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DE857026C - Einrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes zweier Impulse - Google Patents

Einrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes zweier Impulse

Info

Publication number
DE857026C
DE857026C DEL2163A DEL0002163A DE857026C DE 857026 C DE857026 C DE 857026C DE L2163 A DEL2163 A DE L2163A DE L0002163 A DEL0002163 A DE L0002163A DE 857026 C DE857026 C DE 857026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relays
contacts
holding
pulses
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL2163A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Eichler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL2163A priority Critical patent/DE857026C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE857026C publication Critical patent/DE857026C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F10/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means
    • G04F10/10Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means by measuring electric or magnetic quantities changing in proportion to time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes zweier Impulse Die L:tfiii<lung 1>etrifl-t einen Zeitmesser für die :Messung des zeitlichen Absiandes zweier Impulse, und zwar insbes<»idei-e solcliei-, die in der Größenordnung von t bis ioo m/s liegen. Die Notwendigkcit für derartige Messungen besteht beispielsweise hei Funksprecheinrichtungen, die finit Sprachbandumsetzung arbeiten, tro sich also Station und Gegenstation in genauem Synchronlauf befinden müssen, um das umgesetzte Gespräch am Empfangsort in die Ursprungslage zurücksetzen zu können. Es sind bereits Zeitmesser dieser Art in Vorschlag gebracht worden, die in einer zwei Glimmrelais in Verbindung finit einer Elektronenröhre als veränderlichem Widerstand @-rr@@enden. %-,-obci ein im Nullzweig der Brücke angeordnetes Nleßinstrtiment zur Anzeige der Zeitdifferenzen. dient. Im Prinzip arbeitet diese Einrichtung wie ,folgt: Durch einen ersten Impuls wird das eine Glimmrelais zum Zünden gebracht und damit ein Kondensator aufgeladen, dessen Ladung auf das (Nitter der Elektronenröhre einwirkt. so daß ein langsam ansteigender Strom durch <las Meßinstruinent fließt. Durch den zweiten Impuls wird der Ladestrom gestoppt und erreicht, daß der Instrumentenstrom konstant wird und abgelesen w< rden kann. Damit ist bei entsprechender Eichung als Meßergebnis der Zeitunterschied der beiden auf das t ;erät aufgelaufenen Impulse gefuiidcn.
  • Der Aufbau in dieser Form hat im Betrieb zu Schwierigkeiten insofern Anlaß gegeben, als bei der Empfindlichkeit der Glimmrelais häufig Fehlzülidutigcn, sog. wilde Zündungen, auftreten. Dies ist verständlich, wenn man berücksichtigt, daß bei lielleili Licht bereits eile Ionisation all den Zündstrecken (bei- Glimmrelais eintritt, Sonnenlicht iin Betrieb dah-r umbedingt ferngehalten @verdf:ii n.uß. Darüber hinaus bereitetes erhebliche Schwierigkeiten, die für die Eichung des Instrumentes notwendige Einstellulig auf den- Null- bzw. Endausschlag exakt vorzuii:linien, denn diese Einstellung bedingt gleichfalls e-inc Zündung der Glininirelais und ist damit ebenialls >#törcinflüssen unterworfen, wie sie durch die lnlei@@ erwähnte Lichtbeeinflussung, elxriso aber auch durch sciixvatikende Zün.(lsl)annung und 1@'idcrstan(Isänderungeii infolge Erwärmung im Betrieb elcäeben sind. Trotz der anerkannten Vorzüge des t-iliinnircl;tis und obgleich gerade das Glimmrelais im Hinblick auf sein träg'.leitsloses Arbeiten für die lIessunä des zeitlichen Abstandes zweier Impulse besonders geeignet zu sein scheint, sind jedenfalls mit den heutzutage im Mandel erhältlichen Glimmrelais die Anforderungen, "vie sie im vorliegenden bestellt werden, nicht zu erfüllen.
