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DE855059C - Schaltungsanordnung zur Anzeige von Widerstandsaenderungen mittels eines Differenzrelais - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anzeige von Widerstandsaenderungen mittels eines Differenzrelais

Info

Publication number
DE855059C
DE855059C DET3637A DET0003637A DE855059C DE 855059 C DE855059 C DE 855059C DE T3637 A DET3637 A DE T3637A DE T0003637 A DET0003637 A DE T0003637A DE 855059 C DE855059 C DE 855059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
resistance
differential relay
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET3637A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dardat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET3637A priority Critical patent/DE855059C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE855059C publication Critical patent/DE855059C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Anzeige von Widerstandsänderungen mittels eines Differenzrelais Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Anzeig,- von Widerstandsänderungen mittels eines Differenzrelais mit zwei Wicklungen, an die je ein auf seinen Widerstandswert hin zu überwachender "Zweipol angeschaltet wird. Derartige Cberwachungseinrichtungen werden beispielsweise in Sicher'heits-und Alarmanlagen angewandt, hei denen die Zweipole durch Sc4hleifenleitungen gebildet werden, in die widerstandsgeschützte Melder eingeschaltet sind. Wird einer der Melder ausgelöst oder auf irgendeine andere Art der Widerstand der betreffenden Schleifenleitung geändert, so wird das Gleichgewicht zwischen den beiden Wicklungen des Differenzrelais gestört, so daß es anspricht und eine Alarmgabe einleitet. Der am Differenzrelais ' erzielbare Kontaktdruck und damit die Sicherheit einer Alarmauslösung hängt von dier Größe der Differenz der die beiden Teilwicklungen durchfließenden Ströme ab. Diese Differenz wiederum ist al}hängig von der Größe der Widerstandsänderung:n, die an irgendeinem Punkt der Schleife verursacht wurden. Ist diese Widerstandsänderung nur gering, so kann es vorkommen, daß der Kontaktdruck am Differenzrelais nicht ausreicht, um ein Folgerelais einwandfrei und ohne Schädigung des empfindlichen Differenzrelaiskontaktes zu schalten.
  • Eine Verstärkung des geringen Anfangsdrucks des Differenzrelaiskontaktes auch bei kleinen und unbedeutenden Widerstandsänderungen in einer der Melderschleifen läßt sich gemäß der Erfindung dadurch erreichen, daß bei einer Erregung des Differenzrelais ein über dessen eigenen Kontakt verlaufender Nebensdhlußkreis zu der relativ schwächer erregten Wicklung gebildet wird. Durch diesen Nebensohlußkreis wird das auf den Relaisanker einwirkende magnetische Gegenfeld infolge Stromschwächung in der es verursachenden Wicklung geschwächt, so daß ein starker Kontaktdruck zustande kommt, der wiederum den Nebenschluß noch vollkommener macht. Der Nehenschlußkreis besteht aus einem mit einem Einweggleichrichter. in Reihe liegenden, stark stromäbhängigen Widerstand, der zweckmäßigerweise durch eine Metallfadenglühlampe gebildet wird. Diese Metallfadenglühlampe hat die Aufgabe, den Strom bei Kurzsdhluß einer Schleife auf ein dem Kontakt und dem Gleichrichter zuträgliches Maß zu begrenzen. Eine weitere Schonung dieses empfindlichen Kontaktes läßt sich durch Folgerelais erreichen, die die eingeleiteten Schaltvorgänge überneihmen und den Differenzrelais'kontaakt stromlos abschalten. Dadurch kann auch ein einziger kurzer Impuls infolge einer nur kurzzeitigen Widerstandsänderung der zu überwachenden Schleifen festgehalten und ausgewertet werden.
  • Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Rahmen einer Sicherheits- und@Alarmanlage dargestellt. Diese besteht aus der Zentrale Z, den Melderschleifen MI, M II, 31111, M IV, M V, M VI und den Alarmschleifen A I, A 1I. Die Melderschleifen I, II und III, die dem linken Leitungszweig zugeteilt sind, sind untereinander parallel geschaltet, während die Melderschleifen IV, V, VI, die dem rechten Leitungszweig zugeteilt sind, hintereinandergeschaltet werden. Entsprechend dieser Anordnung wird durch Betätigung eines Melderkontaktes in einer der Schleifen I, 1I, III der gesamte Widerstand des diese Schleifen enthaltenden Leitungszweiges kurzgeschlossen. Wird dagegen ein Melder der Schleifen IV, V, VI betätigt, so wird durch den Melder- oder Sicherheitskontakt dieser Leitungszweig völlig unterbrochen. Auf diese Weise entstAt eine größtmögliche Ungleichheit bei Betätigung irgendeines Melders zwischen den die beiden Leitungszweige durchfließenden Strömen. Jedem Melderkontakt ist ein parallel geschalteter bzw. in Reihe geschalteter Widerstand beigegeben, so daß eine Überbrückung eines Melders entweder vor oder nach der zwangsläufigen Betätigung des Melderkontaktes zu einer einen Alarm auslösenden Widerstandsänderung führt. Punkte gleichen Potentials, die überbrückt werden könnten, um einen Teil der Melderschleifen außer Betrieb zu setzen, liegen sieh bei dieser Anordnung nicht gegenüber. Auch Punkte, die noch vor den eigentlichen Schleifen liegen, weisen bereits einen Potentialunterschied auf, da in einem der Leitungszweige in der Zentrale ein Widerstand PWi gelegt ist, der an den Ausgangsklemmen eine Potentialverschiebung bewirkt. Eine Überbrückung der Ausgangsklemmen, um die gesamte Anlage außer Betrieb zu setzen, würde daher einen Alarm auslösen.
  • Mit in die die Melderschleifen enthaltenden Leitungszweige sind auch die Alarmschleifen All-II gelegt, die ruhestromüberwachte Signal geräte enthalten. Ein Ausfall eines dieser Alarm geräte löst damit ebenfalls einen Alarm aus. Di die in diesen Schleifen enthaltenen Alarmgeräte verhältnismäßig niederohmig sind, sind sie in beider Leitungszweigen mit den übrigen Melderschleifer in Reihe geschaltet. Das Auffinden zweier potentialgleicher Punkte innerhalb der Alarmschleifen wird dadurch unmöglich gemacht, daß in beiden Leitungszweigen eine gegeneinander versetzte Anordnung der Alarmschleifen getroffen wurde, Irgendwelche Widerstandsänderungen in den einzelnen Meldern oder Alarmschleifen werden durch das Differenzrelais D in der Zentrale ausgewertet. Dieses Relais, das bereits auf einen ganz geringen Differenzstrom anspricht, besitzt zwei windungs-und nahezu widerstandssymmetrische Wicklungen. Die die einzelnen Melderschleifen enthaltenden Leitungszweige sind den Wicklungen dieses Relais vorgeschaltet. Im abgeglichenen Zustand sind die beiden je eine Wicklung des Relais durchfließenden Teilströme gleich groß, so daß sie sich gegenseitig aufheben und auf den Anker des Relais kein auslenkendes Magnetfeld wirksam werden kann. Spricht das Relais auf Grund einer Widerstandsänderung in einer der Schleifen an, so wird dadurch unter Zwischenschaltung der Relais A, B und Ha eine Meldung nach dem Hauptmelder H durchgegeben.
  • Die Zahl und Art der zu überwachenden Objekte ist je nach der Tageszeit verschieden. Während des Tages sind bestimmte Räume, beispielsweise Tresore usw., zu überwachen, während bei Nacht das gesamte Gebäude überwacht werden muß. Es ist deshalb in der Zentrale ein Wahlschalter T-N vorgesehen, der die Anlage auf Tag- und Nachtschaltung umsteuern kann. Die gewünschten Schleifen werden durch die Schalter SI, SII, SIII und SIV in Betrieb genommen. Damit bei Außerbetriebsetzen einer Schleife durch Betätigung des entsprechenden Schleifenschalters S der Abgleich zwischen den Leitungszweigen nicht gestört wird, wird durch den betreffenden Schleifenschalter an Stelle dieser Schleife ein äquivalenter Widerstand in den Leitungszweig eingeschaltet. Bei Inbetriebnahme einer oder mehrerer der Schleifen werden umgekehrt die Ersatzwiderstände durch die Schleifenleitungen selbst ersetzt. Um Unbefugten das Betreten der Zentrale zu erschweren, weist die Zentralentür einen Türkontakt TK und eine Schloßsicherung SK auf, die nur durch einen ganz bestimmten Schlüssel entsperrt werden kann.
