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DE854739C - Einrichtung zum Loesen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft - Google Patents

Einrichtung zum Loesen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft

Info

Publication number
DE854739C
DE854739C DEC2043A DEC0002043A DE854739C DE 854739 C DE854739 C DE 854739C DE C2043 A DEC2043 A DE C2043A DE C0002043 A DEC0002043 A DE C0002043A DE 854739 C DE854739 C DE 854739C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
work spindle
tool shank
wedge
forcing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC2043A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Sussner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Collet & Engelhard
Original Assignee
Collet & Engelhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Collet & Engelhard filed Critical Collet & Engelhard
Priority to DEC2043A priority Critical patent/DE854739C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE854739C publication Critical patent/DE854739C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/107Retention by laterally-acting detents, e.g. pins, screws, wedges; Retention by loose elements, e.g. balls
    • B23B31/1078Retention by wedges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/06Features relating to the removal of tools; Accessories therefor
    • B23B31/07Ejector wedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Lösen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft Im Patent 8:I6 95o ist eine Einrichtung zum Befestigen oder Lösen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft geschützt, die aus zwei ausschließlich durch Gewindewirkung zu spannenden und zu lösenden Keilen besteht. Die im Hauptpatent gezeigte Einrichtung zum Lösen der Verbindung weist eine Gewindespindel auf, mit deren Hilfe ein innerhalb der Arbeitsspindel gelagerter Abdrückkeil betätigt wird. Bei dieser Konstruktion steht entweder die Abdrückspindel aus dem Umfang der Arbeitsspindel heraus oder es wird eine auf- und abnehmbare Abdrückvorrichtung benutzt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vereinfac'liung und Verbesserung der im Hauptpatent beschriebenen Einrichtung zum Lösen des Werkzeugschaftes und .besteht im wesentlichen darin, daß zum Abdrücken des kegeligen Schaftes aus seinem Sitz in der Arbeitsspindel zwei Abdrückkeile verwendet werden, die gleichzeitig beiderseits der Mittelachse des Werkzeugschaftes abdrückend wirken. Dadurch erfolgt die Abdrückung nicht, wie bei der Konstruktion des Hauptpatentes, einseitig, sondern symmetrisch zur Mittelachse, was insbesondere für das Ausdrücken von Werkzeugschäften mit sehr geringer Keilsteigung von Wert ist.
  • Gemäß der Erfindung «-erden die Abdrückkeile mit Hilfe einer quer durch die Arbeitsspindel hindurchgehenden Doppelgewindespindel betätigt, die so in der Arbeitsspindel angeordnet ist, daß sie über den Umfang der letzteren nicht hinausragt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch die neue Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht.
  • In der Arbeitsspindel i ist, ähnlich wie im Hauptpatent, ein kegliger Sitz 2 angeordnet, der den entsprechend geformten kegligen Schaft 3 des Werkzeugs aufnimmt. Quer durch die Arbeitsspindel ist am vorderen Ende ein Schlitz 4 gestoßen, in welchem ein Keilhalter 9 eingesetzt ist, auf welchem ein Spannkeil io befestigt ist, der mittels einer Gewindespindel i i im Keilhalter 9 bewegt werden kann. Das aufgesetzte Werkzeug ist mit 8 bezeichnet. Die Keilspindel i i ist mit Gewinde im Keilhalter 9 eingesetzt und trägt einen versenkten Vielkant i i', an dem ein entsprechender Winkel,schlüssel i i" angreift. Die Sicherung des Keilhalters g gegen radiale Verschiebung erfolgt in der Weise, daß der Keilhalter auf der Vorderseite eine Paßrippe 12 enthält, die dem Durchmesser der Kegelbohrung 2 an der Durchbruchsstelle entspricht.
  • Insoweit stimmt die Einrichtung grundsätzlich mit dem Hauptpatent überein. Der kegelige Schaft 3 ist ebenso wie im Hauptpatent am Stirnende mit zwei zur Mittelebene geneigten Keilflächen 18 versehen. In einem radialen Durchbruchsraum 5 sind in einer beiderseitig offenen Bohrung 15 zwei Abdrückkeile 16 und 17 undrehbar, aber radial beweglich angeordnet. Ihre Keilnasen 16' und 17 sind nach vorn gerichtet und entsprechen in der Keilsteigung den Keilflächen 18 des Werkzeugkegels. Die Bewegung der Abdrückkeile 16 und 17 erfolgt mittels einer Abdrückspindel i9, die mit Linksgewinde i6" in den Abdrückkkeil 16 und Rechtsgewinde 17" in den Abdrückkeil 17 eingreift. Der Durchbruch 5 ist beiderseitig durch Abdeckplatten 20 verschlossen, welche durch Schrauben 21 fest mit der Arbeitsspindel verschraubt und auf der äußeren Umlauffläche entsprechend dem Durchmesser der Arbeitsspindel gekrümmt sind. In der oberen Abdeckplatte 2o ist eine Bohrung 22 vorgesehen, in welcher die Abdrückspindel i9 drehbar gelagert ist. Ihre Längsbewegung nach oben wird durch einen Ringbund i9' begrenzt. Am unteren Ende ist in der Abdrückspindel i9 eine Bohrung 23 angeordnet, in welche eine Haltefeder 25 eingreift, deren anderes Ende in einer Bohrung 24 der unteren Abdeckplatte 2o gelagert ist. Die Feder 25 hat den Zweck, die Abdrückspindel ständig nach oben zu drücken, so daß sie dauernd an der Platte 20 zur Anlage kommt, wodurch ein Klappern der Abdrückspindel und der Abdrückkeile während des Umlaufs der Arbeitsspindel unter allen Umständen verhütet wird. Im Kopf der Abdrückspindel ist ein innerhalb des Arbeitsspindelumfanges liegender Vielkant 26 angeordnet, auf den ein entsprechender Schlüssel, beispielsweise ein Winkelschlüssel 26', aufgesteckt werden kann.
  • Durch entsprechende Drehung der Abdrückspindel i9 werden die Abdrückkeile 16 und 17 einander genähert oder voneinander entfernt. Ist, wie in der Zeichnung dargestellt, das Werkzeug 3 durch den vorderen Spannkeil io fest in seinen Sitz eingedrückt, so muß, um ihn zu lösen, zunächst der vordere Spannkeil io gelöst und der Keilhalter 9 mit dem Spannkeil herausgenommen werden. Danach wird die A'bdrückspindel gedreht, so daß die Abdrückkeile 16 und 17 sich einander nähern, schließlich gleichmäßig gegen die Keilfläche 18 sich anlegen und bei weiterer Drehung der Abdrückspindel den Werkzeugkegel selbst aus seinem festesten Sitz stoßfrei und sanft herausdrücken.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Verbesserung durch die vorliegende Erfindung in einer Vereinfachung der Abdrückvorrichtung und einer Verbesserung der Abdrückwirkung zu erblicken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Lösen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem kegeligen Werkzeugschaft nach Patent 846 95o, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdrücken des Werkzeugschaftes aus seinem Sitz zwei Abdrückkeile (16, 17) verwendet werden, die gleichzeitig beiderseits der Mittelachse des Werkzeugschaftes abdrückend wirken.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückkeile (16, 17) mit Hilfe einer quer durch die Arbeitsspindel (i) hindurchgehenden Doppelgewindespindel (i9) bestätigt werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelgewindespindel (i9) einerseits einen ihre Bewegung nach außen verhindernden Bund (i j) trägt und andererseits durch eine Feder (25) in ihrer Lage gesichert ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückvorrichtung in einem Hohlraum der Arbeitsspindel angeordnet und nach außen durch Abdeckplatten (2o) abgeschlossen ist, welche gleichzeitig zur Lagerung der Doppelgewindespindel dienen.
DEC2043A 1950-08-28 1950-08-29 Einrichtung zum Loesen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft Expired DE854739C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC2043A DE854739C (de) 1950-08-28 1950-08-29 Einrichtung zum Loesen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE295755X 1950-08-28
DEC2043A DE854739C (de) 1950-08-28 1950-08-29 Einrichtung zum Loesen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft
DE270451X 1951-04-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE854739C true DE854739C (de) 1952-11-06

