DE848696C - Klemme als Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe - Google Patents
Klemme als Abstandhalter fuer Stahlbeton-BewehrungsstaebeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/168—Spacers connecting parts for reinforcements and spacing the reinforcements from the form
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Description
- Klemme als Abstandhalter für Stahlbeton-Bewehrungsstäbe Die Erfindung betrifft eine Klemme, die zum Halten sich kreuzender Stalilbeton-Bewelirungsstäbe in geeignetem Abstand von der Innenfläche der Betonschalung' dient und aus zwei durch einen Bodenteil miteinander verbundenen Schenkeln besteht, deren jeder mit einer von der Außenkante aus eingeschnittenen, sich in Richtung gegen den Bodenteil verjüngenden Aussparung versehen ist.
- Die Erfindung bezweckt, eine bequem und sicher zu handhabende Klemme zii schafften, die beim praktischen Gebrauch gänzlich in die Betonmasse eingebettet wird, so daß sie der Einwirkung von Luft und Wasser entzogen und daher keiner Rostbildung ausgesetzt ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sich kreuzende Bewehrungsstäbe gehalten werden, ohne daß ein Festzurren oder Umbiegen der Schenkelenden der Klemme erforderlich wäre. Erreicht wird dies dadurch, daß erfindungsgemäß die vorzugsweise aus federndem Werkstoff bestehende Klemme so ausgebildet ist, daß der innere Abstand zwischen den beiden Schenkeln zumindest an der Klemmstelle geringer ist als der Durchinesser des inneren der einander kreuzenden Bewehrungsstäbe und daß die äußere Oberfläche des Bodenteils die innere Oberfläche der Betonschalung lediglich längs einer Linie berührt. Dabei sind die Schenkelenden der Klemme zweckmäßig etwas nach außen abgebogen und mit einer oder mehreren nutförmigen Ausbiegungen versehen, so daß die Bewehrungsstäbe gut eingeführt und gehalten werden können.
- In der Zeichnung ist die Erfindung mit ihren weiteren Merkmalen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Fig. i einen Querschnitt nach Linie I-1 der Fig.2. Fig. 2 eine Ansicht der Klemme nach der Erfindung mit sich kreuzenden Bewehrungsstäben, Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 2 mit Bewehrungsstäben größeren Durchmessers, Fig.4 eine schaubildliche Darstellung der Klemme der Fig. 3.
- Die in Fig. i und 2 gezeigte Klemme ist besonders zum Tragen von zwei sich kreuzenden Bewehrungsstäben 1, 2 bestimmt. Die Klemme ist aus einem federnden Blechstreifen ausgeführt und besitzt zwei Schenkel 3, die unten durch einen halbrunden Bodenteil 4 verbunden sind, der an der inneren Oberfläche 5 einer Betonschalung 6 anliegen soll, so daß die Berührung zwischen beiden Oberflächen längs einer einzigen Linie stattfindet. Jeder der beiden Schenkel'3 ist mit. einer von der Außenkante aus eingeschnittenen und in Richtung gegen den Bodentei14 sich verjüngendenV-förmigen Aussparung 7 versehen. Die beiden Aussparungen sind gleich und symmetrisch einander gegenüber angeordnet. Sie dienen zum Tragen des äußeren Bewehrungss.tabes i im vorgeschriebenen Abstand von der Oberfläche 5 der Schalung, der gewöhnlich etwa dem i,5fachen Durchmesser des Stabes entspricht. Der innere Stab 2 wird zwischen die Schenkelteile 8 so eingelegt, daß er den Stab i berührt.. Der Stab 2 wird in dieser Stellung durch Federspannung gehalten, die dadurch entsteht, daß der innere Abstand zwischen den Schenkeln 8 geringer ist als der Durchmesser des inneren Bewehrungsstabes 2. Die Schenkelteile 8 sind an der Klemmstelle 9 nach innen gebogen und auf der Innenseite mit je zwei hutförmigen Ausbiegungen io, ii versehen, welche symmetrisch einander gegenüberliegen. In Fig. i ist der Stab 2 in der unteren Nut io festgeklemmt. Um sein Einführen zwischen die federnden Schenkelteile 8 zu erleichtern, sind ihre Enden 12 etwas nach außen abgebogen.
