[go: up one dir, main page]

DE849891C - Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern - Google Patents

Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern

Info

Publication number
DE849891C
DE849891C DER5905A DER0005905A DE849891C DE 849891 C DE849891 C DE 849891C DE R5905 A DER5905 A DE R5905A DE R0005905 A DER0005905 A DE R0005905A DE 849891 C DE849891 C DE 849891C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
trains
casting
main pressure
pressure element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER5905A
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Knott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINISCHES METALLWERK GmbH
Original Assignee
RHEINISCHES METALLWERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RHEINISCHES METALLWERK GmbH filed Critical RHEINISCHES METALLWERK GmbH
Priority to DER5905A priority Critical patent/DE849891C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE849891C publication Critical patent/DE849891C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Kokille zum Gießen von Hohlkörpern Bei den bisher bekannten Verfahren zum Gießen von Ventilgehäusen oder anderen mit mehr als einem Kern versehenen Gußteilen unter Benutzung von Kokillen wurde die Handhabung der Kokille dadurch erschNvert, daß die einzelnen Züge nicht nur getrennt eingesetzt, sondern auch getrennt herausgenommen werden mußten. Das getrennte Einsetzen der Züge ist an sich deshalb eine Selbstverständlichkeit und zweckmäßig, weil die Einzelteile, nämlich die Züge und die Kokillenhälften, nach dem Abgießen und (lern Entfernen des Abgusises und vor dem Zusammensetzen ohnehin mit Graphitwasser gekühlt und mit einer Graphits.chicht versehen werden sowie ztisaininengewtzt werden müssen, wob.i diese Vorgänge nicht maschinell, sondern von Hand durchzuführen sind. Dagegen ist aber das Offnen der Form bisher stets von Hand in der Weise geschehen, daß man zunächst die Züge entfernt. Schon hierbei ergaben sich zum Teil Schwierigkeiten insofern, als die Züge durch Aufschrumpfen des Gußstückes sich nur unter gewissem Kraftaufwand entfernen ließen. Hierbei wurden Hammerschläge usw. gegen die Züge ausgeführt, umdieTeile zu lockern. EineFolgehiervon war eine starke Beschädigung und ein hoher Verschleiß an Formen. Insbesondere war der Ausstoß von schrägen Zügen; bisher nur unter sehr erschwerten Umständen möglich, @so daß hier die Gefahr der Beschädigung oder Zerstörung der Form durch Schlagwerkzeuge besonders groß war.
  • Der 1?rtindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und Anordnungen vorzuschlagen, mittels deren es möglich ist, die Trennung der Teile nach vorgenommenem Abguß auf mechanischem Wege und unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln sowohl zeit- als auch kraftsparend und schließlich in dem Sinne anzuwenden,`da.B der Verschleiß an Kokäle n und Zügen wesentlich herabgesetzt werden soll.
  • Es gelingt,dies dadurch, da.ß man eine Druckvorrichtung verwendet, die über geeignete übertragusigsorgane gleichzeitig oder doch ungefähr gleichzeitig die verschiedenen Züge einer derartigen Kokille austreibt. Dieser Erfindungsgedanke läßt sich, obwohl er im nachstehenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert wird, das sich lediglich auf Ventilgehäuse bezieht, in entsprechender Weise auch auf andere Gußteile anwenden.
  • Gemäß. Weiterbildung der Erfindung soll die Druckvorrichtung aus einem Hauptdruckorgan bestehen, das senkrecht zur Durchflußachse des Ventilgehäuses wirkt und die etwa in der Durchflußachse liegenden Kokillenstücke über geeignete Keil- oder Druckflächen unmittelbar ausstößt. Man kann dann dieses Hauptorgan gabelförmig ausbilden, so daß die Gabelschenkel die Kokille zwischen sich fassen. Stattet man .die Züge in an sich bekannter Weise ebenfalls mit Qabeln aus, welche die Kokillen zwischen @sich fassen, und sieht an, den Enden dieser Gabeln Keilflächen oder sonstige Übertragungsmittel vor, so können die drei Gabeln in der vorbeschriebenen Weise zusammenwirken, wobei sich die Gabelenden nahe den Seitenflächen der Kokille treffen.
