DE848375C - Einrichtung zur Signaluebertragung fuer die automatische Kontrolle von Lageabweichungen fliegender Vorrichtungen gegenueber einer vorgegebenen Flugbahn - Google Patents
Einrichtung zur Signaluebertragung fuer die automatische Kontrolle von Lageabweichungen fliegender Vorrichtungen gegenueber einer vorgegebenen FlugbahnInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 4. SEPTEMBER 1952
ρ iSyyy I'll I a j j ι «4 /)
ist als Erfinder genannt worden
Glarus (Schweiz)
vorgegebenen Flugbahn
Hei (kr Leitstrahlfernlenkung automatisch gesU'utTti'r
Geschosse ist die Anwendung eines Leitstrahlsenders bekannt, dessen Strahlungsdiagramm
keulenförmig ist und zur gewünschten Leitachse etwas exzentrisch liegt und um diese Achse rotiert.
Hei gleichbleilx'iider Sendeamplitude entsteht in
einem exzentrisch zur Leitachse liegenden Empfänger dadurch eine Amplitudenmodulation, deren
Modulationsgrad ein Maß für den Abstand des Empfängers von der Leitachse ist. während die
Phasenlage dieser Modulation ein Maß für den Winkel ist. den die Abstandsgerade des Empfängers
mit einer zur Leitachse senkrechten Bezugsrichtung bildet. Die Bezugsrichtung kann z. B. in der Vertikalebene durch die Leitachse liegen. Dadurch wird
die unterste Extremlage des rotierenden Strahlungsdiagramms markiert.
Eine empfangsseitige Auswertung erfordert im Empfänger eine Bezugsmöglichkeit zur Messung
dieser Phasenlage. Man könnte z. B. den Empfänger mit einem quarzgesteuerten Oszillator ausrüsten,
der beim Abflug mit der Bewegung des Antennenstrahlungsdiagramms synchronisiert wird und der
auch während der kurzen Flugzeit von diesem Syn-
chronismus nicht wesentlich abweicht; der Aufwand hierfür ist aber beträchtlich. Man kann auch mit
einem zusätzlichen Sendeempfangssystem eine Hilfsschwingung
übertragen, welche etwa die unterste Extremlage des rotierenden Strahkingsdiagramms
zeitlich markiert. Auch hier ist der Aufwand erheblich.
Es sind ebenfalls Methoden bekannt, welche die Übertragung einer besonderen Zeitmarke ohne Anwendung
eines zusätzlichen Sendeempfangssystems ermöglichen. Diese Zeitmarke kann z. B. aus einer
kurzzeitigen Amplitudenerhöhung oder Unterbrechung der ausgesandten Schwingung bestehen.
Die erwähnten Systeme haben den gemeinsamen Xachteil, dal.! die veränderliche Distanz zwischen
Sender und Empfänger zu einer entsprechenden Änderung der Empfangsamplitude führt. Eine
automatische Verstärkungsregelung im Empfänger, etwa nach dem System der automatischen Schwundregelung,
wobei auf konstante Trägeramplitude geregelt wird, ist in den meisten Fällen praktisch
nicht ohne weiteres möglich, weil die Gleichrichtung aus Gründen der Einfachheit und Billigkeit erst bei
verhältnismäßig hohen Spannungen durchführbar ist (Größenordnung 1 Volt). Es ist deshalb eine
entsprechende Verstärkung der Hochfrequenz nötig.
Die Verstärkung von ultrakurzen Wellen, welche hier verwendet werden, ist praktisch aus bekannten
Gründen kaum durchführbar, so dal.i die Spannung am nachfolgenden Gleichrichter sehr klein wäre. Der
Mittelwert der so gleichgerichteten Spannung würde zur Amplitudenregelung nicht ausreichen.
Eine Verstärkung dieser Gleichstromregelgröße ist wegen der bekannten Schwierigkeiten bei derGleich-Stromverstärkung
nicht ohne weiteres möglich.
Diese Schwierigkeiten werden nach der Erfindung vermieden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Signalübertragung für die automatische Kontrolle
von Lageabweichungen fliegenden Vorrichtungen gegenüber einer vorgegebenen Flugbahn.
