DE8433033U1 - Trennelement zur Behandlung von Fluiden - Google Patents
Trennelement zur Behandlung von FluidenInfo
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- DE8433033U1 DE8433033U1 DE19848433033 DE8433033U DE8433033U1 DE 8433033 U1 DE8433033 U1 DE 8433033U1 DE 19848433033 DE19848433033 DE 19848433033 DE 8433033 U DE8433033 U DE 8433033U DE 8433033 U1 DE8433033 U1 DE 8433033U1
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Description
Sartorius GmbH Akte SM 8403
Weender Landstraße 94-108 Ko/kl
D-3400 Gottingen
Trennelement zur Behandlung von Plulden
Die Erfindung betrifft ein Trennelement für Fluide nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches, wie es durch
den Stand der Technik nach der DE-OS 31 27 548, DE-OS 29 20 253 und US-PS 4 261 834 bekannt ist. Im
ersten Falle werden inkompressible Trägerplatten mit
Kanalrillen und Durchbrechungen für die Stromur.^sführung mit einem Trennelement in Form einer mikroporösen Membran
abgedeckt und randseitig gedichtet und eine Vielzahl solcher Einzeltrennelemente werden zu einem Stapel vormontiert
und in kommunizierende Dichtungsrillen und Kanäle wird ein fließfähiges Dichtungsmittel eingepreßt, welches
in dem zusammengepreßten Stapel aushärtet und damit diese
einzelnen Platten zu einer fest verbundenen Kassette ver-
» ka c * · « » Bf·*·
eint. Die Spalthohe zwischen benachbarten Membranen, die den Pluldspalt für die zu behandelnde Trübe bestimmt, kann
aufgrund der Plattenkonstruktion und der von den Plattenrändern gebildeten festen Anschläge nachträglich nicht
mehr verändert werden. Die Kassette ist insgesamt inkompressibel und wird zwischen Gehäuseplatten mit Hauptanschlüssen
eingespannt. Eine Vielzahl von Spannbolzen muß mit Hilfe von Drehmomentenschlüsseln angezogen werden.
Mehrere Kassetten können in Reihe oder parallel geschaltet werden. Zwischen den einzelnen Kassetten sind sogenannte
Maskendichtungen aus Silikon angeordnet. Fertigungstoleranzen in den Platten, die sich gegebenenfalls bei der
Aufeinanderschichtung summieren können, können nur bedingt
durch solche an den Endplatten angeordnete Maskendichtungen aus dauerelastischem Dichtungsmaterial ausgiglichen
werden. Derartige Maskendichtungen aus Silikon oder Polyurethan sind nur begrenzt in der Lage, den von
den Spannbol .en ausgehenden Preßdruck der beiden Gehäuseplatten an die einzelnen Kassetten und ihre Zwischenab-
dichtungen weiterzugeben. Als weiterer Nachteil ist anzusehen, daß einmal in der fest verbundenen Kassette vorhandene
Undichtigkeiten aufgrund zu schlecht verteiltem, eingespritztem Dichtungsmaterial nicht mehr nachträglich
durch ein stärkeres Zusammenpressen der gestapelten Stützplatten beseitigt werden kann. Derartige Fehler führen
häufig zu Ausschuß.
Weiterhin ist es nach dem Stand der Technik gemäß DE-OS 29 20 253 bzw. US-PS 4,261,834 bekannt, anstelle von
festen Stützplatten ein inkompressibles Gewebe zu verwenden, welches drainierende Eigenschaften hat. Um die
einzelnen Strömungswege gegeneinander abzudichten, sind die Hohlräume des Gewebes In den abzudichtenden Bereichen
mit einem inkompressiblen Kunstharz ausgefüllt, welches
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] den gesamten Stapel aus abwechselnd aufgeschichteten Ge-
ΐ webeabschnitten und Membranabschnitten im Bereich der ab-
ä zudichtenden Durchbrechungen und im gesamten Randbereich
'% zu einer dauerhaften inkompressiblen kassettenförmigen
*i 5 Einheit verbindet. Auch dieses kassettenförmlge Trenn-ί
element erhält bereits bei der Herstellung die fertige,
inkompressible Ausbildung und wird ebenfalls zwischen Gehäuseendplatten
eingespannt, welche ebenfalls nur die Aufgabe haben, das kassettenformige Trennelement plan-
! 10 parallel zwischen den beiden Gehäuseplatten einzuspannen
und fest auf die darin endenden Leitungsabschultte zu
pressen. Auch bei dieser Form der Abdichtung wird die dem Fluid zur Verfügung gestellte Spalthohe zwischen zwei
} Membranen bzw. zwischen der Membran einerseits und dem
diese abstützenden Gewebe andererseits vorbestimmt, ohne
daß der Benutzer die Möglichkeit hat, mögliche punktuelle
f- oder regionale Undichtigkeiten durch mehr oder weniger
starkes Zusammenpressen der Gehäuseplatten zu beseitigen oder auch die Spalthöhe für ein bestimmtes Fluid zu
variieren.
;f Neben der notwendigen absoluten Abdichtung ist eine
j solche Variation der Spalthöhe häufig erwünscht, wenn
bei der Partikelfiltration eine Freispülung der belegten
Filtermembran gewünscht wird bzw. wenn zur Wlederverwendungdas Trennelement von Rückständen befreit werden soll oder
sich für die Filtration eines speziellen Mediums eine bestimmte Spalthöhe der Oberströmwege sich als optimal erwiesen
hat.
30
30
Weiterhin sind Flachfiltergeräte bekannt (DE-OS 32 00 M3,
DE-OS 33 11 818, DE-OS 27 53 364, DE-OS 34 15 953), in denen
die mit einem Vorfiltervlies belegt*» Membran randseitig schwierig abzudichten iatj da die dralnierende Vliesstruktur
zu RadlalstrSraungskomponenten, d.h. randseitigen Leckagen
führt. Grundsätzlich 1st es auch bekannt, den schmelzenden
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1 * m λ
Kunststoff eines Qehäuseteiles durch Ultraschall In die
vliesartige oder porenartige Struktur eines Flachfilterelementes
im Dichtungsbereich hineinzupressen bzw. die Struktur daralt auszufüllen (DE-AS 22 44 594, US-PS 3,471,019).
