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DE855949C - Einrichtung zur Regelung des Druckmitteldruckes bei Schalteinrichtungen von Kraftuebertragungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des Druckmitteldruckes bei Schalteinrichtungen von Kraftuebertragungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE855949C
DE855949C DEM4227D DEM0004227D DE855949C DE 855949 C DE855949 C DE 855949C DE M4227 D DEM4227 D DE M4227D DE M0004227 D DEM0004227 D DE M0004227D DE 855949 C DE855949 C DE 855949C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
line
control
regulating
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4227D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Gros
Richard Dipl-Ing Lang
Fritz Lutz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce Solutions GmbH
Original Assignee
Maybach Motorenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maybach Motorenbau GmbH filed Critical Maybach Motorenbau GmbH
Priority to DEM4227D priority Critical patent/DE855949C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE855949C publication Critical patent/DE855949C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/50Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit
    • F16H61/52Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung des Druckmitteldruckes bei Schalteinrichtungen von Kraftübertragungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Regelung des Druckmitteldruckes bei Schalteinrichtungen von Kraftübertragungen. Sie findet vorteilhaft Anwendung bei Kraftübertragungen, bei deren durch Druckmittel betätigten Schalteinrichtungen für eine rasche Umschaltung erhöhter Druckinitteldruek erforderlich ist. Insbesondere auch bei solchen Kraftübertragungen, bei denen ein Turbowandler vorgesehen ist, dessen Schaufelung zur Veränderung der übertragenen Leistung verstellt werden kann, muß für diese Verstellung ein ausreichend hoher Öldruck im richtigen Zeitpunkt und von ausreichender Dauer vorhanden sein.
  • Bei einer von der Patentinhaberin entwickelten Anordnung ist das für die Druckerhöhung zur Verstellung der Schatifelung des Turbowandlers vorgesehene Druckregelglied in Abhängigkeit von der Stellung dieser Schaufelung wirksam. Dabei herrscht in den Endstellungen der Schaufelung normaler Druck, während in Zwischenstellungen erhöhter Druck eingestellt ist. Bei dieser Anordnung befindet sich das Steuerorgan für die Druckerhöhung in der umlaufenden Nabe des Turbowandlers und unterliegt dabei unerwünschten Zentrifugalkräften. Außerdem ist das Steuerorgan schwer zugänglich und erfordert bei Störungen ein umständliches Auseinanderbauen der Anlage.
  • Wie in einer anderen Anordnung der Patentinhaberin gezeigt, wird bei Schalteinrichtungen für Kraftübertragungen ein Zeitregelglied angeordnet mit dem Zweck, nach Ablauf einer Umschaltung eine eine gewisse Zeit andauernde Sperrung des Druckmitteldruckes zu bewirken und dadurch einen unter Umständen zu Störungen führenden zu frühen Eintritt einer neuen Umschaltung zu verzögern.
  • Nach der Erfindung wird ein Zeitregelglied vorgesehen, welches die Dauer der durch ein Druckregelglied hervorgerufenen Druckerhöhung zeitlich begrenzt. Dadurch ist es möglich, die Wirkung des Druckregelglied,es nicht mehr unmittelbar, z. B. von der Stellung der zu verstellenden Schaufelung im Turbowandler, zu steuern, vielmehr kann jetzt die Druckerhöhung durch eine gesonderte Einrichtung in Abhängigkeit von einem vom Fahrzeugführer oder von der Schalteinrichtung gegebenen Impuls erfolgen.
  • Eine besonders vorteilhafte Anordnung ergibt sich, wenn, wie bei der Erfindung vorgesehen, das für andere Zwecke, z. B. für das verzögerte Auftreten eines Betriebswertes für die Umschaltung im Wechselgetriebe, schon vorhandene Zeitregelglied gleichzeitig auch für die Begrenzung der Dauer der durch das Druckregelglied hervorgerufenen Drucksteigerung verwendet wird.
  • Außerdem besitzt die Erfindung den großen Vorteil, daß die Drucksteigerung sofort bei Einleitung einer Umschaltung zur Verfügung steht, im Gegensatz zu den bisherigen Anordnungen, bei welchen die Drucksteigerung erst bei Beginn der Verstellung z. 13. der Turbinenschaufelung ausgelöst wurde. Der gesteigerte Druck fehlte hier für den Beginn der Verstellung, also für den Teil, der die größte Kraft erfordert. Andererseits würde die dauernde Anwendung eines hohen normalen Druckes, z. B. von 1 o atü, einen zu großen Leistungsaufwand der Hauptölpumpe erfordern und eine zu große Verlustwärme ergeben, die durch unnötig hohe Leistung der Hauptpumpe dauernd zu bewältigen wäre.
