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DE848883C - Mehrteilige innengekuehlte Turbinenschaufel, insbesondere fuer Gas- und Dampfturbinen - Google Patents

Mehrteilige innengekuehlte Turbinenschaufel, insbesondere fuer Gas- und Dampfturbinen

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Publication number
DE848883C
DE848883C DE1943P0044782 DEP0044782A DE848883C DE 848883 C DE848883 C DE 848883C DE 1943P0044782 DE1943P0044782 DE 1943P0044782 DE P0044782 A DEP0044782 A DE P0044782A DE 848883 C DE848883 C DE 848883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
support body
sleeve
coolant
internally cooled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1943P0044782
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Reuter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BROWN
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BROWN
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BROWN, BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BROWN
Priority to DE1943P0044782 priority Critical patent/DE848883C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE848883C publication Critical patent/DE848883C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/30Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
    • F01D5/3084Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers the blades being made of ceramics
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/14Form or construction
    • F01D5/147Construction, i.e. structural features, e.g. of weight-saving hollow blades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/14Form or construction
    • F01D5/18Hollow blades, i.e. blades with cooling or heating channels or cavities; Heating, heat-insulating or cooling means on blades
    • F01D5/187Convection cooling
    • F01D5/188Convection cooling with an insert in the blade cavity to guide the cooling fluid, e.g. forming a separation wall
    • F01D5/189Convection cooling with an insert in the blade cavity to guide the cooling fluid, e.g. forming a separation wall the insert having a tubular cross-section, e.g. airfoil shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel, insbesondere für Gas- und Dampfturbinen Gas- und Dampfturbinen werden bekanntlich zur Erzielung eines wirtschaftlichen Betriebes mit Treibmitteln hoher Temperatur betrieben. Einteilige massive Turbinenschaufeln sind den sich hierbei ergebenden großen thermischen und inecliaiiischen Beanspruchungen nicht gewachsen. plan hat daher schon versucht, durch geeignete Ausbildung und Kühlung der Turbinenschaufeln die thermischen Beanspruchungen in zulässigen Grenzen zu halten und somit die Festigkeitseiigenschaften des Scliaufell>austoffes günstiger zu gestalten und seine Spannungsgrenzen hinaufzusetzen.
  • So ist es beispielsweise bekannt, eine Turbinenscliaufel in einen bei hiilieren Temperaturen dauerstandfesten iiiiiengekühltenTragkörper und in eine mechanisch niedriger beanspruchte Schaufelhülse aus hitzebeständigem Werkstoff zu unterteilen. Der den Schaufelkern bildendeTragkörper ist dabei von einem oder mehreren Kühlkanälen durchzogen, durch die ein Kühlmittel hindurchgeleitet wird. Die hitzebeständige urigekühlte Schaufelhülse ist über den Tragkörper geschoben und steht mit ihni flächig in Berührung. Die mechanische Verbindung zwischen Tragkörper und Schaufelhülse ist durch Verschweißen am Fuß oder am Kopf des Tragkörpers hergestellt. Diese bekannte Ausbildung von Turbinenschaufeln hat den Nachteil, daß über die ganze Länge der Schaufel V4':ärme von der Schaufelhülse durch die vorhandenen Beriihrungsflächen in den Tragkörper einströmt, was insbesondere für die unteren Teile des Tragkörpers in der Nähe des Schaufelfußes ungünstig ist, da hierdurch die Festigkeit an diesen hochbeanspruchten Stellen herabgesetzt wird. Ein weiterer großer Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß das im Tragkörper strömende Kühlmittel von der Schaufelhülse her sehr bald und stark aufgewärmt wird, so daß seine Kühlwirkung rasch aufhört. Zu einer ausreichenden Kühlung des Tragkörpers ist demnach eine erhebliche Kühl.mittelmenge erforderlich.