5
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trennelement der eingangs beschriebenen Bauart so weiterzubilden,
daß eine verbesserte Abdichtung geschaffen ist, wobei die abzudichtenden Bereiche des Plachfilterzuschnittes auch bei
... mehrschichtigem Aufbau des Pilterausschnittes oder der Filterzuschnitte
auf einfache Welse durch Pressung abdichtbar sind. Der Flachfilterzuschnitt soll dabei aufgrund seiner besonderen
Ausbildung der Dichtregionen ein durch Pressdichtung abzudichtendes Stapeln mehrerer Zuschnitte übereinander ermogliehen.
Diese Aufgabe wird durch die Im Anspruch 1 angegebennen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beansprucht.
20
Im prinzipiellen Aufbau wird das Trennelement durch eine mikroporöse Membran mit integriertem Stützvlies gebildet, wobei
die drainlerende Vliesstruktur im Bereich der abzudichtenden
Regionen thermisch und/oder chemisch zur Übernahme einer Dichtfunktion zu einer Dichtstruktur komprimiert ist. Diese
Membranzuschnitte können kombiniert werden mit Abstandshaltern in Form einer Gitterstruktur, dessen Freiräume in den abzudichtenden
Regionen durch eine dauerelastische Dichtungsmasse ausgefüllt sind, die mindestens in den Ebenen der Gitterstärke
endet, gegebenenfalls einseitig oder beidseitig geringfügig übersteht. Werden diese Zuschnitte abwechselnd aufeinandergestapelt,
läßt sich ein stapelförmlges Trennelement herstellen,
dessen abzudichtenden Regionen ihre Dichtwirkung aufgrund ihrer Querschnittstruktur und Preßwirkung von
Gehäuseteilen oder Gehäusehilfsteilen entfalten.
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Der Erflndungagedanke ist in mehreren Ausführungsbeispielen
anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt·
Flg. 1 die perspektivische Explosionsansicht einer ersten
AusfUhrungsform eines stapeiförmigen Trennelementes mit Qehäuseendplatten, in vereinfachter Darstellung,
Fig. 2 die Draufsicht auf ein doppeltrapezförmigen Abstandshalter,
Fig. 2A
2B Schnitte nach den Schnittlinien A-A, B-B in Fig. 2, 15
Fig. 3 die Draufsicht auf einen kongruenten Membranzuschnitt, in vereinfachter Darstellung (Ergänzend siehe
Flg. 13 im Detail als Membranelement MV),
Fig. 3A
3B Schnitte nach den Schnittlinien A-A, B-B In Flg. 3
in vereinfachter Darstellung (Ergänzend hierzu siehe Fig. 15 und 16),
Fig- 4 die Draufsicht auf einen zweiten kongruenten Abstandshalter
in einer anderen Ebene,
Fig. 5A
5B zwei Längsschnitte scheraatisch vergrößert nach den Schnittstellen A-A bzw. B-B mehrerer aufelnanderge-
stapelter Abstandshalter nach Fig. 1,6,3,4 in Verbindung
mit Zuschnitten des Trennraediums und Gehäuseendplatten, in vereinfachter Darstellung,
Fig. 6 einen Detailquerschnitt durch einen mit Dichtungen
versehenen Abstandshalter z.B. nach der Schnittlinie
VI in Fig. 1,
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Pig. 7 einen Querschnitt durch einen Abstandshalter in
Form einer Maskendichtung für aufeinanderfolgend
gestapelte Kassettenmodule,
Fig. 8 einen Detailschnitt durch den Randbereich eines
variierten Trennelementes (2. Ausführungsform) mit eingelagerten Dichtungsringen und Schutzringen,
Fig. 9 eine Detailansicht bzw. Detailschnitt eines solchen
Dichtungseleraentes nach Fig. 8,
Fig. 1OA
1OB eine Draufsicht auf die Abstandshalter eines abgewandelten
Stapelmoduls (3· Ausführungsform),
15
Fig. HA eine Explosionsansicht mit Membranzuschnitt eines 4. Ausführungsbeispieles mit Schutzringen,
HB eine 5· Variante mit Schutzmasken als Druckverteiler,
20
Flg. 12A
Querschnitte durch ein zwischen Endplatten eingespanntes Kassettenmodul nach Fig. 10 und 11.
Fig. 13 eine Perspektive Draufsicht auf die Vliesseite eines
vorstehend vereinfacht dargestellten Membranelementes bestehend aus einer mikroporösen Membran mit
Integriertem Stützvlies, das regional zu einer Dichtstruktur ausgebildet ist.
Flg. m einen Vertikalschnitt durch den Randbereich mehrerer
Zuschnitte nach der Schnittlinie XIV in Flg. 1δ,
Fig. 15 einen Querschnitt nach der Linie XV - XV in Fig. 13,
Fig. 16 einen Querschnitt nach der Linie XVI - XVI in Fig. 13,
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- :7.J
Flg. 17 eine Explosivzeichnung gestapelter Zuschnitte mit kreisrunden und geschlitzten Durchbrechungen und
Membran-Vlies-Zuschnitten nach Fig. 13,
Fig. 17A ein Kassetterimodul in Perspektive,
Flg. 18 eine entsprechende bevorzugte Variante mit geschlitzten Durchbrechungen und kreuzweise überströmten
Zuschnitten nach Fig. 13 bis 16, 10
Fig. 18A ein Kassettenmodul in Perspektive,
Fig. 19 einen Detailschnitt durch ein Filtergehäuse aus Stahl mit einer an die O-Ring-Dichtung angepaßten Dlchtstruktur
eines Filterelementes nach Fig. 13 und
Flg. 20 einen Detailschnitt durch ein Filtergehäuse aus Kunststoff mit einer an die Klemmnase der Gehäuseteile
angepaßten Dichtstruktur eines Filtereleraentes nach Fig. 13.
In der folgenden Beschreibung sind in den verschiedenen Ausfuhrungsformen einander entsprechende Bauteile mil entsprechenden
Bezugszeichen benannt. Bezüglich der Detailpunkte wird insbesondere auf Fig. 13 bis 16 verwiesen.