Dies erfolgt mittels von einem Sender nach einem keulenförmigen Strahlungsdiagramm gerichtet ausgestrahlter
ultrakurzer Wellen, wobei die Haupt-Strahlungsrichtung in bezug auf die Flugbahn
einer Umlaufbewegung nach einer Kegelmantellinie unterworfen ist.
Die Erfindung besteht darin, daß beim Sender Mittel vorgesehen sind, um eine bestimmte nioinentane
Lage der Umlaufbewegung der llauptstrahlungsrichtung auf dem Kegelmantel durch
Unterbrechungsimpulse zu markieren. Im Empfänger sind Mittel vorhanden, mit weichen die empfangenen
hochfrequenten Schwingungen gleichgerichtet und die so erhaltenen niederfrequenten
Signale in einem automatisch geregelten Verstärker verstärkt werden. Im Ausgang dieses Verstärkers
sind weitere Mittel vorgesehen zur Gewinnung einer Regelspannung, welche von der Amplitude der
Unterbrechungsimpulse dieser Signale abhängt und die Verstärkung derart beeinflußt, daß die Amplitude
der Unterbrechungsimpulse wenigstens annähernd konstant ist. Ferner sind Mittel vorgesehen
gegenüber der vorgegebenen
zur Abtrennung einer ersten niederfrequenten Grundschwingung, welche der Umlaufbewegung der
gerichteten Strahlung entspricht und einer gleichfrequenten Folge von Markierungsimpulsen, welche
zur Erzeugung einer dazu in konstanter l'hasenbeziehung
richtenden zweiten Grundschwingung dienen. Die beiden so erzeugten Grunclschwingungen
betätigen die .Apparate zur Kontrolle der Lage der A'orriehtunt
Achse.
Achse.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Die Figuren, die sich auf das Beispiel beziehen, stellen im einzelnen
folgendes dar:
Fig. ι zeigt den Senderort .V und Empfängcrort- I
in bezug auf die Flugbahiiachse .Y;
Fig. 2 zeigt das Diagramm der Senderstrahlung. dessen Hauptstrahlrichter Hi1 den Winkel α gegen
die Flugbahnachse X bildet;
Fig. 3 a zeigt das Strahlungszeitdiagranun des
Senders und ist gleichzeitig das Empfangsspannungszeitdiagramm im rotierenden l'unkt/';
Fig. 3 b zeigt das Empfangsspannuiigszeitdiagramm
im ruhenden l'unkt A;
Fig. 3c zeigt den zeitlichen Verlauf der Signalspannung im Eingang zum geregelten Verstärker/';
Fig. 4 zeigt das Blockschema einer Empfangseinrichtung für die Erzeugung der Steuerspanuung
U1, U0 zur Betätigung der Steuereinrichtung.
welche die Korrektur der Flugbahn bewirkt.
Fig. 5 zeigt das Vektordiagramm der beiden Steuerspannungen zur Betätigung der Steuereinrichtung,
welche die Korrektur der Flugbahn bewirkt.
Aus der Nähe des Semlers .V in Fig. 1 soll eine
sich fortbewegende Vorrichtung mit einer eingebauten Empfangseinrichtung in der allgemeinen
Richtung der Leitachse X gesteuert werden. Zweck der Erfindung ist eine Vorrichtung, die z. B. ein
Flugzeug oder ein frei fliegendes Projektil sein kann, so zu steuern, daß es sich möglichst genau
längs der vorgeschriebenen Leitachse λ'bewegt. Die tatsächliche Bewegung erfolgt dabei etwa längs
einer Schraubenlinie mit dem momentanen Abstand r von der Leitachse X und einem Winkel
</ dieses Abstatvls in bezug auf eine festgelegte Normallage. Als Normallage wird zweckmäßig die
Vertikale Vc auf die .Achse X, die in der Vertikalebene auf dem Erdboden liegt, gewählt. Die Lage A
der Vorrichtung in bezug auf die Achse .Y ist durch den Abstand r und den Winkel r/ bestimmt.
Die Strahlung der Antenne des Senders S erfolgt nach einem keulenförmigen Strahlungsdiagramm
gemäß Fig. 2. Der Sender S ist daher in bekannter Weise derart eingerichtet, dal.i die Hauptstrahlung
in Richtung der Achse //I1 (Strahluugsrnaximum) in
der Art einer Kegelmantellinie mit der Umlauffrequenz / umläuft, wobei die vorgegebene Flugbahnachse
λ'die Kegelmantelachse bildet. Die Umlauffrequenz /' ist so gewählt, daß sich innerhalb
einer Umlaufzeit der Hauptstrahlungsrichtung die eine V100 Sekunde sein kann, die I-age .·/ der Vorrichtung
praktisch nur unwesentlich verändert.
