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DE841992C - Verfahren zur Herstellung von fuer Zwecke der Ernaehrung brauchbaren Erzeugnissen aus Cellulose, Hemicellulose, Pektine, Eiweissstoffe u. dgl. enthaltenden Pflanzen oderPflanzenteilen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fuer Zwecke der Ernaehrung brauchbaren Erzeugnissen aus Cellulose, Hemicellulose, Pektine, Eiweissstoffe u. dgl. enthaltenden Pflanzen oderPflanzenteilen

Info

Publication number
DE841992C
DE841992C DEP7478D DEP0007478D DE841992C DE 841992 C DE841992 C DE 841992C DE P7478 D DEP7478 D DE P7478D DE P0007478 D DEP0007478 D DE P0007478D DE 841992 C DE841992 C DE 841992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pectins
products
production
hemicellulose
proteins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP7478D
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Dr Nuesslein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEP7478D priority Critical patent/DE841992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE841992C publication Critical patent/DE841992C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L29/00Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof
    • A23L29/20Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof containing gelling or thickening agents
    • A23L29/206Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof containing gelling or thickening agents of vegetable origin

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Jellies, Jams, And Syrups (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von für Zwecke der Ernährung brauchbaren Erzeugnissen aus Cellulose, Hemicellulose, Pektine, Eiweißstoffe u. dgl. enthaltenden Pflanzen oder Pflanzenteilen Zusatz zum Patent 833 64'5 Im Patent 837 645 ist ein Verfahren zur Herstellung von für Zwecke der Ernährung brauchbaren Erzeugnissen aus Cellulose, Hemizellulose, Pektine, Eiweißstoffe u. dgl. enthaltenden Pflanzen oder Pflanzenteilen beschrieben, bei de die gegebenenfalls zerkleinerten Pflanzen oder Pflanzetateile, zweckmäßig unter Zusatz reduzierender Substanzen, mit für die menschliche Ernährung nicht schädlichen Säuren getränkt, sodann zweckmäßig bei höherer Temperatur der Hydrolyse unterworfen und gegebenenfalls getrocknet undVoder erhitzt, z. B. geröstet werden. Diese Produkte können zur Herstellung genußfertiger Zubereitungen oder Speisen, wie Pasten, Gebäck, Puddings, Saucen, marmeladeähnlichen Mischungen u: dgl., verwendet werden, indem man die gewonnenen Erzeugnisse mit Fruchstäften oder ähnlichen flüssigen oder halbflüssigen Stoffen und gegebenenfalls weiteren Zugaben mischt.
  • Es wurde nun gefunden, daß insbesondere bei der Herstellung von streichfähigen Sirupen aus Zuckerrüben, Äpfeln, Birnen, Beeren od. dgl. sich Erzeugnisse aus solchem pektinhaltgen pflanzlichen Rohmaterial besonders gut eignen, das nur so weit zerkocht oder aufgeschlossen ist; daß die Pektine noch nicht in die wäßrige Phase ausgetreten sind; was dann der Fall ist, wenn die Elementarstruktur. des pflanzlichen-RoümaterWS,noth @sitgehend erhalten ist.
  • Durch Eindicken der Preßsäfte von Zuckerrüben, Äpfeln, Birnen, auch von awren und. Wildfrüchten, oder ähnlichen Säften oder Flüssigkeiten werden bekanntlich hochkonzentrierte Produkte erzeugt. Diese sind unter verschiedenen ßezeichnungen,`vjin `, Handel, z.13. als Sirup, Rübenkraut, Apfelkräut usw. ' Beim Gebrauch hat es sich als sehr lästig W-wiesen, claß diese Säfte fließend sind, also leicht vom Brot ablaufen, so daß Verluste entstehen und.: der Verbraucher Hände und Kleidung besudelt. Der bei Marmelade übliche Zusatz von Pektinen bringt hier nicht den gesuchten Effekt.` Es wurde gefunden, daß man sehr gut streichbare Krautsorten herstellen ;;4tn, ;wenn man tidn Säften entweder schon währ.Änd dex Konzentration oder auch erst nach genügender Eindickung, die z. B. auch durch Ausfrieren erfolgen kann. Präparate zugibt, die zwar pektinreich, aber hoch nicht völlig in ihrer Zell- und Aufbaustruktur gelöst sind. Diese werden z. B. derart gewonnen, daß das pflanzliche Rohmaterial nach entsprechender. Vorbereitung mit Säuren , imprägniert, eventuell getrocknet und dann so weit, zerkocht oder aufgeschlossen wird, daß die Pektine noch nicht in die wäßrige Phase austreten, sondern nur stark gequollene bzw. bei Behandlung trockener Ware, z. B. mit Dampf im Autoklaven, stark quellbare Massen entstehen. Vielfach wird eine Karamelisierung aus geschmacklichen Gründen gleichzeitig ausgeführt. In manchen Fällen empfiehlt sich die Durchführung des Prozesses. bei-,-neutraler Re-_,. aktion. Solche Produkte quellen in den Säften stark auf, binden also eine erhebliche Menge Flüssigkeit, ohne aber selbst schon in volle Lösung,,.-.zu-,gehen.
  • . ' Von einer leichten Erhöhung der Viskosität der. Säfte bis zu praktisch schnittfähigen Produkten lassen sich alle nur erdenklichen ! wischenstufen -erreichen. Für die Durchführung; des Verfahrens geeigeete Produkte kann ` nian ans Rüükelrübett;"Zuclterrüben, Obstresten und anderen pektinreichen Pflanzenteilen gewinnen.
  • i" Beispiele i. Zuckerrübensirup mit einem Gehalt von 70 b19 75% Rohzucker wird mit 2o Gewichtsteilen eines gut aufgeschlossenen Runkelrübenmarkes versetzt, das durch Säurebehandlung entschmeckt und, @ässiert wurde. Es resultiert eine gut streichbare; vom Brot nicht mehr abfließende Masse.
  • i Liter eines 35prozentigen Birnensaftes wirdmit 5o g eines, ähnlich wie im Beispiel i erwähnt, aus Runkelrühen hergestellten entschmeckten und leicht gerösteten `Mehles versetzt. Nach kurzer Zeit schon ist der Saft so stark verdickt, daß er wie Marmelade äuf Brot verstrichen werden kann.
  • 3. iSpinätsaft wird in gleicher Weise eingedickt. Es resultiert ein sehr praktisches Produkt, das mit anderen Zutaten; z. B. Aromastoffen, Gewürzen, Medikamenten, Zucker usw., verschnitten werden kann und nun als Brotaufstrich verwendbar ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von für Zwecke der Ernährung brauchbaren Erzeugnissen aus Cellulose, Hemicellulose, Pektine, Eiweißstoffe u..dgl., enthaltenden Pflanzen oder Pflanzenteilen nach Patent 837645, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung. von Präparaten für das Dicken von Rüben- und Obstsirupen oder Pflanzensäften pektinhaltiges pflanzliches RahmaterW, .dhs .gegebenenfalls zunächst getrocknet wird, so weit zerkocht oder aufgeschlossen wird, daß die Pektine noch nicht in die wäßrige `Phase ausgetreten sind:
  2. 2. Verfahren naeh Anspruch, i, dadurch .gekennzeichnet, daß bei dem Aufschluß des Rohmaterials ' durch Temperatursteigerung eine KarAmelisierung herbeigeführt wird.
DEP7478D 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von fuer Zwecke der Ernaehrung brauchbaren Erzeugnissen aus Cellulose, Hemicellulose, Pektine, Eiweissstoffe u. dgl. enthaltenden Pflanzen oderPflanzenteilen Expired DE841992C (de)

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