  • Während am Tage die Scharfschaltung der Anlage durch Abschließen der Zentralentür geschieht, kann bei Nacht je nach den Erfordernissen die Scharfschaltung ebenfalls bereits nach Schließen der Zentralentür oder erst nach der Betätigung eines Blockschlosses BS erfolgen; das an der beim Verlassen des zu überwachenden Gebäudes zuletzt zu verschließenden Ausgangstür angebracht ist. Im ersten Fall wird durch Schließen dieser Tür lediglich ein an ihr angebrachter widerstandsgeschützter Melder noch zusätzlich eingeschleift, während im zweiten Fall außer der Anschaltung des Türkontaktes auch noch die in der Zentrale nur vorbereitete Umschaltung vom Tages- auf den Nachtzustand vollendet wird. Kennzeichnend für den Tagzustand ist die Erregung des Relais Q, das bei der Nachtschaltung abgefallen ist. Die Steuerung dieses Relais erfolgt dabei lediglich durch das Öffnen oder Schließen des Blockschlosses.
  • Die einzelnen Schaltvorgänge bei den verschiedenen Betriebszuständen sind folgende: t. Einschalten der Anlage. Es sei angenommen, daß durch Öffnen der Blockschloßtür das Relais Q in einer noch später zu beschreibenden Weise angezogen bat. Beien Öffnen der Zentralentür werden die Schloßsicherungskontakte SK und die Türkontakte TK umgelegt. Die letzteren gehen dabei in ihre ausgezogen gezeichnete Stellung über. Durch Druck auf die Taste An wird das Kontrollrelais K angeworfen.
  • +, SK i, N2 T i, AH 3, K, - Mit (lern Kontakt k 3 hält sich dieses Relais selbst und legt das Pluspotential unmittelbar an die Differenzschaltung. Sind beide Leitungszweige in ordnungsgem'ißetn Zustand, so werden beide Teilwicklungen des Differenzrelais D von gleichen Strömen durchflossen, so daß es zu keiner Kontaktgabe durch den Kontakt d kommen kann. Die Melderzweige sind alarmbereit. Bis zur Betätigung des Wahlschalters N-T und Schärfung der Anlage durch Schließen der Zentralentür und Betätigung des Schaltschlosses SK bei Tag und der eventuellen zusätzlichen Betätigung des Blockschlosses BS bei Nacht wird jedoch noch eine Alarmgabe und eine Auslösung des Hauptmelders H verhindert.
  • 2. Prüfen. In dieser Stellung des Wahlschalters, d. 'h. bei nicht umgelegtem T- und _V-Schalter, können die einzelnen Melder auf Alarmgabe geprüft werden. Bei einer Widerstandsänderung in den Schleifen und der dadurch bedingten Störung des Gleichgewiohtes zwischen den beiden Wicklungen des Relais D wird über den umgelegten Kontakt d das Relais A zum Ansprechen gebracht. Gleichzeitig entsteht über den Gleichrichter GI und den Lampenwiderstand BWi i bzw. BWi2 ein Nebenschluß zu der schwächer durchflossenen Wicklung des Differenzrelais D. Dadurch wird das auf den gemeinsamen Anker einwirkende Gegenfeld weiter geschwächt, was wiederum einen stärkeren Kontakt mit sich bringt, der den Nebenschluß noch vollkommener macht und zu einem zum Durchziehen des Relais A ausreichenden Kontaktdruck führt. Das ansprechende Relais A übernimmt mit den Kontakten a 2 und a 6 unter gleichzeitiger Selbsthaltung die Stromzuführung zu den Schleifen, so daß sofort nach dem Ansprechen der empfindliche Kontakt des Differenzrelais D entlastet wird und funkenfrei abgeschaltet werden kann. Die Abschaltung des Kontaktes übernehmen die Kontakte b 2 und 1,6 des Relais B, das mit dem Kontakt a4 angeworfen wurde und sich über den Kontakt b,9 selbst hält. Das Relais A wird durch Kurzschluß infolge Umlegung der Kontakte b 2 und b 6 aberregt. Der Kontakt b 3 schließt das Relais K kurz, welches abfällt und über den Kontakt k 6 die einen Probealarm anzeigende Kontrollampe KL zum Aufleuchten bringt.
  • 3. Scharfschalten bei Tag. Nach einer Prüfung der Alarmbereitschaft der einzelnen Schleifen muß j durch Druck der Taste An das Relais K wieder angeworfen werden. Es spielen sich dabei dieselben Schaltvorgänge ab, wie sie bei der Beschreibung der Einschaltung der Anlage dargestellt wurden. Durch den Kontakt An 2 wird das Relais B kurzgeschlossen und damit abgeworfen. Nach der Anschaltung der bei Tage zu überwachenden Schleifen mit Hilfe der entsprechenden Schleifenschalter SI, SH, SIII und SIV muß der Wahlschalter auf Tag gestellt werden. Dabei kommt die Kontrollampe KL zum Aufleuchten.