Infolge der Umlai; ■■. 'wegung der Hauptstrahhingsrichtung
ist die im Punkt A vorhandene S trah lungs feldstärke Schwankungen unterworfen.
Die empfangene 1 lochfrequenzspannung ist entsprechend dem sich periodisch ändernden Abstand/'
zwischen /' und A mit der Umlauffrequenz f moduliert. Das Modulationsmaximum, entsprechend dem
Strahlungsvektor//,. (Fig. 2) ist im Zeitmoment vorhanden, wo die Richtung ;;;, der Hauptstrahlung
ίο den Punkt Il durchläuft, da hier der Abstand
p --- HA --- h ein Minimum ist. !Mitsprechend liegt
das Modulationsminimum beim Punkt C, da hier der .Abstand p = CA = c ein Maximum ist. Befindet
sich der Empfänger auf der Α-Achse (r = o), so ist in jedem Zeitmoment p = konst. und die
Empfangsfeldstärke somit keinen Schwankungen unterworfen, der Modulationsgrad also = o. Der
Modulationsgrad ist somit ein Maß für den Abstand τ1 (!es Empfängers gegenüber der vorgegebeneu
Fhigbahnachse .V.
I'm (lie zweite Hestimmungsgröße, den Winkel
</. im Enjpfänger zur Anzeige zu bringen, ist vorgesehen,
daß die Strahlungsenergie in einer bestimmten momentanen Lage der Umlaufbewegung
der Richtung;//, der I lauptstrahlung kurzzeitig zu unterbrechen, also die Lage durch Unterbrechungsiinpulse
zu markieren. Zweckmäßig ist es, wie in Fig. 1 gezeigt, als bestimmte Lage die senkrecht
'.inter der vorgegebenen .Achse A" liegende Mantellinie
durch den Punkt O vorzusehen. Im Zeitpunkt, wo das Strahlungsmaximum auf diesem Punkt liegt,
■erfolgt eine kurzzeitige Unterbrechung der Senderenergie, was zu eitler kurzzeitigen Markierung im
Empfänger führt.
In der Fig. 3 a ist der zeitliche Ablauf der Senderfeldstärke
//,,. mit den periodisch und synchron mit dem Durchlauf des Tiefpunktes O der Strahlungsrichtung
eintretenden Unterbrechungsimpulseii/,, gezeigt. /'„ bedeutet die Zeit einer solchen Umlaufbewegung:
sie kann beispielsweise V'ioo Sekunde betragen.
In der Fig. 3b ist das entsprechende Diagramm für die am Empfangsort vorhandene Empfangsfeldstärke
///.- dargestellt. Die periodischen Markieruiigsimpulse/„
fallen mit den entsprechenden Unterbrechungsimpulseii /„ des Senders zeitlich zusammen
und markieren den Zeitpunkt des untersten Durelilaufpunktes O der umlaufenden Strahlung.
Die durch den Empfänger aufgenommene Empfangsspannung c, entspricht dem Verlauf der Empfangsfeldstärke
am Ortspunkt ./. Entsprechend dem periodisch sich verändernden Abstand ρ (Fig. 1).
variiert die Empfangsfeldstärke und damit die Einpfangsspannung C1. Das Maximum trifft ein.
wenn der Abstand ρ am kleinsten ist. also im Punkt /)'. entsprechend tritt das Minimum im
diametralen Punkt C auf. Die Zeity, gemessen vom
Unterbrecluingsimpiils/„ bis zum Maximum Hmux,
bedeutet das proportionale Maß für den Winkel
6" <r-emäß Eis/. 1. Ferner bildet das Verhältnis von
Au
was 'deich bedeutend ist mit dem Mo-
dulation.-^rad. ein Mali für den Exzentrizitätsabstand
r. Befindet sich der Empfängerort A auf der Leitbahnachse X, so ist Hmax — Hmin = ο und
der Modulationsgrad ebenfalls gleich Null.
