DE841386C - Mahlvorrichtung, bei der eine mit Riffeln versehene Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders drehbar gelagert ist - Google Patents
Mahlvorrichtung, bei der eine mit Riffeln versehene Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders drehbar gelagert istInfo
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- DE841386C DE841386C DEP5136A DE0005136A DE841386C DE 841386 C DE841386 C DE 841386C DE P5136 A DEP5136 A DE P5136A DE 0005136 A DE0005136 A DE 0005136A DE 841386 C DE841386 C DE 841386C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/10—Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
- B02C4/12—Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a plate
- B02C4/16—Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a plate specially adapted for milling grain
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Description
- Mahlvorrichtung, bei der eine mit Riffeln versehene Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders drehbar gelagert ist Die Erfindung betrifft eine Mahlvorrichtung, bei der eine Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders derart drehbar gelagert ist, daß zwischen ihren Mahlorganen ein Mahlspalt verbleibt.
- Bei den bisher bekannten Mahlvorrichtungen dieser Art ist die Walze auf ganze Länge, auf ihren Umfang gleichmäßig verteilt, mit schräg verlaufenden Riffeln versehen, während der Hohlzylinder eine glatte Innenwand aufweist. Dabei wird das Mahlgut von den Riffeln der Walze unter Fliehkraft gegen die glatte Innenwand des Hohlzylinders gepreßt, kann also nicht aus den Riffeln der Walze herausfallen, sondern wird unter Kraft- und Mahlverlust durch den Spalt gewürgt und kann beispielsweise keinen Weizengrieß erzeugen.
- Andererseits ist es bekannt, im Abstand von mit Riffeln versehenen Walzen ein ortsfestes, auch mit Riffeln versehenes Segment anzuordnen. Während aber dabei die Riffeln der Walze infolge deren Drehung gleichmäßig beansprucht werden, arbeiten vom Segment praktisch nur die ersten Riffeln; die demzufolge bald stumpf werden und dann auch nur noch ein Durchwürgen des Mahlgutes zur Folge haben.
- Die Erfindung vermeidet diesen Übelstand durch Anordnung einer drehbaren, mit Riffeln besetzten Walze im Raum eines auf seiner Innenwand gleichfalls mit Riffeln versehenen ortsfesten Hohlzylinders, unter Verwendung einer Walze, die im Bereich des das Mahlgut zuführenden Trichters, auf ihrem Umfang gleichmäßig verteilt, mit tiefer, nach dem Walzenende zu schräg bzw. schraubengangförmig, aber flacher verlaufenden Aussparungen versehen ist, die je in einem Luftkanal münden, zwischen denen auf dem Umfang der Walze die Riffeln vorgesehen sind, welche im Zusammenhang mit den in der Innenwand des Hohlzylinders vorgesehenen Riffeln die eigentliche Mahlarbeit leisten. Dabei wird das von den Aussparungen der Walze gleichmäßig verteilt erfaßte Gut infolge der Schräglage der Aussparungen und des Fliehkraftdrucks den Luftkanälen nur zugeführt, gelangt aber von .diesen unter dem Fliehkraftdruck in die Bahn der den eigentlichen Mahlvorgang bewirkenden, sowohl auf der Walze als auch im Hohlzylinder vorgesehenen Riffeln. Zufolge der gleichmäßigen Verteilung der Luftkanäle auf dem Umfang der Walze werden die Riffeln des Hohlzylinders wesentlich gleichmäßiger beansprucht, als bisher bei Anwendung eines Segmentes möglich war.
- Ein weiterer Teil der Erfindung besteht darin, daß im Bereich der Aussparungen der Walze erforderlichenfalls entsprechende Aussparungen auch in der Innenwand des' Hohlzylinders vorgesehen sind wobei die Stege billenden 'Begrenzungswände der einzelnen Aussparungen ein Vorschroten des Mahlgutes ergeben.
