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DE854022C - Sandspielzeug - Google Patents

Sandspielzeug

Info

Publication number
DE854022C
DE854022C DEP17009A DEP0017009A DE854022C DE 854022 C DE854022 C DE 854022C DE P17009 A DEP17009 A DE P17009A DE P0017009 A DEP0017009 A DE P0017009A DE 854022 C DE854022 C DE 854022C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
toy
dummy
egg
trickling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP17009A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Georg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP17009A priority Critical patent/DE854022C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE854022C publication Critical patent/DE854022C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/08Driving mechanisms actuated by balls or weights

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Sandspielzeug Gegenstand der Erfindung ist ein Sandspielzeug, z. B. in der Gestalt als eierlegendes Hühnchen od. dgl., dessen grundsätzlicher Unterschied zu bekanntem Spielzeug der Bewegungsantriel> mittels fließenden Sandes nach Art einer Sandmühle ist.
  • Bekannt sind Spielautomaten, bei denen durch Einwurf eines Geldstückes aus einer hinter Glas gesetzten Blechhuhnattrappe ein Ei fällt, das Süßwaren usw. enthält. Der Antrieb der bewegten Teile muß hier von außen vom Beschauer durch Drehen einer Kurbel oder Ziehen einer Hebelvorrichtung erfolgen.
  • Weiterhin bekannt sind Spielhühner, die in ihrem Innern Zuckereier aufnehmen, die durch einen Hebeldruck einzeln nach außen befördert werden können.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in einer bevorzugten Ausführungsform eine verkleinerte, bewegliche Huhnattrappe aus Pappe, Naturfedern usw., die in einem nach vorn mit einer Glasscheibe abgedeckten Holzkästchen untergebracht ist. Hinter der Attrappe kreist eine an einem Hebel befestigte eiförmige Scheibe, die in bestimmten Abständen am Hinterteil des Hühnchens erscheint und so den Eindruck erweckt, als wenn das Hühnchen laufend Eier legt. Gleichlaufend mit dieser Bewegung erfolgt ein Nicken des Kopfes. Beide Bewegungen finden ihren Ursprung in über ein Laufrad rieselndem Sand. Die als Ausführungsbeispiele in Abb. 3 dargestellten Bilder als Sandspielzeug stellen dar: a) oben links: ein auf einem Nest sitzendes Huhn, das beständig Eier legt und bei jedem Ei mit dem Kopf nickt; b) oben rechts: eine Mühle mit Müller und Esel, wobei die Windmühlenflügel beständig kreisen, während der Esel sich gleichsam bockend hin und her bewegt; c) unten links: das Bühnenbild eines Kasperletheaters, in dessen Ausschnitt laufend neue Figuren ,erscheinen; d) unten rechts: indem Ausschnitt der vofderen Begrenzungsplatte erscheinen laufend Bilderfolgen (hier die Abenteuer eines Hasen), während darunter erklärende Verse abgelesen werden können.
  • Über vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiele als Sandspielzeug hinaus können weitere bewegte Bilder zur Ausführung gelangen, wie z. B. Leuchtturm mit kreisendem Scheinwerfer und schaukelndem Kahn, Christbaum mit kreisendem Stern und sich bewegendem Weihnachtsmann, Fußballszene mit kreisendem Fußball und beinbewegendem Spieler usw.
  • Nach den Abb. i und 2 befindet sich in einem Holzkästchen 15 in einem durch eine Trennwand 14 abgeteiltem Vorderteil eine auf einem Nest sitzende Huhnattrappe i i. Während das Kästchen nach vorn durch eine Glasscheibe 3 offen sichtbar ist, ist der rückwärtige Antriebsteil durch eine Holzplatte 1 verschlossen.
  • Im rückwärtigen Teil befindet sich der eigentliche Antrieb. Aus einem im Oberteil befindlichen Behälter 2 rieselt nach Art einer Sandmühle ausgesiebter Sand durch eine Öffnung E auf ein Schaufelrad 9, das dadurch in Bewegung gesetzt wird und die Welle 12 in Umdrehung versetzt. Mit der Welle, die in einer Querleiste io und in der Trennwand 14 gelagert ist, ist der Hebel 13 fest verbunden, an dessen Ende sich eine Eiattrappe befindet.
  • Die auf diese Art bewegte Eiattrappe im Vorderteil des Kästchens kreist um die Achse A zwischen Huhn- und Nestattrappe i i und Trennwand 14 und erscheint so in rhythmischen Abständen am Hinterteil des Hühnchens.
  • Mit dem Schaufelrad fest verbunden ist weiterhin ein Exzenterring 8, der ebenfalls um die Achse A kreist. Auf dem Ring liegt ein um B drehbar gelagerter Hebel 6, der durch die Drehbewegung des Schaufelrades auf und ab bewegt wird. Der in seiner Verlängerung gleichzeitig als Welle ausgebildete Hebel setzt so um die Achse B den Kopf dies Hühnchens 4 uni 5 in nickende Bewegung. Ist der Sand aus dem Behälter 2 gelaufen, so wird er durch einfaches Drehen des Kästchens entgegen dem Uhrzeigersinn über einen Trichter 7 wieder in den Behälter befördert, und das Spiel beginnt von neuem.
  • Der Vorteil des beschriebenen Spielzeugs gegenüber jedem anderen Bewegungsspielzeug ist der, daB das Aufziehen durch einfaches Drehen des Gegenstandes erfolgt, jedes Aufziehen eines. Uhrwerkes oder sonstige Energiezufuhr also wegfällt. Die Wirkungsweise ist deshalb überraschend, weil von außen kaum festgestellt werden kann, wie der Antrieb wirklich vor sich geht.
  • Mit grundsätzlich gleicher Antriebsweise, nämlich mit rieselndem Sand auf ein Schaufelrad, können neben der Szene Eierlegendes Hühnchen auch andere bildliche Darstellungen bewegt werden, wie die bereits erwähnten Bilder Mühle mit Esel. Kasperletheater, Leuchtturm mit Kahn usw. .

