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DE842306C - Reibradspindelpresse - Google Patents

Reibradspindelpresse

Info

Publication number
DE842306C
DE842306C DEH7524A DEH0007524A DE842306C DE 842306 C DE842306 C DE 842306C DE H7524 A DEH7524 A DE H7524A DE H0007524 A DEH0007524 A DE H0007524A DE 842306 C DE842306 C DE 842306C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
press according
flywheel
friction wheel
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH7524A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Hald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH7524A priority Critical patent/DE842306C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE842306C publication Critical patent/DE842306C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/185Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction roller means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Reibradspindelpresse Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibra,drspindelpresse. Bekannt sind Pressen, bei denen sich das Schwungrad in axialer Richtung gemeinsam mit der Spindel bewegt. Während des Betriebes besteht bei dieser Ausführungsform in der untersten Stellung des Schwungrades bei Prellschlägen wegen der Massenträgheit der großen Schwungmasse bezüglich der Abwärtsbewegung. die Gefahr, daß die Arme bei der Nabe brechen. Auch wird das Schwungrad mit seinem großen Trägheitsmoment plötzlich abgebremst, wodurch gelegentlich die Spindel unterhalb der Schwungradnabe abgedreht wird.
  • Bei einer bekannten Ausführungsform ist das Schwungrad von großen, mit ihrer Achse senkrecht zur Schwungradachse stehenden Reibscheiben wahlweise auf der einen oder anderen Seite angetrieben. $eim Andrücken zerspringen die Reibscheiben gelegentlich.
  • Bei einer anderen bekannten Bauart wird ein einziges Reibrad wahlweise an einen äußeren oder inneren Reibkranz des Schwungrades gedrückt. Das Schwungrad wird in Achsrichtung nicht bewegt. Bei einer Ausführungsform dieser Art müssen, um das Reibrad zu schwenken; alle Antriebsorgane, mit denen es starr verbunden ist; auch der Motor, mitgeschwenkt werden. Bei einer anderen Ausführungsform ist der senkrecht stehende Motor zum Zwecke des wahlweisen Ineingriffibringen@s des einen oder des anderen Reibrades waagerecht verschiebbar.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin; daB zwei in entgegengesetztem Drehsinn angetriebene; z. B. übereinandlerl,iegende Reibräder für das Schwungrad im wesentlichen achsparallel zu diesem so angebracht sind, daß wahlweise das eine oder das' andere an einen Reibkranz des Schwungrades angedrückt werden kann. Der-Motor braucht hierbei weder schwenkbar noch verschiebbar zu sein; er kann vielmehr fest angebracht, z. B. angeflanscht sein. Die erfindungsgemäße Bauart läßt sich gedrungen und ebenso niedrig ausführen wie die zuletzt erwähnten bekannten Bauarten. Druck quer zur Fläche der Reibräder wird vermieden, die Räder können also nicht so leicht zerspringen und arbeiten überdies mit reiner Rollreibung.