Das Trennmodul in der bevorzugten Ausführung nach Fig. 1 bis besteht außer der Vielzahl von doppeltrapezformigen länglichen
(Sechseck)-Zuschnitten eines Gewebes aas monofllen Kunststoffäden, die z.B. in Körperbindung gewebt sind und im
Siebdruckverfahren mit einer dauerelastlschen Dichtungsmasse 3,4 gemäß Draufsicht nach Fig. 1 und 2 bedruckt sind.
Das Dichtungsmaterial 3,4 steht dabei gemäß Fig. 7 und 8
geringfügig über die Ebene El der Gewebefläche über. Hat das Gewebe z.B. eine Gesamtstärke von 0,4 mm, so steht die dauer-
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• t ·
• ■ ·
elastische Dichtungsmasse aus Silikon oder Polyurethan einseitig, gegebenenfalls beidseitig je 50 pm über, die ihrerseits
damit die Kompressibilität des gesamten Abstandshalters bestimmt, dessen monofile Kunststoffäden im wesentliehen
lnkompressibel sind und als Gitterwerk damit wie eine Inkompressible jedoch flexible Platte wirkt. Nach Verfestigen
des Dichtungsmaterials 3,4 erfolgt anschließend das Stanzen der Durchbrechungen 1,1',2. Dies erfolgt zur besseren [ii
Montage oder um saubere Kanten der Dichtungsflächen und If kleinen Schachtdurchmessern zu erhalten. Bei schlitzartigen
Schächten und Schächten mit größerem Durchmesser können die
Durchlässe In den Gitterebenen auch "vergittert" bleiben, so daß lediglich das Filtermedium M Durchstanzungen aufweist.
Die das FlItrat führenden Durchbrechungen des Gitterwerkes
können generell "vergittert" bleiben.
Der dargestellte Membranzuschnitt M hat dieselbe Umriss- s
form gemäß Fig. 2 und 4 und das darin dargestellte Lochbild, so daß abwechselnd aufeinandergeschichtete Abstandshalter
nach Fig. 2, Trennmedium M nach Fig. 3 und Abstandshalter nach Fig. 4 fluchtende Verteilerschächte im Bereich
der Durchbrechungen 1,1·,2 bilden. Die Durchbrechungen 1
bilden dabei die Sammelschächte für ein erstes Fluid Fl (Trübe), die Verteilerschächte 1' dienen zur Abführung des
Retentats (Konzentrat) Fl* und das durch die Zuschnitte des
Trennmediums M hindurchgetretene Permeat (Filtrat) wird durch die Verteilerschächte 2 als Fluid F2 abgeführt. Die
zu einem Stapel lose aufeinandergeschichteten Zuschnitte 6,M
und 7 sind vorzugsweise randseltlg zusätzlich mit einem dauerelastischen Dichtungsmaterial 41, ähnlich wie in Fig.5A,
5B dargestellt, dauerhaft zu einem Kassettenmodul verbunden.
Wie aus Fig. 1 und 5A, 5B ersichtlich ist, fluchten die durch die Durchbrechungen 1,1',2 gebildeten Verteilerschächte derart,
daß diese in Verteilerkanälen 14 und Sammelkanälen 12 und 19 der Gehäuseplatten 8 und 9 enden, welche durch Spannbolzen
10 den Gesamtstapel gegen die Rückstellkraft der ]
Dichtungen 3,4 und des unter Druck eingeführten Fluids Fl zusammenpressen.
Wie aus der Schnittausstellung (Längsschnitt) der Fig. 5A,5B
ersichtlich ist, 1st der untere Zuschnitt 6 des Abstandshalters 5 gemäß Darstellung in Fig. 4 bezüglich der Durchbrechungen
1 abgedichtet und ebenso bezüglich der stirnseitigen Durchbrechungen 1' an den schmalen Trapezseiten
ebenfalls abgedichtet, dagegen in bezug auf die Durchbrechungen 2 offen. Darauf liegt ein Trennelement M mit
einem identischen Lochbild nach Fig. 1 und 4. Darauf folgt ein Zuschnitt 7 eines AbStandshalters nach Fig. 2, bei dem
nach der Schnittlinie A-A, B-B gemäß Fig. 2 die Durchbrechungen
1 frei und die Durchbrechungen 1,2 alternierend frei
bzw. abgedichtet sind. Darauf folgt wieder ein Zuschnitt M des Trennmediums usw.
Das in den Mittelanschluß eingeleitete Fluid Fl verteilt sich über die Durchbrechungen 1 des Verteilerkanales 14 in allen
Schächten 1, die Durchbrechungen 1 der Abstandshalter 6,7 und den Durchbrechungen 1 des Trennmediums M gebildet sind.
Dabei durchströmt das Fluid Fl von der Mitte ausgehend die Zuschnitte 7 der Abstandshalter 5 in Richtung auf die Auslässe
1·, wobei ein Teil des Fluids Fl aufgrund des Druckgefälles
die freie Fläche des Trennmediums M durchdringt und als Permeat (FiItrat) in den Sammelleitungen 19 al3
Fluid F2 abgeführt wird. Das aufkonzentrierte Fluid Fl verläßt als Fluid Fl' bzw. als Konzentrat über die Sammelleitung
12 die Gehäuseplatte 8 und wird einem Sammelbehälter und damit erneut im Kreislauf der Leitung 14 zugeführt.
Mit Hilfe von Drehmomentenschlüssel lassen sich die Spannbolzen 10 so anziehen, daß sich der Dichtungspreßdruck
korrigieren läßt und die Spalthöhe in den Stromungskanälen verschiedenen Betriebsbedingungen anpassen läßt.
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Die vorstehend beschriebene Ausfuhrungsform bildet ein
rückspülbares Filterelement, bei dem mit Hilfe eines rückläufigen Staudruckes mit Hilfe einer Filtratpumpe ein sich
auf der vom Abstandshalter 6 abstützenden Membran bildender
Filterbelag quasi im Status nascendi halbseitig durch eine Pulssteuerung abgelöst und von der Trübe Fl wieder weggespült
werden kann. Dies kann jeweils Im Wechsel bezüglich der beiden Trapezhälften erfolgen. Die Filtratabführleitungen
19 werden dabei kurzzeitig zu Rückspülleitungen umfunktioniert bzw. mit Druck beaufschlagt.