  • Man kann aber auch gleichzeitig den Zug für das Spindelgehäuse durch das. Druckorgan austreiben, wobei indessen zu bedenken ist, daß dieser Zug in der Regel deshalb nach oben zu liegen muß, weil mit ihm in der Regel der tote Kopf verbunden ist. Klamm,ert man nun die Kokille selbst in der Gießstellung gegenüber dem Gießtisch fest und läßt das Hauptdruckorga.n von unten wirken, so kann man gleichzeitig den Spindelgehäwsezug ausstoßen. Will man dagegen jedoch die Kokille nicht mit dem Tisch fest verbinden, weil es beim Gießen nötig ist, sie etwas schräg zu halten:, und weil,die Festlegung überhaupt einen Zeitverlust und eine zusätzliche Vorrichtung bedingen könnte, so kann man das Druckorgan von oben wirken lassen, wobei es die Kokille selbsttätig gegen den Tisch drückt, muß dann aber die Gabel des Hauptdruckorgans mlit einer richtungsändernden Vorrichtung, z. B. einem Heben, eirein Kurvenstück od. dgl., ausstatten., wobei sich z. B. die nach unten gerichteten Kurvenflächen auf Gleitrollen abwälzen können, die an den Seitenflächen der Kokille gelagert sind, während -die Oberseite des Kurvenstückes gegen seitliche Ansätze im Spindelzug drücken und diesen also etwa gleichzeitig mit den beiden anderen Zügen ausstoßen. Das Kurvenstück wirkt dabei in gewisser Weiise als Hebel. Die Vorrichtung kann aber auch durch andere entsprechende Anordnungen ersetzt werden.
  • Bisher geschah das öffnen der Kokillen gleichfalls nur durch Schlagen bzw. durch Aufstoßen einer mit diesen verbundenen Traverse. Durch diese gewaltsame Behandlung wurde naturgemäß dIas Werkzeug, die Kokille selbst und auch die übrigen damit zusammenhängenden Teile derart stark beansprucht, daß die Vorteile des Kokillengusses durch den verstärkten Einsatz von Schlosserkräften weitestgehend wettgemacht wurden und dadurch das Gießen in der Kokille so viele Nachteitle aufwies, daß es in vielen Fällen überhaupt unterblieb. Um hier Abhilfe zu schaffen und die Anordnung besonders handlich zu machen, empfiehlt es sich, die Druckvorrichtung ausschwenkbar auszugestalten, so daß der Gießtisch durch sie nicht behindert wird. Sie kann z. B. an einer senkrechten Säule gelagert sein. Es müssen aber dann Mittel vorgesehen werden, um sie nicht nur über die Kokille einzuschwenken, sondern die Entstehung eines Drehmoments in der Schwenksäule zu verhindern. Man kann dies erreichen, indem man eine Hilfssäule vorsieht, welche die Schwenksäule zu einem Rechteckrahmen zusammen mit dem Tisch und dem Druckstempel vereint, und kann weiterhin das untere Ende der Hilfssäule gegenüber dem Tisch auf einfache und lösbare Weise verankern, z. B. indem sie in einen seitlichen Schlitz dies, Tisches eingreift und gegen Längsverschiebung nach oben durch einen Bund oder auf ähnliche Weise gesichert ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel zur Erfindung in der Ansicht wiedergegeben.
