch betaetigte Signale, durch den zugleich wenigstens ein Streckenanschlag fuer die Zugbeeinflussung verstellt wird
DE1530341B2 (de) Vorrichtung zum Umstellen von Rillen-Schienenweichen
DE461839C (de) Einrichtung zur Signaluebertragung auf Fahrzeuge durch mechanische Einwirkung von der Strecke aus
DE931752C (de) Scheibenwischer
DE556505C (de) Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber
DE346893C (de) Vorrichtung fuer Lokomotiven gegen UEberfahren des Haltesignals
DE466761C (de) Vorrichtung zum Schliessen und OEffnen von Eisenbahnschranken durch den fahrenden Zug
DE521098C (de) Kontakteinrichtung fuer Fahrbahnen, insbesondere fuer Rohr- und Seilpostanlagen
DE451352C (de) Vorrichtung zur UEbertragung des Haltsignals auf fahrende Zuege
DE496806C (de) Elektrisches Pendel
DE707057C (de) Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftfahrraeder
DE611952C (de) Einrichtung zur UEberpruefung der Geschwindigkeit von Eisenbahnzuegen mit Geschwindigkeitsmessern
DE455746C (de) Scherenstromabnehmer fuer elektrische Fahrzeuge
DE355823C (de) Sicherungseinrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Haltsignalen