Der Vorteil einer solchen sechseckigen bzw. länglichen
Doppeltrapezform ist darin zu sehen, daß neben einer günstigen Stromungsführung (Vermeidung von Totzonen, Berücksichtigung
des verminderten Fluidvolumens an den Auslaßseite1!) zusätzlich eine verschnittlose Geometrie der
Zuschnitte von Gitterwerk 5 und Trennmedium M möglich ist. Die jeweils abwechselnd hälftige pulsartige Rückspülbarkeit
läßt eine kontinuierliche Filtration/Aufkonzentration und eine hohe Standzelt des Filterelementes zu.
Fig. 7 zeigt ein mehrere Kassettenmodule trennende Maskendichtung,
bei der der gesamte Zuschnitt des Abstandshalters 5 nach Fig. 1 bzw. 2 mit einer dauerelastischen
Dichtungsmasse 4 ausgefüllt ist und nur die eingestanzten Durchbrechungen 1,1',2 aufweist. Eine solche Maskendichtung
50 gemäß Fig. 7 läßt sich auch zwischen Kassettenmodulen mit festen Platten einsetzen, wie sie nach dem Stand
der Technik bekannt sind. Eine solche zwischen Endplatten 8, 9 bzw. auch zwischen einzelnen Kassettenmodulen eingesetze
Maskendichtung gemäß Fig. 7 hat den Vorteil, daß sie nur begrenzt kompressibel 1st nämlich nur in bezug auf das Maß
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χ des einseitig oder wie dargestellt beidseitig über das Ge-
webe 5 überstehenden Dichtungsmaterials 4. Der Überstand
übernimmt die Dichtfunktion, während das inkompressible Ge-
; webe 5 die Druckverteilung übernimmt. Dickere Schichten
' 5 lassen sich durch zwei aufeinanderliegende Gewebe erzielen,
die gemeinsam die inkompressible Schicht bilden. Weisen die abzudichtenden Flächen der Kassettenmodule bereits über-
f stehende Dichtregionen auf, so ist es ausreichend, wenn die
Maskendichtung nach Fig. 7 auf die Stärke des Gewebes 5
beschränkt ist.
In der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 8 und 9 ; sind die die Dichtung aufnehmenden Durchbrechungen 5ir der
Abstandshalter 5 im Durchmesser großer gehalten als die ohne
Dichtungen ausgestatteten Durchbrechungen 5', wie dies in Fig. 8 ersichtlich ist. Die Dichtungen werden durch
scheibenförmige Dichtungsringe 16 aus Silikon oder Polyurethan gebildet, die in der Stärke etwas großer bemessen
sind als die Gesamtstärke des AbStandshalters 5 aus inkompressiblem
Gewebe. Der Dichtungsring 16 steht dabei j beidseitig über die Ebene El des Gewebes 5 vor und läßt
sich somit flächenmäßig nur In diesem Bereich komprimieren.
Der Innendurchmesser des Dichtungsringes 16 entspricht dem Außendurchmesser der Durchbrechung 5' in dem
ohne Dichtung ausgebildeten Abstandshalter 5 und entspricht
dem Durchmesser der Durchbrechung 1,1',2 des Filterraediums M.
Um dieses empfindliche Filtermedium M20 vor mechanischen Beschädigungen aus den abgestanzten Fadenenden der Abstandshalter
5 zu schützen, ist die Stoßstelle im Bereich dieeer Durchbrechung 511 durch eine ttingscheibe 17 überbrückt,
welche gegebenenfalls auf dem Dichtungsring 16 durch Klebung fixiert ist. Diese Schatzringscheibe 17 ist
, in ihrer Stärke der Stärke des Trennmediums M2Ö angenährt,
und besteht aus einem im wesentlichen inkompreseiblen
Material wie z.B. Polyester und hat eine Stärke von etwa 50 μπι
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und bedeckt die Stoßstelle In einer Breite von etwa 5 nun.
Die ebenfalls scharfen Endabschnitte lra Bereich der Durchbrechung
5' des Abstandshalters 5 führen nicht zur Beschädigung
des Flltermedlume M20, da dieses In diesem Bereich
ja bereits die Durchbrechung M' aufweist.
Zur Bildung enger Spalthöhen Innerhalb der Stromungswege
haben diese Schutzringscheiben 17 zusätzlich die Funktion von Druckvertellern. Ihre Inkompresslbllltät verhindert,
daß sich die kompresslblen Dichtungen 3 oder 16 in die drainierende Gitterstruktur eines darüber oder darunter
liegenden Abstandshaiters 26,27 einpreßt, die offen zu
haltende Gitterstruktur 5 verengt oder gar blockiert.
Wie aus Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, sind die Durchbrechungen 1,1',2,M1JM'1 insgesamt im Randbereich der Zuschnitte
angeordnet, so daß sich eine möglichst große Freifläche des Trennmediums M20 erreichen läßt. Gleichzeitig
wird damit auch erreicht, daß sich die zum Außenrand hinwelsenden Ränder der Schutzringscheibe 17 in das Randdichtungsmaterial
4 bzw. auch in das Dichtungsmaterial 41 der
Kassette einbeziehen und in diesem fixieren läßt. Auf eine Fixierung der Schutzringscheiben 17 durch Klebung auf den
Dichtungsringen 16 kann somit verzichtet werden. Da die Zuschnitte M20 des Trennmediums im wesentlichen kongruent
mit den Zuschnitten der Abstandshalter 26,27 ausgebildet
sind und somit an deren Ränder hinreichen, ist der gesamte Stapel nochmals mit einem dauerelastlchen
Dichtungsmaterial 4' im Randbereich abgedichtet. Zum Anschluß des Kassettenmoduls zwischen
Endplatten 8 und 9 kann vorzugsweise auf den Stapel
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beidseitig eine zusätzliche Maskendichtung 50 gemäß Fig. 7
angeordnet sein, wenn nicht die Ausführung mit durchströmbarem Gitterwerk gemäß Fig. 6 als Deckschicht gewählt ist.
In diesem Fall wird der Stapel beidseitig mit einer dem Lochbild entsprechenden fluiddicken Folie 11 abgedeckt, deren
Ränder in die Randdichtung 1J1 eingebunden sind, so daß auch
die unbenutzte Kassette gegen Staubpartikel bei ihrer Handhabung geschützt ist. Auch dieses Kassettenmodul ist als
rückspülbare Filtereinheit ausgebildet.
