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DE841556C - Keilfoermige Sohle fuer Schuhwerk - Google Patents

Keilfoermige Sohle fuer Schuhwerk

Info

Publication number
DE841556C
DE841556C DEL246A DEL0000246A DE841556C DE 841556 C DE841556 C DE 841556C DE L246 A DEL246 A DE L246A DE L0000246 A DEL0000246 A DE L0000246A DE 841556 C DE841556 C DE 841556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
footwear
shaped
shaped sole
polyvinyl chloride
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL246A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Lindemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL246A priority Critical patent/DE841556C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE841556C publication Critical patent/DE841556C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/37Sole and heel units
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Keilförmige Sohle für Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf eine Keilsohle oder Zwischensohle für Schuhwerk.
  • Keilsohlen für Schuhwerk oder nach dem Absatz keilförmig auslaufende Zwischensohlen wurden bisher häufig aus Kork gefertigt. Korksohlen haben aber den Nachteil, nicht in der ganzen Masse färbbar zu sein, so daß eine äußerlich aufgetragene I# arbschicht schnell abgenutzt wird. Auch ist Kork verhältnismäßig kostspielig. Man hat daher als Ersatz Keilsohlen vielfach aus Holz hergestellt, aber dabei schweres Gewicht derartiger Keilabsätze in Kauf nehmen müssen.
  • Die Erfindung schafft Abhilfe von diesen Nachteilen dadurch, daß die Keil- oder Zwischensohle aus einem harten Zellformkörper mit geschlossenen gasgefüllten Zellen, hergestellt aus warm formbarem Stoff (Kunststoff oder Kautschuk), besteht. Das spezifische Gewicht eines derartigen Formkörpers ist gemäß der Erfindung auf o,io bis o,aog/cms zweckmäßig herabgesetzt, also noch geringer als bei Kork. Nach der Erfindung wird der Formkörper vorzugsweise aus Polymerisationskunstharz hergestellt. In diesem Fall ist er in der Masse durch und durch färbbar in beliebigen modischen Farben.
  • Bisher sind Zellkörper mit geschlossene Gaszellen bildenden Sohlen nur in Form von Zellkautschukplatten als Laufsohlen für Hausschuhe mit geringer Festigkeit hergestellt worden. Es ist aber möglich, Formkörper beliebiger Form und Festigkeit und noch dazu harte Formkörper in Keilform aus warm formbaren Stoffen mit gleichmäßigen, geschlossenen Gaszellen aufzubauen. Es gelingt dies auch aus Polymerisationskunstharz auf mehreren Wegen. Für die Zwecke der Erfindung kann man beispielsweise den Ausgangsstoff, d. h. z. B. einen thermoplastischen Kunststoff oder eine vulkanisierbare Masse, zusammen mit einem bei Erhitzung gasabspaltenden Mittel bis zu dessen Zersetzung erhitzen, wobei dieses Mittel ein schwer diffundierbares Gas, vorzugsweise Stickstoff, in an sich bekannter Weise abspaltet. Dabei wird die Temperatur so gewählt, daß der Ausgangsstoff die zur Lösung der abgespaltenen Gase erforderliche Konsistenz besitzt, und der Stoff so unter Druck gehalten, daß die Lösung des Gases im Ausgangsstoff zunächst ohne Expansion vor sieh geht. Erst nach erfolgter Gaslösung wird der Druck und evtl. die Temperatur so reduziert, daß die gewünschte Zellbildung eintritt. Zweckmäßig werden diese Vorgänge in einer zunächst-geschlossenen und nach der Gaslösung für die Expansion geöffneten Form durchgeführt.
  • Ist der Ausgangsstoff eine vulkanisierbare Masse, so wird mit der Erwärmung gleichzeitig mit der für die Gaslösung erforderlichen Konsistenz auch die Vulkanisation herbeigeführt. Die Vulkanisationstemperatur wird dabei nahezu bis zur Beendigung der Vulkanisation aufrechterhalten, wobei aber die Masse noch zu einer Expansion fähig sein muß, d. n. noch nicht erhärtet sein darf. Erst nach Beendigung der Expansion, d.h. der Bildung des Formkörpers in der Form, wird die Vulkanisation für den gewünschten Härtegrad zu Ende geführt.
  • Vorzugsweise dienen wegen ihrer besonderen Festigkeit und Färbbarkeit für die Zwecke der Erfindung thermoplastische Kunststoffe, wie vor allem Polyvinylchlorid. Bei 9o bis ioo Gewichtsteilen Polyvinylchlorid und entsprechenden Gewichtsteilen Weichmacher, vorzugsweise Trikresylp'hosphat, kann der gewünschte Zellformkörper mit einem spezifischen Gewicht von o,i bis o,2 g/cm3 hergestellt werden. Bei Verwendung dieser thermoplastischen Kunststoffe ist die für die Gaslösung geeignete Konsistenz bei dem vorgenannten Verfahren der Erweichungsgrad, bei dem anschließend auch die Expansion stattfindet. Durch die nachfolgende Abkühlung ergibt sich unmittelbar der gewünschte harte Formkörper mit gleichmäßigen kleinen, geschlossenen Gaszellen.