  • In dieser Hinsicht bedeutet es einen Fortschritt, wenn, wie es die Erfindung vorschlägt, bei einem Zeitmesser der eingangs beschriebenen Bauweise die beiden Impulse getrennten Schnellschaltrelais (Telegraphenrelais) zugeführt werden, deren erste Kontakte als Arbeitskontakte die äußeren Brückenzweige mit ihren zugehörigen Widerständen schließen und deren zweite Kontakte als Haltekontakte je einen Haltestromkreis dieser Relais einschalten. Es wird also mit anderen Worten der Schaltvorgang, wie dieser sich beim Vorhandensein von Glimmrelais in einem Zünden der Relais und einem Leitendwerden der entsprechenden Brückenzweige widerspiegelt, in dem Sinne unigewandelt, daß die auf die Schncllschaltrelais auflaufenden Impulse entsprechend einem Zünden des Glimmrelais die Relaisanker umlegen und damit die entsprechenden Brückenzweige mit ihren Widerständen schließen und gleichzeitig der Stromfluß in diesen Zweigen entsprechend dem Weiterbestehen der Glimmladung durch einen Haltestromkreis aufrechterhalten wird.
  • Abgesehen davon, daß damit die eingangs geschilderten Mängel in Fortfall kommen, bietet der Vorschlag nach der Erfindung darüber hinaus den Vorteil, daß eine einwandfreie Anzeige der auflaufenden Impulse durch beispielsweise zwei in die äußeren Brückenzweige geschaltete Schauzeichen möglich ist. Diese Anzeige ist wichtig, um das einwandfreie Arbeiten der Meßeinrichtung beobachten zu können, insbesondere aber deshalb, weil für den Betrieb eine bestimmte Reihenfolge der Impulse @-oraussetzung ist, die somit im Bedarfsfall ein Vertauschen der Impulsleitungen erfordert.
  • ha in der Praxis nur Schnellschaltrelais mit einfachen Kontakten gebräuchlich sind, werden weiterhin gemäß der Erfindung die Haltekontakte auf besonderen Relais, zweckmäßig gleichfalls Schnellschaltrelais, angebracht, die von den gleichen Impulsen erregt werden wie die erstgerianlten Relais. Besonders einfach läßt sich dies durchführen, wenn die Arbeits\vickltingen und lIalte-,vicklungeli der einzehien Relais hint<.rcinanilcr geschaltet werden.
  • DM, Erfindung #o«-ic \\citere 1?inzellieiten der-"ellreii werden an Rand Chor :@lilil(iungen all <#iliem Ausführungsbeispiel im i;aclistclienc1cn erläutert.
  • In der !,bi). t ist der R(-laisstronikreis in vereinfachter Fornl (Iargestcllt. S bzw. 1. bedeuten die eigentlichen Schaltrelais, F1 und 1'.; die zugehörigen Halte- oder Fangr.clais mit ihren Kontakten f1 bzw. f,,. Die Taste T dielst des- @troiiiiili(erl)rechting nach beendetem Melivorgalig. Die Impulseingänge sind mit I bzw. 1I liezeiclllict.
  • Das 1'rinzilisclit,nia des- iiii- d@@ Messung benutzten Brückenschaltung zc:'rt die .1)b. z, an Hand deren der Meßvorgang ini folgenden näher erläutert wird. Durch den ersten Impuls 1«ininit das Relais L zuin Ansprechen, schließt den Kontakt ! und hält sich über (las Relais F1 und den Kontakt f, Damit erhält der Brückenzweig D-B niit denn @`@ i(lerstand U'7 einen bestimmten Wert, außerdem erfährt der Kondensator C durch das entstaiv(lcne Potential bei B eine positive Attfladung. Infolgedessen wird das Steuergitter der Röhre R stark negativ und sperrt die Röhre. Damit kann sich die Kondensatorladung übler die veränderbaren Widerstände Sla, die Diode P und Widerstand St b nach dem Erdpunkt C hin ausgleichen. Die Kondensatorspannung sinkt daher mit der Zeitabhängigkeit des angelegten Gesamtwiderständes langsam ab und verringert damit auch die Spannung am Gitter der Röhre R. Der Röhrenwiderstand ändert sich denieltsl)rechend, und die Brückenschaltung ändert ihre Gleichgewichtslage in gleichem :Maße. Über B-A fließt ein Ausgleichsstrom, der in dem Verhältnis ansteigt, wie die Kondensatorladung fällt. Im gleichen Verhältnis nimmt der Ausschlag am Instrument I [in Nullzweig der Brücke stetig zu.