  • +, SK i, N2, T 2, TK i, KL, -.
  • Die rote Störungslampe STL darf dabei jedoch nicht aufleuchten, da andernfalls eine Störung in der Blockschloßleitung vorliegt. In diesem Fall ist nämlich das-Relais Q abgefallen und hat mit q4 die Störungslampe eingeschaltet. Nach Schließen der Zentralentür ertönt bis zur Betätigung des Schaltschlosses der Kontrollwecker KH'.
  • +, Sk i, N2, T2, TK i, KW,-.
  • %Iit dem ."£hschließen der Zentralentür und der damit verbundenen Verriegelung des Schaltschlosses SK ist die Anlage scharf.
  • 4. Alarmauslösung. Bei der Betätigung eines Melders in einer -der Schleifen im scharfen Zustand der Anlage ändert sich die unter Prüfienbeschriebene Schaltfolge derart ab, daß durch den Kontakt b,4 das l'elais Ha eingeschaltet wird.
  • +, SK i, N 4, T,4, T K 4, b 4, k 4, Ha, -.
  • Das Relais Ha wirft mit seinem Kontakt ha4 das Relais K durch Kurzschluß ab. Durch Umlegung des Kontaktes k 4 wird das Relais Ha seinerseits wieder abgeschaltet. Das kurze Ansprechen des Relais Ha genügt, um mit den Kontakten ha 2 und hab durch eine kurze UmpolungdenHauptmelder H auszulösen. Über den Kontakt b4 werden noch zusätzliche, nicht ruhestromkontrollierte Alarmwecker W angeschaltet. Die Alarmschleifen Al I und .,111I werden über den Schaltschloßkontakt SK2, den Türkontakt TK2 und den Tagkontakt T3 oder bei Nacht über den Kontakt q2 und den Nachtkontakt A' 5 und den Kontakten k i, k 2 und k 5 an volle Spannung gelegt.
  • 5. Scharfschalten für die Nacht. Die Scharfschaltung für die Nacht erfolgt sinngemäß wie für den Tagzustand, jedoch ist nach Öffnen der Zentralentür .der Wahlschalter auf Nacht umzustellen. Soll die Anlage bereits beim Schließen der Zentralentür scharfgeschaltet werden, so sind die Kontakte q i und q 2 durch die gestrichelt gezeichneten Verbindungen zu überbrücken. Werden diese Verbindungen weggelassen, so wird die Umschaltung vom Tageszustand auf den Nachtzustand nicht schon beim Verlassen der Zentrale und der Verriegelung des Schaltschlosses SK beendet, sondern erst nach Schließung der letzten, das Blockschloß BS enthaltenden Tür. Diese Blockschloßtür ist widerstandsgeschützt, d. h. der durch sie betätigte Kontakt ATK (Melderschleife IV) ist mit einem Widerstand in Reihe geschaltet, so daß ein einfaches Überbrücken dieses Widerstandes, um das Blockschloß unwirksam zu machen, nicht zum Ziel führt und einen Alarm verursacht. Im Tageszustand ist der Einlaßkontakt in der Blockschloßtür umgangen und der Leitungszweig über einen gleich großen Ersatzwiderstand RWT und den nicht betätigten Nachtschalter N 3 direkt an die Schleife IV angelegt. Nach der Umlegung des Nachtschalters und der Verriegelung des SchaltscMosses SK ertönt der Kontrollwecker weiter, da er über den Kontakt N 4 und den umgelegten Kontakt q i weiterhin Pluspotential erhält. Mit ihm leuchtet an der Blockschloßtür eine Lampe TL auf, die über den Kontakt N 7 angeschaltet wurde. Wird die Blockschloßtür geschlossen, so gehen die durch sie betätigten Kontakte R i, R 2 und R 3 in die gezeichnete Stellung über. Die Kontakte R i, R2 und R3 sind Folgekontakte, so daß der Kontakt R i erst öffnet, wenn die Kontakte R2 und R3 betätigt sind. Über den Kontakt R3 spricht zunächst das Relais P über seine Wicklung i an -, R 3, P I, q5, Q I, Hall, -@- .