  • Weiterhin ist auch schon vorgeschlagen worden, die Schaufelhülse allseitig mit einem gewissen Abstand vom Tragkörper anzuordnen, so daß zwischen diesem und der Schaufelhülse ein schmaler Ringraum verbleibt. Entsprechend diesem Vorschlag wird die Schaufelhülse durch ei-n am Kopf des Tragkörpers aufgeschweißtes Plättchen gehalten und berührt außerdem den Schaufelfuß oder die an ihn angrenzenden Teile der Turbine. Kühlkanääe sind bei dieser Anordnung im Tragkörper nicht vorgesehen, das Kühlmittel soll vielmehr zwischen der Schaufelhülse und dem Tragkörper hindurchgeleitet werden. Auch bei Ausführungen von Turbinenschaufeln nach diesem Vorschlag bestehen die .großen Nachteile, daß der am meisten beanspruchte Schaufelfuß durch unmittelbare Wärmeeinströmung aus der erhitzten Schaufelhülse hinsichtlich seiner Festigkeitseigenschaften beeinträchtigt wird und daß zur Erzielung einer ausreichenden Kühlung des Tragkörpers verhältnismäßig viel Kühlmittel benötigt wird, da dieses insbesondere von der Schaufelhülse her sehr schnell erwärmt wird.
  • Dieselben Nachteile bestehen auch bei einer weiterhin in Vorschlag gebrachten Ausbildung derartiger Turbinenschaufeln, nach welcher die Schaufelhülse ebenfalls einen gewissen Abstand vom Tragkörper besitzt und diesen nur an verschiedenen Stellen mit schmalen Stegen oder warzenförmigen Vorsprüngen berührt. Da auch hier das etwa anzuwendende Kühlmittel zwischen der Hülse und dem Tragkörper strömen soll, ergibt sich ebenfalls ein verhältnismäßig großer Aufwand an Kühlmittel.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel, die aus einem hohlen, innen vom Fuß zum Kopf hin von Kühlmittel durchströmten Tragkörper aus dauerstandfestem Werkstoff und einer ihn umschließenden, nach dem gewünschten Schaufelprofil geformten Hülse aus hitzebeständigem Material besteht. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Turbinenschaufel so auszubilden, i daß sie gegenüber den -bereits bekannten Bauarten entweder bei gleichen Temperaturen weniger Kühlmittel benötigt oder bei .gleichem Kühlmittelaufwand höhere Treibmitteltemperaturen zuläßt. Dies hat besondere Bedeutung bei mehrstufigen Gasturbinen für hohe Eintrittstemperaturen, deren Schaufelreihen zum Teil oder sämtlich gekühlt werden müssen, da hierbei sehr viel mehr Kühlmittel gebraucht wird als bei Turbinen mit wenig Stufen, auf die sich die meisten der bisher vorgeschlagenen gekühltenTurbinenschaufeln beziehen. Die Erfindung geht dabei von der Forderung aus, daß jede Stelle der Turbinenschaufel gerade nur so stark gekühlt werden soll, wie es mit Rücksicht auf die örtliche Beanspruchung unbedingt notwendig ist, so daß jede unnötige Erwärmung des Kühlmittels vermieden wird. Außerdem liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, daß eine wirtschaftliche Kühlung nur in Verbindung mit einem Wärmestau möglich ist, d. h. daß es hauptsächlich darauf ankommt, den Wärmestrom zu den zu kühlenden Flächen hin zu stauen, damit auch bei verhältnismäßig geringem Kühlmittelaufwand eine starke Temperaturabsenkung der zu kühlenden Teile erreicht wird.
  • Nach der Erfindung wird unter Berücksichtigung dieser Erkenntnis die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die aus hitzebeständigem Werkstoff bestehende Schaufelhülse nur an dem dem Schaufelfuß abgekehrten Ende des Tragkörpers befestigt wird und im übrigen von dem Tragkörper, dem Schaufelfuß und den angrenzenden Teilen der Turbine durch einen Zwischenraum getrennt ist. Hierdurch wird erreicht, daß :Wärme in den Tragkörper fast nur an seinem oberen Ende einfließen kann und daß der Weg des Wärmestromes von der Schaufelhülse zu den besonders hoch beanspruchten Stellen des Tragkörpers in der Nähe seines Fußes so weit wie nur möglich verlängert wird.