Der Winkel <t und die Feldstärkenschwankunijen
11 max — Hmin stellen die Größen dar, nach denen die
Korrektur der Flugbahn der Einrichtung der Erfindung erfolgt.
Auf dem fliegenden Körper werden mittels einer eingebauten Empfangsrichtung die ultrakurzen
Wellen empfangen und zur Betätigung der Apparatur zur Verringerung der Lageabweichungen von
der vorgeschriebenen Flugbahn ausgenutzt. Die dafür vorgesehene Empfangseinrichtung ist in der
Fig. 4 dargestellt.
Von der Empfangsantenne 7. gelangt die ultralioehfrequeiite
Spannung C1 auf den Gleichrichter G.
Zwischen Antenne und Gleichrichter könnte selbstverständlich ein Verstärker zwischengeschaltet sein,
was aber nicht unbedingt nötig ist, da die gesamte Verstärkung auch auf dem nachfolgenden Xiederfre
<|uenz\ erstärkungsweg erfolgen kann.
Die hochfrequente Spannung C1 weist eine Amplitudenumhüllungskurve
auf, die der Fig. 3I) entspricht. .Vach erfolgter Gleichrichtung im Gleichrichter
(Ϊ und Unterdrückung der Gleichspannungskomponente,
entsteht eine niederfrequente Spannung ('.,. die einen Verlauf nach Fig. 3c aufweist.
Sie weist bei verschobener Xullinie denselben Verlauf auf, wie die Umhüllungskurve der hochfrequenten
Spannung nach Fig. 3I). Die so erhaltenen niederfrequenten Signale c.( werden in einem
automatisch geregelten Verstärker V auf eine wenigstens angenähert konstante Ausgangsspannung
C4 verstärkt. Der Verstärkerausgang ist auf
weitere Mittel geschaltet, die eine Auswertung dieser Spannung i'4 ermöglichen.
Die Ausgangsspannung C4 gelangt so auf den
Gleichrichterkreis AD. Tn diesem Kreis werden die Impulsanteile I' amplituden- und phasengetreu abgesondert.
Die so erhaltene Impulsspannung ee
wird einerseits ül>er das Tiefpaßfilter TP als beruhigte
Regelspannung e7 dem Verstärker V zugeführt
und anderseits dient sie zur Steuerung eines Oszillators Osz. Der Oszillator Osz erzeugt eine
Ausgangsspaiinutig ;.'.,, die in bezug auf die Impulsspatiming
ei; und auf den Impulsanteil der Spannung
C4 phasen- und spannungsstarr ist. Diese Eigenschaft kann durch Ausnutzung des Mitnahmeefrektes
erreicht werden. Man kann auch durch Modulation von (/., im Modulator M mit C6 eine den
Oszillator synchronisierende Regelspannung C8 erzeugen.
Die Impulsspannung C6 wird durch Spitzengleichrichtung
der Spannung C4 gewonnen. Zur genaueren Einhaltung der gewünschten Konstanz
der Spannung c, kann der Regelgleichrichter AD
mit einer Gegenspannung versehen sein, so daß die Regelung erst eintritt, wenn die Impulse die Gegenspannung
übertreffen.
Die Aiisgangsspannung ei gelangt ferner auf das
Amplitudenfilter AS. Liier wird die Spannung C4
von allen Störkomponenten befreit, die größer sind als diejenigen, die der Empfangsfeldstärke Ηιη0Λ
(Fig. 3b) entsprechen. Die so von Störkomponen-
ten und dem Impuls U befreiten Spannung es wird
über ein Bandpaßfilter, das dem Durchlaß der Grundschwingung von e3 entspricht, geleitet. Im
Ausgang des Filters ist eine Grundschwingung M1
vorhanden, die der Differenz der Extremwerte Hmax
und //„„■„, also Hmax — Hmin wenigstens angenähert
nach Größe und Phase entspricht. Diese Spannung ist somit abhängig von den Abständen b und c
gemäß Fig. ι und stellt ein Maß für die Strecke r ίο dar, also für die Abweichung des momentanen Ortspunktes A von der Flugleitachse X. In der Fig. S
ist die gegenseitige Lage der beiden Spannungen Ji1
und u., dargestellt. M2 bleibt wenigstens angenähert
konstant und H1 variiert stetig mit der Abweichung des Punktes A von der Flugachse. M1 ist Null, wenn
der Punkt A auf der Flugachse X liegt.