- Fig.3 ist eine Seitenansicht der Klemme nach Fig. 2, die zwei sich kreuzende Bewehrungsstäbe 13, 14 von etwas größerem Durchmesser trägt. Der Stab 14 ist dabei in die oberen hutförmigen Ausbiegungen i i eingeklemmt. Fig. 4 ist eine schaubildliche Darstellung der Klemme mit Bewehrungsstäben nach Fig. 3.
- Wie oben hervorgehoben wurde, berühren sich Bodenteil der Klemme und Schalung nur in einer einzigen Linie. Beim Gießen und besonders beim Rütteln wird die Betonmasse auf beiden Seiten gegen diese Berührungslinie vordringen., wobei einige Sand- und Zementteilchen über die Berührungslinie kriechen, so daß die Klemme praktisch vollkommen in die Betonmasse eingebettet wird. Hierdurch bleibt kein Oberflächenteil der Klemme der Einwirkung von Luft oder Wasser ausgesetzt, so daß eine Rostbildung vermieden wird, was gegenüber den bisher bekannten entsprechenden Anordnungen einen beachtlichen Vorteil bedeutet. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Klemme nach der Erfindung besteht darin, daß, sie aus federndem Material ausgeführt ist, so daß der innere der sich kreuzenden Bewehrungsstäbe durch die Federspannung in Zusammenwirkung mit den hutförmigen Ausbiegungen der Schenkelteile sicher festgehalten werden kann. Hierdurch wird es überflüssig, die Schenkelenden über dem inneren Stab umzubiegen oder die Stäbe festzuzurren.
- Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das beschriebene und an Hand der Zeichnung erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann in verschiedenartiger Weise verändert werden, ohne daß der Erfindungsgedanke verlassen wird. So kann der Bodenteil, der die beiden Schenkel der Klemme verbindet, beispielsweise als eine Rinne mit .der Quersc'hnittsform eines V, dessen Spitze gegen die Schalung gerichtet ist, ausgestaltet werden. Die Anzahl der hutförmigen Ausbiegungen an den Innenseiten der Schenkelteile kann ebenfalls verändert werden. Die Klemme kann mit demselben Vorteil bei Bewehrungsstäben sowohl mit runder als auch mit urrunder Querschnittsform verwendet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zum Halten sich kreuzender Stahlbeton-Bewehrungsstäbe in geeignetem Abstand von der Innenfläche der Betonschalung dienende Klemme aus zwei durch einen Bodenteil miteinander verbundenen Schenkeln, deren jeder mit einer von der Außenkante aus eingeschnittenen, sich in Richtung gegen den Bodenteil verjüngenden Aussparung für den äußeren der sich kreuzenden Stäbe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus federndem Werkstor bestehende Klemme so ausgebildet ist, daß der innere Abstand zwischen den beiden Schenkeln (8) zumindest an der Klemmstelle (9) geringer ist als der Durchmesser des inneren (2, 14) der sich kreuzenden Stäbe und daß die äußere Oberfläche des Bodenteils (4) die innere Oberfläche (5) der Betonschalung lediglich längs einer Linie berührt.
- 2. Klemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der diebeid en Schenkel der Klemme verbindende Bodenteil (4) vorzugsweise halbkreisförmig gebogen oder als Rinne mit der Querschnittsform eines V mit gegen die Schalung gerichteter Spitze ausgebildet ist.
- 3. Klemme nach Anspruch i oder 2!, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel an der Klemmstelle (9) mit wenigstens einer hutförmigen Ausbiegung (io, ii) versehen sind, die den inneren (2, 14) der sich kreuzenden Stäbe durch die Federspannung der Schenkel festhält.
- 4. Klemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (i2) der Schenkel zur Erleichterung der S tabeinführung etwas nach au ßen abgebogen s in@d.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA12765A DE848696C (de) | 1951-01-16 | 1951-01-16 | Klemme als Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEA12765A DE848696C (de) | 1951-01-16 | 1951-01-16 | Klemme als Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE848696C true DE848696C (de) | 1952-09-08 |
Family
ID=6922617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA12765A Expired DE848696C (de) | 1951-01-16 | 1951-01-16 | Klemme als Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848696C (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126113B (de) * | 1956-10-02 | 1962-03-22 | Seifert Geb | Abstandhalter fuer Betonbewehrungen |
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-
1951
- 1951-01-16 DE DEA12765A patent/DE848696C/de not_active Expired
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