  • Betrachtet man z. B. eine so ausgebildete, durch Fliehkraft beanspruchte Laufschaufel, so ergibt sich bereits ohne Anwendung eines besonderen Kühlmittels ein Temperaturverlauf in der Schaufelhülse und dem Tragkörper, der den örtlichen Beanspruchungen weitgehend angepaßt ist. Die Schaufelhülse ist in der Nähe ihrer Befestigungsstelle. am Tragkörper am höchsten beansprucht und wird an dieser Stelle dadurch gekühlt, daß hier ihre Wärme zum Tragkörper abfließen kann. Die von hier aus durch den Tragkörper nach seinem Fuß hin fließende Wärme verursacht einen Temperaturabfall, der die in gleicher Richtung zunehmende Fliehkraftbeanspruchung des Tragkörpers in dem Sinne ausgleicht, daß seine von der Temperatur abhängige Dauerstandsfestigkeit zunimmt. Dieser günstige Temperaturverlauf im Tragkörper kann noch dadurch verbessert werden, daß man ihn hohl ausbildet und durch seinen Hohlraum ein am Fuß eintretendes Kühlmittel leitet. Die Kühlmittelströmung erfolgt also im Gegenstrom zu der von oben nach unten durch die Wände des Tragkörpers fließende Wärme, wodurch ein Höchstmaß an Kühlwirkung erreicht wird und der Schaufelfuß und die in 'seiner Nähe gelegenen hoch beanspruchten Teile des Tragkörpers stärker gekühlt werden als sein geringer beanspruchtes oberes Ende.
  • Für die Beurteilung der nach der Erfindung ausgebildeten Turbinenschaufel ist maßgebend, daß eine nennenswerte Kühlung der Hülse selbst, wie es bei den bekannten Ausführungen der Fall ist, mit Ausnahme ihrer Befestigungsstelle am Tragkörper unnötig ist, da die Schaufelhülse leicht ist und im wesentlichen auf Druck beansprucht wird. Die Dauerstandsfestigkeit gegenüber Druckbeanspruchung ist ja bekanntlich wesentlich höher als. bei Zugbeanspruchung. Andererseits ist es aber auch gar nicht möglich, die Schaufelhülse mit einer beschränkten Kühlmittelmenge wesentlich zu kühlen, cla die VV:irme ungehindert von außen nach innen durch die Schaufelhülse hindurchströmen kann, ein Wärmestau also in dieser Richtung vollkommen fehlt. Der Zwischenraum zwischen Schaufelhülse und Tragkörper wird daher zunächst nur dazu benutzt, den `Värmestrom von der Schaufelhülse zum "Pragkörper und zum Schaufelfuß zu unterlinden. Diese Wirkung geht auch dann nicht verloren, wenn die Schaufelhülse, falls dies zweckmäßig erscheint, gegenüber dem Tragkörper durch in den Zwischenraum eingelegte Zwischenstücke aus isolierendem Material zusätzlich abgestützt \vird.
  • In "weiterer Ausbildung der Erfindung wird der Tragkörper niit der die Schaufelhülse haltenden Deckplatte aus einem Stück hergestellt. Um dies zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, entweder die Schaufelhülse um den fertigen Tragkörper nachträglich herumzulegen und zusammenzuschweißen oder aber den Tragkörper durch die fertige Schaufelhülse von oben nach unten hindurchzustecken und an seinem unteren, in der Nähe des Kühllufteintritts liegenden, also sehr gut gekühlten Ende mit dem Schaufelfuß mechanisch zu verbinden oder zu verschweißen. Das Neue gegenüber den bisher bekannten Ausführungen besteht darin, daß eine die Fliehkraft der Schaufelhülse übertragende Schweißnaht am Kopf der Schaufel vermieden wird, so daß diese Stelle nicht gefährdet wird bzw. nicht zusätzlich gekühlt werden muß. Auf diese \\'eise wird ebenfalls Kühlmittel gespart. Natürlich kann es trotzdem zweckmäßig sein, die Schaufelhülse außen zusätzlich mit dem Tragkörper zu verschweißen, wenn der Werkstoff der Hülse <lies zuläßt, um eine bessere Verbindung zwischen Schaufelhülse und Tragkörper zu erzielen. Wesentlich ist aber, daß die Schweißnaht in diesem Falle von der Fliehkraft der Schaufelhülse völlig entlastet ist und nur geringe Restkräfte aufzunehmen hat.
