[go: up one dir, main page]

DE848547C - Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen - Google Patents

Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen

Info

Publication number
DE848547C
DE848547C DED2690D DED0002690D DE848547C DE 848547 C DE848547 C DE 848547C DE D2690 D DED2690 D DE D2690D DE D0002690 D DED0002690 D DE D0002690D DE 848547 C DE848547 C DE 848547C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
casting
pouring
outflow
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED2690D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Biefang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Original Assignee
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisenwerke Gelsenkirchen AG filed Critical Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Priority to DED2690D priority Critical patent/DE848547C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE848547C publication Critical patent/DE848547C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/107Means for feeding molten metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Gießrinne für Schleudergießmaschinen Zum Beschicken längerer Schleudergießformen mit (@ießwerl;stoff ist es bereits bekannt, Kipptröge ztt benutzen, deren lrlterlattfkanteti gewellt oder -zahnartig ausgebildet sind, um beim Kippen des Troges einer Wirbelung des ausfließenden Gießwerkstoffes vorzubeugen.
  • Weiterhin sind in der Längsrichtung in eine Mehrzahl einzelner Iiiicher unterteilte Kipptröge bekannt, um trotz der 1)urchb egung derartiger langer Kipptröge einen möglichst gleichmäßigen Ausfluß des Gießwerkstoffes über der ganzen Länge der Schleudergießform zu gewährleisten.
  • Wieder andere Kipptröge hat man mit einer über ihrer ganzen Länge verschieden hohen, z. B. schratt-I)etiförtnig ausgebildeten L`berlaufkante ausgerüstet, uni bei bestimmter Hetnessung des in die Kipprinne einfließenden Gietkverkstoffes und bei bestimmter Kipltl@ewegung der Rinne gleichmäßige Mengen des Gießwerkstoffes in bestimmten Zeiträumen in die Schleudergießform übertreten lassen zu können.
  • Es ist ferner nicht mehr neu, zur Herstellung längerer Schleudergußliohlkörper geschlossene Gießrinnen zu benutzen, deren Boden entweder mit einer Vielzahl gleicher Ausflußöffnungen versehen ist oder deren Boden derart mit einem oder mehreren Ausflußschlitzen versehen ist, daß der Querschnitt des oder der Schlitze von der I?ingießseite der Gießrinde zu deren anderem Ende hin fortschreitend sich vergrößert.
  • Endlich sind Gießrinnen bekannt, deren Boden oder deren Seite mit einer :liehrzahl filier die Rinne verteilter Ausläufe ausgerüstet sind. Wie die Praxis erwiesen hat, ist es nun mittels aller dieser mit mehreren Ausläufen versehener Gießrinnen sehr schwierig, gleiche Mengen des Gießwerkstoffes gleichzeitig an allen Stellen der Form zum Ausfluß zu bringen. Dies hat seinen Grund darin, daß durch den an der Eingießseite der Gießrinne meistens befindlichen Eingießtrichter der Gießwerkstoff in der Rinne mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit fließt, zumal wenn die Rinne von der Eingießseite her noch mit Gefälle in die Schleudergießform hineinragt. Infolge der hohen Geschwindigkeit des Gießwerkstoffes schießt dieser an den der Eingießseite zunächst liegenden Ausläufen im wesentlichen vorbei, so daß der Ilauptausfluß des Gießwerkstoffes an dem der Eingießseite abgewandten Ende der Gießrinne zunächst stattfindet und erst nach einem gewissen Stau des Gießwerkstoffes in der Rinne ein wesentlicher Ausfluß auch an den der Eingießseite zunächst liegenden Ausläufen stattfindet.
  • Die Erfindung hat sich nunmehr die Aufgabe gestellt, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, <laß die Ausflußkanten der Ausläufe von der Eingießseite der Gießrinne an in Richtung des Gießwerkstoffflusses ansteigend angeordnet sind; diese ansteigende Anordnung der Ausflußkanten kann allmählich, vorzugsweise jedoch treppenartig sein, wobei der Rinnengrund von Auslauf zu Auslauf gleichfalls vorzugsweise treppenartig ansteigend ausgebildet sein kann. Zur Minderung der Fließgeschwindigkeit an den einzelnen Ausläufen kann der Rinnengrund unmittelbar vor jedem treppenartigen Anstieg noch vertieft sein, so daß der angestrebte Teilausfluß an jedem Auslauf auch bei hohen Fließgeschwindigkeiten mit Sicherheit erzwungen wird.
  • Für rohrartige Gießrinnen mit nur einem Auslaufende, mittels welcher unter axialer Relativverschiebung zwischen der Gießrinne und der Schleudergießform gegossen wird, ist es zwar bereits bekannt, die Gießrinne zum Überlaufende hin geradlinig ansteigend auszuführen. Hier hat diese Maßnahme jedoch den Zweck, in der rohrartig*geschlossenen Gießrinne Schlacken u. dgl. Verunreinigungeti zurückzuhalten.
  • Im Gegensatz hierzu handelt es sich beim Erfindungsgegenstand nicht um eine Gießrinne mit nur einer am Ende gelegenen Auslaufstelle, sondern um eine Gießrinne mit mehreren über die ganze Länge der Rinne verteilten Ausläufen., wobei durch die erfindungsgemäß ansteigende, vorzugsweise treppenartig ansteigende Anordnung der Ausflußkanten ein l# eichzeitiger und gleichmäßiger Auslauf des Gieß -Nverkstoffes aus allen Ausläufen hervorgerufen werden soll.
  • Durch die in Richtung des Gießwerkstoffflusses ansteigend vorgesehenen Ausflußkanten wird es gewährleistet, daß jeweils ein Teil des ankommenden Gießwerkstoffes an der ersten, zweiten, dritten und so folgenden Ausflußöffnung gewissermaßen angestaut bzw. festgehalten und an der hier liegenden Ausflußkante zum Ausfluß gebracht wird, während nur der darüberliegende Gießwerkstoff ungehindert Weiterschießen kann und an den folgenden Attsflußkanten zum Ausfluß gelangt.
  • Durch entsprechende Bemessung des jeweiligen Anstiegs und durch entsprechende Einstellung der gesamten Neigung der Gießrinne hat man es mit der Gießrinne gern-,iß der Erfindung in der Hand, je nach den zum :lusllttß zti bringenden Gießwerkstoffmengen diese in gleichen Mengen und gleichzeitig aus allen über die Länge der Gießrinne verteilten Ausflußöffnungen zum Ausfluß zti )>ringen. so claß infolgedessen gleichmäßige Erzeugnisse von gleichmäßiger Wandstärke und gleichmäßiger Beschaffenheit gewährleistet sind.
  • In der Zeichnung ist zur Erläuterung der Erfindung ein Ausführungsbeisp e1 der neuen Gießrinne in der Draufsicht (All>. 3), in einem Querschnitt (Abh. i) und weiterhin in einem teilweisen Längsschnitt (Abb. 2) dargestellt (Alb. i bis 3).
  • Die Gießrinne ist mit sechs seitlichen Ausläufen i', 2', 3', 4', 5' und 6' ausgerüstet, wobei der Auslauf i' an der Eingießseite der Gießrinne liegt und der Auslauf 6' sich an dem der Eingießseite abgewandten Ende der Gießrinne befindet.
  • Hinter jedem Auslauf steigt der Boden der Gießrinne jeweils treppenartig an, wie es die Linien 2, 3, 4, 5 und 6 veranschaulichen. Die Ausläufe i' bis 6' sind gleichfalls von der Eingießseite der Gießrinne an in Richtung des Gießwerkstoffflusses ansteigend angeordnet, wobei vor jedem treppenartigenAnstieg noch eine Vertiefung des ltinnenbodens vorgesehen sein kann, wie es insbesondere die :11>l. 2 veranschaulicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gießrinne für Schleudergießmaschinen, aus welcher der Gießwerkstoff aus einer Mehrzahl über die Rinnenlänge verteilter Ausläufe in die Schleudergießform zum Ausfließen gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausflußkanten der Ausläufe von der I?ingießseite der Gießrinne an in Richtung des Gießwerkstoffflusses ansteigend angeordnet sind.
  2. 2. Gießrinne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausflußkanten der Ausläufe treppenartig ansteigen.
  3. 3. Gießrinne nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, claß der Rinnengrund von Auslauf zu Auslauf vorzugsweise treppenartig ansteigt, wobei vor jedem Anstieg eine Vertiefung des Rinnengrundes vorgesehen seift kann.
DED2690D 1944-03-26 1944-03-26 Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen Expired DE848547C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED2690D DE848547C (de) 1944-03-26 1944-03-26 Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED2690D DE848547C (de) 1944-03-26 1944-03-26 Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE848547C true DE848547C (de) 1952-09-04