- Ein anderer Teil der Erfindung besteht darin, daß der Trichter mittig des Hohlzylinders angeordnet ist und unterhalb desselben die Aussparungen in der Walze von deren Mitte aus nach beiden Enden zu voneinander getrennt angeordnet; also die den Mahlvorgang ergebenden Riffeln sowohl am linken als auch am rechten Ende der Walze vorgesehen sind, so daß eine doppelte Mahlleistung erzielt ist, was sich insbesondere bei der Verwendung der Mahlvorrichtung als Walzenstuhl günstig auswirkt.
- In der Zeichnung ist als Beispiel eine erfindungsgemäß ausgebildete Mahlvorrichtung in Fig. i im Längsschnitt und in Fig. 2 in Seitenansicht der Walze dargestellt, während Fig.3 einen Querschnitt der Walze mit glattei Innenwand des Hohlzylinders und Fig. 4 mit Aussparungen versehener Innenwand des Hohlzylinders nach Linie A-B der Fig. 2 zeigt und Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie C-D von Fig. 2 gibt.
- In dem mittig vom Fülltrichter i durchdrungenen ortsfesten lHohlzylinder 2 ist die Walze 3 um ihre Welle 4 axial drehbar gelagert. Auf der Walze 3 sind, von ihrer Mitte nach beiden Enden zu, auf dem Umfang gleichmäßig verteilt, schräg verlaufende tiefe Aussparungen 5 vorgesehen, die in im Bereich der Riffeln 6 vorgesehene Luftkanäle 7 auslaufen.
- Das vom Fülltrichter i zufließende Mahlgut gelangt bei der Drehung der Wälze 3 gleichmäßig verteilt in die Aussparungen 5 und wird durch deren schräg liegende, Stege 8 bildende Begrenzungswände unter Fliehkraft in die Luftkanäle 7 gedrückt, von denen aus das Mahlgut unter Fliehkraft in die im Abstand X gegenüberliegenden Riffeln 6' des Hohlzylinders 2 gelangt, bei der weiteren Drehung der Walze 3 im Eingriff mit deren Riffeln 6 vermahlen wird und dann, wie bekannt, zufolge der Schräglage der Riffeln und der Schleuderwirkung aus den Enden der Walze herausfällt.
- Gegebenenfalls gemäß Fig. 4 auch in der Innenwand des Hohlzylinders vorgesehene Aussparungen 5' ergeben durch ihre, Stege 8' bildenden Begrenzungswände in Zusammenarbeit mit den Stegen 8 der Walze erforderlichenfalls ein Vorschroten des Mahlgutes.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mahlvorrichtung, bei der eine mit Riffeln versehene Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders derart drehbar gelagert ist, daß zwischen beiden ein Mahlspalt verbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Innenwand des Hohlzylinders (2) mit Riffeln (6') versehen ist.
- 2. Mahlvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (3) im Bereich des Trichters (i), auf ihrem Umfang gleichmäßig verteilt, mit nach dem Walzenende zu schräg verlaufenden Aussparungen (5) versehen ist; die das Gut nur je einem Luftkanal (7) zuführen, zwischen denen auf dem Umfang der Walze (3) die Riffeln (6) vorgesehen sind.
- 3. Mahlvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aussparungen (5) der Walze (3) auch Aussparungen (5') bzw. Stege (8') in der Innenwand des Hohlzylinders (2) vorgesehen sind.
- 4. Mahlvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (i) mittig des Hohlzylinders (2) angeordnet ist und unterhalb des Trichters (i) die Aussparungen (5, 6, 7) in der Walze (3) von deren Mitte nach beiden Enden zu getrennt voneinander vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5136A DE841386C (de) | 1950-09-28 | 1950-09-28 | Mahlvorrichtung, bei der eine mit Riffeln versehene Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders drehbar gelagert ist |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE841386C true DE841386C (de) | 1952-06-16 |
Family
ID=5648198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5136A Expired DE841386C (de) | 1950-09-28 | 1950-09-28 | Mahlvorrichtung, bei der eine mit Riffeln versehene Walze innerhalb eines ortsfesten Hohlzylinders drehbar gelagert ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE841386C (de) |
-
1950
- 1950-09-28 DE DEP5136A patent/DE841386C/de not_active Expired
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