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sandspielzeug nach Art eines eierlegenden Hühnchens oder einer sonstigen Tierattrappe, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Spielzeugs nach Art einer Sandmühle durch herabrieselnden Sand über ein Übersetzungsgetriebe erfolgt.
  2. 2. Sandspielzeug nach Anspruch i, bei dem in rhythmischen Abständen eine Eiattrappe erscheint, dadurch gekennzeichnet, daß der herabrieselnde Sand ein Schaufelrad und mit diesem in Verbindung stehend die kreisende Eiattrappe in drehende Bewegung versetzt.
  3. 3. Sandspielzeug nach den Ansprüchen i und 2, bei dem neben dem kreisenden Ei noch weitere Bewegungen sichtbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Schaufelrad fest verbundener Exzenterring über einen Hebel einen bestimmten Körperteil, wie Kopf, Flügel usw., der Attrappe bewegt.
  4. 4. Sandspielzeug nach den Ansprüchen i bis 3, bei dem herabrieselnder Sand über eine Treibeinrichtung dieses in Bewegung setzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiederaufziehen des Spielzeugs durch einfaches Drehen des gesamten Spielzeugs erfolgt.
  5. 5. Sandspielzeug mit Sandmühlenanbrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Tierattrappen der herabrieselnde Sand auch Landschaftsbilder oder sonstige Bilderfolgen, z. B. Windmühle mit Esel, Theater- oder Zirkusszenen usw., in fortlaufende oder rhythmische Bewegungen versetzt.
DEP17009A 1948-10-05 1948-10-05 Sandspielzeug Expired DE854022C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP17009A DE854022C (de) 1948-10-05 1948-10-05 Sandspielzeug

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP17009A DE854022C (de) 1948-10-05 1948-10-05 Sandspielzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE854022C true DE854022C (de) 1952-10-30

Family

ID=7366323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP17009A Expired DE854022C (de) 1948-10-05 1948-10-05 Sandspielzeug

Country Status (1)

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DE (1) DE854022C (de)

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