Das Amplitudenfilter AS kann eine Schwellenspannung
aufweisen, die sich der Eingangsspannung ei ständig anpaßt. Dazu wird die Niederf
requenzspannung es im Gleichrichter GR gleichgerichtet
und dem Amplitudenfilter als variable Schwelleuspannung e9 zugeführt. Die Störspannungen
lassen sich dadurch noch weiter reduzieren.
An Stelle des Niederfrequenzverstärkers V kann wenigstens teilweise als entsprechende Verstärkervorstufe
ein Zwischenfrequenzverstärker mitverwendet werden. Die ultrahochfrequenten Schwingungen
werden mittels eines Modulators in bekannter Weise in einZwischenfrequenzgebiet verschoben.
Die Regelspannung εΊ kann dann dem Zwischenfrequenzverstärker
zugeführt werden. Der Vorteil dieser Anordnung ist, daß der Verstärker auf einer
Zwischenfrequenz einfacher gebaut werden kann als für den Durchlaß einer tiefen Niederfrequenz.
Eine zusätzliche Verbesserung der Verstärkungsregelung des Verstärkers V kann dadurch erreicht
werden, daß ein weiterer nachfolgender Verstärker vorgesehen ist, dessen Regelung durch gleichrichten
der Spannung P4 erfolgt.
Die . Durchführung des Markierungsimpulses | könnte selbstverständlich auch au irgendeiner j
anderen Lage der Hauptstrahlrichtung gewählt sein. An Stelle der Markierung durch Unterbrechungsimpulse könnten selbstverständlich auch Impulse
durch kurzzeitige Amplitudenerhöhung der Senderstrahlung verwendet werden.
Die Richtung W1 des Strahlungsmaximums gemäß
dem keulenförmigen Strahlungsdiagramm kann \ sich auf einem Kegelmantel bewegen, dessen Quer- j
schnitt z. B. kreisförmig oder ellipsenförmig sein kann.
Die Flugbahnachse kann während der Flugzeit
der fliegenden Vorrichtung eine gerade Linie sein.
Die Achse kann sich aber auch während der Flugzeit
verändern und entsprechend einer vorgegebenen krummen Linie verlaufen.
Der Flugkörper kann dabei eine Flugrichtung aufweisen, die sich von der Kegelspitze wegbewegt
(ferngesteuertes Raketengeschoß). Der Flugkörper kann sich aber auch in der Richtung auf die Kegelspitze zu bewegen (Blindlandeführung bei einem
Flugzeug).
Die Kontrolle der Lageabweichung r bzw. des Winkels β von der vorgeschrie1>enen Flugbahnachse
X erfolgt mittels eines Spannungsmessers für die Ausgangsspannung H1. Desgleichen kann mittels
eines Phasenmessers, auf den die Spannungen H1 und H2 einwirken, der Lagewinkel ψ kontrolliert
werden. Die Ausgangsspannungen uvu0 können aber
auch auf die automatische Steuerung der fliegenden Vorrichtung selber einwirken. Die Steuerung wirkt
im Sinn einer Verringerung des Winkels β bzw. des Abstandes r gemäß einer Verringerung der Spannung
M1.
Um diese Steuerung richtig auszuführen, ist elxnifalls die Einwirkung der Spannungskomponenten
M1 und it., auf die Steuerung vorgesehen. Aus
der gegenseitigen Phasenlage erfolgt eine entsprechende Einwirkung auf die Flugbahnsteuerung.
