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DE855040C - Verfahren zum Fertigbearbeiten der Nocken einer Welle - Google Patents

Verfahren zum Fertigbearbeiten der Nocken einer Welle

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Publication number
DE855040C
DE855040C DED3010A DED0003010A DE855040C DE 855040 C DE855040 C DE 855040C DE D3010 A DED3010 A DE D3010A DE D0003010 A DED0003010 A DE D0003010A DE 855040 C DE855040 C DE 855040C
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DE
Germany
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shaft
cams
cam
several
behind
Prior art date
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Expired
Application number
DED3010A
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED3010A priority Critical patent/DE855040C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE855040C publication Critical patent/DE855040C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/06Making machine elements axles or shafts
    • B21K1/08Making machine elements axles or shafts crankshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Verfahren zum Fertigbearbeiten der Nocken einer Welle Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Fertigbearbeiten der Nocken einer Welle, insbesondere einer Antriebswelle für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen. Im Hinblick auf die erforderliche Maßgenauigkeit und Oberflächengüte geschah bisher die Fertigbearbeitung der Nocken im Schleifvorgang, was jedoch sehr zeitraubend und daher unwirtschaftlich ist.
  • Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil zu vermeiden und eine mit gleicher Genauigkeit und Güte, jedoch viel schneller und rationeller arbeitende Fertigungsart zu schaffen. Diese Aufgabe wird gemäß dem neuen Verfahren dadurch gelöst, daß die Formgebung des Nockens im Zieh- und Druckvorgang mittels eines oder rnehrerer matrizenförmiger Werkzeuge erzielt wird. Eine Formgebung im Zieh- oder Druckvorgang ist an sich bekannt, z. B. bei der Fertigung von Formstangen. Es ist jedoch bisher nicht vorgeschlagen worden, die Vorteile dieser Fertigungsart wie im vorliegenden Fall weiter auszunutzen und auch zum Bearbeiten von umbedingt maßlichen und gegebenenfalls im Winkel genau zueinander versetzten Nocken einer Welle zu verwenden.
  • Die besonderen Merkmale der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung erläutert, in welcher an Hand -der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Es zeigt Fig. r eine schematische Darstellung der neuen ockenbearbeitung, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Druckwerkzeug. Gemäß F.ig. i ist die Welle io mit zwei Nocken 12 und 14 versehen, welche eine bestimmte, gleiche Form besitzen und gegeneinander im Winkel von i8o° versetzt sein sollen. Die Nocken 12, 14 werden daher im weichen Zustand mittels einer Stoß- oder Hobeleinrichtung derart vorgearbeitet, daß sie ein geringes Aufmaß, z. B. einige Zehntelmillimeter, gegenüber ihrer Sollform besitzen. Daraufhin werden sie in erfindungsgemäßer Weise im Druckvorgang mittels eines matrizenförmigen Werkzeuges fertigbearbeitet.
  • Zu diesem Zweck wird eine geeignete, nicht dargestellte .Maschine, z. B. eine hydraulische Presse, verwendet, auf welcher die in einem Halter 16 gefaßte Matrize 18 angeordnet ist. Die Matrize 18 ist aus einem hochwertigen Werkstoff hergestellt und weist in ihrer Mitte eine der gewünschten Nockenform entsprechende Öffnung 2o auf. Die in Achsrichtung senkrecht zu der Matrize gestellte und durch nicht dargestellte Mittel geführte und eingestellte Nockenwelle io wird mit ihrem Nocken 12 hierauf durch den hydraulischen Druck in Pfeilrichtung durch die Matrizenöffnung 20 gedrückt, wobei der Nocken 12 -die erforderliche Maß- und Formgenauigkeit sowie Oberflächengüte erfährt.
  • Sobald der Nocken 12 bei derAxialbewegung der Welle die Matrizenöffnung 2o verläßt, wird der Vorschub unterbrochen und die Welle io um i8o° verschwenkt. Daraufhin geht nach dem Wiedereinschalten des Vorschubes die Fertigbearbeitung des Nockens 14 in, gleicher Weise vor sich.
  • Es ist klar, daß bei entsprechender Ausbildung der Schalt- und Vorschubeinrichtung eine beliebige Anzahl von Nocken an einer Welle in der beschriebenen Art fertigbearbeitet werden kann. Außerdem kann man bei geringen Erhebungen der Nockenform vom Grundkreis selbstverständlich die Nocken unmittelbar aus dem Rohling, also ohne Vorbearbeitung, fertigbearbeiten.
  • Gegebenenfalls kann man auch die Nocken durch mehrere, nacheinander angeordnete und in ihrer Öffnung gestufte Matrizen drücken, so daß jede Matrize einen Teil des Bearbeitungsvorganges ausführt, die letzte jedoch die Sollform bestimmt. Oder man könnte bereits durch die erste Matrize die Sollform erreichen und die nachfolgenden nur zur Egalisierung bzw. Führung verwenden.
  • Ferner wäre es im Gegensatz zu den bisher erwähnten Bearbeitungsarten möglich, die Nockenwelle axial unbeweglich zu halten und die Matrize im Ziehvorgang über die einzelnen Nocken bei gegeigneter Winkelschaltung zu bewegen. Außerdem sei noch erwähnt, daß man bei Wellen, welche nach Fertigbearbeitung der Nocken noch gehärtet werden, dieselben nach der Härtung nochmals in der beschriebenen Weise nacharbeiten und dadurch etwaige Fehler aus der Wärmebehandlung (Verzug usw.) ausschalten kann.
  • Schließlich ist noch zu bemerken, daß die Matrizenöffnung erfahrungsgemäß um geringes Maß (einige Hundertstelmillimeter) kleiner zu halten ist als die Sollform des Nockens, weil aus bekannten Gründen die Form des Nockens nach dem Verlassen der Matrize aufgeht. Die axiale Ausbildung der Matrizenöffnung selbst richtet sich dabei nach den gegebenen Verhältnissen.