  • Die Kokille besteht aus zwei gegeneinandergelegten Kokillenhälften i, in ,die drei Züge 2, 3 und 4 eingesetzt sind. Die ersten beiden Züge bilden Durchflußhohlraum, während der letzte Zug 4 den Spindelhohlraum darstellt. Die erstgenannten Züge sind durch Traverse 5 und, Druckstempel 6 ergänzt, so daß sie die Kokille gabelförmig mit .diesen Teilen umgeben. Beim Zusammenbau wird das Hauptdruckongan 7, das aus einem Druckstempel und zwei Gabelstücken 8 sowie einer unteren, Traverse 9 besteht, mit in die Form eingelegt. Die Gabelstücke 8 haben jeweils zwei Keilstücke io, die mit den entsprechend abgeschrägten Enden i i der Druckstempel 6 zusammenarbeiten. Am Hauptdruckorgan 7 ist jeweils seitlich .der Kokille weiterhin ein hebelartiges Kurvenstück 12 angeordnet, deren nach unten gerichtete Kurvenflächen 13 auf je einer an der Kokille seitlich gelagerten Gleitrolle 14 abrollen können. Die nach oben gerichteten Flächen, 15 dieser Kurvenstücke stehen in Berührung mit entsprechenden Nocken 16, die sich an der Traverse 5 des Spindelgehäusezuges 4 befinden.
  • Am Gießtisch 17 ist eine Säule 18 fest gelagert, um die eine Drucktraverse 19 in Richtung des Pfeiles 2o verschwenkt werden kann. Diese Drucktraverse enthält den Druckmechanismus 21, di. h. in vorliegendem Fall eine nicht gezeichnete Zahnstangenvorrichtung., .die über einen Handhebel 22 im Sinne des Pfeiles 23 betätigt werden kann, wobei der untere vorstehende Druckteil 24 auf ,das Hauptdruckorga,n 7 einwirkt. Die Traverse i9 isst auf der anderen Seite der Druckvorrichtung 21 weiter fortgesetzt und hat hier eine Hilfssäule 25, die an ihrem unteren Ende mit einem Bund, 26 versehen ist. Die Hilfssäule greift beim Einschwenken über die Kokille in einen Schlitz 27 am Tisch ein, wobei der Bund 26 eine dichte Anlage am Tisch erfährt, sobald der Handhebel 22 betätigt und die Druckvorrichtung unter Spannung gesetzt wird.
  • Wenn das Hauptdruckorgan 7 in Richtung des Pfeiles 28 nach unten geht, drücken die Keilflächen i i die Züge 2 und 3 in Richtung des Pfeiles 29 zur Seite. Gleichzeitig rollen die Kurvenstücke 12 in Richtung des Pfeiles 3o auf den Gleitroben 14 ab und stoßen den Spinid'elgehäu-sezug4 über die Nocken 16 und die Traverse 5 aus der Kokille heraus. Die Teile können dann mühelos entfernet und die Kokillenhälften auseinandergenommen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRLCIIE: i. Kokille zum Gießen von Hohlkörpern, wie Ventilgehäusen, gekenngeichnet durch einte Druckvorrichtung (21), die über geeignete Übertragungsorgane (7 bis 16) etwa gleichzeitig die Züge ausstößt.
  2. 2. Kokille nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Hauptdruckorgan (7), dras senkrecht zur Durchflußachse des zu gießenden Ventilgehäuses liegt und die Züge (2, 3) unmittelbar über geeignete Keil- bzw. Druckflächen (i i) ausstößt.
  3. 3. Kokille nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptdruckor:gan (7) gal)elförlnig ist und die Züge am ihren äußeren Enden in an sich bekannter Weise ebenfalls Gabeln tragen,, an deren Enden die Keilflächen (i i) oder Übertragungsmittel angeordnet sind, wobei sich die Gabelenden (6, 8) nahe den Seitenflächen der Kokille treffen.