Claims (1)
- 80 Patentansprüche:i. Einrichtung zur Signalübertragung für die automatische Kontrolle von Lageabweichungen fliegender Vorrichtungen gegenüber einer vorgegebenen Flugbahn mittels nach einem keulenförmigen Strahlungsdiagramm gerichtet ausgestrahlten ultrakurzen Wellen, deren Hauptstrahlungsrichtung einer Umlaufl>ewegung nach einer Kegelmantellinie unterworfen ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Sender Mittel vorgesehen sind, um eine bestimmte momentane Lage der Umlaufl>ewegung der Hauptstrahlungsrichtung auf dem Kegelmantel durch Unterbrechungsimpulse der Strahlung zu markieren, und daß im Empfänger Mittel vorhanden sind, mittels welcher die empfangenen hochfrequenten Schwingungen in einem Gleichrichter (G) gleichgerichtet und die so erhaltene niederfrequenten Signale (t':1) in einem automatisch geregelten Verstärker (V) verstärkt werden. und daß im Ausgang dieses Verstärkers weitere Mittel vorgesehen sind zur Gewinnung einer Regelspannung (^7), welche von der Amplitude (A(j) der Unterbrechungsimpulse (L') dieser Signale abhängt und die Verstärkung derart beeinflußt, daß die Amplitude (Au) wenigstens annähernd konstant ist. und daß ferner Mitte! vorgesehen sind zur Abtrennung einer ersten niederfrequenten Grundschwingung (H1), welche der Umlaufbewegung der empfangenen gerichteten Strahlung entspricht und einer gleichfrequenten Folge von Markierungsimpulsen, welche zur Erzeugung einer dazu in konstanter Phasenbeziehung stehenden zweiten Grundschwingung (U9) dienen, und daß die beiden so erzeugten Grundschwingungen (H1 und «.,) die Apparatur zur Kontrolle der Lageabweichungen betätigen.2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß beim Sender der Unterbrechungsimpuls beim Durchgang der Hauptsenderichtung durch die Vertikale von der vorgegebenen Flugbahnachse auf den Erdboden, erfolgt.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Empfangseinrichtungdas Antennensystem direkt auf den Gleichrichter ((/) geschaltet ist, in welchem die ultrahochfrequenteu Schwingungen (C1) in niederfrequente Signale (t':!) umgewandelt werden.4. Hinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hei der Empfangseinrichtung das Antennensystem ('/.) auf einen automatisch geregelten Zwischenfrequenzverstärker geschaltet und der Ausgang dieses Zwischenfrequenz-Verstärkers auf den Gleichrichter (G) geschaltet ist, in welchem die Zwischenfrequenzen in niederfrequente Signale (t':!) umgewandelt werden.5. Hinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal.! die niederfrequenten Signale (Y4) im Ausgang des dem Gleichrichter folgenden Verstärkers (/') einem Amplitudenbegrenzer (./.S") und einem Gleichrichterkreis (Al)) zugeführt werden.(). Hinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß heim Amplituden1>egrenzer (.-/.S") der Schwellwert derart eingestellt ist, daß die niederfrequente Grundschwingung der Signalspaniiung (ct) nach Amplitude und Phase unbeeinflußt übertragen wird und die diese Schwingungsainplituden übersteigenden StOr-.spanimngen gedämpft werden.7. Hinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwertsgrenze automatisch durch Rückführung der Ausgangsspannung (ι1.) über einen Gleichrichter (GR) der niederfrequenten Grundschw ingung angepaßt ist. S. Hinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichterkreis (AD) Impulsspannungen (i'ti) erzeugt, die nach Phase:!5 und Amplitude den Unterbrechungsimpulsender Hingangsspannung (Y4) entsprechen.<;. !einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsspannungen (ί'6) über ein Tiefpaßfilter (77Ί geleitet sind und die Verstärkung des geregelten Verstärkers derart beeinflussen, daß diese Ausgangsspannung (Y6) wenigstens angenähert konstant ist.10. Hinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichterkreis (AD) eine Vorspannung aufweist, welche den Impulsspannungen zur Regelung der Verstärkung entgegengeschaltet ist.11. Hinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelmantel, nach dem die Umlaufl>e\vegung der Strahlung erfolgt. einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.υ. Einrichtung nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelmantel, nach dem die Umlaufbewegung der Strahlung erfolgt, einen ellipsenförmigen Ouerschnitt aufweist.13. !einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebne Flugbahn eine Gerade ist.14. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Flugbahn eine vorgegebene krumme Linie ist.15. !einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fliegende Vorrichtung sich von der Kegelspitze wegbewegt.16. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fliegende Vorrichtung sich in der Richtung auf die Kegelspitze zubewegt.17. !einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannungen (U1 und it.,) und eine vom Phasenwinkel <-/ abhängige Spannung mittels Meßgeräten zur Anzeige gebracht werden.18. !einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannungen (M1 und //.,) eine vom Phasenwinkel φ abhängige Spannung auf die Steuerapparatur zwecks Korrektur der Lageabweichungen einwirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5325 S. 52
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