10
Das modifizierte Kassettenmodul nach Fig. 1OA und 1OB ist ebenfalls als rückspülbares Filterelement ausgebildet.
Anstelle lose eingelegter Dichtungsringe 16 sind bei diesen rechteckigen Abstandshaltern 26,27 die Dichtungen 3 durch
eine dauerelastische, in die Gitterstruktur des Gewebes 5 eingepreßte Dichtungsmasse gebildet, wie dies in der Ausführungsform
gemäß Fig. 1 bis 7 beschrieben ist.
Dem überströmten Trennmedium M20 ist stromaufwärts, also trübseitig, eine ale Vorfilter oder Grobfilter dienende Oberström-
und Durchströmstrecke in Form der nicht mit dem Ttennmedium
M20 belegten Gitterzuschnitte 26,27 vorgelagert, so daß sich ein Verteilerraum über die gesamte Zuschnittbreite
erstreckt, der in der Ebene 26 durch eine Dichtleiste 31
abgeschottet ist und der in der Ebene des Gitterzuschnittes gemäß Fig. 1OB offen und lediglich durch einen Druckverteilerstreifen
17' beidseitig am Rand von M20 überbrückt ist. Dieser Druckverteilungsstreifen 17' kann auch zu einer Druckverteilungsmaske
oder einem Druckverteilungsvolumen 18 nach Fig. 11 ergänzt sein.
Die in Flg. 11 bis 12A,12B dargestellte 4. Ausführungsvariante ist ohne Verteilerraum 140 ausgeführt und ist jedoch
im übrigen mit den anderen Ausführungen vergleichbar.
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WJe aus Pig. HA ersichtlich ist, sind beiderseits der Durchbrechungen
1,1',2 Schutzringscheiben 17 angeordnet, die die
Membran M20 vor Beschädigung und die freizuhaltende Gitterstruktur 5 vor Abdichtung durch darunter oder darüber angeordnete
Dichtungen 3 schützen. Anstelle der Schutzringscheiben 17 können auch gemäß Pig. HB Schutzringmasken oder
Schutzrahmen 18 verwendet werden. In beiden Fällen sind jaweils
diejenigen Durchbrechungen 1,1',2 der Abstandshalter 6,
7,26,27 beidseitig von Schutzringscheiben 17 bzw. 18 überdeckt, In denen die Gitterstruktur 5 in der Schichtungsebene
geöffnet und demgemäß offen zu halten ist.
In der vereinfachten Schnittdarstellung 12A, 12B sind diese Schutzringscheiben 17 nicht dargestellt. Diese kommen insbesondere
bei einem hohen Anpressdruck der Gehäuseendplatten 7 zum tragen, um sehr enge Überströmungsspalten zu erzielen.
Die Anordnung der Durchbrechungen 1 für die Trübe Fl auf der einen Seite und die Anordnung der Durchbrechungen I1,2 für
Konzentrat Fl1 und Filtrat F2 auf der eegenüberliegenden Seite
der rechteckigen oder trapezförmigen Zuschnitte hat den Vorteil, daß die Trübe zur Oberströmung über die Membran M bzw.
M20 gezwungen wird und damit Kurzschlußpfade ausgeschlossen sind. Das Fluid Fl aus der Leitung IH z.B. als Trübe in Form
j einer Hefeaufschlemmung überströmt die freie Membranfläche
■ 25 durch die Abstandshalter 5 hindurch in Richtung auf die in
dieser Ebene offenen Verteilerschächte 1' und verläßt diese
durch die Leitung 12 als aufkonzentriertes Medium Fl1.
ί Ein Teil des Fluids Fl ist durch die freie Membranfläche
hindurchgedrungen und verläßt die Freiräume der Abstandshalter
5 durch die Durchbrechungen 2 als Filtrat F2 durch die Leitung 19. Setzt sich die Porenstruktur des Filtermediums M20 im Laufe der Filtration zu, so kann das Filterelement
dadurch freigespült werden, daß auf der Filtratseite ein Staudruck angelegt wird, der den Filterbelag ab-
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sprengt und dieser durch das überströmende Fluid Fl in die
Trübe zurückbefördert wird. Je nach den zu vorfiltrierenden
Fluiden, Flüssigkeiten oder Gase kommen die verschiedenen Arten von Trennmedien und Porengrößen zum Einsatz. Beispielswelse
kann das Fllterraedium aus mikroporösen Membranen von einer Porengröße von 0,2 um bis 0,45 um bestehen.
Gemäß Fig. 13 bis 16 besteht das vorbeschriebene und generell mit M bezeichnete Trennmedium MV in Detaildarstellung, geeignet
Insbesondere für die Ultrafiltration, aus einer mikroporösen
Membran M, z.B. aus Polysulfon oder Zellulosetriacetat
auf der Trübseite (in der selektiven Porenstruktur symmetrisch oder asymmetrisch aufgebaut) und einem damit
dauerhaft integrierten Stützvlies V auf der Filtratseite.
Dieses Stützvlies V besteht aus einem Kunststoffvlies, z.B.
aus Polypropylen, hat drainierende Wirkung und erhöht die mechanische Festigkeit des Trennmediums insgesamt. Erfindungsgeraäß
ist In den abzudichtenden Regionen des Trennmediums die an sich drainierende Vliesstruktur durch thermische und/oder
chemische Einwirkung zu einer Dichtstruktur komprimiert, so daß in Verbindung mit Gehäuse- oder Hilfs^leraenten (O-Ring-Dichtung
25, Klemmnasen 28, Dichtungen 3,4 der Abstandshalter 6,7,26,27,30,31) sich fluiddichte Verbindungen herstellen
lassen, und das Fluid bestimmungsgemäß selektiv nur durch das Trennmedium hindurchtreten kann. Gemäß Fig. 13,14,15
1st auch der Randbereich mit einer Dichtstruktur 20 ausgestattet, so daß die einzelnen Zuschnitte MV und 30,31 in
allen abzudichtenden Bereichen allein durch den Anpreßdruck
der Gehäuseteile 8 gemäß Fig. 14 abgedi. itet sind.
