DE855530C - Schieber fuer das Saugrohr von Wasserturbinen - Google Patents
Schieber fuer das Saugrohr von WasserturbinenInfo
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- DE855530C DE855530C DEE2115A DEE0002115A DE855530C DE 855530 C DE855530 C DE 855530C DE E2115 A DEE2115 A DE E2115A DE E0002115 A DEE0002115 A DE E0002115A DE 855530 C DE855530 C DE 855530C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B11/00—Parts or details not provided for in, or of interest apart from, the preceding groups, e.g. wear-protection couplings, between turbine and generator
- F03B11/004—Valve arrangements
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description
- Schieber für das Saugrohr von Wasserturbinen Die 1?rfitiduitg bezieht sich auf einen in dem Sangrohr einer Wasserturbine angeordneten Schieber, durch welchen die Turbine von dem Unterwasser bei allen lagen des letzteren getrennt werden kamt.
- Nach cincin llauptnierkntal der Erfindung ist der Schielfer quer zu <lein Saugrohr verschiebbar und weist eine Hauptdichtung auf, die zwischen der oberen und oder untren Fläche dieses Schiebers und der gegenüberliegenden Fläche einer Kammer für diesen Schielfer in dein Sau-röhr angeordnet ist und das Saugrohr völlig umgibt, wobei ein sich über (las Sangrohr hinaus erstreckendes, den Schieber in der ztirückgezogeneii Stellung umschließendes Geiiiitise in Wegfall kommt. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Trennverschluß quer zu der Öffnung vorgesehen, durch welche der Schieber aus dem Saugrohr zurückgezogen wird, und dieser Trennverschluß kann geschlossen werden, während der Schieber, obwohl er aus dem Saugrohr zurückgezogen ist, diese Öffnung noch von außen abdichtet. Nach Schließen dieses Verschlusses zwischen dein Saugrohr und dem Schieber kann der letztere vollständig herausgezogen werden.
- «'eitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung.
- Fig. i ist ein teilweise abgebrochener senkrechter Schnitt eines Saugrohres einer Wasserturbine, wobei der Schieber sich in der geschlossenen. Stellung befindet; Fig. 2 ist ein Grundriß und Fig. 3 eine Seitenansicht eines Saugrohrschiebers in einem kleineren Maßstab, wobei leide Ansichten teilweise abgebrochen sind; Fig. .4 ist eine geschnittene Aufsicht eines Teiles einer Wasserturbinenanlage mit dem erfindungsgemäßen Schieber in noch kleinerem Maßstab; Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. :4; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5.
- Der konische Teil i des Saugrohrs ist mit einer Wasserturbine T verbunden, und das Saugrohr 2 führt zu dem Endrohr R der Wasserturbinenanlage. Zwischen dem konischenTeil i und dem Saugrohr 2 ist das Gehäuse 3 des Saugrohrschiebers angeflanscht, wobei es von einer viereckigen Dichtungskammer 4 umgeben wird, die einen Dichtungsring und einen Gummidichtungsring 6 enthält.
- Am Ende derÖffnung in derDichtungskammer4, durch welche der Schieber 7 herauszuziehen ist, ist eine gerade Kammer 8 für einen Trennverschluß 9 angeordnet, der von dem in dem Zylinder i i eines Servomotors bewegten Kolben io betätigt wird, um die Öffnung der Dichtungskammer 4 des Saugrohres abzuschließen, wenn der Schieber 7 aus dem Gehäuse 3 herausgezogen ist, wobei er noch von außen durch einen Hilfsdichtungsstreifen 13 und einen Notdichtungsstreifen 14 abgedichtet wird, die beide in einem geraden Gehäuse 12 angeordnet sind.
- Der Schieber 7 ist durch eine Kupplungseinrichtung 17 mit einer Gewindespindel 18 verbunden, die von einem,Spindelstock H durch einen Elektromotor 37 od. dgl. betätigt wird. Der Schieber 7 besitzt eine Kopfleiste i9., die sich gegen ein Gehäuseteil 2o abstützen kann.
- Das Schließen des Schiebers geht in folgenden Stufen vor sich: i. Die Nase des Schiebers 7 wird in das Gehäuse 12 eingesetzt, und die Dichtungen 13. und 14 um die Schieberöffnung werden gründlich geprüft.
- =. Der Trennverschluß 9 wird von dem Servomotor to, i i aus seiner Schließstellung angehoben und der Schieber ,7 durch das Saugrohrgehäuse 3 durch die mittels des Spindelstockes betätigte Gewindespindel 18 in seine geschlossene Stellung geschoben.
- 3. Der Schieber 7 wird an seiner oberen und/oder unteren Fläche durch die in die Dichtungskammer 4 eingepaßte Gummiringdichtung 6 abgedichtet.
