DE847954C - Haarspange, Zopfspange od. dgl. - Google Patents
Haarspange, Zopfspange od. dgl.Info
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- DE847954C DE847954C DEK10201A DEK0010201A DE847954C DE 847954 C DE847954 C DE 847954C DE K10201 A DEK10201 A DE K10201A DE K0010201 A DEK0010201 A DE K0010201A DE 847954 C DE847954 C DE 847954C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D8/00—Hair-holding devices; Accessories therefor
- A45D8/24—Hair clasps, i.e. multi-part clasps with pivotal connection of parts at their ends
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Description
- Die Erfindung betrifft den Verschluß einer beispielsweise aus thermoplastischen Massen hergestellten Haarspange od. dgl., die sowohl als Zopfspange wie als Haarklipp, Nackenspange, Haarklemme usw. getragen werden kann.
- Nach dem jetzigen Stande der Technik werden Haarspangen dieser Art, insbesondere Zopfhalter, in der Weise im Haar befestigt, daß dieses von Gummibändern, die in bekannter Art am Formstück (Dekor) angebracht sind, oder von ebenfalls bekannten Drahtbügeln verschiedener Ausführung festgehalten wird.
- Gummibänder sind schneller Zerstörung durch den Fettgehalt des Haares ausgesetzt, wirken außerdem behelfsmäßig und unschön. Drahtbügel sind schwer und teuer. Ihre Befestigung am Formstück (Dekor) ist kompliziert. Sie verbiegen sich leicht.
- Diese Mängel zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung. Er wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein als Dekor dienendes Formstück, beispielsweise plastische Figur, Ornament, Blume, Agraffe, einen neuartig ausgebildeten Verschlußbügel erhält, der aus demselben 'Material wie das Formstück besteht.
- Die technische Aufgabe besteht darin, die Verschlußvorrichtung in der Herstellung und in der Anwendung zu vereinfachen, sie trotzdem haltbarer und formschöner zu gestalten und endlich ihr Festsitzen im Haar soweit wie möglich zu verstärken.
- In der Zeichnung ist die Lösung der Aufgabe beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Haarspange mit geöffnetem Verschluß in Ansicht, Abb. 2 eine solche in Seitenansicht, Abb. 3 eine solche in Rückenansicht, Abb. 4 und 5 (vergrößert) die Einführung der mit Nocken versehenen Bügelenden in die Gelenkösen. Die angestrebte Vereinfachung ist dadurch erreicht, daß in einem Spritzvorgang bekannter Art dem Formstück ca beispielsweise sowohl die beiden Gelenkösen ä wie der Verschlußhaken ä ' rückseitig aufgespritzt werden, während diese Teile bisher eingeschraubt, angeschweißt, angeklebt oder sonstwie in mehreren Arbeitsgängen hergestellt und befestigt wurden. Im Interesse einer möglichst großen Elastizität ist für den Verschlußbügel b, der auch länglich ausgestaltet werden kann, eine ovale, spangenähnliche Form gewählt worden, die in der ovalen Ebene noch eine weitere, die Spannung erhöhende Krümmung aufweist. Bekannte spritztechnische Gründe (Zusammenflußstellen bei einem geschlossenen Rahmen gefährden die Haltbarkeit) erfordern ein Offenhalten des Bügelovals. Die beiden nach innen gebogenen Enden des Bügels b werden von außen, wobei die Spannung des Bügels b ausgenutzt wird, in die beiden Gelenkösen a' eingeschoben. Zwei kleine, besonders profilierte Nokken b', die nur in der in Abb. 4 gezeichneten Stellung ein Einschieben der Bügelenden in die länglich geformten Osenöffnungen gestatten, in jeder anderen Stellung (Abb.5) aber als Arretierung wirken, verhindern zusätzlich ein Herausgleiten. Zum Verschließen der Spange wird der sich dabei spannende Bügel b über den Verschlußhaken a" geklinkt.
- Um das Festsitzen der Spange im Haar zu verstärken, werden dem Formstück a zugleich mit den Gelenkösen a' und dem Verschlußhaken a" rückseitig zwei am oberen Rande mit Zähnen versehene Stege a"' angespritzt, die so bemessen und so gestellt sind, daß zwischen ihnen und dem geschlossenen, gespannten Bügel b ein Teil der Haare besonders fest eingeklemmt wird.
- Haarspangen gemäß der Erfindung empfehlen sich durch vereinfachte und verbilligte Herstellung und trotzdem erhöhte Haltbarkeit des elastischen, gefälligen, gummilosen Verschlusses. Sie sind sehr leicht, einfach zu handhaben und infolge der besonderen Klemmwirkung des Bügels kaum verlierbar.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Haarspange, Zopfspange od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie durch einen ovalen, an einem Ende offenen, doppelt gespannten Bügel (b) aus thermoplastischen Massen dergestalt verschlossen wird, daß der Bügel (b) sich mit den beiden zweckmäßig geformten Enden der offenen Seite gelenkartig in zwei dem Formstück aufgespritzten Ösen (a') bewegt und mit der geschlossenen Seite über einen gleichfalls aufgespritzten Verschlußhaken (b') geklinkt wird.
- 2. Haarspange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des Bügels dergestalt mit kleinen Nocken (b') versehen sind, daß sie nur in einer bestimmten Stellung des Bügels (b) in die Gelenkösenbineingedrücktundherausgezogen werden können.
- 3. Haarspange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Zähnen versehene Stege (a "') derartig ausgebildet und in einer solchen Stellung zum Bügel dem Formstück (a) aufgespritzt sind, daß der geschlossene Bügel einen Teil der Haare möglichst fest einklemmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK10201A DE847954C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Haarspange, Zopfspange od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK10201A DE847954C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Haarspange, Zopfspange od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE847954C true DE847954C (de) | 1952-08-28 |
Family
ID=7212765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK10201A Expired DE847954C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Haarspange, Zopfspange od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE847954C (de) |
-
1951
- 1951-06-07 DE DEK10201A patent/DE847954C/de not_active Expired
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