Ist eine dauerhafte Verbindung mehrerer Zuschnitte MV und 30,31 zu einer Kassette durch ümsprltzung mit einer Dichtung
4' der gestapelten und gepreßten Zuschnitte vorgesehen, so ist die Randausbildung zweckmäßig wie bei Fig.
ausgebildet, d.h. die Vliesstruktur ist im Randberöieh erhalten,
so daß die Randdichtung 4' (Fig. 5A,5B,8,12A,12B) besser an den Zuschnitten haftet.
SM 8403
,at * · ·» · Ό Ι
— Xo — , . · ·
Pig. 14 zeigt übrigens die Zuschnitte MV und 31 noch
unverpreßt, d.h. noch nicht gegeneinander abgedichtet. Bei Zuschnitten der Abstandshalter 31 endet die Dichtung 3 bündig
in der Gitterstärke. Je nach Vliesdicke sind diese Abstandshalter
31 gegebenenfalls mit solchen nach Fig. 6 mit beidseitlg
oder einseitig geringfügig überstehender Dichtmasse 4 |t
zu kombinieren. |i
Fig. 17,17A zeigen Varianten in der Anordnung und Ausbildung
der Durchbrechungen. Hier kombiniert in Form von Rundlöchern
l',2 und Schlitzen 1. Die Schlitze 1 sind quer zur jeweiligen Stromungsplchtung der betreffenden Fluide angeordnet.
Die Gitterstruktur auf beiden Seiten des Stapels ist vorzugsweise durch eine fluiddlchte Schutzfolie 11 abgedeckt,
die randseitig in die Dichtmasse 4' eingebunden ist und ein ^
den Durchbrechungen 1,1',2 entsprechendes Lochbild aufweist.
Die Schutzfolie 11 verhindert ein Eindringen von Schmutzpartikel in die oberen Gewebeabschnitte bei der Handhabung des
Kassettenmoduls. An den Rändern der Zuschnitte bzw. an der Randdichtung 4· angeordnete Führungsnuten 13 für die Spannbolzen
10 erleichtern das Einsetzen und Justieren der einzelnen Zuschnitte bzw. des Kassettenmoduls zwischen den Endplatten 8,9·
Das unverpreßte Vlies V hat z.B. eine Stärke von 220 μπι und die
mikroporöse Membran eine Stärke von 60 μπι. Bel der Ausführungsform nach Flg. 20 ist das Trennelement MV zwischen zwei Gehäuseteilen
23 und 24 aus Kunststoff eingeklemmt und mit der Klemmnase 28 abgedichtet, und beide Gehäuseteile 23,24 sind
randseitig bei 29 verschweißt, wie es bei Kleinfiltern nach dem Stand der Technik üblich ist.
Durch die erfindungsgemäße Dichtungsausbildung sind alle handelsüblichen Filtermembrane mit verschiedener Porengröße
bzw. cut off verwendbar, da die Dichtungen 3,4 nicht durch Klebe- oder Schweißverfahren mit den Filterelementen M,M'
dichtend verbunden werden müssen, sondern Ihre Wirkung als Preßdichtung entfalten.
SM 8403
Der Einsatzbereich der erfindungsgemäßen Filterelemente
erstreckt sich auf die Behandlung (Trennung) organischer Flüssigkeiten mit folgenden Inhaltsatoffen:
Pigmenten, Metallhydroxyden, kolloidal verteilten Metallen, Keramik, Partikel, Abriebstoffe, emulglerte öle, Benzin-Wassermischungen.
Vorfiltration bei Umkehrosmoseanlagen, Sterilfiltration von Wein und anderen Getränken, MiL:ro-
und Ultrafiltration. Filtration von Blut, Anreicherung von Blut mit Sauerstoff, Separierung von Milchinhaltsstoffen,
Zellseparierung. Die Auswahl der notwendigen Membranen richtet sich nach den vorgenannten Einsatzzwecken.
SM 8403
Claims (23)
1. Trennelement aus einem membranartigen mikroporösen Flaehfilterzuschnitt,
dessen Ränder zur Bildung einer selektiv permeablen Scheidewand für zwei Fluide zwischen Gehäusetellen
eines umgebenden Gehäuses oder zwischen Gehäusehilf stellen dichtend einklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der mikroporöse Flachfilterzuschnitt (M) zumindest einseitig mit einem mit der Membranstruktur
dauerhaft integrierten Stützvlies (V) mit Drainagewirkung beschichtet Ist, und die drainierende Vliesstruktur im
Bereich der durch Klemmwirkung abzudichtenden Regionen thermisch und/oder chemisch zur Übernahme der Dichtfunktion
zu einer Dichtstruktur (20) komprimiert ist.
2. Trennelement aus mehreren geschichteten Zuschnitten eines selektiv permeablen Flachfilterzuschnittes und flächigen
Abstandshaltern mit Drainagewirkung, mit rechtwinklig zu den Stapel- und den Schichtungsebenen angeordneten schachtartigen,
fluchtenden Durchbrechungen, die zur getrennten Stromungsführung der Fluide teilweise und die Außenränder
der Abstandshalter umlaufend von Dichtungen eingefaßt sind, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstandshalter (6,7) durch ein Gitterwerk (5) aus im
wesentlichen inkompressiblen Drähten und die Dichtungen
(3,4) aus einer die Freiräume des Uitterwerkes (5) in den abzudichtenden Regionen ausfüllenden dauerelastischen
Dichtungsmasse bestehen, wobei letztere mindestens einseitig und mindestens im Bereich der abzudichtenden
Durchbrechungen (1,1f,2,5·) des Gitterwerkes (5)
flächig über die Ebene (El) des jeweiligen Inkompressiblen
Gitterwerkes (5) derart übersteht, daß nur die Stärke der Oberstandsschicht die Gesamtkompressibilität der
Dichtung (3,4) bestimmt.