  • Mit dem Kontakt p 5 wird die zweite Wicklung des Relais Q eingeschaltet, -. R3, QII, p5, N7, q i, N4, SK i, -@. Diese Wicklung ist der Wicklung i des Relais Q entgegengewickelt, so daß dieses Relais abfällt. Die Kontakte q 5 und q 6 schalten das Relais P ab, das nun auch über seine zweite Wicklung II infolge .des bereits geöffneten Kontaktes R i nicht mehr ansprechen 'kann. Der Kontakt q i unterbricht den Strom für den Kontrollwerker KW und vollendet die Umschaltung von Tag auf Nacht. Durch das kurzzeitige Ansprechen des Relais P wird mit dem Kontakt p 6 für die Dauer der Umschaltung des Relais Q :die Differenzschaltung neutralisiert, damit die durch den Kontakt q 3 erfolgende Einschaltung des widerstandsgeschützten Einlaßkontaktes zu keinem Fehlalarm führen kann. Die Einrichtungen des Blockschlosses befinden sich nun in der in der Zeichnung dargestellten Stellung. Eine Störung im Blockschloß, wie sie durch Überbrückung der Anschlußklemmen hervorgerufen werden kann, bringt eine Dauererregung des Relais P mit sich. In diesem Fall schaltet der Kontakt p4 das Thermorelais Th an, das mit seinem Kontakt th Pluspotential an das Relais B anlegt. Wie bei einer Alarmauslösung beschrieben, wird dadurch das Relais Ha zum Ansprechen gebracht und ein Alarm ausgesendet. Die mit der ersten Wicklung des Relais Q in Reihe liegende zweite Wicklung des Relais Ha spricht auf durch Überbrücken der Blockschloßleitung verursachte Stromverstärkung an.
  • 6. Umschaltung von Nacht- auf Tagesschaltung. Soll die Anlage wieder in ihren Tagzustand zurückgeführt werden, so wird zunächst das $lockschloß geöffnet. Dabei werden die Folgekontakte R i, R2 und R 3 in dieser Reihenfolge betätigt. Mit dem Schließen des Kontaktes R i spricht das Relais P über seine zweite Wicklung an. Der Kontakt p i bringt zusammen mit dem Kontakt p 2 und dem umgelegten Kontakt R 3 .das Relais Q über seine erste Wicklung zum Ansprechen, wodurch der Tagzustand gekennzeichnet wird. Das Relais Q legt seine Kontakte q 5 und q 6 um, so daß das Relais P abfällt, während sich das Relais Q über diese Kontakte selbst hält. Für die Dauer der Umschaltung wird wieder durch das Relais P über den Kontakt p3 die Differenzschaltung neutralisiert. Die weiteren Schaltvorgänge sind nun dieselben, wie sie einleitend bei der Beschreibung der Einschaltung der Anlage dargestellt wurden.
  • Damit die Blodkschloßtür nur geschlossen werden kann, wenn eine oder mehrere der Schleifen eingeschaltet wurden, die Nachtschaltung durch Umlegen des Wablschalters durchgeführt ist und, die Zentralentür unter Verriegelung des Schaltschlosses SK .geschlossen ist, ist im Blockschloß ein Sperrmagnet Sp vorgesehen, der nach Einstecken des Schlüssels dann zum Ansprechen kommt, wenn eine dieser Maßnahmen unterlassen wurde. Er verhindert dann ein Abschließen der Blockscbloßtür und damit eine Aberregung der Türlampe und des noch alarmgebenden Kontrollweckers.

Claims (4)

  1. PATEN TANSPRÜC1iI?: i. Schaltungsanordnung zur Anzeige von Widerstandsänderungen mittels eines Differenzrelais, dessen beide Wicklungen an je einen zu überwachenden Zweipol angeschaltet sind, insbesondere für Sicherbeits- und Alarmanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer durch eine Widerstandsänderung in einem der Zweipole verursachten Erregung des Differenzrelais ein über dessen eigenen Kontakt verlaufender Nebenschlußkreis zu der relativ schwächer erregten Wicklung gebildet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenschlußkreis über einen mit einem Einweggleichrichter in Reihe liegenden, stark stromabhängigen Widerstand verläuft.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerstand eine Metallfadenglühlampe verwendet wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Differenzrelais (D) Folgerelais (A, B) zugeteilt sind, die die eingeleiteten Schaltvorgänge übernehmen und .den Differenzrelaiskontakt stromlos abschalten.
DET3637A 1950-12-14 1950-12-14 Schaltungsanordnung zur Anzeige von Widerstandsaenderungen mittels eines Differenzrelais Expired DE855059C (de)

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