DE854236C - Leistungsschalter mit Vorwiderstand - Google Patents
Leistungsschalter mit VorwiderstandInfo
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- DE854236C DE854236C DES18284A DES0018284A DE854236C DE 854236 C DE854236 C DE 854236C DE S18284 A DES18284 A DE S18284A DE S0018284 A DES0018284 A DE S0018284A DE 854236 C DE854236 C DE 854236C
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- resistor
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/16—Impedances connected with contacts
Landscapes
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
- Leistungsschalter mit Vorwiderstand Leistungsschalter, die beim Einschalten einen hohen Spannungsstoß aufzunehmen haben, z. B. beim Schalten von Hochspannungskondensatoren, werden üblicherweise mit einem Vorstufenwiderstand ausgerüstet, der dazu dient, den Spannungsstoß zu dämpfen. Wenn ein solcher Vorstufenwiderstand ausfällt, sei es daß er durchbrennt oder aus anderen Gründen eine Unterbrechung erfährt, dann besteht die Gefahr, daß die zu schaltenden Hochspannungskondensatoren Schaden erleiden. Diese Gefahr kann weitestgehend vermindert werden, wenn dem Bedienungspersonal automatisch angezeigt wird, daß der Widerstand nicht in Ordnung ist. Eine praktisch vollkommene Sicherheit ist aber erst dann gegeben, wenn bei Beschädigung des Widerstandes der Schalter selbsttätig gegen Einschaltung gesperrt wird. Die Erfindung hat eine solche Einrichtung zum Gegenstand. Sie besteht aus einem parallel zum Vorwiderstand geschalteten hochohmigen Widerstand, dessen Zustandsänderung infolge erhöhter Überlastung bei Unterbrechung des Vorstufenwiderstandes zur Abgabe eines optischen oder akustischen Signals und/oder zur Auslösung einer die Einschaltung des Schalters verhindernden Vorrichtung ausgenutzt wird. Der Widerstandswert des Parallelwiderstandes ist naturgemäß so zu wählen, daß nur ein geringer Teilstrom durch ihn fließt. Eine einfache Form der optischen Anzeige läßt sich dadurch erreichen, daß der Parallelwiderstand mit einer sogenannten Temperaturfarbe versehen wird, die bei der durch Unterbrechung des Vorwiderstandes bedingten Temperaturerhöhung den Farbton ändert. Die Veränderung des Farbtones zeigt dem Bedienungspersonal an, daß der Vorwiderstand ausgefallen ist. Durch Unachtsamkeit kann aber trotzdem der Schalter eingeschaltet werden. Um auch diese Möglichkeit auszuschalten, wird der Parallelwiderstand so bemessen, daß er bei Unterbrechung des Vorwiderstandes durchbrennt und dadurch einen auf ein Übertragungsgestänge wirkenden Kraftspeicher freigibt, welcher eine Sperrvorrichtung für den Schalter betätigt. Der sich entladende Kraftspeicher kann z. B. einen Bolzen verschieben, der mit dem Übertragungsgestänge verbunden ist. Solange der Bolzen sich in dieser Lage befindet, ist der Schalter gesperrt. Das Bedienungspersonal ist somit gezwungen, die Störung zu beseitigen. Erst nachdem der Vorstufenwiderstand und der durchgebrannte Teil des Parallelwiderstandes ausgewechselt sind, ist der Schalter einschaltbereit. Der. Parallelwiderstand kann in Form einer Patrone ausgeführt sein, in welcher der Bolzen geführt ist.
- Auf eine besondere Sperreinrichtung am Schalter kann verzichtet werden, wenn an dem Schalter eine Freiauslösung angebaut ist. Das Übertragungsgestänge wird dann zweckmäßig mit dem Auslösehebel der Freiauslösung verbunden, so daß bei Verschiebungen des Bolzens der Schalterantrieb unwirksam wird.