SM 8403
3· Stapelformlges Trennelement für Fluide mit folgenden
Merkmalen:
f a. membranartige Zuschnitte eines flachen, selektiv per-
^ 5 raeablen Trennmediums (MV) sind abwechselnd mit annähernd
kongruenten Zuschnitten eines flachen Gltter-Werkes (5) mit Drainagewlrkung aus im wesentlichen
inkompressiblen Drähten aufeinandergeschichtet,
ί b. der Stapel wird von mehreren im Abstand auseinander-
J-O liegenden, quer zu den Schlchtungsebenen verlaufenden
Verteilerschächten für die Fluide (F1,F1',F2) durchsetzt,
die von fluchtenden Durchbrechungen des Trennmediums (MV) und denen des Gitterwerkes (5) gebildet
sind,
c. die Verteilerschächte bilden Teilabschnitte von Fluidleitungen
und sind an Leitungen (12,14,19) und Anschlüsse zweier den Stapel parallel zur Schichtung
zusammenpressenden Gehäuseplatten. (8,9) anschließbar,
d. die einzelnen Zuschnitte des Gitterwerkes (5) als Ab-
Standshalter mit Drainagewirkung sind im Randbsreich der
ί Verteilerschächte (1,1·,2) alternierend von Lage zu Lage
( derart mit Dichtungen (3,4) eingefaßt, daß innerhalb
des Stapels das zu behandelnde Fluid bzw. dia zu behandelnden Fluide (F1,F1',F2) in zwei getrennten Stromungswegen
geführt und der Stoffaustausch nur durch die Zuschnitte des Trennmediums (MV) erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß
e. die Dichtungen. (3, 1I) durch ein die Freiräume des
Gitterwerkes (5) in den abzudichtenden Regionen aus-
30. füllende dauerelastische Dichtungsmasse gebildet sind und
f. das Trennmedium (MV) durch ei.xe mikroporöse Membran (M)
( mit integriertem Stützvlies (V) gebildet ist, dessen
drainierende Vliesstruktur im Bereich der abzudichtenden Regionen thermisch und/oder chemisch zur Übernahme
einer Dichtfunktion zu einer Dichtstruktur (20) komprimiert
ist.
SM 8403 ; , "ζ "/ :": ";: "'.'■
4. Trennelement nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützvlies aus einem Kunststoffvlies wie Polypropylenvlies
gebildet ist.
5· Trennelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmedium (MV) durch eine Ultrafiltrationsmembran
(M) mit einem cut off von ^5000 Daltons gebildet ist,
deren Membranstruktur der Trübseite und wobei das integrierte
Stützvlies (V) der Piltratseite zugewandt ist und eine Schichtstärke von ^^ 300 um aufweist.
6. Trennelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen (1,1J,2) des Qitterwerkes (5) bedarf
swelse von dünnen Schutzringscheiben (17) abgedeckt sind, welche mit ihrem Innendurchmesser mit dem der Durchbrechungen
(1,1',2) übereinstimmen und mit ihrem Außendurchmesser etwas größer bemessen sind als die den Durchbrechungen
(1,1·,2) zugeordneten Dichtungsabschnitte und die Schutzringscheibe (17) die Stoßstelle zwischen Dichtung
(3,4) und drainierender Gitterstruktur (5) überdeckt.
7· Trennelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Dichtung (3,4) bildenden oder aufnehmenden Bereiche der Abstandshalter (27) von einer dünnen rahmenartigen
Schutzmaske (18) abdeckt sind, welche die Durchbrechungen (1,1·,2) der Dichtungsabschnitte freiläßt and
die Stoßstellen zwischen Dichtung (3,4) und drainierendem Gitterwerk (5) überbrückt.
8. Aus geschichteten Zuschnitten (M,26,27) eines flachen,
selektiv permeablen Trennmediums (M) und flächigen Abstandshaltern (26,27) mit Drainagewlrkung gebildetes
stapeiförmiges Trennelement für Fluide, mit rechtwinklig zur Stapel- und den Schichtungsebenen angeordneten schacht-
3M 8403
artigen, fluchtenden Durchbrechungen (1,2,I1 ,2',5',5''),
die zur getrennten Strömungsführung der Fluide teilweise
von Dichtungen (3,4) eingefaßt und die Außenränder der Abstandshalter (26,27) umlaufend von Dichtungen (4) eingefaßt
sind, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter (26,27) durch ein Gitterwerk (5) aus
im wesentlichen inkompressiblen Drähten und die einem Teil
der Durchbrechungen (511) zugeordneten Dichtungen (16) aus
dauerelastischen Flachringdichtungen gebildet sind, die die zugeordneten, größer gehaltenen Durchbrechungen (511)
der Abstandshalter (26,27) durchsetzen und beidseitig flächig über deren beiden Ebenen (El) überstehen und die
Oberstandsschicht der Dichtungsringscheibe (16) die Gesamtkompresslbilität derselben bestimmt und daß eine der
Stärke des Trennmediums (M20) angepaßte weitere Ringscheibe (17) als dünne Schutzringscheibe aus im wesentlichen
inkompressiblen Material vorgesehen ist, welche mit ihrer Ringfläche die Stoßstelle der Abstandshalterdurchbrechungen
(511) und der zugeordneten Dichtungsringscheibe
(16) überbrückt und jeweils als Schutzschicht zwischen diesen Ab Standshalterdurchbrechungen (511)
und dem Trennmedium (M20) angeordnet sind, und die Umfangsränder und Umfangsselten des gesamten Stapels
vorzugsweise nach außen hin durch ein kompressibles Dichtungsmaterial (4·) abgedichtet und durch dieses zu
einem kassettenförraigen Trennmodul dauerhaft verbunden
sind.
9· Trennelement nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckzuschnitte eines Trennmoduls jeweils durch einen Gitterwerkzuschnitt (5) mit Dichtungen (3,4)
gebildet sind und diese Deckzuschnitte durch eine fluiddichte Folie abgedeckt sind, wobei deren Ränder in
die Außendichtung einbezogen sind und ein den Deckzuschnitten entsprechendes Lochbild aufweisen.
SM 8403
10. Trennelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
(*ie Dichtung zwischen einem Trennmodul und den Gehäuseplatten (8,9) bzw. zwischen Trennmodulen untereinander durch
eine Maskendichtung (50) (Fig. 7) gebildet 1st, und diese aus einem Gitterwerk (5) aus im wesentlichen inkompressiblen
Drähten und einer die Freiräume des Gitterwerks (5) ausfüllenden dauerelastischen Dichtungsmasse (4) besteht, wobei
letztere beidseitig flächig über die Ebene des inkompressiblen Stützgerüstes (5) derart übersteht, daß nur die
Stärke der Oberstandsschicht die Kompressibilität der Dichtung bestimmt.