Family

ID=7030110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED2690D Expired DE848547C (de) 1944-03-26 1944-03-26 Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE848547C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017114944B3 (de) * 2017-07-05 2018-10-18 Ksm Castings Group Gmbh Anlage und Gießrinne zum Kippgießen von Bauteilen aus Leichtmetall

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017114944B3 (de) * 2017-07-05 2018-10-18 Ksm Castings Group Gmbh Anlage und Gießrinne zum Kippgießen von Bauteilen aus Leichtmetall

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2730182C3 (de) Gießform für Kunstharz
DE940461C (de) Vorrichtung zum Auspressen von Metall, insbesondere Bleikabelpresse
DE1504596A1 (de) Platten-Extrusionswerkzeug
DE2546517A1 (de) Einstueckiges gussgeformtes filter und verfahren sowie vorrichtung zu seiner herstellung
DE848547C (de) Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen
DE2147678B2 (de) Vorrichtung zum vergiessen im steigenden guss oder mittelguss und verfahren zu ihrer herstellung
DE649187C (de) Schneckenpresse
DE2530785B2 (de) Vorrichtung zum Einführen von Zuschlagstoffen in Eisenschmelzen
DE1908654A1 (de) Stranggussverfahren und Einrichtung zum Stranggiessen
DE1296745B (de) Stranggiesskokille
DE2532528A1 (de) Verfahren zur einstellung eines vorbestimmten verteilungsgesetzes des durchflusses in einem stroemenden mediumsstrom sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1049127B (de) Probeteiler
DE1905995A1 (de) Giesspfannenausguss,insbesondere fuer das Stahlstranggiessen
DE6606527U (de) Vorrichtung zum stranggiessen eines bandes
DE2114505C3 (de) Ofenabhängige Stranggießkokille
DE2039158C3 (de) Tauchausguß für Metallschmelzen
DE669676C (de) Giesskokille zum Herstellen dichter Bloecke
DE701475C (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Giessen mehrerer Hohlkoerper in einer Schleudergussmaschine
DE2316136C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von flüssigem Stahl in eine flüssigkeitsgekühlte Kokille
DE2320630A1 (de) Vorrichtung zur tropfenweisen berieselung
DE2140647C3 (de) Eingußsystem für geteilte Gießformen
DE1912182A1 (de) Stranggiessform
DE530918C (de) Giessrinne fuer um die waagerechte Achse umlaufende Schleudergussformen
DE1297481B (de) Ausstroemduese mit variablem Ausstroemkoeffizienten, insbesondere fuer Fluessigkeitsverteiler
DE2017976A1 (en) Cooling plates for continuous casting plant