- Die Schieberöffnunk wird schließlich durch den Druck der Kopfleiste i9 des Schiebers 7 gegen das Gehäuse 2o abgedichtet.
- Sollte irgendein Zwischenfall eintreten, während der Schieber 7 in das Saugrohr eingeschoben wird und die Gefahr des Leckens auftreten, so wird die Abdichtung der Notdichtung i4 völlige Sicherheit bieten.
- Der Vorgang des öffnens geht in umgekehrter «'eise vor sich. Die beschriebene Ausführung hat die folgenden besonderen Vorteile: i. Sie ergibt eine große Ersparnis an Gewicht, da die Abdichtung um den Schieber die Notwendigkeit eines Gehäuses erspart, welches den Schieber in allen Stellungen umgibt; außerdem wird nur ein Schieber für mehrere Schiefergehäuse benötigt.
- 2. Die geöffneten und geschlossenen Grenzstellungen des Schiebers bieten völlige Sicherheit gegen Leckwasseraustritt: in der offenen Stellung dichtet der Trennverschluß 9 die Öffnung für das Zurückziehen des Schiebers 7, und in. der geschlossenen Stellung wird ein abdichtender Druck zwischen der Kopfleiste i9 des Schiebers 7 und dem Gehäuseteil 20 mittels des Spindelstockes und der Gewindespindel 18 ausgeübt.
- 3. Der Schieber 7 kann aus dem Schacht vollständig herausbewegt und in dem Gebäude der Kraftstation unter günstigen Verhältnissen aufbewahrt und gewartet werden.
- 4. Der Umstand, daß die Dichtungen 13, 14 der Schieberöffnung gründlich geprüft werden können, bevor der Trennverschluß 9 geöffnet wird, schließt jede Gefahr aus, welche aus mangelhaften Gummidichtungen oder aus der Bewegung des Schiebers in Dichtungen entstehen könnte, die nach ihrem sehr gelegentlichen Gebrauch unwirksam geworden sind.
- Der Saugrohrschieber gemäß dieser Ausführung eignet sich daher dazu, um eine Wasserturbine gegen starken Rückdruck aus (lern Saugrohr abzusperren.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schieber zum Absperren des Saugrohrs einer Wasserturbine gegen das Unterwasser, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber quer zum Saugrohr verschiebbar ist und eine zwischen seiner oberen und/oder unteren Fläche und der gegenüberliegenden Fläche eine Dichtungskammer (.4) für diesen Schieber in dein Saugrohr angeordnete Hauptdichtung (6) aufweist, welche das Saugrohr vollständig umgibt, wobei ein sich über das Saugrohr hinaus erstreckendes, den Schieber in seiner zurückgezogenen Stellung einschließendes Gehäuse in Wegfall kommt.
- 2. Schieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Dichtung (13, 14) quer zu der Bahn des Schiebers außerhalb des Saugrohrs und neben diesem angeordnet ist, durch welche das Saugrohr von dem umgebenden Raum in der zurückgezogenen Stellung des Schiebers abgesperrt wird.
- 3. Schieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Dichtung einen Hilfsdichtungsstreifen (13) und einen Notdichtungsstreifen (14) umfaßt, die quer zu dem Schieber aufeinanderfolgend in der Richtung seiner Rückzugbewegung angeordnet sind.
- 4. Schieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trennverschluß (9) außerhalb de: Saugrohrs und neben diesem angeordnet ist, um die Schieberöffnung der Dichtungskammer abzusperren, so daß der Schieber nach Schließen dieses Verschlusses vollständig herausgezogen werden kann. .
- 5. Schieber tiacli:\tispruch2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kante des Schiebers außerhalb des Saugrohrs eine Kopfleiste (t9) angeordnet ist, die durch den Antrieb zur Verschiebung des Schiebers gegen eine Fläche (ZO) des Schiebergehäuses angedrückt werden kann, um eine vollkommene Abdichtung des Schiebers gegen seine Umgebung in seiner geschlossenen Stellung zu erreichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB855530X | 1949-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE855530C true DE855530C (de) | 1952-11-13 |
Family
ID=10590541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE2115A Expired DE855530C (de) | 1949-09-02 | 1950-09-14 | Schieber fuer das Saugrohr von Wasserturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE855530C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4492519A (en) * | 1979-02-15 | 1985-01-08 | Wallace Murray Corporation | Turbocharger exhaust gas by-pass valve |
-
1950
- 1950-09-14 DE DEE2115A patent/DE855530C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4492519A (en) * | 1979-02-15 | 1985-01-08 | Wallace Murray Corporation | Turbocharger exhaust gas by-pass valve |
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