  • Weiter besteht die Erfindung darin, daß jedes der beiden Reibräder an einem Rahmen gelagert ist, der um die Achse eines Antriebs-; z. B: eines elektrischen Flanschmotors schwenkbar ist, ferner darin, daß das eine Reibrad auf einer Hohlwelle befestigt ist, durch die eine das zweite Reibrad tragende Welle mit Spiel hindurchgeht. Mit diesen Rahmen können die Reibxäder geschwenkt werden, bis ihre Achsen einen durch das Spiel begrenzten, spitzen Winkel bilden. Endlich gehört zu der Erfindung, daß ein zweiarmiger Hebel, dessen Arme an den Rahmen angreifen, und ein Schaltgestänge zur Betätigung dieses Hebels vorgesehen sind. -Ein weiteres Merkmal,der Erfindung liegt darin, daß die Reibräder über ein Zahn- oder Reibradgetriebe, z. B. über Kegelräder, ständig, gegenläufig angetrieben sind, ein noch anderes darin, daß der Oberteil des Pressenkörpers die Nabe des Schwungrades weit umgreifend ausgebildet ist. Dadurch wird das Schwungrad im Falle eines Bruches der Spindelmutter im Gehäuse gehalten.
  • Weiter besteht die Erfindung darin, daß eine Bremse für die Spindelmutter vorgesehen ist, die auf einen an deren unterem Ende befindlichen Hals einwirkt. Eine Bremsvorrichtung am Schwungrad fällt dann weg.
  • Endlich gehört eine besondere Ausführungsform des Schaltgestänges für die Reibräder zu der Erfindung, bei der das Schaltgestänge einen Kurvenschieber enthält, dessen Kurve einen Absatz oder eine Rast bildet, auf' dem oder in der eine von der Kurve geführte Gleitrolle bei Leerlaufstellung beider Reibräder ruht. Durch das große Hebelarmverhältnis im Schaltgestänge können die Reibscheiben mit großem Druck an den Reibkranz gepreßt werden. Dadurch wird ein Gleiten der angedrückten Räder vermieden, so daß der Belag an den Reibrädern erheblich weniger abgenutzt wird, zumal bei nichtbetätigtem Schaltgestänge beide Reibräder abgehoben sind.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeipiele.
  • Fig. a ist eine Vorderansicht einer Reibradspindelpresse, - Fig: 2 eine zugehörige Seitenansicht, Fig. 3 ist eine Teilansicht einer besonderen Ausführungsform des Schaltgestänges.
  • Im unteren Teil des Pressenkörpers @i ist der Tisch 2 untergebracht. Nahe dem Tisch ist ein zweiarmiger Hebel 3, 4 bei 5 gelagert. Sein freier Arm 3 dient als Handgriff. Bei 6 greift er an einer Schubstange 9 an. Auf ,dieser sind zwei An-Schläge 7 und 7' befestigt. Am Anschlag' schlägt der am Bär 39 befindliche Federbolzen 42' beim Niedergang an, wodurch das Hochgangreibrad 23 an das Schwungrad 24 angedrückt und das Niedergangrei'brad 22 abgehoben, also von Niedergang auf Hochgang umgesteuert wird. Beim Hochgang des Bären schlägt der Federbolzen an den Anschlag T, wodurch die Reibscheibe 23 vom Schwungrad abgehoben wird. Reibrad 22 wird angedrückt, oder die beiden Reibräder laufen, leer, je nachdem, wie hoch 7' befestigt ist. Der Antrieb läßt sich auf diese Weise abschalten oder erneut umsteuern. Die Schubstange ist bei 9 an einen bei 112 gelagerten Winkelhebel io, i i angelenkt. Sein . kürzerer Arm, greift bei 13 an einem Hebel 14 an. Dieser ist bei 15 mit der Achse eines zweiarmigen Hebels 16, 17 starr verbunden, dessen beide Arme die Bolzen i8 und a j tragen. Diese greifen an den Rahmen 20, 21 an: An .den beiden Rahmen sind die Welle 52 und die Hohlwelle 53 der Kegelräder 5o und 49 gelagert. Die Welle 52 trägt das durch den Keil 54 befestigte Reibrad 22, die Hohlwelle 53 das ebenfalls verkeilte Reibrad 23. Der Flanschmotor 25 treibt über seine Welle 48, das Kegelrad 5,1 und die Kegelräder 49 und 5o die beiden Reibräder an: Die Motorwelle durchsetzt Bohrungen in beiden Rahmen; um die Welle ist der Rahmen 2o mit der Buchse 46 und der Rahmen 21 mit der Buchse 47 schwenkbar. Beide Rahmen 'sind außerdem auf dem Zapfen 55 gelagert. Das Schwungrad 24 ist durch den Gewindering 30 mit der Spindelmutter 32 verbunden und durch den Keil 29 mit ihr auf Drehung gekuppelt. Die Nabe des Schwungrades greift weit in den Oberteil des .Gehäuses hinein, wodurch beim Bruch des Schwungrades dieses nicht in den