  • Beim Auflaufen des zweiten Impulses spricht das Relais S an, schließt den Kontakt s und hält sich Tiber das Relais F., und den Kontakt f.. Ani Punkt F entsteht jetzt ein Potential, das so hoch liegt, daß kein Strom von F nach F fließen kann. Ein Strom in umgekehrter Richtung v, ird durch die Diode P, die in diesem Leitungszug liegt, gesperrt. Das Potential bei E am Röhrengitter bleibt über längere Zeit konstant, denn der Kondensator C kann sich nicht weiter entladen. Der Ausschlag am Instrument, der sich bis zu diesem Augenblick stetig vergrößert hatte, bleibt gleichfalls stehen und kann abgelesen werden. Damit ist bei einer entsprechenden Eichung des Instrumentes I der Zeitunterschied der beiden auf das Gerät aufgelaufenen Impulse gefunden.
  • Für die Anzeige sind in den Brückenzweigen B-D bzw. C-P Schauzeichen S11 bzw. S12 angeordnet, die das Auflaufen der Impulse und deren Reihenfolge nach außen hin sichtbar machen. Da für den Betrieb eine bestimmte Reihenfolge der Impulse Voraussetzung ist, müssen die Impulsleitungen I bzw. 1I notfalls miteinander vertauscht werden. Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines Polwenders bewerkstelligt werden.
  • Die Funktion der in den Brückenzweigen befindlichen Potentioineter l'1 bzw. P2 ist lediglich für die Eichung des Nleßinstrumentes I von Interesse. Mit I'2 erfolgt der Abgleich der Brücke auf den Nullpunkt des Instrumentes, während mit P1 die Endlage einzustellen ist. Die Regel« iderstände S1. und Slb gestatten es, den :@teßb°reich den je@@eiligen Verhält-11;issen entsprechend zu ändern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes z@,%eier Impulse, bestehend aus einer Brückenanordnung mit einer Elektronenröhre als veränderlichem Widerstand, deren Steuergitter über einen Kondensator von dem erstauflaufenden Impuls im Sinne einer anfänglichen Sperre und eines anschließ< öden allmählichen Ausgleichs, resultierend ici,einer entsprechenden Änderung der :'Anzeige eines,Instrumentes im Nullzweig der Brücke, und durch den zweitauflaufenden Impuls im Sinne einer L?nterl)indung einer weiteren Entladung des Kondensators, resultierend in einem Stoppen des Ausschlages am Instrunient, gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Impulse getrennten Schnellschaltrelais (Telegraphenrelais F1, F2) zugeführt werden, deren erste Kontakte als Arbeitskontakte die äußeren Brückenzweige mit ihren zugehörigen Widerständen schließen und derer: zweite Kontakte als Haltekontakte je einen Haltestromkreis dieser Relais einschalten.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekontakte auf t>esorideren Relais angebracht sind, die von den gleichen Impulsen erregt werden wie die erstgenannten Relais.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais jeweils mit ihren Arbeitswicklungen bzw. Haltewicklungen hintereinandergeschaltet sind.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche t, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Anzeige der Impulsfolge Schauzeichen od. dgl. in den äußeren Brückenzweigen angeordnet sind.
DEL2163A 1950-05-25 1950-05-25 Einrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes zweier Impulse Expired DE857026C (de)

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