- Mit der Verriegelungseinrichtung des Schalters läßt sich auch eine optische und/oder akustische Signalgebung verbinden. Zu dem Zweck betätigt das Über-. tragungsgestänge gleichzeitig Schaltkontakte, die über Steuerleitungen z. B. ein in eine Schalttafel oder Schaltpult eingebautes Signal steuern.
- In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. Der bewegliche Schaltstift eines Leistungsschalters i ist mit 2, der feststehende Schaltkontakt mit 3 und der Vorstufenkontakt mit 4 bezeichnet. Mit 5 ist die Löschkammer angedeutet. An dem Vorstufenkontakt 4 ist der Vorstufenwiderstand 6 angeschlossen, der bei Kontaktberührung der beiden Hauptkontakte 2 und 3 kurzgeschlossen wird. Parallel zum Vorstufenwiderstand liegt ein hochohmiger Widerstand 7. Die sich bei Unterbrechung des Vorstufenwiderstandes 6 ergebende Zustandsänderung des Parallelwiderstandes 7 kann, wie bereits erwähnt, in einfachster Form durch Aufbringung einer Temperaturfarbe zur Anzeige benutzt werden. Bzi der vervollkommneten Ausführung ist vorgesehen, daß der Parallelwiderstand oder zumindest ein dafür bestimmter Teil im Störungsfall durchbrennt. Vorteilhaft wird man dem Parallelwiderstand die Form einer 'Patrone geben, an deren einem Ende ein unter Federdruck stehender Bolzen 8 angeordnet ist. Brennt der Widerstand durch, dann schnellt der Bolzen vor und betätigt das Übertragungsgestänge 9, das an den Auslösehebel der Freiauslösung io führt. Bei mehrpoligen Schaltern ist die Auslöseeinrichtung so ausgebildet, daß auch schon bei Unterbrechung des Vorstufenwiderstandes einer Phase die Ausschaltung bzw. Sperrung des Schalters allphasig erfolgt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Leistungsschalter mit Vorwiderstand, gekennzeichnet durch Ausnutzung der Zustandsänderung eines parallel zum Vorwiderstand geschalteten hochohmigen Widerstandes infolge erhöhter Belastung bei Unterbrechung des Vorwiderstandes zur Abgabe eines optischen oder akustischen Signals und/oder zur Auslösung einer die Einschaltung des Schalters verhindernden Vorrichtung.
- 2. Leistungsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelwiderstand mit einer Temperaturfarbe versehen ist, die bei Temperaturerhöhung den Farbton ändert.
- 3. Leistungsschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des Parallelwiderstandes, daß er oder ein dafür bestimmter Teil bei Unterbrechung des Vorwiderstandes durchbrennt und dadurch einen auf ein Übertragungsgestänge wirkenden Kraftspeicher freigibt, der eine Sperrvorrichtung für den Schalter betätigt.
- 4. Leistungsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgestänge auf den Auslösehebel einer Freiauslösung wirkt.
- 5. Leistungsschalter nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Auslöseeinrichtung, daß schon bei Unterbrechung des Vorwiderstandes einer Phase die Ausschaltung bzw. Sperrung des Schalters allphasig erfolgt.
- 6. Leistungsschalter nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgestänge Schaltkontakte zur Fernanzeige eines optischen und/oder akustischen Signals betätigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES18284A DE854236C (de) | 1950-08-04 | 1950-08-04 | Leistungsschalter mit Vorwiderstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES18284A DE854236C (de) | 1950-08-04 | 1950-08-04 | Leistungsschalter mit Vorwiderstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE854236C true DE854236C (de) | 1952-11-04 |
Family
ID=7475549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES18284A Expired DE854236C (de) | 1950-08-04 | 1950-08-04 | Leistungsschalter mit Vorwiderstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE854236C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133785B (de) * | 1959-09-23 | 1962-07-26 | Siemens Ag | Elektrischer Vakuumschalter |
-
1950
- 1950-08-04 DE DES18284A patent/DE854236C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133785B (de) * | 1959-09-23 | 1962-07-26 | Siemens Ag | Elektrischer Vakuumschalter |
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