  • Ein weiterer Vorteil liegt hei der Erfindung darin, daß im Wandler die vom stehenden zum umlaufenden Teil führende Druckzuführung in Wegfall kommt. Dadurch wird die Abdichtung auf der Seite der Verstelleinrichtung im Wandler wesentlich vereinfacht.
  • Bei Turbowandlern, bei denen die Steuerung des Aus- und Einrückens der Wandlerschaufelung auch vom Schaltzustand eines Wechselgetriebes abhängt, erfolgt eine Drucksteigerung ohne Rücksicht auf die Stellung der Turbinenschaufelung. Da hier nach beendigter Schaltung die Drucksteigerung wieder verschwinden kann, bevor die Turbinenschaufelung wieder in Einrückstellung gebracht ist, mußte hier bisher die Drucksteigerung durch besonders umständliche Einrichtungen so lange aufrechterhalten werden, bis sich der Wandler in Einrückstellung befindet.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ergibt, daß auch in diesen Fällen die Verstellung der Turbinenschaufelung sowie sämtliche Schalt- und Steuervorgänge mit Sicherheit rasch zum Ablauf kommen.
  • Nach der Erfindung ist ferner eine Steuereinrichtung vorgesehen, welche in Abhängigkeit von einem Betriebwert oder Betriebszustand selbsttätig auf das Zeitregelglied einwirkt. Dabei ist erfindungsgemäß die :'lnordnung so getroffen, daß die Steuereinrichtung sowohl beim Beginn als auch beim Ende einer Umschaltung auf das Zeitregelglied in gleichem Sinne einwirkt. Damit bei einem Schaltvorgang die Druckmittelzufuhr zum Zeitregelglied genügend lange andauert, ist nach der Erfindung eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen, welche die Steuerbewegungen der Steuereinrichtung beeinflußt.
  • Die Zeichnung zeigt die Anordnung nach der Erfindung schematisch, größtenteils im Schnitt.
  • In der Abbildung ist mit i der Turbowandler bezeichnet, dessen Verstellraum für die Turbinenschaufelung über die Leitungen 2, 3 mit den Steuerräumen eines Steuerschiebers 5 verbunden sind. Dieser bewegt sich in dem Gehäuse 6 gegen eine Feder 7. Im Gehäuse 6 münden ferner die Leitungen 9, io. Mit 8 ist eine Entlüftungsbohrung im Gehäuse 6 bezeichnet.
  • Ein weiterer Steuerschieber ist mit 12 bezeichnet. Er ist im Gehäuse 13 gegen die Feder 14 verschiebbar angeordnet. An das Gehäuse 13 sind außer der Leitung io noch die Leitungen 15 und 16 angeschlossen. 17 ist eine Entlüftungsbohrung.
  • Das Druckregelglied ist mit 2o bezeichnet. Es besteht aus dem im Gehäuse 21 geführten Regelkolben 22 mit der Feder 23 sowie dem Belastungskolben 24 mit der Feder 25. Mit 26 ist der Druckrauen für den Kolben 22, mit 27 ein weiterer Druckraum bezeichnet. 28, 29, 30 sind Entlüftungs-'bohrungen. Im Gehäuse21 münden die Leitungen 32, 33, 34; mit 35 ist eine ständig öldruckführende Leitung bezeichnet, die von einer Druckquelle, z. B. von der Ölpumpe 36, ausgeht und an welcher die Leitungen 9, 16, 32 angeschlossen sind.
  • Das Zeitregelglied ist mit 40 bezeichnet. Es bestellt aus dem Verzögererkolben 41 mit der Feder 42, dem Ventilschieber 43 mit der Feder 44 und dem Ventil 45. Der Raum vor dem Verzögererkolben 41 ist mit 46, der Raum vor dem Ventilschieber 43 mit 47 bezeichnet. 48 ist ein Verbindungskanal, 49 eine Drosselbohrung, 5o und 51 sind Entlüftungsbohrungen. Die Leitung 34 mündet in den Raum 47, ebenso die Leitung 52.
  • Die Leitungen 53 bzw. 54, die mit der Leitung 52 bzw. mit der Leitung 34 in Verbindung stehen, führen zu einer nicht näher dargestellten Schaltregeleinrichtung. Damit ist erreicht, daß der verzögerte Durchtritt von Druckmittel für die Steuerung der Umschaltung ebenfalls von dem Zeitregler 4o aus bewirkt wird.
  • Mit 55 ist eine Steuereinrichtung bezeichnet, bei welcher in einem Gehäuse 56 ein Steuerschieber 57 gegen eine Feder 58 verschiebbar angeordnet ist. i Der Steuerschieber 57 steht mit einem Kolben 6o in Verbindung, der in dem Zylinderraum 61 angeordnet ist und die Drosselbohrung 62 besitzt. In das Gehäuse 63 für den Steuerschieber 57 münden die Leitungen 52, 64, 65.
