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DE840205C - Zusatzgeraet fuer Zeichentische - Google Patents

Zusatzgeraet fuer Zeichentische

Info

Publication number
DE840205C
DE840205C DEK3405A DEK0003405A DE840205C DE 840205 C DE840205 C DE 840205C DE K3405 A DEK3405 A DE K3405A DE K0003405 A DEK0003405 A DE K0003405A DE 840205 C DE840205 C DE 840205C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
board
additional device
storage
storage table
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK3405A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Krauspe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK3405A priority Critical patent/DE840205C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE840205C publication Critical patent/DE840205C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism

Description

  • Zusatzgerät für Zeichentische Trotzdem am Reißbrett des Ingenieurs so manche Idee entstanden ist, arbeitssparende -Maßnahmen durch sinnfällige hestaltung von Arbeitsplätzen u. dgl. zii erreichen, sind der Arbeitsplatz und das Arbeitsgerät des Ingenieurs selbst nur in sehr beschränkter `'eise in dieser Hinsicht verbessert worden.
  • Während der Herstellung technischer Zeichnungen wird verschiedenes Arbeitsgerät, wie Stechzirkel, Bleizirkel, Nullzirkel, Bleistifte verschiedener Härtegrade, Radiergummis, Handfeder, Ausziehtusche, Ziehfeder usw., benötigt. Dabei tritt ein sehr häufiger Wechsel in der Gebrauchsnotwendigkeit des einen zum anderen ein. Dies bedeutet die Notwendigkeit -sehr vieler Griffbewegungen, die, gemessen an den rein zeichnerischen Zeiten, einen sehr großen Prozentsatz der täglichen Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Es ist daher sehr 'berechtigt, auch an diesem Arbeitsplatz durch sinngemäßes Ablegen der einzelnen Zeichengeräte in griffgünstigster Lage zeitsparend einzugreifen. Bisher sind zur Ablage und Bereithaltung des zeichnerischen Werkzeuges im wesentlichen lediglich an der Brcttunterkante Schienen oder lange schmale Ablegekästen angebracht worden. Diese erlauben nur das Ablegen ohne jede ordnende Systematik und liegen beim Zeichnen in der oberen Bretthälfte entfernungsmäßig sehr ,griffungünstig. Nicht selten wird daher versehentlich danebengelegt, so daß die empfindlichen Zirkel herunterfallen. Ein weiterer Nachteil dieser Ablagen ist, daß sie allen vom Brett abfallenden Radierstaub sammeln.
  • Nachstehend wird eine Neuerung beschrieben, die geeignet ist, auch am Arbeitsplatz des Ingenieurs Verlustzeiten mindern zu helfen und griffgünstige Arbeitsweise zu erreichen.
  • Da am modernen, mit Zeichenmaschine versehenen stehenden Reißbrett die linke Hand vorzugsweise die Zeichenmaschine bedient, ist es notwendig und zweckmäßig, alles übrige Zeichengerät in einen möglichst konstanten Abstand bzw. in möglichst gleiche Griffentfernung zur rechten Hand zu bringen, gleichgültig an welcher Stelle des Reißbrettes gerade gezeichnet wird.
  • Wie die Abb. i bis 5 zeigen, kennzeichnet sich die Neuerung in diesen beispielsweisen Darstellungen dadurch, daß an einer oberhalb ,des Reißbrettes angebrachten Laufschiene a ein Wagen b läuft. An diesem ist zweckmäßig ein Profilbalken c scharnierartig angelenkt. Auf diesem in einem bestimmten Abstand über dem Brett stehenden Balken gleitet ein Konsolschieber d, der durch Keilbremsen, Rasten od. dgl. in beliebigen Höhenlagen festgehalten werden kann. An diesem Konsolschieber ist ein Ablagetischchen e schwenkbar angebracht, welches zum Ausgleich der Schräglagen des Reißbrettes so einstellbar ist, daß es immer in die horizontale Lage gebracht werden 'kann. Im Gegensatz zu denvorerwähnten Ablegekästen