  • Weiter kann die Deckplatte so im Innern der Schaufelhülse angeordnet werden, daß diese ringsherum übersteht. In diesem Falle erhält die Hülse im Innern zweckmäßig Leisten oder Preßwülste, finit denen sie sich auf die Deckplatte oder den vorstehenden Rand des Tragkörpers abstützt. Eine besondere Schärfung der Schaufel, wie sie bei Vollschaufeln vielfach mit Rücksicht auf die Anstreifgefahr gegenüber dein Gehäuse oder bei Leitschaufeln gegenüber dem Läufer ausgeführt wird, ist in diesem Falle überflüssig. Legt man die Befestigungswelle zwischen Hülse und Tragkörper so tief, daß der überstehende Hülsenrand sich eben noch selbst trägt, so wird der Tragkörper kürzer und seine Fliehkraftbeanspruchung erheblich kleiner. Das im Innern des Tragkörpers strömende Kühlmittel erwärmt sich infolge des erheblichen Temperaturunterschiedes zwischen Tragkörper und Kühlmittel beträchtlich, so daß sein Volumen zunimmt. Würde der Kühlmittelkanal im Innern des Tragkörpers mit unveränderlichem Querschnitt ausgeführt, so würde die Geschwindigkeit des Kühlmittels zum Austrittsende hin stark ansteigen und schließlich einen Stau hervorrufen, der die Strömung behindert. Um dies zu verhindern, wird der Kühlmittelkanal im Innern des Tragkörpers in weiterer Ausbildung der Erfindung mit in Strömungsrichtung zunehmendem Querschnitt ausgeführt, vorzugsweise gerade so, daß die Geschwindigkeit des Kühlmittels unverändert bleibt. Diese an sich bekannte Maßnahme hat in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Schaufel den besonderen Vorteil, daß bei gleichem zur Verfügung stehenden Druckgefälle die Geschwindigkeit und damit die Kühlwirkung in der Nähe des Schaufelfußes am unteren Ende des Tragkörpers steigt, dagegen am oberen viel niedriger beanspruchten Ende des Tragkörpers vermindert wird. Schließlich sind auch Fälle denkbar, bei denen die Schaufelhülse infolge des durch die vorliegende Erfindung verbesserten Wärmestaues an einzelnen Stellen, z. B. an der Eintritts- oder Austrittskante, unzulässig heiß werden könnte. Daher wird weiter vorgeschlagen, einen kleinen Teil des Kühlmittels durch Öffnungen im Tragkörper gegen solche Stellen zu blasen. Außer der Kühlung der besonders geschützten Stellen ergibt sich hierbei der weitere Vorteil, daß die wärmeisolierende Luftschicht zwischen Hülse und Tragkörper ständig erneuert wird und sich nicht aufwärmen kann und daß außerdem der kleine zwischen Schaufelhülse und Schaufelfuß verbleibende Spalt gegen den Eintritt des warmen Strömungsmittels gesperrt und die Wärmeübertragung von der Schaufelhülse auf den Schaufelfuß zusätzlich verhindert wird. Das Abführen von Teilen des Kühlmittels aus dem hohlen Tragkörper durch solche Öffnungen kann gleichzeitig die Kühlmittelströmung im Tragkörper erheblich erleichtern, da sie dem oben schon besprochenen, durch die Erwärmung des in dem Tragkörper strömenden Kühlmittels hervorgerufenen Rückstau entgegenwirkt, soweit diesem nicht durch Querschnittszunahme im Tragkörper begegnet werden kann.
  • In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In Abb. i bedeutet a die Schaufelhülse aus hitzebeständigem Material, b den innen vom Fuß zum Kopf hin vom Kühlmittel durchströmten Tragkörper aus dauerstandsfestem Material und c die Deckplatte oder den überstehenden Rand des Tragkörpers, auf den sich die Schaufelhülse a mit möglichst geringer Berührungsfläche abstützt. In diesem Falle besteht der Tragkörper und der Schaufelfuß, der natürlich auch ein Stück einer vollen Scheibe oder eines Ringes sein kann, aus einem Teil; die Schaufelhülse ist nachträglich um den Tragkörper herumgelegt und bei diesem Ausführungsbeispiel an der Austrittskante zusammengeschWeißt. Die Befestigung zwischen Schaufelhülse und Deckplatte ist durch eine Schweißraupe bei d verbessert, die durch die Fliehkraft der Schaufelhülse nicht beansprucht wird. Der Querschnitt des vom :Kühlmittel durchströmten Hohlraumes im Tragkörper nimmt bei diesem wie auch bei den übrigen Ausführungsbeispielen in der Strömungsrichtung zu.