  • Der durch die Leitung 67 zugeführte Druck wird in Abhängigkeit von einem Betriebswert oder Betriebszustand durch eine nicht näher dargestellte Steuereinrichtung gesteuert, die z. B. mit Druckmittelschaltvorrichtungen für ein Wechselgetriebe i in Verbindung stehen kann. Dabei ist angenommen, (laß die Leitung während des Ablaufs einer Schaltung drucklos und zwischen den Schaltungen druckführend ist. 1)ie Leitung67 mündet in das Gehäuse 68 des Einrückschiebers 69, der gegen eine Feder 70 z. B. vom Fahrzeugführer mittels Fußpedal oder Schalthebel über den Knopf 71 betätigt werden kann. 72 ist eine Entlüftungsbohrung im Gehäuse 68.
  • Es wird angenommen, daß die Leitung 2 zu den für die im Linrücksinn wirkende Verstellung dienenden Druckräumen im Turbowandler i führt, während die Leitung 3 mit dem im Ausrücksinn wirkenden Druckraum in Verbindung steht. In der gezeichneten Stellung des Steuergliedes 5 gelangt also Druckmittel aus der Leitung 35 bzw. aus der Abzweigung 9 in die Leitung 2 und hält die Tur-1> nenschaufelung eingerückt.
  • Der Darstellung liegt die Annahme zugrunde, daß die Anlage sich in schaltfreiem Zustand' befindet, so claß also die Leitung 67 führt, der sich bei der gezeigten Stellung des Linrückschiebers 69 über die Leitung 15 fortsetzt. Infolgedessen wird der Steuerschieber 12 gegen die Feder 14 in seiner unteren Endstellung gehalten, so daß aus dem Leitungszweig 16 Druckmittel zu der Leitung io und von da unter den Steuerschieber 5 gelangt, so daß dieser gegen die Feder 7 in seiner oberen Endstellung gehalten wird, in welcher die Turbinenschaufelung eingerückt ist. Bei der gezeigten Endstellung des Steuerschiebers 12 gelangt auch Druckmittel durch den Leitungszweig 65 zum Steuerglied 57, so daß sich dieses in seiner rechten Endstellung befindet. In dieser Stellung besteht eine Verbindung der Leitung 67 über den Leitungszweig 64 mit der Leitung 52, so daß auch der X'etitilschiel>er 43 der Verzögerungseinrichtung 4o gegen die Feder 44 sowie der Verzögererkolben 41 gegen die Feder 42 in der rechten laldstellung stehen. In dieser Stellung gelangt der in der Leitung 52 bzw. im Raum 47 vorhandene Druck weiter durch die Leitung 34 in den Raum 27 des Druckreglers 20 und bewirkt dort das Abheben des Belastungskolbens 24 vom Schaft des Regelkolbens 22. Dadurch wird in der Tiber die Leitung 32 mit dem Druckraum 26 verbundenen Leitung 35 ein der Spannung der Feder 23 entsprechender normaler Üldruck von etwa 6 atü eingestellt bzw. gehalten. Das in die Leitung 33 austretende Öl gelangt von da zu Schmierstellen oder sonstigen Ölabflußstellen.
  • Erfolgt von einer von einer Betriebsgröße oder einem Betriebszustand abhängigen Steuereinrichtung her, z. B. im Zusammenhang mit einer Umschaltung, ein Befehl für die Verstellung der Schaufelung im Turbowandler, so wird dabei die Leitung 67 drucklos, so daß der Steuerschieber 12 unter der Wirkung der Feder 14 nach oben bewegt wird. Dadurch wird die Leitung io mit der Entlüftung 17 verbunden, so daß auch der Steuerschieber 5 unter der Wirkung der Feder 7 in seine andere Endstellung bewegt wird. Dadurch wird die Leitung 2 Tiber die Bohrung 8 entlüftet, während die Leitung 3 finit der Leitung g in X erbindung kommt, so daß jetzt der das Ausrücken der Turbinenschaufelung bewirkende Druckraum mit der druckführenden Leitung 35 verbunden ist. Gleichzeitig mit denn Verschwinden des Druckes in der Leitung 67 verschwindet auch der Druck in den Leitungen 64 und 5'2 bzw. in dem Raum 47 des Zeitreglers 40. Dadurch wird der Ventilschieber 43 von der Feder 44 nach links bewegt, wodurch das Ventil45 sich vom Verzögererkolben 41 abhebt und der im Raum 46 befindliche Druck rasch abströmen kann, so daß der Kolben 41 durch die Feder 42 rasch nach links verschoben wird. Da auch die Leitung 34 und damit der Raum 27 im Druckregelglied drucklos geworden sind, so bewegt sich der Belastungskolben 24 unter der Einwirkung der Feder 25 rasch nach links, bis er auf dem Schaft des Kolbens 22 aufsitzt, so daß dieser entsprechend der Spannung der Feder 25 zusätzlich belastet ist. Dadurch steigt der in dem Raum 26 bzw. in der Leitung 35 herrschende öldruck sofort an, so daß die Verstellung der Turbinenschaufelung durch den erhöhten Oldruck rasch und sicher erfolgt.