ist nun dieser längs-und höheneinstellbare Ablagetisch so eingerichtet, daß die einzelnen Arbeitsgeräte nach einem Ordnungssystem abgelegt werden. Wie die Abb.6 und 7 zeigen, ist der Ablagetisch hinten, also zum Brett gelegen, mit einer Rückwand f versehen. Vor dieser befindet sich ein taschenartiger Schlitz g. Dadurch können bequem Kurvenlineale, Winkel, Skizzenblätter, Berechnungsunterlagen usw. abgelegt bzw. abgestellt werden. An den Schlitz g schließen sich muldenförmige Ablagen h für die verschiedenen Zirkel an. Die sich anschließenden Mulden i sind für Bleistifte, Federhalter usw. bestimmt. In den Feldern k werden Radiergummis, Reißzwecken u. dgl. untergebracht. Abb. 8 zeigt ferner eine Erweiterungsmöglichkeit des Gerätes durch Unterbringung eines eigens hierfür hergestellten flachen Handfegers 1. Er ist damit ebenso griffbereit abgelegt wie das übrige Zeichengerät.
  • Abb. 9 zeigt ferner die Möglichkeit der Anbringung der ReiBbrettlampe p am Konsolschieber bzw. Ablagetisch. Mit dieser Einrichtung wird es möglich, die Lampe im Gegensatz zu den sonstigen Lampenanordnungen immer auf die Stelle des jeweiligen Zeichnens einzustellen. Die bekannten Lampenanordnungen beleuchten im allgemeinen lediglich die obere Bretthälfte in befriedigender Weise, da sie zumeist am oberhalb des Brettes befindlichen Gußträger der Zeichenmaschine angebracht sind.
  • Die Abb. i und 2 lassen weiterhin erkennen, daB der Abstand des Profilbalkens c zum Brett erforderlich ist, um die Lineale m der Zeichenmaschine unter dem Profilbalken über das Reißbrett führen zu können. Sie zeigen ferner, daß die rechtsseitige Endlage des Gerätes ohne weiteres erlaubt, mit der Zeichenmaschine bis zu den äußersten Brettkanten arbeiten zu können. Der mit der Laufrolle n versehene Stützarm o ist so ausgeführt, daß das horizontale Lineal noch 'hart an der unteren Brettkante geführt werden kann, während der Wagen b so weit nach rechts ausgefahren werden kann, daß auch das vertikale Zeichenlineal zur Nutzung der rechten Brettkante einsetzbar ist.
  • Um jedoch den Ablagetisch automatisch in einem konstanten Abstand zum Ort des jeweiligen Zeichnens -halten zu können, wird eine beispielsweise Ausführung nach Abb. io vorgeschlagen. Bei dieser sitzt die Laufschiene a an der unteren Brettkante. Der Wagen b ist so ausgebildet, daß klappenartig ausgebildete Hebel q an diesem so ausgeschwenkt werden können, daß die zwischen diesen stehende zeichnende Person bei notwendig werdenden Standveränderungen automatisch den Wagen mit verschiebt. Eine derartige, durch Körperlagen.veränderung erzielte Entlastung der Handtätigkeit wird bereits bei Werkzeugmaschinen mit gutem Erfolg angewandt und kann am Arbeitsplatz des Ingenieurs nur nützlich sein.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, die Längs-und Höhenbewegung des fahrbaren Ablagetisches durch Fußbetätigung zu erreichen, wenn insbesondere die erstbeschriebene Ausführung der obenliegenden Führung des Wagentisches angewandt wird.
  • An mit sog. Laufschienenzeiehenmasahinen versehenen Reißbrettern ist es, wie die Abb. i i zeigt, unschwer möglich, die Horizontalbewegung des Ablagetisches mit der der Zeichenmaschine zu koppeln. Es wird allerdings vorgeschlagen, die Verbindung vom Wagen der Zeichenmaschine zu dem des Ablagetisches durch eine längs einstellbare Verbindungsschiene herzustellen, so daß jede Person den ihr gemäßen Abstand leicht einstellen kann. Die vertikale Verschiebung und Feststellung des Ablagetisches erfolgt zweckmäßigerweise unabhängig von der Zeichenmaschine, um deren Beweglichkeit und leichte Handhabungsmöglichkeit nicht zu mindern. Da derartige Zeichenmaschinen vorzugsweise an sog. Großzeichentischen, die bis zu 8 m Länge ausgeführt werden, in Benutzung sind, ist der Vorteil des mit diesen verbundenen Ablagetisches besonders leicht einzusehen.