  • Die Abb..2 und 3 stellen Beispiele für einen Schnitt durch die Schaufel der Abb. i dar. Der Querschnitt des Tragkörpers ist der Form des Schaufelprofils und des Schaufelfußes angepaßt. In der :\I>1). 3 sind Öffnungen f angedeutet, durch die ein Teil des Kühlmittels gegen die Eintritts- oder Austrittskante der Schaufelhülse bläst. Dieses Kühlmittel tritt ganz oder teilweise durch den Spalt g zwischen Schaufelhülse und Schaufelfuß der Abb. i aus. Der restliche Teil kann durch Öffnungen in der Deckplatte zwischen Tragkörper und Schaufelhülse entweichen.
  • In Abb. 4 ist der Tragkörper b von oben nach unten durch die fertige Schaufelhülse a und den Fuß e hindurchgesteckt und in der Nähe des Kühllufteintritts mit dem Fuß e verschweißt.
  • In Abb. 5 steht die Hülse a rings um die Deckplatte c herum über, so daß eine besondere Schaufelschärfung entbehrlich und die Länge des Tragkörpers verringert ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel, insbesondere für Gas- und Dampfturbinen, bestehend aus einem hohlen, innen vom Fuß zum Kopf hin von Kühlmittel durchströmten Tragkörper aus dauerstandsfestem Material und einer ihn umschließenden, nach dem gewünschten Schaufelprofil geformten Hülse hitzebeständigem Material, dadurch gei aus kennzeichnet, daß die Hülse (a) nur an dem dem Schaufelfuß abgekehrten Ende (c) des Tragkörpers (b) befestigt ist, während sie im übrigen von dem Tragkörper, dem Schaufelfuß und den angrenzenden Teilen derTurbine durch einen Zwischenraum getrennt ist.
  2. 2. Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaufelhülse (a) haltende Deckplatte (c) mit dem Tragkörper (b) aus einem Stück besteht und daß die Schaufelhülse (a) um den Tragkörper herum zusammengelegt und zusammengeschweißt ist.
  3. 3. Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaufelhülse (a) haltende Deckplatte (c) mit dem Tragkörper (b) aus einem Stück besteht und der Tragkörper (b) durch die fertige Hülse (a) und durch den Schaufelfuß (e) hindurchgesteckt und an seinem in der Nähe des Kühllufteintritts gelegenen Ende mit dem Schaufelfuß (e) mechanisch verbunden oder verschweißt ist.
  4. 4. Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel nach Anspruch i und a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelhülse (a) über die Deckplatte heraus vorsteht und eine besondere Schaufelschärfung für den Fall des Anstreifens zwischen rotierenden und feststehenden Teilen überflüssig macht.
  5. 5. Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des vom Kühlmittel durchströmten Kanals im Innern des Tragkörpers (b) in der Strömungsrichtung zunimmt, vorzugsweise so, daß die Geschwindigkeit des Kühlmittels annähernd gleichbleibt.
  6. 6. Mehrteilige innengekühlte Turbinenschaufel nach Anspruch i und 2, 3 oder 4, @dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des den Tragkörper durchfließenden Kühlmittels durch seitliche Öffnungen (f) im Tragkörper (b) austritt und zur Kühlung besonders heißer Stellen der Schaufelhülse (a) oder auch zur Durchspülung des Hohlraumes zwischen Schaufelhülse (a) und Tragkörper (b) und des Spaltes (g) zwischen Schaufelhülse und Schaufelfuß benutzt wird.
DE1943P0044782 1943-07-02 1943-07-02 Mehrteilige innengekuehlte Turbinenschaufel, insbesondere fuer Gas- und Dampfturbinen Expired DE848883C (de)

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