  • Bei Wiederauftreten des Druckes in der Leitung 67, also nach beendeter Umschaltung, wird zunächst der Steuerschieber 12 wieder in seine untere Endstellung verschoben. Dadurch erhält die Leitung 65 wieder Druck, so daß auch das Steuerglied 57 wieder nach rechts bewegt wird, wobei diese Bewegung infolge der Drosselbohrung 62 im Kolben 6o verzögert erfolgt. Sobald Druckmittel wieder in die Leitung 52 und damit in den Raum 47 gelangt, wird der Ventilschieber 43 gegen die Feder 47 und damit der Kolben 41 gegen die Feder 42 nach rechts verschoben.
  • Diese Verschiebung des Kolbens 41 erfolgt wegen der Drosselbohrung 49 verzögert und dauert etwa 3 Sekunden. Nach dieser Zeit also kommt die Leitung 34 wieder mit der Leitung 52 in Verbindung, so daß wieder Druckmittel in den Raum 27 der Druckregeleinrichtung 20 gelangt. Dadurch wird der Belastungskolben 24 wieder von dem Schaft des Regelkoll),ens 22 abgehoben, so daß sich im Raurn 26 und damit in der Leitung 35 wieder der normale Druck einstellt.
  • Da der gesteigerte Druck während der Dauer von etwa 3 Sekunden im gesamten Leitungssystem wirkt, ist erreicht, daß die Verstellung der Turbinenschaufelung sowie Steuerbewegungen und die Umschaltung im Wechselgetriebe mit Sicherheit durchgeführt werden.
  • Für den Fall, daß das Ausrückkommando vom Fahrzeugführer durch Betätigung des Knopfes 71 gegeben wird, wird der Einrückschieber 69 so weit nach unten verschoben, bis die Leitung 15 und damit der Raum über dem Steuerschieber 12 mit der Entlüftung 72 verbunden sind. Dadurch wird der Steuerschieber 12 in seine obere Endstellung bewegt, so daß, wie bereits beschrieben, auch der Steuerschieber 5 nach unten verschoben wird und die Turbinenschaufelung ausrückt. Gleichzeitig wird durch Verschwinden des Druckes in: der I:eitung 65 auch das Steuerglied 57 wieder nach links bewegt, so daß sich auch in dem Zeitregelglied 4o und' dem Druckregelglied 2o die bereits beschriebenen Vorgänge abspielen.
  • Das Steuerglied 57 bewirkt zusammen mit dein Zeitregelglied 40, daß sowohl beim Ein- als auch beim Ausrücken der Wandlerschaufelung die Drucksteigerung schon vor Beginn. der Verstellung einsetzt und etwa 3 Sekunden lang dauert. Da das Steuerglied 57 sowohl bei seiner Verschiebung nach rechts als auch nach links, also bei Vorhandensein eines Druckes in der Leitung 65 und bei Verschwinden dieses Druckes, schon nach kurzem Wegstück die Verbindung der Leitung 52 mit der Leitung 64 abschließt und am Schluß seines Weges wiederherstellt, so wird bei beiden Verstellvorgängen das Zeitregelglied und das Druckregelglied in der beschriebenen Weise wirksam. Dabei bewirkt die verzögerte Bewegung des Kolbens 6o und damit des Steuergliedes 57, daß die Entlüftung der Leitung 52 bzw. des Raumes 47 für das Aufziehen des Zeitregelgliedes ausreichend lange (etwa o,5 Sekunden) andauert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zur Regelung des Druckmitteldruckes bei Schalteinrichtungen von Kraftübertragungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitregelglied (4o) vorgesehen ist, welches die Dauer der durch ein Druckregelglied (2o) hervorgerufenen Druckerhöhung zeitlich begrenzt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein für andere Zwecke schon vorhandenes Zeitregelglied gleichzeitig auch für die Begrenzung der Dauer der Drucksteigerung verwendet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (57) vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von einem Betriebswert oder Betriebszustand selbsttätig auf das Zeitregelglied einwirkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch r, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung sowohl beim Beginn als auch beim Ende einer Umschaltung auf das Zeitregelglied in gleichem Sinne einwirkt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verzögerungseinrichtung (62) vorgesehen ist, welche die Steuerbewegungen der Steuereinrichtung beeinflußt.
DEM4227D 1944-09-23 1944-09-23 Einrichtung zur Regelung des Druckmitteldruckes bei Schalteinrichtungen von Kraftuebertragungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen Expired DE855949C (de)

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