  • Daß im Gegensatz zur bisherigen Arbeitsweise die griffnahe und geordnete Ablage des stetig benötigten Zeichengerätes auf einem in möglichst konstante Entfernung zum Ort des Zxidhnens leicht einstellbaren Spezialtisch das Arbeiten am Brett ganz außerordentlich unterstützt und erleichtert, geht aus der Beschreibung und den beispielsweisen Abbildungen klar hervor. Die Griffverlust- und Sudhizeiten werden auf ein Minimum herabgesetzt und damit die reinen Zeichenarbeiten gefördert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusatzgerät für Zeichentische, dadurch gekennzeichnet, daß ein für Ablage von Zeichengeräten eingerichteter Ablagetisch am Reißbrett längs- und höhenverschiebbar -sowie in die horizontale Lage einstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Zusatzgerät für Zeichentische nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB eine an der oberen oder unteren Kante des Reißbrettes angebrachte Laufschiene einen Laufwagen aufnimmt, an dem scharnierartig ein über das Brett gleitender, auf der dem Laufwagen gegenüberliegenden Seite mit einer Laufrolle gegen das Brett sieh abstützender Profilbalken angebracht ist, in dem ein Konsolschieber höhenveränderlich gleitet, der durch Keilbremsen, Raten od. dgl. feststellbar ist und der den Ablagetisch trägt, dessen Oberfläche Mulden u. dgl. für Zeichengeräte aufweist.
  3. 3. Zusatzgerät für Zeichentische nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Laufwagen ausklappbare Hebel befinden, die den Körper der zeichnenden Person umfassen und deren seitliche Bewegungen auf den Laufwagen übertragen. d.
  4. Zusatzgerät für Zeichentische nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der fahrbare Ablagetisch mit einer gleichfalls fahrbaren Laufschienenzeiohenmaschine ahstandveränderlidh veriburnden ist.
  5. 5. Zusatzgerät für Zeichentische nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß Konsolsc'hieber oder Ablagetisch zur Aufnahme einer Reißbrettlampe eingerichtet sind.
  6. 6. Über die Fläche eines Zeichentisches verfahrbares Ablagegerät nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablagegerät durch Wülste, Vertiefungen und Anbauten in einzelne, .den abzulegenden Zeichenhilfsmitteln Jeweils zugeordnete und diesen angepaßte Aufnahmebehälter bzw. Ablageorte unterteilt ist.
DEK3405A 1950-05-28 1950-05-28 Zusatzgeraet fuer Zeichentische Expired DE840205C (de)

Priority Applications (1)

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DEK3405A DE840205C (de) 1950-05-28 1950-05-28 Zusatzgeraet fuer Zeichentische

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DEK3405A DE840205C (de) 1950-05-28 1950-05-28 Zusatzgeraet fuer Zeichentische

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE840205C true DE840205C (de) 1952-05-29

Family

ID=7209875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK3405A Expired DE840205C (de) 1950-05-28 1950-05-28 Zusatzgeraet fuer Zeichentische

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE840205C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2351883A1 (de) * 1972-10-16 1974-04-18 Amlqvist A G E Vorrichtung zur oertlichen anbringung, insbesondere an zeichenbrettern, von laengsgestreckten leuchten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2351883A1 (de) * 1972-10-16 1974-04-18 Amlqvist A G E Vorrichtung zur oertlichen anbringung, insbesondere an zeichenbrettern, von laengsgestreckten leuchten

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