  4. 4. Kokille nach einem oder mehreren der Ansprüche i bia 3 mit nach oben gerichtetem Spindelgehäuse, insbesondere für Schrägsitzventile, und von oben wirkendem Hauptdruckorgan, gekennzeichnet durch an der Gabel (8) des Hauptdruckorgans (7) angelenkte Hebel, vorzugsweise Kurvenstücke (12), deren nach unten gerichtete Kurvenflächen (13) .sich auf Gleitrollen (14) abwälzen, die an den Seitenflächen der Kokille (i) gelagert sind, während. die Oberseiten (15) der Kurvenstücke gegen seitliche Ansätze (16) an dem Spindelzug (4) drücken.
  5. 5. Kokille nach einem oder mehreren. der Ansprüche i biss 4, gekennzeichnet durch eine Druckvorrichtung (21), insbesondere mit Hebelanordnung (22), zur Handbedienung, die von oben an greift, dabei in einer Säule (18) seitlich ausschwenkbar angeordnet ist und an der anderen Seite eine Hilfssäule (25) aufweist, die beim Eintsch-,venken mit ihrem unteren Ende gegenüber dem Gießtisch (17) verankert wird, z. ß. in einem seitlichen Schlitz (27) am Tisch, eine entsprechende ()se, Lasche od. dgl. einrastet.
DER5905A 1951-05-08 1951-05-08 Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern Expired DE849891C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER5905A DE849891C (de) 1951-05-08 1951-05-08 Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER5905A DE849891C (de) 1951-05-08 1951-05-08 Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE849891C true DE849891C (de) 1952-09-18

Family

ID=7397141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER5905A Expired DE849891C (de) 1951-05-08 1951-05-08 Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE849891C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1952448A1 (de) Druckgiessmaschine
DE1265923B (de) Giessvorrichtung
DE2801249A1 (de) Vorrichtung zum entgraten beim widerstandsstumpfschweissen von schienen
DE849891C (de) Kokille zum Giessen von Hohlkoerpern
DE1608089A1 (de) Anfahrstange fuer Stranggussvorrichtungen
DE2050750B2 (de) Einrichtung zum herstellen von kolben nach dem niederdruckgiessverfahren
DE1954859C3 (de) Walzenwechselgerüst für Walzstrassen mit mehreren auswechselbaren Walzeinheiten
DE1645118U (de) Kokille zum giessen von ventilgehaeusen.
DE2727257C3 (de) Niederdruckgießmaschine
DE488064C (de) Sicherheitseinrichtung fuer Brecher mit einem in den Antrieb eingeschalteten oder amWiderlager vorgesehenen Bruchkoerper
DE2810272C2 (de) Vorrichtung zur Sperrung und Entsperrung des Dornstangenträgerschlittens eines Lochwalzwerks
DE664468C (de) Tuerdrueckerverbindung
DE1078290B (de) Stripperzange
DE879247C (de) Hahnkueken zur Steuerung des Metallausflusses aus Schmelzkesseln bei Stereotypie-Giesswerken
DE349000C (de) Matrizenausrichtevorrichtung fuer Zeilengiessmaschinen
DE631508C (de) Vorrichtung zum Abgiessen von in einem Handsetzschiff gesetzten Matrizen in einer nach Art einer Matrizensetz- und Giessmaschine ausgebildeten Zeilengiessmaschine
DE674611C (de) Mehrteiliger Metallkern
DE314085C (de)
DE883445C (de) Giesseinrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einem nur eine einzige Giessform aufnehmenden Traeger
AT30333B (de) Gießformeinrichtung für Letterngießmaschinen.
DE562013C (de) Giessform fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit an Draehten gefuehrten Matrizen
DE681529C (de) Verstellbare Giessform fuer Letterngiessmaschinen
DE731727C (de) Backenbrecher
DE614691C (de) Verfahren zum gleichzeitigen Entlunkern, Unterteilen und Verdichten von Rohgussmetall- und Rohgussstahlbloecken mit kreuzfoermigem Querschnitt
DE1558204C3 (de) Einrichtung zum Losen des Anfahr stranges vom Gußstrang