Arbeitsraum stürzen kann. Das Schwungrad ist mit der Spindel-Mutter auf dem Wälzlager 33 gelagert. In der Spindelmutter läuft die Spindel 31. An der nach unten verlängerten:Spindelmutter ist eine Bremse 37 angebracht. Die: Spindel ist bei 4o mit dem Bär 39 verbunden, der durch die Führungen 4, 41' geführt ist und einen Schieber 38 besitzt, welcher beim Hochgang des Bären die Rolle 36 zur Seite schiebt und so die Bremse betätigt. Der Gegendruck wird durch die Rolle 35 aufgenommen, die.in' Fig. i links gezeichnet und bei 43 gelagert ist. .
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist der am kurzen Arm q.' des zweiarmigen Kniehebels 3,@ q' befindliche Zapfen 6' mit demjenigeni des satzes 57 eines Kurvenschiebers 58 durch 'ei he Lasche y6 verbunden. Der in einem Führungsgehäuse 5,9 verschiebbare Kurvenschieber hat einen als schiefe Ebene wirkenden Kurvenschlitz öo, der ` eine am unteren Ende der in 61 geführten Schubstange 8 .gelagerte Gleitrolle 62 aufnimmt. Die Kurve bildet einen Absatz oder eine Rast, auf deal oder in der die Gleitrolle bei Leerlaufstellung dir Reibräder ruht.
  • Durch Einstellen des Schiebers 38 am Bär läflt sich der Zeitpunkt ändern, zu dem die Spindelmutter beim. Hochgang des Bären gebremst wirfl: Anstatt von außen können die beiden Reibruder auch von innen her an einen Reibkranz gedrückt «erden. Bei großen Pressen wird zweckmäßig mehr als ein Antriebsaggregat verwendet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reibradspindelpresse, dadurch gekennzeichnet, .daß zwei in entgegengesetztem Drehsinn angetriebene, z. B. übereinanderliegende Reibräder (22, 23) für das Schwungrad (24) im wesentlichen achsparallel zu diesem so angebracht sind, daß wahlweise das eine oder das andere an einen Reibkranz des Schwungrades angedrückt werden kann.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Reibräder (22, 23) an einem Rahmen (20, 21) gelagert ist, der um die Achse eines Antriebs-, z. B. eines elektrischen Flanschmotors (25) schwenkbar ist.
  3. 3. Presse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Reibrad (23) auf einer Hohlwelle (53) befestigt ist, durch die eine das zweite Reibrad (22) tragende Welle (52) mit Spiel hindurchgeht.
  4. 4. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiarmiger Hebel, dessen Arme (16, 17) an den Rahmen (2o, 2.1) angreifen, und ein Schaltgestänge zur Betätigung dieses Hebels vorgesehen sind.
  5. 5. Presse nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibräder über ein Zahn-oder Reibradgetriebe, z: B. über Kegelräder (49, 50, 51) ständig gegenläufig angetrieben sind.
  6. 6. Presse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil des Pressenkörpers die Nabe des Schwungrades weit umgreifend ausgebildet ist.
  7. 7. Presse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremse (37) für die Spindelmutter (32) vorgesehen ist, die auf einen an deren unterem Ende befindlichen Hals einwirkt. B. Presse nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgestänge einen Kurvenschieber (58) enthält, dessen Kurve einen Absatz oder eine Rast bildet, auf dem oder in der eine von der Kurve geführte Gleitrolle (62) bei Leerlaufstellung beider Reibräder ruht.
DEH7524A 1951-02-11 1951-02-11 Reibradspindelpresse Expired DE842306C (de)

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DEH7524A DE842306C (de) 1951-02-11 1951-02-11 Reibradspindelpresse

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DE842306C true DE842306C (de) 1952-06-26

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