Family

ID=27187109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC2043A Expired DE854739C (de) 1950-08-28 1950-08-29 Einrichtung zum Loesen der Verbindung zwischen einer Arbeitsspindel und einem Werkzeugschaft

Country Status (1)

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DE (1) DE854739C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940441C (de) * 1951-02-16 1956-03-15 Justin Francois Schmidlin Vorrichtung zum Austreiben eines Werkzeugkegels aus dem Hohlkegel eines mit einem Austreibschlitz versehenen Werkzeughalters
DE1038873B (de) * 1956-09-27 1958-09-11 Scharmann & Co G M B H Einrichtung zum Loesen von mit ihrem konischen Ende in eine entsprechende Bohrung einer laengs verschiebbaren Bohrspindel eingesetzten Werkzeugen, insbesondere fuer Horizontal-Bohrwerke
EP0200672A1 (de) * 1985-04-04 1986-11-05 Mecron Medizinische Produkte Gmbh Implantat

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1038873B (de) * 1956-09-27 1958-09-11 Scharmann & Co G M B H Einrichtung zum Loesen von mit ihrem konischen Ende in eine entsprechende Bohrung einer laengs verschiebbaren Bohrspindel eingesetzten Werkzeugen, insbesondere fuer Horizontal-Bohrwerke
EP0200672A1 (de) * 1985-04-04 1986-11-05 Mecron Medizinische Produkte Gmbh Implantat
US4705520A (en) * 1985-04-04 1987-11-10 Mecron Medizinische Produkte Gmbh Implant

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