Claims (6)

  1. PAI'E\TA\SPRI:CHE: i. Verfahren zum Fertigbearbeiten der Nocken einer Welle, insbesondere einer Antriebswelle für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß d-ie Sollform des auf seinem Umfang gegebenenfalls vorbearbeiteten Nockens durch ein- oder mehrmaliges verengendes Ziehen bzw. Drücken in Achsrichtung der Welle erzielt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Matrizen, deren Öffnungen der gewünschten Nockenform entsprechen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2 für-Wellen mit mehreren in Achsrichtung; hintereinanderliegenden und gegebenenfalls im Winkel gegeneinander versetzten Nocken, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung zur schrittweisen, den Nockenwinkeln entsprechenden Drehung der Welle gegenüber einer einzigen Matrize. .
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 für Wellen mit mehreren in Achsrichtung hintereinanderliegenden und gegebenenfalls im Winkel gegeneinander versetzten Nocken, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung zur schrittweisen, den Nockenwinkeln entsprechenden Drehung der Welle gegenüber mehreren in Achsrichtung der Welle hintereinander im entsprechenden Winkel versetzt angeordneten Matrizen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Formöffnung der einzelnen Matrizen gleich ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Formöffnung der einzelnen Matrizen gestuft ist.
DED3010A 1950-06-01 1950-06-01 Verfahren zum Fertigbearbeiten der Nocken einer Welle Expired DE855040C (de)

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DE855040C true DE855040C (de) 1952-11-10

Family

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104795B (de) * 1957-07-05 1961-04-13 Bultfabriks Ab Verfahren zum Herstellen sternfoermig angeordneter Fluegel von Schraubenzieherspitzen
DE1293123B (de) * 1957-04-22 1969-04-24 Noma Lites Inc Mehrteiliges Gesenk
DE102006028184A1 (de) * 2006-06-16 2007-12-27 Gkn Sinter Metals Holding Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Maßwalzen

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DE102006028184B4 (de) * 2006-06-16 2011-08-18 GKN Sinter Metals Holding GmbH, 42477 Verfahren zur Herstellung zumindest teilweise oberflächenverdichteter Werkstücke durch Walzen auf Endmaß

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