  • Ausführungsbeispiele I. Zoo g Polyvinylchlorid, 15 g Diazoaminobenzol werden innig vermischt und in eine Form gebracht, deren Rauminhalt 1/1o desjenigen des gewünschten fertigen Artikels ist. Der Forminhalt wird auf 170° C erhitzt. Diese Temperatur wird 15 Minuten aufrechterhalten. Die Form wird dann auf 75° C abgekühlt. Beim Öffnen der Form entsteht durch Expansion der gewünschte Formkörper mit einem spezifischen Gewicht von o, 14 g/cms.
  • II. 9o g Polyvinylchlorid, io g Weichmacher, z. B. Trikresylphosphat, io bis 2o g Diazoaminobenzol werden innig gemischt und in eine Form gebracht, deren Rauminhalt 1/s bis 1/o des fertigen Artikels ausmacht. Nach einer Behandlung wie in Beispiel I ergibt sich ein harter Zellformkörper mit einem spezifischen Gewicht von 0,28 g/cm3.
  • Bei der Ausführung des Verfahrens werden Formen gewählt, die entweder der Keilform des Teiles i nach Fig. i oder der Zwischensohlenform nach Fig. 2 entsprechen. Bei der Expansion bleibt in größerem Maßstab die Gestalt der Herstellungsform erhalten. Es ergibt sich ein gut verarbeitbar, harter Zellformkörper, der sowohl nagelbar und schraubbar ist, als auch mit Zelluloseleimen oder Polyvinylchloridklebern mit - der Laufsohle des Schuhwerks verbunden werden kann. Infolge der eingeschlossenen Gaszellen bleibt eine gewisse gewünschte Elastizität trotz der Härte des Formkörpers erhalten.
  • Gemäß Fig. i wird die Keilsohle i mit einer Laufsohle 3 vorzugsweise gleichfalls aus Zellkörperpolyvinylchlorid verbunden, und zwar ist die Laufsohle 3 bei 4 in einen oberen Teil 5 und einen unteren Teil 6 gespalten, zwischen die der Keil eingefügt wird.
  • Gemäß Fig. 2 wird die nach der Erfindung hergestellte Sohle 2 mit einer durchgehenden Laufsohle 7 verbunden und dient unmittelbar zur Auflage des Fußes B. Hierzu eignet sich die dazu hergestellte Sohle infolge der glatten Oberfläche, die auch bei der Verarbeitung nach Fig. i ein angenehmes Äußeres ergibt. Die Farbtönung wird in jedem Falle auf Grund der entsprechenden Farbenzusammensetzung der Ausgangsmasse herbeigeführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Keilförmige Sohle für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem harten Zellformkörper mit geschlossenen, gasgefüllten Zellen, hergestellt aus warm formbarem Stoff (Kunststoff oder Kautschuk) besteht.
  2. 2. Keilförmige Sohle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellformkörper im wesentlichen oder ausschließlich aus Polyvinylchlorid und Weichmacher besteht.
  3. 3. Keilförmige Sohle nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus etwa 9o bis ioo Gewichtsteilen Polyvinylchlorid und o bis io Gewichtsteilen Weichmacher, vorzugsweise Trikresylphosphat, besteht und auf ein spezifisches Gewicht von etwa o,i5 bis o,2o g/cm3 aufgetrieben ist.
DEL246A 1949-11-01 1949-11-01 Keilfoermige Sohle fuer Schuhwerk Expired DE841556C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL246A DE841556C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Keilfoermige Sohle fuer Schuhwerk

Applications Claiming Priority (1)

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DEL246A DE841556C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Keilfoermige Sohle fuer Schuhwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE841556C true DE841556C (de) 1952-06-16

Family

ID=7254804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL246A Expired DE841556C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Keilfoermige Sohle fuer Schuhwerk

Country Status (1)

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DE (1) DE841556C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945615C (de) * 1950-04-29 1956-07-12 Engelbert Koelsch Formsohle fuer Schuhwerk
DE1111063B (de) * 1957-01-08 1961-07-13 Franz Fesl Keilsohle mit Gelenkversteifungsplatte fuer Skischuhe
FR2235576A6 (en) * 1973-06-29 1975-01-24 Guille Et Fils Ets Olivier Stocking type footwear with sole - has supple fibrous layer inserted between foot sheath and sole

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945615C (de) * 1950-04-29 1956-07-12 Engelbert Koelsch Formsohle fuer Schuhwerk
DE1111063B (de) * 1957-01-08 1961-07-13 Franz Fesl Keilsohle mit Gelenkversteifungsplatte fuer Skischuhe
FR2235576A6 (en) * 1973-06-29 1975-01-24 Guille Et Fils Ets Olivier Stocking type footwear with sole - has supple fibrous layer inserted between foot sheath and sole

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