DE841932C - Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas - Google Patents
Vorrichtung zur Karburierung von WassergasInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
- C10J1/213—Carburetting by pyrolysis of solid carbonaceous material in a carburettor
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Description
- Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas --Bei der TKhri>urierutig'vöit Wassergas ergeben sich erliebliclir, -Schwierigkeiten, wenn das für diese Zwecke üblicherweise verwendete Gasöl durch schwere Ole mit geringem Wasserstoffgehalt und hohem Conradson-Test verwendet werden soll. Die Spaltrückstände dieser Schweröle verstopfen die-Zwisclienräume des Gitterwerkes, mit dem üblicherweise die Karburatorkammern ausgesetzt sind. Außerdem sind zur Spaltung der Schweröle wesentlicli höhere Temperaturen erforderlich als bei der \'erivendung von Gasöl. Infolge der plötzlichen Ab-1<iililutir; durch das eingespritzte 01 werden die Gittersteine einer thermischen Wechselbeanspruchung ausgesetzt, der sie auf die Dauer nicht gewachsen sind. Verstopfung und Zerstörung der Steine zwingen zur frühzeitigen Stillegung der Aggregate, wodurch ein wirtschaftliches Arbeiten der Anlage unmöglich wird.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas, bei welcher in Ringräumen ohne Gitterwerk gearbeitet wird und das Neue darin besteht, daß Führungsmittel zur Erzeugung eines etwa schraubenlinienförmigen Laufes der Wasegase und der Luft in der Karburatorkammer vorgesehen sind. Die Mittel können in der tangentialen Einführung der Gase und/oder der Luft bestehen, es können auch entsprechende Schraubenlinieug:iiige in der Wandung der Kammer eingearbeitet sein.
- Die weitere Erfindung besteht darin, daß solche Schraubengänge nur in einer Verengung der Karburatorkaminer vorgesehen werden, also an einte Stelle, an der durch Querschnnttsverengung eine erhöhte Geschwindigkeit auftritt und die Drallführung der Gewindegänge dadurch besonders wirksam ist.
- Ferner besteht die Erfindung in dem Einbau einer Säule, durch welche der Ringraum geschaffen wird. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß bei Anwendung einfacher betriebssicherer Mittel eine weitgehende Karburation erreicht werden kann. Der sich an den Wänden und an der Säule ansetzende Ruß wird durch die zwangsläufig geführten Gase erfaßt und dadurch weitgehend zur Gasbildung herangezogen. Unterstützt wird diese `'Wirkung durch die Einführung von Zusatzluft vor und hinter der Querschnittsverengung der Karburatorkammer, wobei diese Luft ebenfalls tangential eingeleitet wird, so (laß sie die schraubenlinienförmige Führung der Gase unterstützt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Abb. i zeigt einen Längsschnitt, während die Abb. 2 bis ,4 Querschnitte längs der Linien a bis f darstellen.
- Durch den Stutzen i treten die Blasegase eines Wassergasgenerators tangential ein und werden mit Luft verbrannt, welche durch den Stutzen 2 über die lZingkanimer 3 und die tangentialen Düsen 4 zugeführt wird. Die Rauchgase ziehen abwärts und reißen den bei der ölspaltung abgeschiedenen Ruß mit sich nach unten.
- Am Ende des oberen Teils 5 der Karburationskaninier ist eine Verengung 6 vorgesehen, welche finit Drallgängen 7 ausgerüstet ist, die den bereits durch die tangentiale Einführung hervorgerufenen Drall des Gases verstärken. Unterhalb dieser Drallgänge wird bei 8 Zusatzluft in den Ringraum 9 eingeleitet und wiederum durch tangentiale Düsen lo in .den unteren Teil i i der Karburationskammer geführt. Durch diese Zweitluft wird eine weitgehende Verbrennung der Spaltrückstände erzielt. Der mittlere, bei schraubenlinienförmiger Führung der Gase andernfalls mehr oder weniger totliegende Teil der Kammer i i ist durch die Säule 12 ausgefüllt. Durch die Säule wird in die Verengung 6 eine weitere Beschleunigung der Gase erzielt; Drallgänge und Säule unterstützen einander in ihrer Wirkung. Die Rauchgase verlassen die Kammer i i durch den Stutzen 13 und können dann zur Aufheizung eines Überhitzers od. dgl. benutzt werden. . Nach Beendigung der Blaseperiode wird gleichzeitig mit der Einleitung des Wassergases durch den Stutzen i Öl durch die Leitung 14 in den oberen Teil 5 der Kerburationskammer geführt und fein zerstäubt. Unter dem Einfluß der in der Kammer herrschenden hohen Temperatur wird das Öl auf seinen Weg durch die Kammer gespalten. Die Säule, 'auf welche der Brennstoff teilweise gespritzt wird, unterstützt diese Wirkung. In einem nachgeschalteten Überhitzer werden die entstandenen Spaltgase stabilisiert.
- . Alle mit dem Gitterwerk bisher verbundenen ?Mängel und Betriebsstörungen fallen bei dem neuen . Karburator fort. Die Spaltrückstände, die sich zu- nächst an den Wandungen und an der Oberfläche der Säule 12 ansetzen, werden durch die in Wirbeln ge- führten Gase mit Sicherheit dem Karburationsprozeß nutzbar gemacht; es tritt also kein Zu- wachsen des Querschnitts auf, so daß die Kammer lange Zeit ohne Betriebsdnterbrechung arbeiten kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Karburationskammer ohne Gitterwerk Führungsmittel zur Erzeugung eines etwa schraubenlinienförmigen Laufes der Gase vorgesehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Karburationskammer eine Verengung aufweist, in der Drallgänge angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch den Einbau einer feststehenden Mittelsäule in der Karburationskammer.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule mit ihrem Oberende zumindest bis in die Verengung der Kammer hineinragt.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaseittrittsstutzen und die Luftzuführung tangential angeordnet sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, gekennzeichnet durch weitere tangentiai angeordnete Luftzuführungen unterhalb und gegebenenfalls-oberhalb der Verengung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7549A DE841932C (de) | 1950-12-14 | 1950-12-14 | Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED7549A DE841932C (de) | 1950-12-14 | 1950-12-14 | Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE841932C true DE841932C (de) | 1952-06-19 |
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ID=7032177
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DED7549A Expired DE841932C (de) | 1950-12-14 | 1950-12-14 | Vorrichtung zur Karburierung von Wassergas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE841932C (de) |
-
1950
- 1950-12-14 DE DED7549A patent/DE841932C/de not_active Expired
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