11. Trennelement nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitterwerk (5) aus monofllen Kunststoffdrähten besteht und als Gewebe ausgebildet 1st.
12. Trennelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei aufelnandergestapelte Lagen eines Gitterwerkes (5) die Stützstruktur der Dichtung bilden.
13· Trennelement nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß da,« dauerelastische Dichtungsmaterial (3,1O aus Silikon
oder Polyurethan besteht und etwa 50 um über die Ebene (El) des Gitterwerkes (5) übersteht.
25
25
14. Trennelement nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzringscheibe (17) bzw. Schutzmaske (18) aus Polyester besteht und ihre Stärke 40 bis 60 um beträgt.
15· Trennelement nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen (1,1',2,2',51J5") im Randbereich
der Zuschnitte (M,M20,6,7,26,27) angeordnet sind und die Schutzringscheiben (17) mit ihrem zum Zuschnittrand
weisenden Bereich in der Dichtungsmasse (4,4') der Außenranddichtung eingebettet und gehalten sind.
SM 8403
l6. Trennelement nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuschnitte (M,6,7) im Grundriß die Form eines
Doppeltrapezes (Sechseck) aufweisen, deren Grundseiten aneinanderstoßen und In ihrer gemeinsamen Grundlinie mehrere
Durchbrechungen (1) für das zu behandelnde Fluid (Pl) und an ihren gegenüberliegenden schmalen Selten wechselweise
nebeneinanderliegende Durchbrechungen (1· ,2) für das Retentat
(Fl') und das Permeat (F2) aufweisen (Fig.l bis Fig.5).
17· Trennelement nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen (1,1·,2,5'.5'') und die Ringscheiben
(16,17) kreisrund ausgebildet sind.
18. Trenneleraent nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen (1,1',2) längliche Schlitze bilden,
die quer zur jeweiligen Strömungsrichtung der zu führenden
Fluide (F1,F1',F2) in den Ebenen der Zuschnitte (MV,30,3D
angeordnet sind.
19· Trennelement nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen eines rechteckigen oder des doppelttrapezförmigen Trennmoduls in mindestens fünf Leitungen (12,
14,19) der Endplatten (8,9) enden, wobei in der einen Endplatte (9) in dem Mittelbereich des Trennmoduls eine Zuführerleitung
(14) für das zu behandelnde Fluid (Fl) mit den zugeordneten Durchbrechungen (1) verbunden 1st, zwei
Leitungen (12) die parallel zu diesen Durchbrechungen an den
gegenüberliegenden Seiten angeordneten Durchbrechungen (1·)
für das Retentat (Fl') entsorgen und zwei Leitungen (19) in der anderen Endplatte (8) an den gegenüberliegenden selben
Selten angeordnet sind und die zugeordneten Durchbrechungen (2) für das Permeat (F2) entsorgen und wechselweise
intermittierend (pulsartig) im Gegenstrom mit Perraeat
(F2) zum Abbau eines sich bildenden Filterbelages versorgen.
SM 8403
20. Trennelement nach Anspruch 1 bis 19»dadurch gekennzeichnet,
daß bei im wesentlichen rechteckigen oder trapezförmigen Zuschnitten
(6,7,M) die Durchbrechungen (1,1·,2) an gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind und an einer Seite die Durch-T,
brechungen (1) für das zu behandelnde Fluid (Pl) und die '
gegenüberliegende Seite die Durchbrechungen (1,2) für das Retentat (Pl1) und das Permeat (P2) abwechselnd aneinander- h
gereiht sind (Pig. 1; Pig.10,11). t'
21. Trennelement nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, !
daß dem überströmten Trennmedium (M20) stromaufwärts (trübseitig) eine als Vorfilter (Grobfilter) dienende überström-
und Durchströmstrecke aus unbelegtem Gitterwerk (5) der geschichteten Gitterzuschnitte (26,27) vorgelagert ist und das
Trennmedium (M20) in diesem zur Ausströmseite der Trübe (Pl) \
weisenden Randbereiche zwischen einem Dichtungsstreifen (31)
des Gitterwerkes (5) und einem Gitterwerk (5) ohne Dichtungsstreifen (3') gegebenenfalls unter Zwischenlage eines Druckverteilungsstreifens
(17') bzw. einer Schutzmaske (18) aus inkompresslblem Material eingeschlossen 1st, wobei die vorgelagerte
Durchström- und Oberströmstrecke den gesamten Stapel erschließenden Verteilerraum (140) für das zu behandelnde
Fluid (Trübe) (Pl) bildet (Pig. 1OA,10B).
22. Trennelement nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Stapel aus Zuschnitten durchsetzenden schachtartigen Durchlässe in den Ebenen der Abstandshalter (6,7.26,27)
durch die verbliebene Gitterstruktur (5) vergittert sind.
23 Trennelement nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu einem Stapel geschichteten Zuschnitte (6,M,7,26,
M20,27,31,MV,32,MV) insgesamt mit ihren aufeinanderliegenden
Außenrändern durch ein kompreaslbles Dichtungsmaterial (4')
zu einer kassettenförmigen Einheit verbunden sind.
SM 8403
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843441249 DE3441249A1 (de) | 1983-11-15 | 1984-11-12 | Stapelfoermiges trennelement aus geschichteten zuschnitten zur behandlung von fluiden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8433033U1 true DE8433033U1 (de) | 1985-07-11 |
Family
ID=6250067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19848433033 Expired DE8433033U1 (de) | 1984-11-12 | 1984-11-12 | Trennelement zur Behandlung von Fluiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8433033U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005008924A1 (de) * | 2005-02-24 | 2006-08-31 | Mann + Hummel Gmbh | Filtereinheit, Filtervorrichtung und Filtrationsprozess für Fluide |
| CN115382292A (zh) * | 2022-08-18 | 2022-11-25 | 杭州科百特过滤器材有限公司 | 一种过滤膜包 |
-
1984
- 1984-11-12 DE DE19848433033 patent/DE8433033U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005008924A1 (de) * | 2005-02-24 | 2006-08-31 | Mann + Hummel Gmbh | Filtereinheit, Filtervorrichtung und Filtrationsprozess für Fluide |
| CN115382292A (zh) * | 2022-08-18 | 2022-11-25 | 杭州科百特过滤器材有限公司 | 一种过滤膜包 |
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